Guy Adams Sherlock Holmes: Der Atem Gottes

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes: Der Atem Gottes“ von Guy Adams

Sherlock Holmes in Hochform Englands cleverster Ermittler geht ab sofort bei Panini auf die Jagd nach kriminellen Masterminds. Zum Auftakt der brandneuen Buchreihe schicken wir kongenialen Sidekick Watson gleich auf zwei spektakuläre Ermittlertouren, bei denen es die beiden Spürnasen mit nahezu übernatürlichen Morden und einer furchterregenden Armee zu tun bekommen. Sherlock Holmes–Romane ganz im Stil des Urvaters Arthur Conan Doyle!

Sherlock Holmes ist das Spannensde was ich je gelessen habe.LOVE IT

— Jasmin03
Jasmin03

Spannend und verwirrend gleicher Maßen, hat wirklich spaß gemacht!

— Mabji-Goose
Mabji-Goose

Holmes trifft auf einen übernatürlichen Fall - natürlich unübernatürlich

— Eternity
Eternity

Konnte mich nicht vom Hocker reißen - einer der schwächstes Bücher über Sherlock Holmes das ich bisher gelesen habe

— Mika2003
Mika2003

Ein temporeiches Pastiche-Mashup, das Lust auf den Folgeband macht.

— Elmar Huber
Elmar Huber

Anders als die klassischen Holmes-Geschichten aber trotzdem kurzweilig. Nur das Ende hat mich nicht völlig überzeugt.

— Originaldibbler
Originaldibbler

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  • Holmes trifft auf einen übernatürlichen Fall - natürlich unübernatürlich

    Sherlock Holmes: Der Atem Gottes
    Eternity

    Eternity

    26. June 2016 um 10:42

    Man ist zunächst ja immer etwas skeptisch, wenn Literaturfiguren und Geschichten von einem fremden Autoren weitergeführt werden. Man hält sich in der Habachtstellung und wartet nur darauf, dass die erste Katastrophe passiert und einem das Buch verdirbt.Doch diese Einstellung braucht man hier nicht zu haben. Guy Adams hat die Adaption prima hinbekommen, der Witz zwischen Holmes und Watson geht nicht verloren, die Sprache passt und die Weltansicht der damaligen Zeit kommt auch nicht zu kurz.Der Fall ist mysteriös und durchaus gruselig und man rätselt ordentlich, wie es dafür eine logische und realistische Lösung geben kann. Doch Sherlock Holmes, der große Meisterdetektiv, kennt sie natürlich! Einen kleinen Punkt Abzug gab es von mir, weil sich für mich nicht alle Fragen beantwortet haben. Zumindest nicht in dem Maße, dass ich es direkt mitbekommen habe. Vielleicht war ich beim Lesen etwas zu unaufmerksam, vielleicht stand es irgendwo zwischen den Zeilen, aber in meinem Kopf liegen noch ein paar offene Fragen vor.

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  • Der Atem Gottes

    Sherlock Holmes: Der Atem Gottes
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    22. June 2015 um 13:53

    „Es heißt auch, Moses habe den Atem Gottes beschworen, um die Israeliten zu töten, die die zehn Gebote nicht befolgen wollen. Einige Gelehrte glauben, dass es ein Synonym für die Macht Gottes ist, ein poetischer Begriff, der den Text auflockern sollte. Andere widersprechen dem und sagen, dass es wörtlich zu nehmen sei und dass es sich beim Atem Gottes um eine furchtbare und elementare Kraft handele, die enorme Zerstörung anrichten könne. Sie wäre auch in der Lage, einen Mann umzubringen, ohne dass es ein Anzeichen für einen Angriff gäbe.” STORY Der junge Lebemann Hilary de Montfort stirbt in einer stürmischen Winternacht auf den Straßen Londons. Für den Zustand des Leichnams – in seinem Körper ist kein Knochen mehr heil – gibt es keine rationale Erklärung. Auch eine Augenzeuge von Sir Hilarys Tod hat außer diesem niemanden auf der nächtlichen Straße gesehen. Kurz darauf berichtet Dr. John Silence, Sherlock Holmes neuster Klient, diesem, dass ein junges Mädchen im augenscheinlichen Zustand dämonischer Besessenheit drei Namen nannte, Sir Hilary de Montfort, Laird of Boleskine und eben Sherlock Holmes. Da die beiden erstgenannten Männer Mitglieder des “Hermetischen Ordens der goldenen Morgendämmerung” waren/sind, setzen Holmes Ermittlungen hier an, da stirbt ein weiteres Mitglied der “Goldenen Morgendämmerung” einen ungewöhnlichen Tod. In der Folge leidet Watson unter erschreckenden Halluzinationen. Das Übernatürliche scheint nach den Ermittlern zu greifen. Unverhoffte Hilfe erhalten die Detektive von Geisterfinder Thomas Carnacki, der ebenso wie die Freunde unterwegs ist zum Anwesen des Laird of Boleskine, auch bekannt als Aleister Crowley. “Aufgeschlossen…” Holmes verdrehte sie Augen und ließ sich in seinen Sessel sinken. “Es gibt wenige Worte, vor denen es mir mehr graust als vor diesem „Aufgeschlossen“ … Wie kann man so etwas auch nur erwägen? Aufgeschlossen in einem Meer aus Müll … Das wäre so, als schwämme man mit aufgerissenem Mund durch die Themse, um ihre Ausdünstungen tief einatmen zu können.” MEINUNG Mit Guy Adams Roman startet nun auch Panini-Books eine eigene Sherlock Holmes-Reihe. Es scheint noch immer kein Mangel an neuen Fällen des Meisterdetektivs zu herrschen. Doch während die Kleinverlage vorwiegend die Erzählungen deutscher AutorInnen verlegen, hält sich Panini, ebenso wie derzeit Bastei Lübbe mit den Romanen von David Pirie, an Übersetzungen aus dem Englischen. Der erste Autor in dieser Reihe, Guy Adams, ist ein britischer Schauspieler, der selbst schon Sherlock Holmes gespielt hat, Comedian und eben Autor, der seit seinem Debut 2009 bereits auf einem bereits durchaus erklecklichen Output zurückblicken kann. Für seinen ersten Sherlock Holmes-Roman gibt sich Adam auch gar nicht mit dem Detektivteam zufrieden sondern stellt diesen schon gleich Algernon Blackwoods Erforscher des Übernatürlichen John Silence zur Seite und später auch William Hope Hodgsons „Geisterfinder“ Thomas Carnacki, der sich hier als eine Art Urahn im Geiste von John Constantine empfiehlt. Aus der realen Historie gesellt sich noch der Okkultist Aleister Crowley, den es hier als vermeintliches zukünftiges Mordopfer zu beschützen gilt. Selbst mit diesen phantastisch beschlagenen Kollegen an der Seite, bleibt Holmes seiner Überzeugung treu, dass es sich bei den seltsamen Todesfällen um rational erklärbare Ereignisse handeln muss. Die endgültige Auflösung gibt ihm natürlich Recht, auch wenn lange Zeit alles für ein übernatürliches Wirken spricht. Gerade hier wäre jedoch etwas mehr Zurückhaltung von Adams angeraten gewesen, um den gedanklichen Rücksprung in die Rationalität weniger holprig zu gestalten. Subtilität kann man dem Autor nicht gerade vorwerfen. Davon abgesehen, bietet DER ATEM GOTTES ein flottes Pastiche-Crossover, das – wie schon nicht wenige Geschichten des Originalkanons – mit dem Phantastischen spielt und zeitweise gehörig auf die Actiontube drückt. Zwar werden einige Holmes-Puristen werden höchstwahrscheinlich die Nase rümpfen ob des unverfrorenen Umgangs mit den Figuren, alle anderen werden kurzweilig unterhalten. Das Taschenbuch von Panini Books ist ordentlich verarbeitet und wurde durch ein etwas größeres Format und Klappenbroschur aufgeedelt. Allerdings wurde durch den sehr großzügigen Satz Seitenschinderei betrieben. Auch das dicke Papier trägt dazu bei, dass das Buch nach mehr Inhalt aussieht, als eigentlich drin steckt. FAZIT Gemeinsam mit gleich zwei weiteren „Serienhelden“ tritt Sherlock Holmes der göttlichen Vergeltung entgegen. Ein temporeiches Pastiche-Mashup, das Lust auf den Folgeband macht.

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  • Wo ist Holmes?

    Sherlock Holmes: Der Atem Gottes
    Lelana

    Lelana

    23. October 2014 um 17:01

    Ich hatte mich wirklich sehr auf diesen neuen Sherlock Holmes Roman gefreut. Zwar habe ich erst wenige der Klassiker gelesen, doch der neue von Anthony Horowitz hat mir sehr gefallen. Krimis in guter alter Detektivmanier sind eher mein Metier als die brutalen Krimis und Thriller, die momentan den Markt überschwemmen. Umso mehr freute es mich daher, dass es eine weitere neue Holmes-Reihe geben soll. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Zum Inhalt: Dr. Watson zieht nach dem Tod seiner Frau wieder bei Sherlock Holmes ein. Sie bekommen Besuch von einem Arzt, der sich auf übernatürliche Krankheiten spezialisiert hat und den beiden Ermittlern einen seltsamen Hinweis liefert. Gleichzeitig geschehen unerklärliche  Morde – die Opfer alle Angehörige der höheren Schichten, und die Todesfälle scheinen in Zusammenhang mit dem Übernatürliche zu stehen. Der stetig zweifelnde, auf den Verstand vertrauende Sherlock Holmes scheint in diesem Fall der falsche Ansprechpartner zu sein. Der Anfang der Geschichte wusste mich noch zu packen. Erzählt wird wie auch in den alten Sherlock Holmes Romanen aus der Sicht Watsons, der die Ereignisse rückwirkend aufzeichnet. Der Stil der Erzählung ähnelt den alten Roman, gleicht ihnen jedoch nicht ganz. Der Todesfall, der zu Anfang geschildert wird, ließ mich als Leser hoffen. Doch wie ich schon sagte, wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Dazu trug unter anderem bei, dass im Laufe der Geschichte die Perspektive wechselt. Ein Bruch zu den Klassikern, der nicht unbedingt schlecht sein muss, wäre man als Leser vorgewarnt. So war ich zwischenzeitlich doch verwirrt und wurde im Lesefluss gebremst. Das andere Manko des Buches ist die Handlung. Es handelt sich bei „Der Atem Gottes“ um einen sehr esoterischen, mystischen Roman. Zum einen passt das nicht zu Sherlock Holmes, der vor allem mit Hilfe von Beobachtung und Logik ermittelt, zum anderen wurde das ganze schlecht umgesetzt. Holmes ist in einem Großteil der Handlung nicht mit eingebunden, so dass man diesen Roman schwerlich als Holmes-Roman bezeichnen kann. Auch die Aufklärung des Falls ist mehr als dürftig. Am Ende bleibt ein Alles-ist-möglich in der Luft hängen, dass für meinen Geschmack hier fehl am Platz war. Was der Handlung an Logik fehlt, wird mit Action und düsterer Stimmung wieder wett gemacht. Da tauchen höllische Monster auf, die mit Hilfe von Magie bekämpft werden müssen und zum Ende wird sich ein finaler Endkampf in der Londoner U-Bahn geliefert, der einem Hollywood-Actionfilm alle Ehre machen würde. Das Buch war durchaus unterhaltsam, aber für meinen Geschmack zu viel Übernatürliches und zu wenig Sherlock Holmes für einen Holmes-Roman.

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  • Eine gelungene Hommage - nicht nur an Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes: Der Atem Gottes
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    06. May 2014 um 01:49

    "Sherlock Holmes: Der Atem Gottes" ist der erste von bislang zwei Sherlock Holmes Romanen von Guy Adams. In dieser Geschichte werden Holmes und Watson mit allerhand übernatürlichen Phänomenen konfrontiert. Außerdem treffen sie Personen, die sich mit diesen Phänomenen beschäftigen. So treffen sie nicht nur auf den (aus der realen Welt und aus diversen anderen Erzählungen) bekannten Alister Crowley, sondern auch auf allerhand literarische Figuren: Thomas Carnacki (aus den Werken  William Hope Hodgsons), Dr. John Silence (aus den Werken Algeron Blackwoods) und Julian Karswell (aus den Werken von MR James). Im Laufe der Geschichte nimmt Übernatürliche so sehr Überhand, dass nicht nur Watson, sondern auch Leser daran zweifeln mag, dass es für alles eine natürliche Erklärung gibt... Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Der Stil entspricht im Wesentlichen dem der klassischen Holmes-Geschichten und die Art und Weise wie Adams hier großen Autoren der Vergangenheit Respekt zollt hat mir gut gefallen. Außerdem war die Geschichte kurzweilig und fesselnd. Einzig der Schluss hat mich nicht wirklich überzeugt, da er zu vorhersehbar war.

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