Gwendoline Riley Krankmeldungen

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Inhaltsangabe zu „Krankmeldungen“ von Gwendoline Riley

Die Gefühlswelt der Generation um die Zwanzig schnörkellos und unsentimental Als Esther von einer Reise aus New York nach Manchester zurückkehrt, hat sie keine festen Pläne. Es gibt nur eines, das sie sich fest vornimmt: keine Entscheidungen zu treffen. Sie zieht bei ihrer besten Freundin Donna ein und lässt sich treiben, versucht erfolgreich, das Leben zu vermeiden. Meistens möchte sie nur ihre Ruhe haben: vor der Arbeit, vor der Liebe, vor dem Erwachsensein. Doch dann trifft sie den jungen Musiker Newton, der wie eine Art vages Versprechen in ihr Leben tritt...

Sinnentleert wie ein Lied von Revolverheld.

— kalligraphin
kalligraphin

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  • Rezension zu "Krankmeldungen" von Gwendoline Riley

    Krankmeldungen
    sk_bookworm

    sk_bookworm

    13. February 2011 um 19:43

    Esther lebt in den Tag hinein. Keine Pläne, keine Ziele und vor allem keine Vorstellung vom Leben. Esther schläft und trinkt und trinkt und schläft, sucht sich immer die falschen Typen aus und neigt zur Depression. Als sie den Musiker Newton trifft, scheint sich die Gefühlswelt von Esther zu ändern. Die Autorin erzählt zwar sehr authentisch, sodass sich der Leser in die Figur der Esther eindenken kann. Die Szenen kann man sich sehr gut bildlich vorstellen, dieser Punkt ist der Autorin hervorragend gelungen. Leider ist die Story aber sehr depressiv, die Dialoge sind zum Teil grandios, zum Teil aber vielleicht etwas "konstruiert" und die Protagonistin schafft es nicht sich innerhalb der Geschichte zu entwickeln. Schade, dass in der Hinsicht nicht mehr passiert.

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  • Rezension zu "Krankmeldungen" von Gwendoline Riley

    Krankmeldungen
    yoko

    yoko

    04. February 2011 um 20:53

    Es ist Winter und ich tanze im feinen Sommerregen. So geht es mir jedesmal, wenn ich eine Geschichte von Gwendoline Riley lese. Sie erzeugt mit ihrer poetischen Sprache stets eine ganz besondere Melancholie, die mich glücklich macht. Es ist eine schöne Traurigkeit, der ich mich kaum entziehen kann. Dieses Gefühl hat mich auch in ihrem Roman „Krankmeldungen“ gepackt. Die junge Autorin aus Großbritannien erzählt von Esther, die gerade von eine Reise aus New York nach Manchester zurückkehrt. Sie lässt sich treiben, vom Tag in die Nacht und von der Nacht in den Tag. Esther empfindet ihr Leben als Labyrinth, ohne Anfang und Endpunkt. So läuft sie durch Straßen, geht in die Bibliothek, schreibt in ihr Notizbuch und wärmt sich im Kino auf. Wie ein ruhiger Fluss fließt sie dahin, bis eines Abends eine große Welle über sie hereinbricht. Esther trifft in einer Bar auf den Musiker Newton und gerät in einen mitreißenden Strudel aus tobenden Gefühlen und einer brennenden Leidenschaft. Ganz anders, als sie es eigentlich geplant hatte. Gwendoline Riley schafft beim Erzählen etwas Wunderbares. So etwas, dass man sich hinterher verträumt in den Augen reibt und kleine Goldstaubkörner hinausrieseln. Ihre Romanheldinnen sind oft Mädchen, die der Kindheit entfliehen und sich auf dem Weg befinden, erwachsen zu werden. Sie verharren auch mal mit verschränkten Armen atemlos am Straßenrand oder ertrinken fast im Gin-Glas. Gwendoline Riley erzählt uns, was in den Mädchenköpfen vor sich geht, das gelingt ihr so zart wie es sonst nur feiner Sommerregen vermag. Müttern sollte man dieses Buch nicht in die Hand drücken, Töchtern dafür um so mehr!

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