Guy Gavriel Kay

 4.1 Sterne bei 117 Bewertungen
Autor von Im Schatten des Himmels, Die Fürsten des Nordens und weiteren Büchern.
Autorenbild von Guy Gavriel Kay (©Samantha Kidd)

Lebenslauf von Guy Gavriel Kay

Guy Gavriel Kay ist ein kanadischer Autor mehrerer Fantasy-Romane. Kay studierte in Kanada Rechtswissenschaften und Philosophie. Mit zwanzig Jahren zog er von Kanada nach Oxford und half dort Christopher Tolkien, dem Sohn J.R.R. Tolkiens, bei der Bearbeitung des Silmarillion. 1975 kehrte er nach Kanada zurück und veröffentlichte 1984 seinen ersten Roman „The Fionavar Tapestry“, Auftakt einer Trilogie. Viele von Kays Werken vereinen fiktionale Geschehnisse an historischen Orten, seine Geschichten spielen beispielsweise zur Zeit des europäischen Mittelalters oder der Renaissance. Seine Werke wurden in mehr als 25 Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Guy Gavriel Kay

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Buchformat:
Cover des Buches Im Schatten des Himmels (ISBN: 9783596035700)

Im Schatten des Himmels

 (18)
Erschienen am 27.10.2016
Cover des Buches Silbermantel - Die Herren von Fionavar (ISBN: 9783442247141)

Silbermantel - Die Herren von Fionavar

 (11)
Erschienen am 01.06.2002
Cover des Buches Die Fürsten des Nordens (ISBN: 9783492266680)

Die Fürsten des Nordens

 (12)
Erschienen am 01.08.2008
Cover des Buches Die Löwen von Al- Rassan (ISBN: 9783453130937)

Die Löwen von Al- Rassan

 (8)
Erschienen am 01.11.1999
Cover des Buches Das Komplott (ISBN: 9783453188068)

Das Komplott

 (6)
Erschienen am 01.01.2001
Cover des Buches Der Neunte Wagenlenker (ISBN: 9783453196278)

Der Neunte Wagenlenker

 (5)
Erschienen am 01.01.2002

Neue Rezensionen zu Guy Gavriel Kay

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Rezension zu "Im Schatten des Himmels" von Guy Gavriel Kay

Sehr viel Romantik und Dichtkunst- muss man mögen.
Jackie_von_Rolbeckvor einem Jahr

Das ich mit diesem Werk nicht warm geworden bin, liegt wohl daran, dass ich kein Fan der Dichtkunst bin, sondern eher ein Freund von pragmatischen Texten, die kurz und knackig auf den Punkt kommen.

All das macht dieser Autor nicht. 
Sein Werk ist wahnsinnig verschnörkelt, mit viel Romantik und einer Menge an Dichtkunst. 
Wer so etwas mag, der wird dieses Buch sehr lieben. 

An sich ist dieses Werk echt gut, das Wordbuilding ist grandios, die Charaktere wirklich toll (wenn ich auch die weiblichen Charaktere viel besser fand), die Atmosphäre wahnsinnig schön.

Daher, lasst euch von meinen 3 von 5 Sternen nicht abschrecken! 

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Rezension zu "Im Schatten des Himmels" von Guy Gavriel Kay

Wirklich „Game of Thrones in China“?
Talathielvor einem Jahr

Shen Tai, der Sohn des großen Generals Shen Gao, verlebt seine traditionelle Trauerzeit von 2 Jahren zu Ehren seines Vaters als Einsiedler in Kuala Nor, ein kleines strategisch günstig gelegenes Tal im Grenzgebiet von Kitai. Dort wurde die letzte Schlacht von seinem Vater bestritten und die vielen unbegrabenen Toten suchten seinen Vater Zeit seines Lebens heim. Tai hat seine Trauerzeit zu Ehren seines Vaters genutzt, um so viele Tote wie möglich in Würde zu begraben. Um ihn in seinem Handeln zu unterstützen, wird er von den Soldaten den nächstgelegenen Grenzfestungen versorgt. Die früheren Gegner belohnen Tai mit 250 Sardianern, die schönsten, schnellsten, stärksten, größten und seltensten Pferde in Kitai. Ein Attentat bringt den bis dahin unbedeutsamen zweiten Sohn Tai zurück nach Kitai und Xion, die Hauptstadt der Intrigen und des Reiches, um dort den Auftraggeber ausfindig zu machen.

„Game of Thrones in China.“ (Salon.com) – Ein grüner Aufkleber auf dem Cover gibt dieses Versprechen. „Im Schatten des Himmels“ muss diesen Vergleich sicher nicht scheuen, denn es gibt durchaus Parallelen und ist ein durch und durch gelungenes Werk. So mag es sicherlich auch einige Parallelentwicklungen zu „Game of Thrones“ geben, dennoch unterscheidet es sich aber auch deutlich davon.
Guy Gavriel Kay schafft es die Strukturen, Gesinnungen und die Kultur des Chinesischen Kaiserreiches (Kitai) sehr gut einzufangen. Weiterhin fügt sich die Handlung des Romans sehr gut in den historischen Hintergrund Chinas ein und so ist es ihm auf diese Weise möglich, dem Leser die Philosophie aus dem Land der Mitte näher zu bringen.
Der Protagonist Shen Tai als zweiter Sohn des ehemals bedeutenden Generals Shen Gao ist ein durchaus sympathischer Charakter, bei dem es Spaß macht, ihm in dem Roman zu folgen. Trotz der Sympathie, die ich als Leser gegenüber Tai empfunden habe, konnte ich mich nicht mit ihm identifizieren. Dennoch lässt der Autor keine Zweifel an seinen Handlungen entstehen.
Positiv ist außerdem das hohe Niveau des Romans, bewertet an der exzellenten vorliegenden Übersetzung. Angenehm ist außerdem das hohe Sprachniveau, und die angepasste Sprechweise der Figuren sorgt für Glaubwürdigkeit und Konsistenz.

Handwerklich kann „Im Schatten des Himmels“ hoch auftrumpfen und auch inhaltlich bietet es einen hohen Unterhaltungswert. Mich persönlich haben zwar Titel, Cover und Setting nicht angesprochen, aber ich bin dennoch sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mir viele schöne kurzweilige Stunden beschert.

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Rezension zu "Am Fluss der Sterne" von Guy Gavriel Kay

Toller Weltentwurf, grandiose Atmosphäre, aber leider etwas zu wenig Tempo
Skyline-Of-Booksvor 2 Jahren

Klappentext

„Einst galt Xi'an als schönste Stadt der zivilisierten Welt, der Kaiserhof als Hort des Luxus und der Kultur. Doch seit Kitai in weiten Teilen an die Barbaren aus dem Norden gefallen ist, herrscht Angst auf den Straßen, und das Heulen der Wölfe hallt durch verfallene Gemäuer.

Nur einem Mann scheint es möglich, das Reich der Mitte wieder zu neuer Größe zu führen: Ren Daiyan, Heerführer, ehemaliger Geächteter, Bogenschütze von fast mythischer Gestalt. An seiner Seite: die geheimnisvolle Lin Shan, vielleicht die klügste, auf jeden Fall aber die faszinierendste Frau ihrer Zeit ...“

 

Gestaltung

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, denn ich mag das metallische glitzern des Buches in Kombination mit den schwarzen Auslassungen. Vor allem gefällt mir das Spiel mit den Negativen, da es so aussieht, als würde auf dem Cover wirklich ein Fluss fließen und über die schwarzen Länder Vögel fliegen. Das helle Blau unterstützt diesen Eindruck zudem noch. Der Titel fügt sich auch klasse in das Covermotiv ein und die gewählte Schriftart passt auch gut zum historisch angehauchten Inhalt.

 

Meine Meinung

Bereits das Werk „Im Schatten des Himmels“ von Guy Gavriel Kay  hat mich interessiert, jedoch noch nicht so sehr gereizt, dass ich es unbedingt lesen wollte. Mit „Am Fluss der Sterne“ erging es mir jedoch anders, denn dessen Inhalt hat mich sofort hellhörig werden lassen. Wie kann ein ehemaliger Geächteter ein Reich wieder zu ehemaliger Größe zurückführen? Ich war gespannt! Glücklicherweise ist es möglich „Am Fluss der Sterne“ ohne die Kenntnisse von „Im Schatten des Himmels“ zu lesen. Beide Bücher spielen zwar in derselben Welt – Kitai – jedoch zu unterschiedlichen Zeiten. So wäre es zwar ein schönes Gimmick, den Inhalt von „Im Schatten des Himmels“ zu kennen, da vermutlich bekannte Figuren wieder auftauchen und sich interessante Querverweise ergeben, aber für das Verständnis von „Am Fluss der Sterne“ ist es nicht nötig.

 

Der Roman des Autors hat mich vor allem durch seinen umfangreichen Weltentwurf überrascht. Das Buch spielt in der erfundenen Welt Kitai, welche mich sehr an ein vergangenes China erinnert. Dies asiatisch, gleichzeitig historisch angehauchte Setting hat mir gut gefallen, da es für eine angenehme Atmosphäre gesorgt hat und da ich gerne Geschichten lese, die in Asien oder ähnlich gestalteten Gegenden spielen. Zudem wirkte Kitai auf mich sehr real, sodass ich gar nicht gemerkt habe, dass diese Welt fiktiv ist. Vielmehr erschien sie mir unheimlich authentisch und realistisch, wodurch ich mich gerne in ihr befunden habe.

 

Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass mir „Am Fluss der Sterne“ manchmal etwas zu viel wurde. Es gab so viele Namen (die dann auch noch gleich oder ähnlich klangen) und überhaupt eine große Fülle an vielerlei Dingen. Der Autor schildert alles sehr detailliert und ausufernd, wodurch es mir manchmal schwer fiel, den Überblick zu behalten. Die Masse an Fremdwörtern hat dazu ihr übriges beigetragen und mich doch manchmal etwas überfordert bzw. meine Konzentration gefordert. Dieses Buch ist also definitiv keins, das man einfach mal so nebenbei lesen kann, sondern eines, auf das man sich voll und ganz konzentrieren muss, um nicht den roten Faden zu verlieren.

 

Hatte ich mich dann allerdings erst einmal ein wenig zu Recht gefunden, so ging es mit dem Lesen etwas leichter voran. Dabei mochte ich vor allem die bereits erwähnte Atmosphäre des Buches und die Abenteuergeschichte, in die eine schöne, realistische und nicht zu kitschige Liebesgeschichte eingewoben wurde. Dennoch fehlte mir im Handlungsverlauf manchmal etwas das Tempo. Zwar gibt es Kriege und Abenteuer, aber es gibt auch genauso viel Strategieplanung und Politik, die mir manchmal etwas zu trocken waren.

 

Fazit

Mit „Am Fluss der Sterne“ hat Guy Gavriel Kay einen historisch angehauchten Abenteuerroman verfasst, der mich vor allem durch seine angenehme Atmosphäre überzeugt hat. Die Fantasy-Welt, die sich der Autor erdacht hat, wirkt sehr real und erinnert an ein historisches China, was mir gut gefallen hat. Gleichzeitig hatte ich einige Startschwierigkeiten durch viele Details, Namen und Fremdwörter. Hiermit kam ich beim Weiterlesen zwar immer besser zurecht, jedoch fehlte der Handlung für meinen Geschmack manchmal etwas das Tempo.

Gute 3 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

„Am Fluss der Sterne“ spielt in Kitai, wo auch „Im Schatten des Himmels“ spielt. Diese beiden Bücher können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden.

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Zusätzliche Informationen

Guy Gavriel Kay wurde am 07. November 1954 in Weyburn (Kanada) geboren.

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