Die Listen meines Lebens

von Guy Browning 
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Die Listen meines Lebens
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Lustiges, kurzweiliges Buch, in einem Format wie kein Anderes!

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Inhaltsangabe zu "Die Listen meines Lebens"

Die Listen meines Lebens

Mit warmem Humor und scharfer Beobachtungsgabe schreibt Guy Browning über ein Leben. Ein herrlich normales Leben. Auf den ersten Blick ist Brownings Protagonist kein Held, erobert keine fremden Länder. Aber er hat einen ganz besonderen Blick auf die Dinge - manchmal lakonisch, immer ehrlich. Das Außergewöhnliche: Dieser Roman wird ausschließlich in Listen erzählt. In jeweils zehn Stichpunkten begleiten wir einen Mann durch sein Leben. Vom Schulhof über die erste Liebe, Ehe und drei Kinder bis zum Neubeginn. Wir erfahren von den kleinen Katastrophen genauso wie von den großen Glücksmomenten. Das ist lustig, oft sehr rührend und manchmal sogar ein bisschen weise. Und in jedem Fall: Ein Roman für alle Helden des Alltags.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499273292
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:15.12.2017

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    HeldenfuereinenTagvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Lustiges, kurzweiliges Buch, in einem Format wie kein Anderes!
    Die Listen meines Lebens

    Rezension auch auf:  https://heldenfuereinentag.wordpress.com/2018/01/03/die-listen-meines-lebens-guy-browning/

    Seit er zehn Jahre alt ist, schreibt der Protagonist Listen, sogenannte "Was-schon-passiert-ist-Listen" anstelle von den bekannten To-do-Listen. Ein Zugeständnis an seine Mutter, die bereute, nie selber Tagebuch geschrieben zu haben.
    Später gibt er zu, dass er Listen schreibt, weil sie ihm Struktur geben, wenn das Leben schlicht nicht machbar scheint.
    Wir, als Leser, verfolgen seine Entwicklung von der Grundschule an mit - so lesen wir von den Gründen, warum er keinen Fußball mag, von den Freunden in seiner Klasse oder seinen 10 besten Matchboxautos. Mit der Zeit werden die Listen pragmatischer, während unser Protagonist erwachsen wird; wir begleiten ihn in die Schule "für Große", schließlich auch ins Studium und ins Arbeits- und Familienleben. Dabei nimmt er sich gerne selber aufs Korn, während er sich selbst eingesteht, keinerlei Meinungen und Willensstärke zu haben.
    Er wächst an seinen Aufgaben, an Tragödien und Erlebnissen und findet schlussendlich doch seine Ruhe.

    Ohne je den Namen des Protagonisten herauszubekommen, erfahren wir doch sehr viel. In diesem gewählt kurzen Format der Listen gibt es so einige Plottwists, die ich gar nicht erwartet hätte. Mit wunderbar viel Humor hat mich das Buch in seinen Fängen gehalten und mich dazu gebracht, es in einem Rutsch durchzulesen. Das hat auch nicht sehr lange gedauert, da diese Listen wirklich einfach zu lesen sind und sich wohl jeder in sie herein versetzen kann. Aber in dieser kleinen Weile erlebt man ein ganzes Leben - und so sollte es in einem guten Buch auch sein.

    Kommen wir nun zum Schreibstil: Klar, durch Listen kann man sich nicht so ausdrücken, wie man es in einem normalen Roman tun kann. Beschreibungen haben auf unsere Erfahrungen gezielt, anstatt selber Welten zu erschaffen. Aber das ist nicht unbedingt ein Nachteil.
    Komischer fand ich es, dass Browning in den verschiedenen Listen zwischen Formen hin und her wechselte; so schreibt er oft in Stichpunkten und bei wieder anderen Punkten fast in Sätzen, die eher Ellipsen sind. Wahrscheinlich sollte es Abwechslung in den Text bringen, was vermutlich schwer bei dieser Form umgesetzt werden kann. Deswegen fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, sondern irritiert ab und zu nur ein wenig.

    Schlussendlich kann ich sagen, dass ich viel Spaß mit dem Roman hatte. Ich selber schreibe auch wahnsinnig viele Listen, weil ich andauernd den Überblick verliere. Deswegen war mir wohl der Protagonist auch sofort sympathisch.
    Für etwas kleines zwischendurch ist "Die Listen meines Lebens" unbedingt weiterzuempfehlen!

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