Gyles Brandreth

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Gyles BrandrethPhilip und Elizabeth
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Philip und Elizabeth
Philip und Elizabeth
 (1)
Erschienen am 09.02.2005
Gyles BrandrethCharles & Camilla
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Charles & Camilla
Charles & Camilla
 (1)
Erschienen am 17.10.2016
Gyles BrandrethOscar Wilde and the Candlelight Murders
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Oscar Wilde and the Candlelight Murders
Oscar Wilde and the Candlelight Murders
 (7)
Erschienen am 11.11.2010
Gyles BrandrethOscar Wilde and the Ring of Death (Oscar Wilde Mysteries 2)
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Oscar Wilde and the Ring of Death (Oscar Wilde Mysteries 2)
Gyles BrandrethDer verlorene Weihnachtsmann
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Der verlorene Weihnachtsmann
Gyles BrandrethOscar Wilde and the Dead Man's Smile
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Oscar Wilde and the Dead Man's Smile
Oscar Wilde and the Dead Man's Smile
 (2)
Erschienen am 14.04.2010
Gyles BrandrethTod eines Engels
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Tod eines Engels
Gyles BrandrethOscar Wilde and the Ring of Death
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Oscar Wilde and the Ring of Death
Oscar Wilde and the Ring of Death
 (1)
Erschienen am 29.01.2009

Neue Rezensionen zu Gyles Brandreth

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Rezension zu "Oscar Wilde and the Ring of Death (Oscar Wilde Mysteries 2)" von Gyles Brandreth

Stilvolle Verbrecherjagd mit Oscar Wilde, Arthur Conan Doyle und Bram Stoker
TheSaintvor 2 Monaten

Abermals schlüpft Gyles Brandreth in die Rolle des Oscar Wilde-Biografen Robert Sherard und erzählt aus seiner Sicht die mörderischen Geschehnisse aufgrund eines von Oscar Wilde initiierten Spiels nach einem Essen in dem vom Literaten ins Leben gerufenen "Socrates Club".
In London gegen Ende des 19. Jahrhunderts ruhte an Sonntagen das gesellschaftliche Leben... da aber Oscar Wilde immer nach Abwechslung und Gesellschaft gierte, gründete er den Supper-Club, der sich immer am ersten Sonntag eines Monats traf und neben ihm und seinem Biografen Sherard (1861-1943) die Herren Lord Alfred Douglas (1870-1945), Arthur Conan Doyle (1859-1930), Abraham Stoker (1847-1912) und Walter Sickert (1860-1942) als Mitglieder hatte.

An jenem 1. Mai 1892 tritt dieser Club wieder zu einem ausgezeichneten Essen zusammen. Oscar bittet Edward Heron-Allen (1861-1943) - den Bewunderer seiner Frau Constance - zu Tisch, auf Einladung von "Bosie" Douglas suppiert sein älterer Bruder Francis (1867-1894) im Club. Der Einladung zum Essen von Sherard folgte der ehrenwerte Reverend George Daubeney, Conan Doyle bat den jungen Schriftsteller Ernest William Hornung (1866-1921) zu Tisch. Sickert's Gast war der Schauspieler Bradford Pearse, der Gast von Bram Stoker der Schauspieler Charles Brookfield (1857-1913). Alphonse Byrd, der Clubsekretär, hat den erfolgreichen Boxer David McMuirtree als Gast.
Am Ende des Essens bittet Oscar alle Anwesenden, die Person, die man am liebsten tot sehen würde, auf einen Zettel zu schreiben... die Zettel werden dann eingesammelt und von Oscar verlesen: David McMuirtree wird nebst anderen dreimal genannt, der Gastgeber und seine Gattin Constance je einmal.
Man trennt sich in guter Stimmung und scheint das makabre Spiel schon bald vergessen zu haben, als plötzlich die Ex-Verlobte des ehrenwerten Reverend George Daubeney bei einem Wohnungsbrand ums Leben kommt... Er hatte ihren Namen niedergeschrieben. Kurz darauf stirbt Lord Abergordon, den Lord Francis Douglas auf den Zettel geschrieben hatte... Und das Morden geht weiter...

Das Buch ist ein üppiger Quell an eingestreuten Biografien und tatsächlich Geschehenem. Wilde's Ehefrau Constance wird ausführlich behandelt und ist plötzlich vielmehr als nur "die Frau"... Oscar's Deduktionsgabe übertrifft bei weitem Conan Doyle's Aufmerksamkeit und Kombinationstalent, der in diesem Buch bereits daran arbeit, seine Figur Sherlock Holmes sterben zu lassen. Bram Stoker leitet erfolgreich ein Theater und schreibt an einem Roman über einen Vampirgrafen und die Boxregeln des Marquess of Queensberry ("Bosie's" Vater) finden erstmals breite Anwendung.
All die realen Personen waren wirklich miteinander bekannt und befreundet (Stoker z. B. schnappte Wilde die Frau vor Constance weg und heiratete sie) oder hatten auf Wilde's Leben großen Einfluss: wie z. B. der Schauspieler Brookfield, der  maßgeblich bei der Zeugenbeschaffung im Prozess gegen Wilde tätig war.

Brandreth serviert einen kurzweiligen, atmosphärischen und spannenden Kriminalfall und zeichnet dank der Mithilfe von Oscar Wilde's Enkel Merlin Holland (*1945) ein facettenreiches Bild dieses faszinierenden Mannes, der zum Zeitpunkt dieser Mordfälle gerade mit "Lady Windermere's Fächer" ganz große Erfolge feierte.

Ein weiterer Roman, der allen Oscar-Wilde-Freunden wärmstens empfohlen werden kann!






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Osillas avatar

Rezension zu "Oscar Wilde and the Candlelight Murders" von Gyles Brandreth

Ein Buch für Liebhaber historischer Kriminalromane
Osillavor 2 Jahren

Gyles Brandreth wurde 1948 in einem britischen Krankenhaus in Deutschland als Sohn eines britischen Offiziers geboren. Mit drei Jahren zog er mit seinen Eltern nach England. Er ist Theaterproduzent, Journalist, Autor, Verleger und Moderator im Fernsehen. Sein erstes veröffentlichtes Buch war Created in Captivity (1972), eine Studie über eine Gefängnisreform. Des weiteren schrieb er Biographien und war ein Mitglied des Parlaments, sowie Minister in der Regierung . Brandreth ist mit der Autorin und Verlegerin Michèle Brown verheiratet. Sie haben drei Kinder: eines ist Rechtsanwalt, eines Autor und eines Umweltökonom.

Oscar Fingal O’Flahertie Wills Wilde (1854-1900) war ein irischer Schriftsteller in der Zeit des prüden viktorianischen Englands. Er war als Skandalautor und Dandy verschrien. Oscar Wilde wurde schon zeitlebens durch Werke wie die Märchensammlung The Happy Prince and Other Stories(1888) und The Picture of Dorian Gray (1891) berühmt. Außerdem lebte er offen seine homosexuelle Neigung aus, was für die damalige Zeit skandalös war. Aufgrund dessen wurde er auch wegen Unzucht zu zwei Jahren Haft mit schwerer körperlicher Zwangsarbeit verurteilt.

Der Kriminalroman Oscar Wilde and the Candlelight Murders ist das erste Buch der Oscar Wilde Mysteries Reihe. Brandreth führt den Erzähler der Geschichte durch einen Ausschnitt der (vermutlich fiktiven) Memoiren von Robert Sherard – ein bekannter Oscar Wilde Biograph und Zeitgenosse – ein. Danach setzt die Geschichte am 31. August 1889 ein und endet am 30. Januar 1890. Oscar Wilde findet den 16-jährigen Jungen Billy Wood tot auf. Er liegt mit durchschnittener Kehle inmitten von unzähligen brennenden Kerzen. Deshalb handelt es sich vermutlich und einen Ritualmord. Billy Wood war Oscars bester Freund und fast wie ein Bruder. Zunächst flieht Oscar aus dem Raum, trifft sich daraufhin mit Robert und Arthur Conan Doyle. Er erzählt ihnen von seiner Entdeckung, doch als die drei den Tatort aufsuchen ist die Leiche verschwunden und der Tatort säuberlich gereinigt. Lediglich ein paar Blutspritzer findet Arthur Conan Doyle an der Wand neben dem Fenster. Er rät den beiden, Inspektor Fraser bei Scotland Yard aufzusuchen, da es sich um einen guten Freund von ihm handelt. Doch dieser kann ohne eine Leiche keine Ermittlungen einleiten. So macht sich Oscar Wilde selbst an die Untersuchung des Falls. Es wird immer wieder deutlich, dass Oscar Wilde seine Umgebung aufmerksam betrachtet und detailliert wahrnimmt. Seine Eindrücke kombiniert er so geschickt, dass es scheint als könne er hellsehen.

Dann gibt es eine 6-wöchige Pause in der Erzählung, da Richards Sherard Oscar Wilde für diese Zeit nicht trifft und somit nichts weiter bezüglich der Untersuchungen zu berichten hat. Während dieser Zeit beginnt Oscar Wilde mit seinem Werk The Picture of Dorian Gray, inspiriert von der Schönheit des getöteten Billy Wood und einem Jüngling namens John Gray. Nachdem Oscar wieder zurück in London ist, wird er von Inspektor Fraser zu ihm nach Hause eingeladen. Es handelt sich um ein geheimes Treffen, bei welchem Robert und Oscar die Verlobte Frasers, Veronika Sutherland, kennenlernen. Robert geht in der folgenden Zeit ein Verhältnis mit ihr ein. Dann steht Weihnachten vor der Tür und Oscar Wilde lädt alle zu sich ein. Auch zum einige Tage später folgenden Geburtstag seiner Frau Constance lädt Oscar die bekannte Runde um Arthur Conan Doyle, seiner Frau Toui, Robert, Fraser und seine Verlobte Veronica, sowie den Jüngling John Gray ein. Während der Feierlichkeiten wird ein Paket für Constance durch einen Boten gebracht. In diesem Paket befindet sich der abgetrennte Kopf Billy Woods, welcher fachmännisch einbalsamiert wurde. Schon einige Tage später wird in einem Gespräch zwischen Robert und Oscar deutlich, dass Oscar bereits einen Verdacht hat, wer der Mörder sein könnte. Er behält diesen Verdacht allerdings für sich, da es noch keine eindeutigen Beweise hierfür gibt. Er sagt lediglich, dass er schneller als Inspektor Fraser sein will, der nun nicht umhin kam offizielle Ermittlungen einzuleiten.

Das vorliegende Buch ist in englischer Sprache verfasst (Originalversion). Die Sprache ist relativ einfach und gut verständlich gehalten. Der Text enthält lediglich ein paar französische sowie lateinische Passagen, welche für sich stehen. Da der Roman aus der Sicht des Robert Sherard geschrieben wurde, konnte Brandreth einige Gedanken des Erzählers über Oscar Wilde – seine Familie, sein Standpunkt bezüglich der Liebe, sowie noch folgenden Ereignissen aus seinem Leben wie dem Gefängnisaufenthalt – einschieben.

Oscar Wilde selbst wird als sehr theatralische, etwas exzentrische und dominante Persönlichkeit dargestellt, was der Autor vermutlich aus den Biographien von Sherard entnommen haben wird. Auch auftretende Figuren wie die Zeitgenossen Thomas Huxley, Arthur Conan Doyle, Jack the Ripper, Charles Dickens, Sir Walter Scott und Henry Irving lassen darauf schließen, dass der Roman, soweit er Oscars Leben und diese Zeit betrifft, gut recherchiert ist. Über Oscar Wildes Biographie erfährt man allerdings relativ wenig. Es steht eben die Kriminalgeschichte im Mittelpunkt und nicht die Figur Oscar Wilde. Sie wurde hier vielleicht nur gewählt, um für den Leser eine möglichst einfache Verbindung zu dieser Zeit zu ermöglichen. Die auftretenden Personen im Roman werden ausführlich und anschaulich eingeführt und runden das Gesamtbild ab. Der Kriminalroman eignet sich somit für Liebhaber historischer Krimis, aber sicherlich auch Oscar Wilde Interessierte, oder allgemein Interessierte am viktorianischen Zeitalter, wobei hier allerdings festzustellen ist, dass diese Punkte eher angerissen werden, da die Aufklärung des Mordes im Zentrum der Geschichte steht.

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Fias avatar

Rezension zu "Ich über mich" von Gyles Brandreth

Rezension zu "Ich über mich" von Gyles Brandreth
Fiavor 6 Jahren

Erster Eindruck:
Ich entdeckte dieses Buch in einem Katalog und bestellte es einfach mal rein aus Neugier und weil es zu einem wirklich günstigen Preis angeboten wurde.

Meine Meinung:
Besonders süß in dem Buch sind die vielen Zeichnungen und individuell gestalteten Überschriften, die jüngere Kinder bestimmt auch mit sehr viel Freude ausmalen. Die Fragen sind teilweise wirklich interessant, andere dagegen völlig unnötig (interessiert es mich wirklich wie viel Bettbezüge ich zu Hause habe???).

Mein Fazit:
Eine ganz nette Unterhaltung für zwischendurch. Hauptsächlich die Zeichnungen lassen einen gerne dass 'Buch' durchblättern.

Zum Cover:

Das Cover ist wirklich nichts besonderes. Irgendein grün-gelber Mischmasch. Dabei gibt es im Buch wirklich witzige Zeichnungen, da hätte man doch einfach so eine vorne auf den Titel machen können.

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