Håkan Nesser , Paula Polanski Strafe

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Inhaltsangabe zu „Strafe“ von Håkan Nesser

Der Brief kommt überraschend, und er holt den Schriftsteller Max Schmeling aus seiner Komfortzone: einen Gefallen soll er ihm tun, seinem ehemaligen Schulkameraden Tibor Schittkowski, den er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat und den er aus vielen Gründen auch nicht sonderlich gut leiden konnte. Dass er sich auf ein Spiel mit gefährlichem Einsatz einlässt, ist ihm da noch nicht klar...

abgebrochen, fand es jetzt nicht so spannend o Interessant um unbedingt weiterlesen zu müssen

— CorneliaP

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  • Kein typischer Krimi...

    Strafe

    ulrikerabe

    31. July 2017 um 11:44

    ..und trotzdem eine spannende Story. Max Schmeling, Schriftsteller, erhält unerwartet eine Einladung von einem Schulkameraden. Jahrelang hat Max Tibor Schittkowski nicht gesehen, doch jetzt wird er aufgefordert, etwas für Tibor zu tun. Einen Gefallen sei er ihm schuldig, wo ihm doch Tibor damals zweimal das Leben gerettet hat. Eher unwillig begibt sich Max in eine Reise in die Vergangenheit und es beginnt ein verwirrendes Spiel aus Fiktion und Wirklichkeit. Max soll bestraft werden, wofür, offenbart sich letztlich nach vielen spannenden Drehungen, Irrungen und Wendungen. Ich mag Hakan Nesser sehr gerne, es ist immer wieder ein Vergnügen seine intelligenten und unterhaltsamen Romane zu lesen.

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  • Håkan Nesser - Strafe

    Strafe

    miss_mesmerized

    26. December 2016 um 19:31

    Unerwartet wird der Schriftsteller Max Schmeling von der Vergangenheit eingeholt. Schon viele Jahrzehnte war er nicht mehr in seiner schwedischen Heimatstadt, als ihn ein Brief eines Schulfreundes erreicht, der um einen Besuch bittet. Tibor Schittkowski, eigentlich kein wirklicher Freund, aber zweimal hat er Max das Leben gerettet und nun, kurz vor seinem Dahinscheiden aufgrund von ALS im Endstadium, bittet er ihn um Hilfe. Er hat seine Lebensgeschichte niedergeschrieben, aus den Seiten werde sich ergeben, was Max für ihn tun solle. Widerwillig beginnt Max wieder zu Hause zu lesen. Von Tibors Zeit nach der Schule, der Begegnung mit einer gemeinsamen Schulkameradin, in die auch Max verliebt war, und Tibors Zeit in einem spanischen Gefängnis, nachdem er einen Mord begangen hatte. Eine Sache in seinem Leben möchte er noch erledigen und Max scheint der richtige zu sein, um ihm hierbei zu helfen. Doch was so einfach scheint, hat einen ungeahnten Haken.Viele Krimis habe ich von Håkan Nesser gelesen, weshalb ich nicht verwundert war, was er mit seinen Figuren anstellt. Was mich jedoch zunächst irritierte, war der Ko-Autorenschaft mit Paula Polanski, laut Verlag einer deutschen Publizistin, die jedoch unter Pseudonym schreibt und ihre Identität nicht preisgeben möchte. Im Laufe der Handlung erklärt sich die Mitautorin und mit schmunzeln muss man am Ende auf dieses Detail schauen. Nesser gelingt es immer wieder seine Leser zu überraschen und das auf ganz unterschiedliche und unerwartete Weise.Die Handlung selbst wird geprägt von den beiden älteren Herren, die im fortgeschrittenen Alter auf ihr Leben zurückblicken, manches bedauern, anderes gelernt haben zu akzeptieren. Es sind die bekannten durchschnittlichen Schweden, die man in Nessers Roman so oft findet und deren Kinderjahre insbesondere einen nachhaltigen Einfluss auf ihre Persönlichkeit hatten. Die Kindheit und Jugend in den 1960er/70er Jahren sind für mich einmal mehr erzählerisch Nessers größte Stärke und hier folge ich ihm am liebsten. Doch auch sein Händchen für Krimis ist bemerkenswert und erreicht hier seinen Höhepunkt. Man kann kaum etwas zur Handlung schreiben, ohne schon vorwegzunehmen, was sich der Schwede ausgedacht hat. Es ist frappierend, wie er mit seinem Protagonisten und dem Leser spielt und wie sich die erschaffene Welt doch auch ganz anders darstellen kann.Ein Buch mit Autorenduo und doppeltem Boden, Geschichte in der Geschichte, schlichtweg überzeugend konstruiert und mit einem überraschenden Ende, das alles, was man über „den typisch schwedischen Krimi“ zu wissen glaubte, über den Haufen wirft. 

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