Gwen Bristow

 4 Sterne bei 205 Bewertungen
Autorin von Kalifornische Sinfonie, Tiefer Süden und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gwen Bristow

† 17. August 1980 in New Orleans, Louisiana Amerikanische Journalistin und Schriftstellerin

Alle Bücher von Gwen Bristow

Sortieren:
Buchformat:
Gwen BristowKalifornische Sinfonie
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kalifornische Sinfonie
Kalifornische Sinfonie
 (44)
Erschienen am 13.01.2017
Gwen BristowTiefer Süden
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Tiefer Süden
Tiefer Süden
 (30)
Erschienen am 01.01.2002
Gwen BristowDie noble Straße
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die noble Straße
Die noble Straße
 (27)
Erschienen am 01.11.1999
Gwen BristowCelia Garth
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Celia Garth
Celia Garth
 (22)
Erschienen am 01.03.1985
Gwen BristowAlles Gold der Erde
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Alles Gold der Erde
Alles Gold der Erde
 (14)
Erschienen am 03.03.2017
Gwen BristowAm Ufer des Ruhmes
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Am Ufer des Ruhmes
Am Ufer des Ruhmes
 (15)
Erschienen am 01.01.1970
Gwen BristowGwen Bristow : Tiefer Süden. Roman
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Gwen Bristow : Tiefer Süden. Roman
Gwen Bristow : Tiefer Süden. Roman
 (11)
Erschienen am 01.01.1960
Gwen BristowMorgen ist die Ewigkeit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Morgen ist die Ewigkeit
Morgen ist die Ewigkeit
 (10)
Erschienen am 03.03.2017

Neue Rezensionen zu Gwen Bristow

Neu
Anni84s avatar

Rezension zu "Morgen ist die Ewigkeit" von Gwen Bristow

Ewigkeit
Anni84vor 2 Jahren

Ich habe dieses Buch zwischen den Sachen meines Vaters entdeckt.
Als ich anfing es zu lesen, dachte ich erst mh naja. Aber dann lies mich dieses Buch nicht mehr aus seinen Bann. Das ende hatte ich mir anders vorgestellt. Aber so kann man sich täuschen :-) Es ist wirklich schön geschrieben. Ich kann es nur weiter empfehlen.

Kommentieren0
9
Teilen
sursulapitschis avatar

Rezension zu "Kalifornische Sinfonie" von Gwen Bristow

Wildwestromantik vom Feinsten
sursulapitschivor 2 Jahren

Die Kalifornische Sinfonie ist ein Klassiker, der schon meine Mutter in ihrer Jugend begeistert hat und mich genauso. Ein Buch, das man mehrmals liest und dann beinahe auswendig kann. Ich habe es mal wieder ausgegraben und stelle fest, es begeistert nach wie vor.

Ja, es hat Längen, die ich damals ignoriert habe und die man nicht übersehen kann. Dafür hat es aber auch eine unglaubliche Intensität. Hier hatte jemand alle Zeit der Welt beim Schreiben, lässt einen ganz tief eintauchen in den wildesten Westen.

Es geht nach Kalifornien auf dem Jubelpfad, der so heißt, weil man nach wochenlanger entbehrungsreicher Reise nur noch jubelt, wenn man mit dem Treck in Los Angeles ankommt, einem Dorf das kein zivilisierter Mensch kennt. Es ist 1845, als es Garnet dorthin verschlägt. Eine junge, wohlerzogene Dame aus gutem Hause, die die Neugier und die Liebe in dieses Abenteuer verwickelt hat. Sie ist tapfer, originell und liebenswert und hat einiges zu durchleiden bis sie ihren Platz in der Welt gefunden hat. Man ist hautnah dabei, erlebt Staub und Durststrecken, lernt Rancheros jeder Couleur kennen, Cowboys, Treiber, Präriehändler und auch Estelle, die Frau für spezielle Dienste.
Ganz nebenbei erlebt man noch mit, wie aus der mexikanischen Provinz Kalifornien ein amerikanischer Bundesstaat wird.

Wenn man dieses Buch kritisch betrachten würde, könnte man feststellen, dass erstaunlich viele Sätze mit „Oh, …“ anfangen, aber das soll jemand anderes tun. Ich liebe es nach wie vor. Die Kalifornische Sinfonie ist ein Buch, das einen entführt, berührt und begeistert. Eine wunderschöne Liebesgeschichte vor authentischer historischer Kulisse. Ja, es hat Längen, na und? :-)

Kommentare: 4
23
Teilen
TheRavenkings avatar

Rezension zu "Der unsichtbare Gastgeber" von Gwen Bristow

Und dann gabs keines mehr
TheRavenkingvor 3 Jahren

Agatha Christie schrieb mit ihrem Roman Und dann gabs keines mehr Geschichte. Es wurde ihr größter Erfolg und ist bis heute der meistverkaufte Kriminalroman aller Zeiten.

Die Handlung dürfte bekannt sein: 10 Menschen erhalten eine Einladung auf eine abgeschiedene Insel. Dort erwartet sie der Tod, ihr Gastgeber will sie für ihre vergangenen Sünden richten. Nach und nach werden sie von unsichtbarer Hand ermordet und bald kommt ihnen ein furchtbarer Verdacht: Der Täter könnte einer von ihnen sein.

Was weniger bekannt ist: Christie war nicht die Erste, die diese Idee hatte.

Bereits 9 Jahre vorher war ein Roman erschienen, der das Konzept vorweg nahm. Die Autorin war die Amerikanerin Gwen Bristow, die gemeinsam mit ihrem Mann, dem Drehbuchautor Bruce Manning die Handlung ausgetüftelt hatte.

Acht Menschen flattert eine Einladung zu einer Überraschungsparty ins Haus. Da die Nachricht anonym ist, können sie nur spekulieren, wer der Absender ist und jeder der Gäste vermutet eine andere Person hinter den Zeilen. Die Adressaten gehören zur Creme de la Creme der Gesellschaft von New Orleans. Eine reiche Dame, ein erfolgreicher Arzt, ein Millionär, eine berühmte Filmschauspielerin, ein aufstrebender Dramatiker, der gleich mit seinem ersten Stück am Broadway reüssieren konnte, eine bekannte Rechtsanwältin, ein Kommunalpolitiker und ein bedeutender Künstler.

Am besagten Abend zusammenkommend wundert man sich, warum der Gastgeber nicht auftaucht. Da ertönt eine Stimme aus einem Lautsprecher. Sie lädt die Gäste zum Spiel auf Leben und Tod ein. Was sich zunächst wie ein böser Scherz anhört, wird bald zum bitteren Ernst, als die Leiche einer weiteren neunten Person auftaucht.

Der Unsichtbare Gastgeber unterscheidet sich in zwei wichtigen Punkten von Christies Klassiker:

Zum einen ist der Schauplatz der Handlung kein abgeschiedenes Eiland, sondern die Dachwohnung eines Hochhauses. Immerhin gehört dazu auch ein Dachgarten, trotzdem ist der Freiraum der handelnden Personen beschränkt.

Zum anderen ist der unsichtbare Gastgeber hier permanent anwesend, mittels Lautsprecher hält er ständig den Kontakt zu seinen Opfern, gönnt ihnen zwischendurch nur kurze Ruhepausen, bevor er sich wieder zu Wort meldet.

Agatha Christie erkannte wohl gleich das Potenzial des Konzepts, ihr fielen aber auch sicherlich die Schwächen in der Ausführung auf. Vieles wird hier unnötig verkompliziert. Während bei einer Insel das Meer eine natürliche Barriere zur Außenwelt bildet, muss das Apartment in Der Unsichtbare Gastgeber durch Starkstromleitungen und versteckte Gasbomben gesichert werden, welche die Gäste daran hindern sollen, die Flucht zu ergreifen. Die Morde sind bei Christie recht simpel gehalten, Bristow dagegen entwirft hanebüchene Todesfallen, deren Erfolg zu großem Umfang vom Zufall abhängt. Christies Gestalten mögen auf den ersten Blick Klischees sein, aber sie werden auf den Seiten lebendig. Die Einführung – so kurz und kompakt sie auch gehalten ist – reicht damit sie vor dem inneren Auge des Lesers Gestalt annehmen. Bristows Figuren sind austauschbare Abziehbilder ohne jegliche Präsenz. So musste ich immer wieder zurückblättern um nachzuschauen, welche Person denn nun genau welchen Beruf oder Status inne hat.

Hinzu kommen weitere Seltsamkeiten, so werden die Bediensteten, die extra für diesen Abend angeheuert wurden vom Unbekannten vor dem Beginn des Spiels vorsorglich betäubt, da sie ja nicht Ziel seiner mörderischen Rache sind.

Christie stellt ihren unsichtbaren Richter U. N. Owen mittels einer kurzen Tonbandaufnahme vor. Diese enthält alles, was gesagt werden muss, und danach werden die Gäste ihrem Schicksal überlassen, auf das sie sich in ihrem Misstrauen und der wachsenden Paranoia gegenseitig zerfleischen. Es bedarf dort keiner Dauernarration durch den Bösen, um eine Atmosphäre der Beklemmung zu schaffen. Bei Gwen Bristow redet und redet und redet der Gastgeber, was ihm nicht nur eine sagenhafte Arroganz verleiht, sondern ihn auch mit fortlaufender Handlung immer nervtötender werden lässt. Er erklärt das, was eigentlich keiner Erklärung bedürfte. Dass die eingeladenen Personen ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind, wird auch so offensichtlich. Zudem wird durch diesen irritierenden Kunstgriff die Glaubwürdigkeit der Geschehnisse bis zur Schmerzgrenze strapaziert.

Der Unsichtbare Gastgeber ist Trivialliteratur der langweiligeren Sorte. Heute hoffnungslos überholt und selbst für Fans klassischer Detektivliteratur eher ermüdend.

Gwen Bristows Karriere als Spannungsautorin war nicht von großer Dauer. Zwar verfasste sie im Folgenden noch zwei weitere Kriminalromane, verlegte sich dann aber im weiteren Lauf ihres Schaffens auf historische Literatur. Immerhin ihr Roman Der Unsichtbare Gastgeber wurde sogar unter dem Titel The Ninth Guest verfilmt.

Es wäre allzu einfach Agatha Christie für ihren Ideenklau zu verurteilen, aber beim Lesen des Bristow-Werkes wird einem noch einmal deutlich, wie brillant Christies Leistung tatsächlich ist und wie hervorragend und effektiv ihr Roman im Vergleich mit dem plumpen Vorgänger ausfällt.

Kommentare: 2
24
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Gwen Bristow wurde am 16. September 1903 in Marion (South Carolina) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Community-Statistik

in 202 Bibliotheken

auf 16 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks