Gwen Bristow Die noble Straße

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Inhaltsangabe zu „Die noble Straße“ von Gwen Bristow

Roman. Sonderausgabe. ( Louisiana-Trilogie, 2). 374 S. fPr (Quelle:'Sonstige Formate/01.09.1993')

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  • Rezension zu "Die noble Straße" von Gwen Bristow

    Die noble Straße
    Saralonde

    Saralonde

    Louisiana Mitte des 19. Jahrhunderts. Die 14-jährige Corrie May Upjohn gehört zu den “armen Weißen” des Landes, denen es oft schlechter geht als beispielsweise den Haussklaven der reichen Plantagenbesitzer. Doch sie hat den Ehrgeiz, etwas zu erreichen in ihrem Leben. Anne Sheramy hingegen ist eine Tochter des Südstaatenadels und eine Nachfahrin der Sheramys aus ”Tiefer Süden”, ebenso wie ihr Freund Denis Larne. Auch Corrie May ist entfernt mit diesen verwandt, was jedoch keiner ahnt, auch wenn ihr ein entsprechendes Gerücht bekannt ist. Sie schafft es, eine Anstellung bei Anne zu ergattern. Zu sehen, in welcher Pracht die Sheramys und die Larnes leben, verbittert sie in zunehmendem Maße. Und dann droht auch noch der Bürgerkrieg… Im zweiten Teil ihrer Louisana-Trilogie vermittelt Gwen Bristow uns den krassen Gegensatz zwischen Arm und Reich in den Südstaaten der Vereinigten Staaten zur Zeit des Bürgerkriegs. Im Gegensatz zu den meisten Geschichten über die alten Südstaaten steht hier jedoch nicht der Sklavenkonflikt im Vordergrund, sondern die furchtbaren Lebensbedingungen der zwar freien, doch häufig im Elend lebenden armen Weißen. Eine Perspektive, die ich sehr interessant fand, insbesondere, inwiefern auch diese Menschen indirekt unter der Sklaverei zu leiden hatten. Wie schon im ersten Teil ist Gwen Bristows Erzählstil mitreißend und lebhaft, ihre Charaktere haben Tiefgang und der Leser fühlt sich direkt nach Louisiana versetzt. Die Hauptfigur, Corrie May, ist zunächst ein durchweg anständiges, sympathisches 14-jähriges Mädchen, doch in ihrem Ehrgeiz trifft sie ein ums andere Mal die falsche Entscheidung, was den Leser schier verzweifeln lässt. Auf der Seite der Plantagenbesitzer scheint Anne Sheramy eine unbekümmerte, naive und oberflächliche Person zu sein, doch auch sie muss einiges durchleben und ihr Potenzial wird dabei oft verkannt. Folgenden Satz fand ich beispielsweise sehr weise: “… sanft ist die Straße, über die ich gewandert bin - mir fehlt ein Maßstab; von den Gipfeln und den Abgründen der Wirklichkeit weiß ich nichts.” (Seite 75) Mehr als im ersten Teil der Trilogie geht es in diesem Roman um Armut und Ungerechtigkeit. Er liefert ein sehr wirklichkeitsnahes Porträt der Südstaaten zu Zeiten des Bürgerkrieges. Alle Daumen hoch für dieses lesenswerte, weise Buch! Ich wünsche mir, dass die Klassiker von Gwen Bristow wieder mehr gelesen werden, sie sind es wert.

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    • 4
  • Rezension zu "Die noble Straße" von Gwen Bristow

    Die noble Straße
    winter-chill

    winter-chill

    Der zweite Teil der Louisiana-Trilogie spielt zur Zeit des Bürgerkriegs. Im Vordergrund der Geschichte stehen diesmal die krassen Unterschiede zwischen der armen und der reichen weißen Bevölkerung. Der zweite Teil liest sich genauso leicht und angenehm wie der erste Teil. Die Charaktere sind wieder detailiert gezeichnet, die Szenen sehr bildhaft beschrieben. Man erfährt recht viel vom alltäglichen Leben zu jener Zeit und welche Auswirkungen der Krieg auf die Menschen hatte. Mir hat der zweite Teil letztendlich sogar ein wenig besser gefallen als der erste Teil, weil die Charaktere ein bisschen authentischer waren und die Geschichte generell spannender war. Doch obwohl der Ansatz des Romans, nämlich einmal nicht den Sklavenkonflikt während des Bürgerkriegs, sondern die elende Lebenssituation der armen weißen Menschen zu zeigen, sehr interessant war, fand ich, dass die Situation der schwarzen Bevölkerung an manchen Stellen fast bagatellisiert wurde. Das hat mich ein wenig gestört. Ansonsten aber ein gutes Buch. (In der neu aufgelegten Weltbildausgabe lautet der Titel des zweiten Teils übrigens "Sterne über Louisiana")

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    • 3
  • Rezension zu "Die noble Straße" von Gwen Bristow

    Die noble Straße
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    13. August 2011 um 09:54

    **Inhalt** Herr auf Ardeith ist Denis Larne, und die leichtlebige Ann Sheramy vom "Silberwald" ist seine Frau geworden. Eines Tages taucht unter der Dinerschaft Corrie May Upjohn auf, die zum armen weißen Pack der Hafenstädte am unteren Mississippi gehört. In der Begegnung zwischen Corrie May und der verwöhnten Ann prallen die beiden gegensätzlichen Welten hart aufeinander. Aber im ganzen Land vertieft sich die Kluft zwischen arm und reich, schwarz und weiß: Der Sezessionskrieg bricht aus... **Meine Meinung** Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach, dieses Mal wird aber durch Corrie May auch die Seite der armen Bevölkerung gezeigt. Sie gefällt mir wesentlich besser als die naive Ann, welcher einem schon mal auf die Nerven gehen kann. Insgesamt ist aber auch dieses Buch spannend geschrieben und man will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Leider kann man das Buch nicht mehr neu kaufen, aber es gibt im Internet (z.B. Amazon) noch viele gebrauchte Bücher zu kaufen.

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  • Rezension zu "Die noble Straße" von Gwen Bristow

    Die noble Straße
    Pantheon

    Pantheon

    10. September 2008 um 00:27

    Ziemlich gut, vorallem, weil es so authentisch ist.