Gwynne Dyer Schlachtfeld Erde

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Inhaltsangabe zu „Schlachtfeld Erde“ von Gwynne Dyer

Die Schreckensbilder des 21. Jahrhunderts zeigt der Militärexperte Gwynne Dyer in apokalytischen Szenen und an Hand erdrückender Fakten. In sieben Szenen- und Faktenkapitel wird das 21. Jahrhundert besichtigt, dessen apokalytische Bilder sich in unser Gedächtnis einbrennen.§Ein letzter Appell an die Weltöffentlichkeit zu handeln. Es ist nicht nur ökologisch, sondern längst auch militärisch der letzte entscheidende Augenblick etwas zu tun: Wenn nicht, mündet der nie erklärte Klimakrieg gegen die Natur in einen Jahrhundertweltkrieg aller gegen alle. Aber wir könnten die Apokalypse noch ...§Seit über 20 Jahren ist Dyer für weltweit über 175 Zeitungen als Experte für geostrategische Fragen tätig.§Die wichtigsten Thesen§- Der Klimawandel erfolgt schneller und einschneidender als erwartet.§- Die Weltwirtschaft muss bis 2050 vollständig von CO2 befreit werden. Unser Bewusstsein und Verhalten müssen sich nachhaltig ändern.§- Unrealistische Fristen - jetzt entschieden handeln. Der CO2-Ausstoß steigt pro Jahr um rund 3 % anstatt zu sinken.§- Kooperation und Migration. Migrationen werden mit der Erwärmung zunehmen, Staaten zusammenbrechen, Kriege die Folge sein. Keine Kooperation der Weltgemeinschaft wird mehr möglich sein. Diese ist aber absolut notwendig, um die heutige Entwicklung zu stoppen und umzukehren.§Es ist Zeit, sich die Szenen aus der Zukunft zu verdeutlichen, um zu wissen, wie unser Leben aussehen wird in 15, 20 in 30 Jahren, wenn wir jetzt nichts tun. Prognose: Dieses Leben wird nicht mehr lebenswert sein.§Es wird der schlimmste Jahrhundertkrieg. Niemand wird ihn gewinnen. Aber weltweit sind wir alle längst in diesen erklärten Krieg gegen die Natur involviert. Dieser Jahrhundertkrieg schädigt das Öko-System unumkehrbar; er beseitigt die Lebensgrundlagen fast al

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  • Rezension zu "Schlachtfeld Erde" von Gwynne Dyer

    Schlachtfeld Erde
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. March 2012 um 09:01

    Man wähnt sich in einem schrecklichen Science-Fiction- Film verloren, wenn man beginnt, das hier vorliegende Buch zu lesen. Doch bald merkt man, dass der aus Kanada stammende, nun in London lebende Militärhistoriker Gwynne Dyer leider weiß, wovon er spricht, wenn er für die nächsten Jahrzehnte schon Klimakriege auf dem „Schlachtfeld Erde“ voraussagt. Er schildert die aktuellen Klimadaten, die auch dem deutschen Publikum schon hinreichend bekannt sind und benennt dann die „sieben unheiligen Prognosen“ für mögliche Entwicklungen in den Jahren 2019 bis 2045, wo Dyer versucht, ganz konkret mögliche Spannungsherde zu beschreiben. Im Original schon 2008 erschienen, lesen sich seine Prognosen auf dem Hintergrund der Katastrophen des Jahres 2010 (Flächenbrände in Russland und die verheerende Flutkatastrophe in Pakistan) sehr beklemmend. Dyer saugt sich seine Thesen nicht aus dem Finger. Er bezieht sich wie bei vielen seiner anderen Veröffentlichungen weltweit auf die Studien anerkannter militärischer Forschungsgruppen. Die warnen schon seit langem vor drohenden militärischen Auseinandersetzungen um die immer knapper werdenden Ressourcen wie Wasser, Öl und Nahrung. So ist es zum Beispiel das Wasser, das der eigentliche und nachhaltige Grund ist für den ungelösten Nahostkonflikt. Dyer korreliert diese Studien mit den Aussagen der Klimaexperten und kommt zu seiner These, dass es sehr bald schon zu Flüchtlingsbewegungen, Grenzkonflikten und Ressourcenkriegen kommen wird, deren Ausmaß bisher unbekannt war. Es ist ein bedrückendes Buch, das wenig Hoffnung lässt.

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