Guy Davis

 4.5 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von B.U.A.P. 6, B.U.A.P 5 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Guy Davis

Sortieren:
Buchformat:
B.U.A.P. 2

B.U.A.P. 2

 (3)
Erschienen am 15.12.2006
B.U.A.P 5

B.U.A.P 5

 (3)
Erschienen am 26.06.2008
B.U.A.P. 6

B.U.A.P. 6

 (3)
Erschienen am 01.12.2008
B.U.A.P. 4

B.U.A.P. 4

 (2)
Erschienen am 18.12.2007
B.U.A.P. 8

B.U.A.P. 8

 (1)
Erschienen am 08.09.2010
B.U.A.P. 7

B.U.A.P. 7

 (1)
Erschienen am 01.11.2009
Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten

Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten

 (1)
Erschienen am 17.01.2005
The Marquis

The Marquis

 (0)
Erschienen am 23.09.2009

Neue Rezensionen zu Guy Davis

Neu
Raupenimmersatts avatar

Rezension zu "Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten" von Guy Davis

Rezension zu "Winnie Puuh - Gute-Nacht-Geschichten" von Guy Davis
Raupenimmersattvor 6 Jahren

Die Geschichten sind leider sehr flach geraten... auch kurze Geschichten könnten ein bisschen Handlung enthalten.

Kommentieren0
7
Teilen
MisterWoos avatar

Rezension zu "B.U.A.P. 6" von Guy Davis

Rezension zu "B.U.A.P. 6" von Guy Davis
MisterWoovor 10 Jahren

Die Behörde mit dem komischen Namen ist wieder zurück. Wer es noch nicht weiß: B.U.A.P. steht für: Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen. Der Hauptsitz der Organisation wider die bösen Mächte liegt in Colorado, das prominenteste Mitglied ist Hellboy. Der ist jedoch inzwischen ausgestiegen und untergetaucht. Er geht seine eigenen Wege. Zuletzt wurde er mit der Hexe Babajaga in der Zwischenwelt gesehen. Ohne ihn bleiben zum Böse-Monster-Verkloppen: der Fischmensch Abe Sapien, die Feuerteufelin Liz Sherman, der Untote Captain Daimo, Dr. Kate Corrigan und die Ektoplasma-Projektion Johann Kraus. Früher gab es noch den Homunkulus Roger, aber der ist mittlerweile passé, ausgeschieden ins Totenreich, wenn es denn solch einen Ort für künstliche Lebensformen überhaupt gibt.

Wer jetzt das Gefühl bekommen hat, dass es vorab einen ganzen Haufen Figuren, Ereignisse, Orte und anderes Zeug zu erklären gibt, liegt gar nicht so falsch. Denn B.U.A.P. ist ein Spinoff der Hellboy-Serie und tut genau das, was man eben von einem Spinoff erwarten kann: Es füllt Lücken und konsolidiert die bestehende Welt, spinnt sie dabei ein bisschen weiter und gibt den Fans der Serie Lesefutter, das so ähnlich schmeckt und aussieht wie das Original. B.U.A.P. ist eine großartige Spinoff-Serie, vielleicht eine der besten fortlaufenden US-Horror-Serien dieser Tage.

Das neue Abenteuer »Garten der Seelen« dreht sich um die Vergangenheit von Abe Sapien. Er reist nach Indonesien, wo er einige sehr alte Bekannte aus dem 19. Jahrhundert wiedertrifft. Sie können ihm Auskunft über seine nicht sonderlich rühmliche Vergangenheit geben. Andeutungen auf Abes menschliche Existenz hatte es in früheren B.U.A.P.-Bänden schon gegeben. Die Versprechen, die dem Leser dort gemacht wurden, werden jetzt eingelöst. Wer jedoch finsteren Horror sucht, für den Hellboy und seine Kumpels so bekannt sind, wird sich mit »Garten der Seelen« keinen Gefallen tun. Die Handlung ist nicht sonderlich komplex, Hintergründe und Figuren sind gut und mit genügend Platz dargestellt, doch geht die ganze Sache dieses Mal eher in Richtung Abenteuergeschichte: Inseln, Urwälder, exotische Tiere – da winken Indiana Jones oder Corto Maltese aus der Ferne. Die gesamte Geschichte ist rund, gut erzählt, voller origineller Details und grafisch toll von Guy Davis umgesetzt. Wer sich also nicht an dem Weniger an Horror und dem Mehr an Abenteuer stört, wird an diesem Band seine Freude haben.

Den einzigen Kritikpunkt gibt’s zum Schluss: Obwohl »Garten der Seelen« ein rundum gut gemachter Comic ist, fällt die Selbstreferenzialität ins Auge, die schon viele fortlaufende Serien ereilt hat. Neben den Abenteuern geht es dann oft auf vielen Seiten um die Vergangenheit der einzelnen Figuren oder um das sie verbindende Beziehungsgeflecht, frei nach dem Motto: »Ein bisschen Soap muss sein.« Im Gegensatz dazu entstand beim Lesen der ersten Hellboy-Geschichten immer wieder das Gefühl, einem unendlich mysteriösen Kosmos gegenüber zu stehen, in dem sich die Figuren fast verlieren und der nie völlig ergründet und erklärt werden kann. In den B.U.A.P.-Geschichten hingegen sind die Figuren größer, sie bekommen mehr Raum. Als Folge wird die Welt, in der sie agieren, kleiner und übersichtlicher. Einige Leser werden diesen Unterschied wahrscheinlich als Geschmackssache empfinden, was er mit Sicherheit ist. Sicher ist aber auch: Eine selbstreferenzielle Geschichte, die kaum über sich hinauszeigt und hauptsächlich um die eigenen Figuren kreist, ist viel häufiger zu finden als ein komplexer, unendlich mysteriöser Kosmos. Was Mignola in den ersten Hellboy-Tagen schuf, wird unvergessen bleiben. Ob das bei »Garten der Seelen« auch der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

Kommentieren0
1
Teilen
MisterWoos avatar

Rezension zu "B.U.A.P 5" von Guy Davis

Rezension zu "B.U.A.P 5" von Guy Davis
MisterWoovor 10 Jahren

B.U.A.P. ist eine Abkürzung und steht für "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen". Klingt komisch, ist aber so. Prominentestes Mitglied der geheimen US-Behörde ist Hellboy, der kleine Teufel mit dem großen Herz. Im Laufe zahlreicher skurriler Abenteuer hat er Unmengen von Ungeheuern ins Jenseits befördert. Die BUAP-Serie ist eine Auskopplung aus der Serie Hellboy, sozusagen Hellboy ohne Hellboy. Der hatte nämlich irgendwann die Nase voll und ist gegangen. Monster gibts immer noch, dazu jede Menge Atmosphäre à la Lovecraft. Die verbliebenen BUAP-Mitglieder - Abe Sapien, Liz Sherman, Johann Kraus, Captain Daimio und Doc Corrigan - geben ihr Bestes, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren. In "Die universelle Maschine" versucht Doc Corrigan den toten Homunkulus Roger wieder zum Leben zu erwecken und gerät dabei in die Fänge eines verrückten Sammlers, der sie gerne an seine barocke Vampir-Herde verfüttern würde. Der Rest des Teams gibt Geschichten zum besten, was der Tod ist und ob seine angebliche Entgültigkeit nicht in Wahrheit eine diffuse Grauzone ist. Genug BUAP-Mitglieder waren nämlich schon einmal tot. Die Serie ist toll, auch dieser Band, vor allem Wegen seiner interessanten Charaktere, wegen dem nicht ganz glatten Storytelling und dem schönen Strich von Guy Davis. Verschroben, unheimlich und witzig - um ein paar Schlagworte einzustreuen. Eine der besten Horror-Serien, die derzeit auf dem Comic-Markt zu kriegen ist.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 8 Bibliotheken

Worüber schreibt Guy Davis?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks