Guy Davis

 4,5 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor*in von B.U.A.P. 6, B.U.A.P 5 und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Guy Davis begann seine Karriere bei Arrow Comics (später Caliber Comics), mit der Serie The Realm. Kurz danach schuf er gemeinsam mit Verleger Gary Reed die Serie Baker Street um einen alternativen Sherlock-Holmes-Mythos, in dem das Viktorianische England von Punks bewohnt wird. Davis arbeitete noch an vielen weiteren Caliber Projekten wie Sinergy, Book of Tarot und Caliber Presents. Dann kam es zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Matt Wagner an der Mystery/Krimi-Serie Sandman Mystery Theatre, die Davis lange Jahre gezeichnet hat. Nebenbei hat er an seiner ambitionierten Serie The Marquis für Caliber Comics gearbeitet. Dann ergab sich die Chance für Dark Horse eine der B.P.R.D.-Kurzgeschichten zu zeichnen. Das Ergebnis beeindruckte Mignola so sehr, dass er Guy Davis als Zeichner der neuen B.P.R.D.-Serie auswählte, an der er noch immer mit großem Erfolg arbeitet. Obwohl sein Stil mit dem von Mignola wenig gemein hat, passen seine ausdrucksstarken, oft wie Skizzen wirkenden Zeichnungen hervorragend zu den Abenteuern der paranormalen Heldentruppe.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Guy Davis

Cover des Buches B.U.A.P. 2 (ISBN: 9783936480214)

B.U.A.P. 2

(3)
Erschienen am 15.12.2006
Cover des Buches B.U.A.P 5 (ISBN: 9783936480849)

B.U.A.P 5

(3)
Erschienen am 26.06.2008
Cover des Buches B.U.A.P. 6 (ISBN: 9783936480856)

B.U.A.P. 6

(3)
Erschienen am 01.12.2008
Cover des Buches B.U.A.P. 4 (ISBN: 9783936480238)

B.U.A.P. 4

(2)
Erschienen am 18.12.2007
Cover des Buches B.U.A.P. 7 (ISBN: 9783936480863)

B.U.A.P. 7

(1)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches B.U.A.P. 8 (ISBN: 9783941248946)

B.U.A.P. 8

(1)
Erschienen am 08.09.2010
Cover des Buches Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten (ISBN: 9783821228815)

Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten

(1)
Erschienen am 17.01.2005

Neue Rezensionen zu Guy Davis

Cover des Buches Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten (ISBN: 9783821228815)
Raupenimmersatts avatar

Rezension zu "Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten" von Guy Davis

Raupenimmersatt
Rezension zu "Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten" von Guy Davis

Die Geschichten sind leider sehr flach geraten... auch kurze Geschichten könnten ein bisschen Handlung enthalten.

Cover des Buches B.U.A.P. 6 (ISBN: 9783936480856)

Rezension zu "B.U.A.P. 6" von Guy Davis

Ein LovelyBooks-Nutzer
Rezension zu "B.U.A.P. 6" von Guy Davis

Die Behörde mit dem komischen Namen ist wieder zurück. Wer es noch nicht weiß: B.U.A.P. steht für: Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen. Der Hauptsitz der Organisation wider die bösen Mächte liegt in Colorado, das prominenteste Mitglied ist Hellboy. Der ist jedoch inzwischen ausgestiegen und untergetaucht. Er geht seine eigenen Wege. Zuletzt wurde er mit der Hexe Babajaga in der Zwischenwelt gesehen. Ohne ihn bleiben zum Böse-Monster-Verkloppen: der Fischmensch Abe Sapien, die Feuerteufelin Liz Sherman, der Untote Captain Daimo, Dr. Kate Corrigan und die Ektoplasma-Projektion Johann Kraus. Früher gab es noch den Homunkulus Roger, aber der ist mittlerweile passé, ausgeschieden ins Totenreich, wenn es denn solch einen Ort für künstliche Lebensformen überhaupt gibt.

Wer jetzt das Gefühl bekommen hat, dass es vorab einen ganzen Haufen Figuren, Ereignisse, Orte und anderes Zeug zu erklären gibt, liegt gar nicht so falsch. Denn B.U.A.P. ist ein Spinoff der Hellboy-Serie und tut genau das, was man eben von einem Spinoff erwarten kann: Es füllt Lücken und konsolidiert die bestehende Welt, spinnt sie dabei ein bisschen weiter und gibt den Fans der Serie Lesefutter, das so ähnlich schmeckt und aussieht wie das Original. B.U.A.P. ist eine großartige Spinoff-Serie, vielleicht eine der besten fortlaufenden US-Horror-Serien dieser Tage.

Das neue Abenteuer »Garten der Seelen« dreht sich um die Vergangenheit von Abe Sapien. Er reist nach Indonesien, wo er einige sehr alte Bekannte aus dem 19. Jahrhundert wiedertrifft. Sie können ihm Auskunft über seine nicht sonderlich rühmliche Vergangenheit geben. Andeutungen auf Abes menschliche Existenz hatte es in früheren B.U.A.P.-Bänden schon gegeben. Die Versprechen, die dem Leser dort gemacht wurden, werden jetzt eingelöst. Wer jedoch finsteren Horror sucht, für den Hellboy und seine Kumpels so bekannt sind, wird sich mit »Garten der Seelen« keinen Gefallen tun. Die Handlung ist nicht sonderlich komplex, Hintergründe und Figuren sind gut und mit genügend Platz dargestellt, doch geht die ganze Sache dieses Mal eher in Richtung Abenteuergeschichte: Inseln, Urwälder, exotische Tiere – da winken Indiana Jones oder Corto Maltese aus der Ferne. Die gesamte Geschichte ist rund, gut erzählt, voller origineller Details und grafisch toll von Guy Davis umgesetzt. Wer sich also nicht an dem Weniger an Horror und dem Mehr an Abenteuer stört, wird an diesem Band seine Freude haben.

Den einzigen Kritikpunkt gibt’s zum Schluss: Obwohl »Garten der Seelen« ein rundum gut gemachter Comic ist, fällt die Selbstreferenzialität ins Auge, die schon viele fortlaufende Serien ereilt hat. Neben den Abenteuern geht es dann oft auf vielen Seiten um die Vergangenheit der einzelnen Figuren oder um das sie verbindende Beziehungsgeflecht, frei nach dem Motto: »Ein bisschen Soap muss sein.« Im Gegensatz dazu entstand beim Lesen der ersten Hellboy-Geschichten immer wieder das Gefühl, einem unendlich mysteriösen Kosmos gegenüber zu stehen, in dem sich die Figuren fast verlieren und der nie völlig ergründet und erklärt werden kann. In den B.U.A.P.-Geschichten hingegen sind die Figuren größer, sie bekommen mehr Raum. Als Folge wird die Welt, in der sie agieren, kleiner und übersichtlicher. Einige Leser werden diesen Unterschied wahrscheinlich als Geschmackssache empfinden, was er mit Sicherheit ist. Sicher ist aber auch: Eine selbstreferenzielle Geschichte, die kaum über sich hinauszeigt und hauptsächlich um die eigenen Figuren kreist, ist viel häufiger zu finden als ein komplexer, unendlich mysteriöser Kosmos. Was Mignola in den ersten Hellboy-Tagen schuf, wird unvergessen bleiben. Ob das bei »Garten der Seelen« auch der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

Cover des Buches B.U.A.P 5 (ISBN: 9783936480849)

Rezension zu "B.U.A.P 5" von Guy Davis

Ein LovelyBooks-Nutzer
Rezension zu "B.U.A.P 5" von Guy Davis

B.U.A.P. ist eine Abkürzung und steht für "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen". Klingt komisch, ist aber so. Prominentestes Mitglied der geheimen US-Behörde ist Hellboy, der kleine Teufel mit dem großen Herz. Im Laufe zahlreicher skurriler Abenteuer hat er Unmengen von Ungeheuern ins Jenseits befördert. Die BUAP-Serie ist eine Auskopplung aus der Serie Hellboy, sozusagen Hellboy ohne Hellboy. Der hatte nämlich irgendwann die Nase voll und ist gegangen. Monster gibts immer noch, dazu jede Menge Atmosphäre à la Lovecraft. Die verbliebenen BUAP-Mitglieder - Abe Sapien, Liz Sherman, Johann Kraus, Captain Daimio und Doc Corrigan - geben ihr Bestes, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren. In "Die universelle Maschine" versucht Doc Corrigan den toten Homunkulus Roger wieder zum Leben zu erwecken und gerät dabei in die Fänge eines verrückten Sammlers, der sie gerne an seine barocke Vampir-Herde verfüttern würde. Der Rest des Teams gibt Geschichten zum besten, was der Tod ist und ob seine angebliche Entgültigkeit nicht in Wahrheit eine diffuse Grauzone ist. Genug BUAP-Mitglieder waren nämlich schon einmal tot. Die Serie ist toll, auch dieser Band, vor allem Wegen seiner interessanten Charaktere, wegen dem nicht ganz glatten Storytelling und dem schönen Strich von Guy Davis. Verschroben, unheimlich und witzig - um ein paar Schlagworte einzustreuen. Eine der besten Horror-Serien, die derzeit auf dem Comic-Markt zu kriegen ist.

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