Guus Kuijer Die Bibel für Ungläubige

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Inhaltsangabe zu „Die Bibel für Ungläubige“ von Guus Kuijer

Die Bibel ist ein faszinierendes Buch. Unsere westliche Kultur ist ohne das heilige Buch der Christen nicht vorstellbar. Dennoch haben es viele von uns nicht gelesen. Das ist wirklich eine Schande, weil die Bibel einige der schönsten Geschichten der Weltliteratur enthält. Guus Kuijer erzählt sie neu – für Ungläubige.
Er beginnt mit dem ersten Buch: Die Genesis ist der Familienroman einer Gruppe eigensinniger Menschen, die sich, aus dem Paradies verbannt, auf eine rastlose Reise durch das Zweistromland begeben und schließlich in Ägypten landen. Adam, Eva und die Schlange, Kain und Abel, die Sintflut und der Turmbau zu Babel – Guus Kuijer erzählt diese Geschichten aus der Perspektive der Außenseiter und gibt ihnen so eine neue und überraschende Wendung. "Die Bibel für Ungläubige" führt sowohl die Bibelkundigen unter uns als auch die, die keine einzige Zeile gelesen haben, in ein vertrautes und gleichzeitig völlig fremdes Land.

Einfache Darstellung des alten Testamentes. Als Familiengeschichte auch leicht und flüssig zu lesen mit gewissen Humor und Charme.

— anja_bauer

Kuijer führt zu Erkenntnissen in Menschen- und Gesellschaftskunde. Und das so gut, dass Sie am Ende nur eines wünschen: Mehr davon.

— JulesBarrois
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    Die Bibel für Ungläubige

    anja_bauer

    15. February 2015 um 10:56

    Wer schon mal die Bibel versucht hat zu lesen, der weiß wie anstrengend das ist. Die Satzzusammenstellung ist oft merkwürdig und verdreht und so recht interessant ist es eigentlich auch nicht. Zumindest mir geht es so. Ich glaub zwar an Gott und denke, das was in der Bibel steht, ist schon wirklich passiert. Aber muss es denn so kompliziert aufgeschrieben sein. Da dachte ich mir doch mal, lese ich halt eine etwas andere Bibel. Die Bibel für Ungläubige beginnt mit dem Anfang der Erde. Da erzählt uns Gott, wie sie überhaupt entstanden ist und ist selber erstaunt, das alles oftmals so gut klappt. Eigentlich fing ja alles nur mit einen Wort an: GOTT. Aber schnell geht dieses Buch über zur Erzählung von Adam und wie er seine Eva bekam. FAZIT: Diese Bibel behandelt hauptsächlich das alte Testament, ist aber nicht ganz vollständig. Aber trotzdem kriegt man hier einen kleinen Einblick in dieser Zeit.  Das ganze Buch ist in einer Form von Roman gehalten und der Erzählstil gehört den einzelnen Protagonisten wie z. B. Ham, der Sohn Noahs oder Isaak. Es kommen hier das Thema Sodom und Gomorah vor, wie auch die Geschichte von Hagar, der Sklavin bis hin zu Abraham. Dieses Buch ist eine einfache Form von der Bibel und lässt auch solche Leute diese lesen, die mit der komplizierten Wortzusammenstellung der richtigen Bibel verzweifeln lässt. Aber wie gesagt, es ist nur ein Auszug der Bibel keine vollst´öndige. Doch trotzdem kann ich diese "Bibel für Ungläubige" nur empfehlen zu lesen. denn es ist schon interessant, was da alles drin steht. Das Cover finde ich gut gewählt. Es ist braun mit goldender Schrift wie eine echte Bibel. Der Schriftzug "Die Bibel" ist in einfachen Druckbuchstaben gehalten und "für Ungläubige" in Schreibstil. Ich finde das passend und macht schon was her. Zusätzlich gibt es ein goldenes Lesebändchen, das die Seite markiert, wo man gerade aufgehört hat zu lesen.

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  • Am Anfang war … ja, was war wirklich am Anfang?

    Die Bibel für Ungläubige

    JulesBarrois

    05. December 2014 um 08:57

    Die Bibel, das Buch der Bücher, ein fantastisches Werk mit unzähligen großen und kleinen Geschichten, mit einer unübersehbaren Zahl von Charaktere und … voller Widersprüche. Guus Kuijers greift vor allem die Widersprüche auf und es entsteht ein literarisches Werk, das seinesgleichen sucht Der Band, Genesis, beschreibt die Familiengeschichte einer Gruppe von Menschen und sie reicht von der Entstehung der Erde, des Universums in sechs Tagen, von Adam, Eva und der Schlange, der Sintflut und dem Turmbau zu Babel,  die Entwicklung des Menschen und der Menschheit bis zur Auswanderung nach Ägypten All diese Geschichten erzählt Kuijer aus der Perspektive eines Sohnes oder einer Frau, eines Ausgestoßenen oder eines Bastards. So werden die bekannten Geschichten der Bibel neu und überraschend erzählt. Und wir sehen die Charaktere und Helden der Bibel von ganz unterschiedlichen Seiten: sie sind eben nicht die Helden der traditionellen Bibel, sondern Menschen mit guten und schlechten Seiten. Genesis ist eine Beschreibung der menschlichen Natur, in all ihrer Größe, aber auch in ihrer Kleinlichkeit. Hier geht es nicht so sehr um "biblische Wahrheiten." Die Erzähler lassen ihre Gedanken schweifen und stellen so manche Dinge in Frage. Kuijer richtet seine Aufmerksamkeit auf die Psychologie der Figuren, diese Menschen aus Fleisch und Blut Dabei entwirft er ein Psychogramm der Menschen in seiner ganzen Bandbreite: „Menschen, die die Menschheit über das gewöhnliche, banale Leben erheben wollen, ohne den geringsten persönlichen Gewinn; Menschen, die meinen, man müsse Gott mit lautem Getöse zum Eingreifen ermahnen, wenn die Entwicklung der Menschheit ihrer Ansicht nach in die falsche Richtung ginge. Und natürlich die große Masse „für die nur das zählt, was innerhalb ihres Horizontes liegt – Geld, schöne Kleider, Vergnügungen, Weinseligkeit und Fleischeslust.“ (Seite 107-108) Kuijer Themen sind aktueller denn je: Die Macht der Worte, die Wahrheit enthalten, auch wenn es nicht wahr ist, was sie sagen. Die unbändige Neugier des Menschen. Seine Jagd nach Wissen. Die Sprachverwirrung. Den anderen Nichtverstehen wollen oder können. Der Radikalismus und seine Verführungen „Sie versprechen den Hungerleidern Glück und Reichtum, wenn sie für Gott zu Mördern werden. Und ihren Feldzug nennen sie einen heiligen Krieg.“ (Seite 110) Die Bibel für Ungläubige von Guus Kuijer liest sich wie ein Roman. Er schreibt anspruchsvoll, ein echter Geschichtenerzähler mit augenzwinkernder Ironie und einer gehörigen Portion Sarkasmus. Kuijer führt zu Erkenntnissen in Menschen- und Gesellschaftskunde. Und das so gut, dass Sie am Ende nur eines wünschen: Mehr davon. Ich kann die weiteren Teile der „Bibel für Ungläubige“ kaum erwarten.

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