Håkan Östlundh Nordwind

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Inhaltsangabe zu „Nordwind“ von Håkan Östlundh

»Nicht nur für Schweden-Fans.« Petra Ausgestochene Augen auf einem Foto der Familie Andersson & Kjellander? Wahrscheinlich ein übler Scherz oder die hysterische Einbildung einer Mutter, der die Einöde auf der winzigen Insel Fårö zu Kopf gestiegen ist. Doch als die kleine Ellen spurlos verschwindet, sind Kriminalinspektor Broman und Kollegin Sara alarmiert. Eine Eifersuchtstat? Dann geschieht das Schreckliche: Jemand dringt in das Haus ein und erschlägt Mutter und Sohn ...

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  • Rezension zu "Nordwind" von Håkan Östlundh

    Nordwind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2012 um 12:13

    Dass sich hinter Kriminalromanen im Taschenbuchformat hochanspruchsvolle Literatur verbirgt, ist eher selten - meine Erwartungen sind daher schlicht: Ich suche spannende, fesselnde Unterhaltung mit Gänsehaut-, aber ohne Schockeffekt . Der Einstieg in diesen schwedischen Roman traf diesen Nerv zu einhundert Prozent! Die unaufgeregte Beschreibung der feinen Hinweise auf einen "gestörten" Eindringling in das Wohnhaus der Familie Andersson & Kjellander erzeugte subtilen Thrill, denn das entsetzliche Gefühl, Fremde hätten ihre privatesten, intimsten Gegenstände berührt, kann jeder Leser sicher höchst unangenehm nachempfinden. Der Spannungsbogen wurde vom Autor auch gut weiter, bis zum zentralen Verbrechen, gehalten. An dieser Stelle wende ich mich kurz von der Autoren-, hin zu einer Verlagskritik: Von welchem Teufelchen wurden die Verfasser des Klappentextes und der werbenden Zusammenfassung geritten, den Mord an Malin und ihrem Sohn (nicht von mir gespoilert - steht überall gut lesbar), der erst in der MITTE des Thrillers, nachdem der Leser schon eine "Beziehung" zu den Protagonisten aufbaute, geschieht, vorwegzunehmen??? Der Höhepunkt, verplappert im Übereifer? Leider geschieht danach, und hier bin ich wieder bei Herrn Östlundh, alles etwas behäbiger, zäher und voll vergebener Chancen. Hatte man sich als Leser gen Ende hin gerade damit abgefunden, dass ein/e neue/r Verdächtige/r aus dem Hut gezaubert wurde, wurde auch noch die Option ein elektrisierendes Final zu spinnen, voll verschenkt. Das ist richtig, richtig schade! Neben oben beschriebenem Kardinalfehler, möchte ich dem Verlag gerne noch eine weitere kritische Anmerkung mitgeben: Der schwedische Originaltitel heißt übersetzt Eindringling (auch: Angreifer) - ein wahrhaft passender Titel, der in mehrfacher Hinsicht treffender gewesen wäre, als die Wetterbericht-Kurzform (in deutschen Übersetzungen immer gerne gesehen), die absolut nichts mit dem Inhalt zu tun hat! Gleiches gilt übrigens für das Coverfoto. Dennoch hat mir der Krimi aufgrund des schön gewählten Settings und der nachfühlbaren Protagonisten gut gefallen. Dreieinhalb Sternchen runde ich mal wohlwollend auf. Euer Turner

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  • Rezension zu "Nordwind" von Håkan Östlundh

    Nordwind
    robbylesegern

    robbylesegern

    30. May 2012 um 20:43

    Grusel im hohen Norden Der zweite Fall des Kommissar Bromann und seiner Assistentin Sara, führt uns auf die eher dünn besiedelte Insel Farö, die nur in den Sommermonaten von den Touristen heimgesucht wird. Hierhin hat sich der Fotograf Henrik mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zurückgezogen.Aus Geldmangel haben sie vier Wochen ihr Haus vermietet, während sie auf dem Festland Urlaub machten.Als sie zurückkommen,finden sie das Haus in einem desolaten Zustand vor.Das Haus ist verdreckt,sogar Fäkalien finden sie in einer Etage vor.Henriks Frau ängstigt die ganze Situation.Als dann ihre Tochter Ellen aus der Schule verschwindet,glauben sie an eine Entführung und sind fest davon überzeugt, dass es jemand auf sie abgesehen hat. Sie verständigen die Polizei, installieren ein Alarmanlage in ihrem Haus und Henricks Frau lebt in ständiger Angst. Ellen taucht wieder auf und erzählt von einer blonden Frau,die sie in ihr Auto gelockt hat, damit Ellen ihr den Weg zum Hafen zeigt,die sie dann aber einfach auf der Straße abgesetzt hat, ohne das Ellen wusste, wie sie wieder zur Schule kommt.Alles scheint merkwürdig und bedrohlich. Wer ist diese Frau und was will sie von Henriks Familie?Als Henrik dann von einer Reise wiederkommt und seine Frau und seinen Sohn ermordet in seinem Haus vorfindet, erreicht die Bedrohung eine Brutalität ungeahnten Ausmaßes. Die Stimmung dieses Kriminalromanes ist von Anfang an beängstigend und bedrohlich.Man merkt,dass sich etwas zusammenbraut, doch die Handlung zeigt zu diesem Zeitpunkt noch keine Effekt heischenden Szenen. Diese sind in diesem Buch eher auch dünn gesät. Trotzdem baut sich eine spürbare Spannung auf, wie es einem Krimi entspricht.Man will als Leser wissen, wer es auf die Familie abgesehen hat und welche Gründe dahinterstecken. Einige falsche Fährten werden auch gelegt, so dass es für Kommissar Bromann, der nach seinem schweren Unfall, den er wohl im ersten Fall erlitt,recht kniffelig wird in seinem ersten Fall im Außendienst.Seine Kollegin und er laufen lange einer falschen Spur hinterher. Nordwind ist ein typischer skandinavischer Krimi.Sehr atmosphärisch und manchmal etwas behäbig in der Erzählform. Wer hier einen rasanten Thriller erwartet,dessen Handlung den Leser von einem Adrenalinstoß zum nächsten peitscht, wird enttäuscht werden. Dies ist eher ein Krimi der leisen Töne, dessen Spannung sich langsam entwickelt, bei dem ich mich aber nicht gelangweilt habe. Trotzdem war ich vom Ende etwas enttäuscht und daher auch nur 4 Sterne.

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