Gwen Hayes Falling Under

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  • Rezension zu "Falling Under" von Gwen Hayes

    Falling Under
    absinthe

    absinthe

    01. November 2012 um 02:04

    Im Nachhinein ist es schwierig zu sagen, warum ich mir dieses Buch gekauft oder was ich erwartet hab. Die Inhaltsangabe klang interessant und das Cover war es auch. Theia, ein Mädchen, das von ihrem Vater vor sämtlichen “Gefahren” des Lebens geschützt wird, ohne dabei auch auf die emotionale Ebene einzugehen. Sie selbst, die es aus irgendeinem Grund als selbstverständlich nimmt, ohne auch nur ein einziges Mal rebellisch aus dieser Farce zu springen. So ganz konnte ich ihre Beweggründe für dieses Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Und erst ein neuer Junge an der Schule, von dem sie eine Nacht zuvor geträumt hatte, ohne ihn überhaupt zu kennen, erweckt in ihr natürlich den Wunsch, aus ihrem alten Leben auszubrechen. Auch diese Liebe hat mich nicht gänzlich überzeugt, fand ich sie doch in der gesamten Entwicklung betrachtet eher oberflächlich. Während des Lesens hatte ich immer wieder Schwierigkeiten, mich auf die Geschichte zu konzentrieren und völlig einzutauchen. In jeder Zeile ist der typische Ton der heutigen Teenie-Pop-Kultur zu erkennen, einfache, simple Sätze. Vielleicht hab ich einfach zu viele High-School-Romanzen mit Fantasy-Anteil gelesen, dass mich dieses Buch nicht mehr so mitgerissen hat, ich weiß es nicht. Und Twilight hin oder her, auch wenn es keine Absicht der Autorin ist und sie das Klischee (gutes, von sich selbst wenig überzeugtes Mädchen trifft auf den bösen Jungen, der versucht, sie von sich fernzuhalten), das durch Twilight erst so nervig bekannt wurde, selbst noch durch die direkte Erwähnung auf die Schippe nimmt, so fühlt man sich ja trotzdem auf unangehme Weise an Twilight erinnert. Irgendwann stört es dann doch, ob man will oder nicht. Und da bringt es auch nichts zu sagen, “das ist nun mal so, das gibt es in vielen, vielen Büchern”. Ein guter Autor weiß dieses Klischee so zu umschreiben, dass es nicht stört, sondern wie etwas ganz Neues erscheint. Was mir an dem Buch dann doch wieder gefallen hat, waren einzelne Dinge, Dialoge, Überlegungen, Handlungen der Figuren, die mich überrascht haben. Auch die letztendliche Aufklärung um Hadens (der besagte mysteriöse Junge) Geheimnis, hatte man am Anfang dann doch das Gefühl, dass es sich bei ihm um einen Vampir handelt. Und so sehr mir auch das gemächlich kommende Finale gefallen hat, konnte es mich wieder nicht vollends mitreißen. Auch bei dem doch SEHR abrupten Schluss kann ich mich bisher nicht entscheiden, ob er mir gefällt oder nicht. Alles in allem eine durchschnittliche TeenieRomanze mit für meinen Geschmack ein paar FantasyElementen zu viel drin – auf die wenigen Seiten verteilt.

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  • Rezension zu "Falling Under" von Gwen Hayes

    Falling Under
    chrisujlo

    chrisujlo

    27. March 2011 um 13:29

    Inhalt Theia, die in Großbritannien aufgewachsen ist, zieht mit ihrem Vater zurück in die USA - dem Heimatland ihrer verstorbenen Mutter. Über ihre familiären Situation ist sie sehr unglücklich, da ihr Vater sie regelrecht von der Außenwelt abschottet, um sie zu beschützen, wie er sagt. Theia hat daher nur selten die Möglichkeit mit ihren Freundinnen Donny und Amelia ihre Jugend zu genießen, Partys zu feiern und Jungs kennen zu lernen. Dennoch trifft sie einen Jungen, den sich nicht mehr vergessen kann, er erschient ihr nämlich in ihren Träumen, die nicht nur real wirken, sondern es gewissermaßen auch sind. Die schwarze Rose, die er ihr im Traum schenkt, liegt nämlich wirklich neben ihr als sie am nächsten Morgen aufwacht. Bald begegnet sie dem Jungen auch außerhalb der Traumwelt, er stellt sich nämlich als neuer Schüler an ihrer Schule vor. Dort ignoriert er sie aber nicht nur, sondern flirtet auch schamlos mit unzähligen anderen Mädchen. Theia ist enttäuscht, kann seiner unwiderstehlichen Anziehungskraft aber nicht entfliehen. Sie ahnt nicht, dass Haden ein Halbdämon ist und seine bloße Anwesenheit gefährlich für Theia ist. Trotz dieser Gewissheit können die beiden aber nicht von einander lassen und kämpfen füreinander - doch dabei handelt sich um einen Kampf gegen den Tod... Meinung Was mir bei "Falling Under" als erstes ins Auge gesprungen ist, ist die Sprache und Ausdrucksweise. Normalerweise achte ich ja nicht so sehr auf diese Dinge, weil ich mich viel mehr auf Handlung und Charaktere konzentriere, aber hier sind sie mir schon auf den ersten Seiten positiv aufgefallen. Durch ihre britische Herkunft und ihre strenge Erziehung, drückt sich Theia nämlich sehr gewählt und richtiggehend elegant aus und wirkt dadurch viel reifer als 17 Jahre. Besonders toll fand ich die kleinen Sprachprobleme mit ihren amerikanischen Freundinnen. Auch Hadens Ausdrucksweise ist ungewöhnlich für einen 17-Jährigen. Er verwendet nämlich sehr viele alte Wörter und Redewendungen. Wie man später erfährt, liegt das daran, dass er in Wirklichkeit viel älter als 17 ist. Sprachlich hat mich "Falling Under" also von Anfang an überzeugt. Bis die Handlung aber richtig in Fahrt kam, hat es allerdings etwas gedauert. Richtig interessant wurde es erst ab der Hälfte des Buches, als man endlich erfahren hat, dass Haden ein Halbdämon ist. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht zu viel vorweg nehme, indem ich das verrate, aber mich persönlich hat es ehrlich gesagt etwas gestört, dass man erst so spät Hadens wahre Identität erfahren hat. Meiner Meinung nach hätte das ruhig schon am Rückentext stehen können. Haden ist also der Sohn eines menschlichen Vaters und einer dämonischen Mutter - Probleme mit der Schwiegermutter sind für Theia also vorprogrammiert. Hadens Mutter erwartet nämlich von ihm, dass er sich eine Frau sucht, um sie dann in die Unterwelt zu bringen, um mit ihr für Dämonennachwuchs zu sorgen. Außerdem soll diese Frau auch für Nahrung sorgen - Dämonen ernähren sich nämlich von menschlichen Seelen - ihrer Essenz, wie es im Buch bezeichnet wird. Da Haden Theia aber wirklich liebt und seine menschliche Seite vorherrscht, versucht er sie mit allen Mitteln von sich fern zuhalten, um ihr Leben zu retten. Die Liebe zwischen den beiden ist wirklich sehr intensiv. Es hat zwar etwas gedauert mich an die beiden als Paar zu gewöhnen, am Ende habe ich sie aber dennoch sehr lieb gewonnen. Bis man Hadens Taten nachvollziehen kann, dauert es ein wenig. Sobald man aber erfährt, was seine Mutter mit Theia vorhat, wird sein Verhalten klarer. Besonders jener Teil der Handlung, der in der Unterwelt spielt, war aufregend und spannend. Diese Abschnitte haben mich auch an die "Soul Screamers" Reihe von Rachel Vincent erinnert, die ich ja bekanntlich liebe. Sogar Hadens Mutter fand ich toll, weil sie einfach der perfekte Bösewicht ist. Obwohls Theias und Hadens Beziehung und die Probleme, die sich daraus ergeben, klar im Vordergrund stehen, gibt es auch einige tolle Nebenhandlungen. Man erfährt zum Beispiel sehr viel über Theias Beziehung zu ihrem Vater. Auch ihre Freundinnen spielen eine wichtige Rolle. Vor allem von der taffen Donny war ich sehr begeistert. Theia erzählt den Großteil der Handlung aus der Ich-Perspektive, am Ende erzählt dann aber Haden aus seiner Sicht, das hat auch einen ganz bestimmten Grund, den ihr aber selbst herausfinden dürft. Dieser Perspektivwechsel ist hier also sehr gut platziert und sinnvoll, die Handlung wird dadurch perfekt ergänzt. Fazit Trotz dem etwas zu langen Einstieg ein aufregendes Buch und auf alle Fälle für jeden Fantasyfan zu empfehlen.

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