Hélène Grémillon Das geheime Prinzip der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Prinzip der Liebe“ von Hélène Grémillon

Eine bedingungslose Liebe, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Paris verliert. Eine mittellose junge Malerin aus der Champagne, die für ihre Gönnerin ein Kind bekommt. Eine Frauenfreundschaft, die in Hass umschlägt. Hélène Grémillon erzählt in ihrem kunstvoll komponierten Roman von zwei Frauen, die um das kämpfen, was ihnen das Liebste ist. 'Eine raffiniert konstruierte Geschichte aus dem Paris der vierziger Jahre.' Spiegel online

Eine großartig positive Überraschung für mich, die ich französischen Autoren sonst mit großer Skepsis begegne!

— Operculum

Sehr spannend und gut geschrieben

— LillyMunster

intelligent geschriebene Fehde über den Streit zweier Frauen um ein Kind.

— Valabe

Ein Buch, das man in Erinerung behält!

— Sumsi1990

Hammer Buch! Werde ich wohl immer und immer wieder lesen und jedes mal was anderes daraus mitnehmen und mehr verstehen

— atih

Eine geheimnisvolle Geschichte die mich mitgerissen. Schockiert und berührt hat. Bin sprachlos.

— TheLastUnicorn_

Großartig! Hélène Grémillon verzichtet auf Kitsch und schildert schonungslos wozu Menschen fähig sind, wenn es um Liebe geht.

— VanillaKissMe

Ein sehr spannender Roman, der sich mit den Abgründen der Menschen beschäftigt und damit, wie schnell auch Freudschaft, Hass werden kann.

— Lucretia

Hat mich nicht gereizt, ich habe es nicht zu Ende gelesen.

— -Lesemaus-

Roman auf zwei Zeitebenen und mit vier Ich-Erzählern, gekonnt und spannend verwoben.

— Barbara62

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Der Klappentext hat dann doch nicht so viel mit dem tatsächlichen Buchinhalt zu tun. Lasst Euch da nicht verwirren!

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  • Liebe, Kinderlosigkeit und die Abründe dessen

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Valabe

    28. December 2016 um 11:56

    Die Liebe ist ein geheimnisvolles Prinzip, ihr Ende noch viel mehr. Man weiß vllt, warum man liebt, aber niemals, warum man nicht mehr liebt. S. 37 Camille Wagner ist 35 und durchlebt gerade eine der schlimmsten Zeiten des Lebens: ihre Mutter ist gestorben und sie muss sich mit dem Verkauf des Hauses und Kondolenzkarten beschäftigen. Letztere versiegen jedoch schon nach kurzer Zeit. Doch an ihre Stelle treten Briefe, die keinen Absender tragen, aber an Camille adressiert sind. Allerdings schreibt der Autor dieser Briefe nicht an Camille, sondern an eine Frau namens Louise. Als die Briefe nicht aufhören und Camille langsam von den Erzählungen des unbekannten Autors in den Bann gezogen wird, nimmt die Geschichte in ihrem Kopf Gestalt an und Camille beginnt ihre Vergangenheit zu hinterfragen. Der erste Roman von Hélène Grémillon ist so viel mehr als ein einfacher Frauenroman. Er vereint die Spannung und Rätselhaftigkeit eines Krimis, die Tragödie des unerfüllten Kinderwunsches und die wundersamen Irrungen und Wirrungen der Liebe. Nicht umsonst wurde dieser Roman mit dem Prix Roblès ausgezeichnet. Die Erzählweise variiert. Den Großteil des Buches nehmen die Briefe ein, die Camille erhält. In ihnen erzählt der bis zuletzt unbekannte Autor, was sich zu Beginn des zweiten Weltkrieges in einem kleinen Dörfchen in Frankreich und auch in Paris zugetragen hat. Dazwischen tritt auch Camille immer wieder in Erscheinung und der Leser befindet sich im Paris der 70iger Jahre. Durch die wechselnden Schriftarten ist diesem regelmäßigen Wechsel aber leicht zu folgen. Auch die Mutter von Camille kommt zu Wort, ebenfalls in Form eines Briefes. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau des Romans, der sehr an einen gut geschriebenen Krimi erinnert. Bis zuletzt sind nicht alle Ungereimtheiten gelüftet und dadurch bleibt das Buch spannend. Auch die Thematik des unerfüllten Kinderwunsches fand ich sehr gut umgesetzt. Hélène Grémillon schildert sehr authentisch, was es für Frauen mit angesehenen Stand in den 40iger Jahren bedeutete kinderlos zu sein und welche teils auch sehr grausigen Methoden von diesen Frauen angewandt wurden um doch noch das ersehnte Kind zu gebären. Gleichzeitig zeigt Sie die Abgründe auf, die sich auftun, wenn die Liebe einer kinderlosen Frau zu dem Kind der Leihmutter ausufert und in Hass umschlägt. Der Roman gibt diese Geschehnisse mit all den begleitenden Emotionen sehr bildlich wieder und als Leser wird man schnell in dem Bann der Handlung gezogen. Zugleich kommt man kaum umhin sich zu fragen, wie man selbst in der einen oder anderen Situation reagiert hätte und ob diese Tragödien sich auch heute noch abspielen. Mir hat der Erzählbogen, den Hélène Grémillon aufgespannt hat, sehr gut gefallen und die Handlung ließ mich das Buch in einem Rutsch verschlingen. Ohne Kitsch oder unnötigen Nebenhandlungen beschreibt Hélène Grémillon eine Geschichte, die alle Facetten des Lebens in sich vereint.

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  • Ich habe es geliebt ;)

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Sumsi1990

    10. May 2016 um 16:42

    Ich habe dieses Buch - wie viele Andere - eher aus Zufall, als aus großem Interesse gekauft. Ich fand den Klappentext zwar interessant, doch konnte ich mir nichts genaueres vorstellen bzw. habe ich nicht im Ansatz mit dem gerechnet, was mich beim Lesen dieses Buches erwartete.Die Geschichte ist anfänglich ein bisschen wirr, da sehr viele Charaktere vorkommen und die Erzählzeiten stätig wechseln, doch mit der Zeit kommt man recht gut hinein und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil man wissen will was als nächstes passiert.Im großen und ganzen geht es anfänglich um eine Frau um die Dreißig, die Ihre Mutter verloren hat und selbst ein Kind erwartet, ohne auf die Unterstützung des Kindsvaters hoffen zu können. Sie bekommt seltsame Briefe von einem unbekannten Verfasser, der ihr nach und nach eine Geschichte erzählt, die sie aber anfangs als Skriptum auffasst (sie ist in der Literaturbranche tätig). Die Geschichte lässt aber auch sie - wie den Leser - nicht mehr los, und sie hofft Woche für Woche auf neue Briefe mit neuen Geschichtsteilen.Ich finde, dass dieses Buch insoweit sehr gut ausgearbeitet ist, als der Leser bis mindestens zum letzten Viertel der Geschichte nicht weiß, wie er diese Geschichte zusammenfügen soll, oder wie die Briefe des Fremden mit der Lebensgeschichte der Protagonistin zusammenpassen. Das ist leider sehr selten, dass man nicht schon nach einem Viertel des Buches erahnen kann, wie die Geschichte ausgeht. Dies steigert aber natürlich unaufhörlich die Spannung! Ich mag vor allem solche Familiengeschichten, dass heißt dieses Buch war wie gemacht für mich :)An diesem Buch gefiel mir auch sehr gut der geschichtliche Hintergrund. Ich bin kein Fan von bloßen Geschichtsbüchern, mag es aber sehr gern, wenn man sich in einem Roman mit einer interessanten Zeit der Geschichtsschreibung befasst. Dass heißt die Ausschnitte der Geschichte, die im zeiten Weltkrieg spielen, sind schön ausgearbeitet und geben dem Buch noch einen gewissen historischen Background, ohne sich in der Vordergrund zu drängen.Alles in Allem muss ich sagen, dass mich dieser Roman sehr lange beschäftigt hat. Immer wieder muss an diese Geschichte denken, weil sie wirklich bis ins kleinste Detail ausgeschmückt und auch im Nachhinein ein volles Bild ergeben hat. Ein packendes Buch mit viel Erinnerungswert, was sich ganz bestimmt zu lesen lohnt!!!

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  • "Das geheime Prinzip der Liebe" von Hélène Grémillon

    Das geheime Prinzip der Liebe

    MintCandy

    29. January 2016 um 13:36

    Inhalt | Camille ist gerade dabei die eingehenden Kondolenzkarten zu lesen, die ihr zum Tod ihrer Mutter zugesendet wurden, als sie einen ungewöhnlichen Brief von einem Louis, den Camille nicht kennt, entdeckt. Der Brief beginnt mit der Schilderung der Kindheit des Verfassers und seiner kindlichen Liebe zu einem Mädchen namens Annie. Was Camille am Anfang als ein Missverständnis abtut, entwickelt sich zu einer Routine. Regelmäßig treffen die Briefe des Unbekannten ein und Camille liest sie Woche für Woche mit großem Interesse. Allerdings entwickelt sich aus den anfänglich harmlosen Geschichten ein wahres Drama. Der Verfasser berichtet von Annie, die in jungen Jahren einen großen Fehler begeht, als sie ihr Elternhaus verlässt und in das Haus einer wohlhabenden Madame und ihrem Mann zieht. Zwischen Madame und Annie entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Als Madame in einem Gespräch von ihrem großen Kinderwunsch berichtet ist Annie fest entschlossen ihr zu helfen – sie bietet ihr an ein Kind für Madame auszutragen. Annie konnte nicht wissen, dass dieses Angebot in einem großen Drama enden wird. Meinung | Dieser Debütroman von Hélène Grémillon hat mich unglaublich beeindruckt. Schon auf den ersten Seiten wurde ich von der Geschichte in den Bann gezogen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zu Beginn fühlt man sich, ähnlich wie Camille, sehr ratlos was die Briefe angeht. Ich war sofort in der Geschichte gefangen, was zum Teil auch mit dem großartigen Schreibstil von Hélène Grémillon zu tun hat. Die Perspektive wechselt von Camille im Jahre 1975 zu Louis und Annie in das Paris der vierziger Jahre. Langsam verweben sich die Geschichten eindrucksvoll ineinander. Die Charaktere sind sehr facettenreich und man kann sich bis zum Schluss nie sicher sein woran man bei ihnen ist. Wir erleben nicht nur die Sicht von Annie, sondern später auch die von Madame. Diese tiefgründigen Einblicke in die Gedanken und Emotionen der beiden Frauen sind unglaublich gut gelungen. Die Situation in der beide durch Annies Schwangerschaft gekommen sind ist sehr dramatisch. Annie, die durch ein Versprechen ihr Kind für eine Andere austrägt muss damit zurechtkommen es nach der Geburt in die Hände einer von Madame abzugeben. Madame hingegen lebt in der ständigen Angst, Annie könnte es sich anders überlegen und mit ihrem Kind verschwinden. Schließlich ist es zur Hälfte das Kind von Annie und zur anderen das ihres Mannes. Man dringt in die Psyche der Frauen ein und kann auch wirklich nachvollziehen, warum ihre Freundschaft langsam in tiefen Hass überschlägt. Wir erleben durch die Perspektivenwechsel, was die Liebe mit den Menschen anrichten kann und in welche tiefen Abgründe sie einen fallen lässt. „Kinder lachen aus der Brust heraus, wie ein Schrei, Erwachsene aus der Kehle, wie ein Seufzer, und wenn sie auf die Idee kommen, wie Kinder zu lachen, werden sie kalt angeschaut, damit sie sich beruhigen.“ Ich habe diesen Roman fast schon inhaliert, weil ich einfach wissen musste, wie die Geschichte weitergeht und was das alles mit Camille zu tun haben soll. Ich finde jedoch, dass der Titel dem Inhalt des Buches nicht ganz gerecht wird. Bei „Das geheime Prinzip der Liebe“ habe ich zunächst an eine leichte Geschichte über zwei Liebende denken müssen. Da ich aber bereits einen anderen Roman von Hélène Grémillon gelesen habe, konnte ich schon ahnen, dass es nicht so ist. Und mein Verdacht wurde bestätigt. Im Original heißt der Roman „Le confident“, was auf Deutsch „Der Vertraute“ bedeutet. Meiner Meinung wäre dies auch die bessere Titelwahl, da sie nicht so irreführend ist, wie „Das geheime Prinzip der Liebe“. Aber nichts desto trotz ist der Roman unglaublich ausdrucksstark. Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt der Leser ein umfangreiches Bild vom Geschehen, bei dem einem vor Augen geführt wird, dass nichts so ist, wie man zunächst dachte. Fazit: Sehr gut!

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  • fesselnder Roman über die Liebe in all ihren Facetten

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Maerchenbuch

    24. August 2015 um 18:30

    Camille Werner lebt in Paris der 70er Jahre. Nach dem Tod ihrer Mutter, erhält sie neben zahlreichen Kondolenzschreiben, einen seltsamen Brief ohne Absender und Unterschrift. Der Brief ist an sie adressiert, allerdings scheint der Inhalt so garnichts mit ihr und ihrem Leben zu tun zu haben. Der Verfasser, Louis, erzählt in diesem Brief von seiner Freundschaft zu Annie, die 1933 im selben Dorf wie er aufgewachsen ist, bis sich ihre Wege trennten und die Welt sich veränderte. Als das wohlhabende Paar, Monsieur und Madame M. in Louis Dorf ziehen, ist die junge Annie, 10 Jahre alt. Annie ist häufig zu Gast bei Madame M., die das talentierte Mädchen für die Malerei ermutigt und sie unter ihre Fittiche nimmt. Zwischen den zwei Frauen entwickelt sich eine innige Freundschaft und als Annie 15 Jahre alt ist, beschließt sie mit dem Paar nach Paris zu gehen um ihre Möglichkeiten als Künstlerin besser wahrnehmen zu können. Madame Ms sehnlichster Wunsch ist es, ein Kind zu bekommen und als sie immer trauriger wird, da ihr Kinderwunsch unerfüllt bleibt, macht Annie ihr das außergewöhnliche Angebot, ein Kind für sie auszutragen. Zu dem Zeitpunkt weiß sie noch nicht, dass sie eine Entscheidung trifft, die ihr weiteres Leben komplett verändern wird. Monsieur M. willigt nur wiederwillig in den Plan ein, doch im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen Annie und Paul eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Annie wird schwanger und Madame M. entdeckt die geheime Affäre zwischen der jungen Frau und ihrem Mann. Eifersüchtig und wütend, möchte sie Rache nehmen aber gleichzeitig freut sie sich inständig auf „ihr“ Kind. Als schließlich der Krieg in Frankreich beginnt und Monsieur M. an die Front geschickt wird, sind die beiden Frauen auf sich alleine gestellt und die einstige Frauenfreundschaft schlägt in Hass um. Camille erhält weitere Briefe, in denen Louis, Stück für Stück, Annies Geschichte erzählt. Er berichtet in seinen Briefen von seinem Treffen mit Annie 1943 und enthüllt eine unglaubliche Wahrheit. Schließlich erreicht Camille ein Paket, in dem sich Madam Ms Tagebuch befindet und sie hat nun die Möglichkeit die Geschichte aus der anderen Perspektive mitzuerleben, allerdings mit einigen entscheidenden Unterschieden. Die Autorin erzählt ihren Roman in zwei Zeitperioden. Die aktuelle Handlung spielt 1975 und dient als Rahmen für die eigentliche Erzählung. Der Fokus liegt auf der Vergangenheit und wir lesen zusammen mit Camille, über Annies und Madam Ms Leben, in den Jahren vor und während dem Krieg. Wir erleben sozusagen, eine Geschichte innerhalb einer Geschichte und wir bekommen die gesamte Handlung aus zwei Blickwinkeln präsentiert. Am Ende schafft es die Autorin die Briefe und Tagebucheinträge zu einem kompletten Bild zusammenzuführen, in dem auch Camille und Louis ihren Platz finden. Neben Themen wie, Mutterschaft, Leidenschaft, Eifersucht, Verrat und Schuld, spielt ganz klar die Liebe in all ihren Facetten, die Hauptrolle in diesem Buch. Die Autorin erzählt mit sehr viel Emotionalität über dieses fesselnde Familiengeheimnis. Zu Beginn fiel es mir schwer, Sympathie für Madame M. zu empfinden, bis das Buch eine Wendung nahm und ich mit einer neuen Sicht auf die Dinge konfrontiert wurde. Am Ende blieb mir die Erkenntnis, dass es immer zwei Seiten einer Geschichte gibt und dass weder die eine Frau schlecht, noch die andere Frau gut ist. Sie handeln beide menschlich, denn sie sind beide Mütter.

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  • Ein spannender Roman, der sich mit den Abgründen und der Thematik Leihmutterschaft beschäftigt

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Lucretia

    Meine Meinung: Wenn man zunächst den Titel “Das geheime Prinzip der Liebe” hört, könnte man denken, es handelt sich hierbei um eine zart besaitete Liebesgeschichte. Doch der erste Eindruck trügt! In ihrem Debütroman erzählt die französische Autorin Hélène Grémillon keinesfalls eine zuckersüße Geschichte, sondern vielmehr handelt es sich hierbei um eine Tragödie, die sich mit dem Thema Leihmutterschaft in den späten dreißiger Jahren in Frankreich beschäftigt. Die Geschichte handelt von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Annie ist eine junge und künstlerisch talentierte Frau, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt. Die Pariserin Madame M. hingegen, ist eine lebenserfahrene und gebildete Frau, die in wohlhabenden Kreisen verkehrt. Ungeachtet ihrer Verschiedenheit, finden die Frauen zueinander und daraus bildet sich eine tiefe Freundschaft. Die starke Verbundenheit, die beide verbindet, bringt Annie dazu, dass sie ihrer Gefährtin einen Herzenswunsch erfüllen möchte, sie möchte das Kind für Madame M. austragen. Doch der Krieg rückt immer näher und zwischen den beiden Frauen ändert sich emotional etwas – und dies auf drastische Art und Weise. – Was einst Freundschaft war, schlägt nun in tiefen Hass um. Geschickt verbunden wird die Geschichte durch eine weitere Erzählung, die in den 1970er Jahren spielt und von der Verlagsdirektorin Camille handelt, die um ihre verstorbene Mutter trauert. Unmittelbar nach dem Tod ihrer geliebten Mutter, werden Camille absenderlose Briefe zugestellt, wo eine fremde Person ihr die Geschichte seiner großen Liebe Annie erzählt. Camille hält dies zunächst für ein großes Missverständnis, doch allmählich begreift sie, dass die Geschichte aus den Briefen weit mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb ist. Ich muss zugeben, dass mir der Debütroman von Hélène Grémillon überaus gut gefallen hat. Besonders der ständige Perspektivwechsel der Geschichte hat mich begeistert. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Camille, dem unbekannten Absender der Briefe und Madame M. geschildert. Dadurch erhält man jeweils einen anderen Blick auf die Geschichte und nimmt ständig andere Emotionen und Denkweisen wahr. Zusätzlich wird in der Geschichte eine kontinuierlich und gute Spannung aufgebaut, die dazu führt, dass man immer weiter in die Geschichte hineingezogen wird und gar nicht darum herum kommt, das Buch auch nur eine Sekunde aus der Hand legen zu wollen. Ebenfalls darf an dieser Stelle kurz verraten werden, dass der Schluss einfach grandios ist, denn dieser war überhaupt nicht vorhersehbar, was ich an guten Geschichten sehr schätze. ♥ Die Charaktere durchlaufen zudem eine emotionale Entwicklung. Die Autorin beschreibt hier sehr realitätsnah, wie Gefühle und Menschen sich verändern und wie sich Liebe und Freundschaft entwickeln und wie aus Freundschaft, tiefer Hass werden kann. Der Schreibstil ist hier sehr authentisch und abwechslungsreich und man konnte sich gut in die Geschichte einfühlen.Fazit: Ein spannender und abwechslungsreicher Roman, der sich mit den emotionalen Abgründen beschäftigt und mich sehr gut unterhalten hat. Ich freue mich auf weitere, tolle Bücher von Hélène Grémillon.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Schockierend & nicht einmal annähernd das, was ich erwartet hatte.

    Das geheime Prinzip der Liebe

    schokokaramell

    21. April 2015 um 21:04

    Ich war immer der Ansicht, dass Verrat einen zu allem berechtigt. - Madame M. Unter den Beileidsbekundungen zum Tod ihrer Mutter, findet Camille einen rätselhaften Brief. Ohne Absender, ohne Grußwort. Darin erzählt der anonyme Autor von der jungen Annie und ihrer Gönnerin Madame M. Zunächst glaubt Camille (selbst in einem Verlag tätig), ein Manuskript in die Hände zu bekommen, doch mehr und mehr begreift sie, dass ihr eigenes Leben eine tragende Rolle in dem Stück spielt.Fortan bekommt Camille in regelmäßigen Abständen Briefe die sie immer weiter in die Geschichte Annie's un Madame M.'s einweben.. und so erging es auch mir. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven der Protagonisten, wird dem Leser das Geschehen erleichtert und Handlungsstränge die noch nicht klar erscheinen noch einmal aufgegriffen.Erzählerisch kann an dem Buch auch überhaupt nichts bemängelt werden. Der Schreibstil ist exzellent und Grémillon versteht es hervorragend den Leser an das Buch zu fesseln. Ist die Geschichte in sich unheimlich stimmig, so widerte sie mich dennoch regelrecht an. Einen Charakter zu erschaffen, den man auf so wenigen Seiten so hassen beginnt, ist unglaublich geschickt und ein Talent, welches mit Sicherheit nur wenige Autoren besitzen. Doch für mich nicht weiter lesenswert. Lieber bevorzuge ich Charaktere die mir Freude bereiten. Dies vermochte allein der Autor der Briefe, Louis.Ich habe sehr lang gebraucht, mich an eine Rezension zu setzen. Zu sehr überraschte mich dieses Buch. Wie schon oft erwähnt, erwartete auch ich von der Beschreibung und dem Cover etwas vollkommen anderes. War aus diesem Grund auch so enttäuscht. Wer ein Buch mit dramatischen Wendungen sucht, ist hier an der richtigen Adresse, für mich bleibt es ein Buch, das in den hinteren Reihen des Regals verschwindet.

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  • Wie aus Freundschaft Hass wird

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Barbara62

    31. March 2015 um 09:56

    Nach dem Unfalltod ihrer Mutter erhält die Pariser Verlagslektorin Camille in den 1970er-Jahren Briefe, die ihr einzelne Kapitel einer bewegenden Geschichte erzählen. Zunächst vermutet sie den Trick eines Autors dahinter, der eine seiner Geschichten in ihrem Verlag platzieren möchte, aber je mehr sie liest, desto mehr wird ihr klar, dass es darin um sie und ihre Vergangenheit geht. In den 1930er-Jahren lernt die junge Annie, ein einfaches Mädchen aus der Provinz, die vermögende, zehn Jahre ältere Madame M. kennen und sie werden zur Überraschung der Dorfbewohner Freundinnen. Eines Tages vertraut ihr die Frau ihr großes Trauma an: Sie ist unfruchtbar. Zwischen dem Mädchen und der Frau kommt es zu einem Pakt. Annie soll ein Kind für Madame M. austragen. Doch was als Akt er Freundschaft gedacht war, endet vor dem Hintergrund der deutschen Besetzung von Paris in Chaos, Hass und Feindschaft. Die französische Drehbuchautorin Hélène Grémillon hat für ihren Debütroman in Frankreich zu Recht Preise erhalten. Sie hat zwei Zeitebenen und vier Ich-Erzähler so gekonnt und so spannend verwoben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann!

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  • Narreteien

    Das geheime Prinzip der Liebe

    walli007

    Nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall gestorben ist, weiß Camille vor lauter Trauer nicht ein noch aus. Doch als sie zwischen den vielen Kondolenzbriefen Schreiben wie Auszüge aus einen Tagebuch findet, kann sie zunächst nicht glauben, dass sie die wahre Empfängerin sein soll. Es wird eine Geschichte aus den Jahren von Camilles Geburt erzählt. Die Erzählung beginnt vor dem Krieg und beschreibt eine Zeitspanne von mehreren Jahren. Was kann das mit Camille zu tun haben. Camille beginnt nach dem Schreiber und dem Wahrheitsgehalt der Geschichte zu forschen. Soll ihr als Verlagsmitarbeiterin etwa ein Manuskript untergeschoben werden? Im Jahr 1975 angesiedelt, was Camilles Forschungen um einiges erschwert, da sie sich nicht auf die heute selbstverständliche Hilfe des Internets stützen kann, entwickelt dieser Roman eine ganz besondere Spannung. Was kann die alte Erzählung mit Camilles leben zu tun haben? Welchen Grund sollte jemand haben, ihr diese extreme Geschichte aufzutischen. Eine Freundschaft zwischen zwei Frauen, die so optimistisch beginnt und so tragisch endet. Wie schwierig es in der Kriegszeit war, sich mit einem sich nicht erfüllenden Kinderwunsch abfinden zu müssen, wo die Gesellschaft nach Kindern verlangt, um die verlorene Generation des ersten Weltkrieges zu ersetzen. Wie schmerzlich muss es sein, das Gefühl des Versagens. Wie drängend der Wunsch nach Vollständigkeit der Familie. Welch krude Ideen ruft es hervor. Narreteien der Jugend und der Verzweiflung könnte man sie nennen, sprächen nicht die letztlich krassen Auswüchse und die Tragik der Ereignisse dagegen. Eine vermeintliche Freundschaft, die im Nichts endet.  Viele Jahre umspannt die Handlung zu einem fesselnden in immer feineren Einzelheiten klar werdenden Bild, um dann jedoch etwas abrupt beendet zu werden. Dennoch ein Roman, der einen in seinen Bann zieht, der mit dem langsamen Begreifen immer bewegender wird und schließlich Camille auf eine unerwartete Art beschenkt. 4,5 Sterne

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    • 2
  • Bewegende Familiengeschichte einer Französin der 70er Jahre

    Das geheime Prinzip der Liebe

    MsBookeria

    29. May 2014 um 18:19

    Camille ist Mitte dreißig und lebt alleine im Paris der 70er Jahre. Ihr Leben gerät ins Schwanken als sie unerwartet schwanger wird und kurz danach plötzlich ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt. Unter den Kondolenzbriefen, die sie jeden Tag bekommt, befindet sich ein Brief ohne Absender. Der unbekannte Schreiber, Louis, erzählt Camille die Lebensgeschichte einer jungen Frau namens Annie, die in einem kleinen Dorf in der Nähe von Paris aufgewachsen ist. Louis war in Annie in jungen Jahren verliebt. Eines Tages zieht ein reiches kinderloses Ehepaar in das große Herrenhaus nebenan ein. Annie besucht Madame M. öfters, während ihr Ehemann fort ist um zu arbeiten. Sie verstehen sich gut und Annie darf dort nach Herzenslust zeichnen. Als Madame M. Annie eines Tages offenbart, dass sie nicht schwanger werden kann, sich aber über nichts in der Welt ein Kind wünscht, will Annie ihr diesen Wunsch erfüllen und ein Kind für sie austragen, so werden alle Weichen für den harten als auch traurigen Weg gestellt, welchen Annie dadurch einschlagen wird.   Während Camille erst denkt, dass die Briefe bestimmt für eine andere Frau bestimmt sind, erreichen sie weiterhin in kleinen Abständen die Fortsetzungen über das Leben von Annie. Camille liest alle diese Briefe und fragt sich immer mehr, ob und wie diese Briefe über das Leben einer Frau voller  Intrigen, Leid und  Liebe mit ihrem Leben in Verbindung stehen.   Man könnte vermuten, dass der Krieg eine tragende Rolle in dem Roman hat, aber dies ist nicht so. Man muss sich also nicht auf einen richtigen Kriegsroman einstellen. Natürlich gibt es auch einige Überscheidungen mit dem Kriegsgeschehen und dem Leben der Charaktere, aber es werden keine Episoden von der Front oder direkten Kampfeinsätzen im Roman aufgenommen, trotzdem das Leben der Charaktere teils auch durch den Krieg mit geprägt wurde. Ich mochte besonders den Schreibstil der Autorin. Sie kann wunderbar erzählen und hat mich sofort in ihre Welt gezogen. Die Geschichte ist bewegend, überraschend und spannend, da die Briefe nur episodenweise das große Geheimnis offenbaren. Es gibt immer wieder kleine unerwartete Wendungen, die den Leser am Ball halten. Im Laufe des Buches werden auch mehrere Sichtweisen der Geschehnisse zusammengefügt. Wie man so schön treffend sagt: die Geschichte zeigt zwei Seiten derselben Medaille… und dies gibt dem Leser nochmal eine ganz andere und besondere Sicht auf die Dinge. Das Ende ist grandios! Ich konnte das Buch sehr zufrieden, wenn auch betroffen und etwas nachdenklich, zuklappen und kann es jedem, der solche Lebensgeschichten und etwas anspruchsvolle geschriebene Lektüren gerne mal zur Hand nimmt, sehr ans Herz legen.

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  • Irreführender Titel

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Biene759

    01. March 2014 um 10:49

    Inhalt: Paris 1975. Nach dem Tod ihrer Mutter findet Camille unter den Beileidsschreiben den rätselhaften Brief eines Unbekannten, der die Geschichte von Annie erzählt, seiner großen Liebe. Zunächst glaubt Camille an eine Verwechslung, doch dann treffen weitere Briefe ein - Briefe, die von der jungen, mittellosen Annie aus der Champagne und ihrer wohlhabenden Gönnerin aus Paris erzählen, die von ihrem vergeblichen Kinderwunsch besessen ist. Allmählich beginnt Camille zu ahnen, dass die Geschichte mehr mit ihr selbst zu tun hat, als sie zunächst vermutete, und sie fängt an, den verschlüsselten Hinweisen in den Briefen nachzugehen. Meinung: Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hab, aber nicht das was ich tatsächlich gelesen hab. Ich bin bis jetzt nicht dahinter gekommen, um welches "geheime Prinzip der Liebe" es hier geht? Hier geht es um den Kinderwunsch von Madame M. und vor allem deren kranke Handlungen. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Den Schreibstil der Autorin fand ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann recht angenehm zu lesen. Durchaus ein Buch, das einfach und angenehm zu lesen ist. Die Art, wie die Geschichte erzählt wird, fand ich interessant. Zum einen ist da der Teil, der Camilles Geschichte erzählt. Dies allerdings nur am Rand ein paar Seiten. Einfach zu erkennen aber an dem Kursivdruck. Und dann ist da der Teil, der von Louis, Annie, Madame M. und Paul (und noch anderen "Randpersonen") erzählt. Im Endeffekt wird hier sogar zwei Mal die (fast) gleiche Geschichte erzählt. Einmal aus Annies Sicht und dann aus Madame M.s. Dass es sich hier um Briefe handelt geht schnell unter und gerät in Vergessenheit - bis Camille in ihrem Teil wieder darauf hinweist. Zum Inhalt an sich möchte ich gar nicht allzu viel verraten. Ich für meinen Teil war an manchen stellen sogar irgendwie leicht überrascht, obwohl ich andererseits auch wieder mit nichts anderem gerechnet hab, als dem was dann wirklich kam. Ich hätte mir gewünscht dass die Geschichte anders ausgeht. So musste ich leider oft einfach nur darüber den Kopf schütteln. Und zwei, drei Mal das Buch sogar weglegen weil mich die kranken Gedanken vor allem von Madame M. so angeekelt haben. Ich glaub das schlimmste an der ganzen Geschichte ist für mich, dass ich mir vorstellen kann, dass so etwas durchaus wirklich passiert sein könnte. Also irgendwie kann ich das Buch zwar durchaus empfehlen, aber muss dazu sagen, dass man sich nicht von dem Titel in die Irre führen lassen sollte. Hätte ich etwas anderes - etwas in diese Richtung - erwartet, könnte ich dem Buch mehr Sterne geben. So leider nicht.

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  • Ein bewegendes und ergreifendes Frauenschicksal

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Arietta

    27. February 2014 um 15:23

    Hèlène Grèmillon Das geheime Prinzip der Liebe Ein bewegende und ergreifendes Frauenschicksal Sehr schön hat die Autorin, die gemeinsame Geschichte von den beiden Frauen verwebt. In einer klaren und fesselnden Sprache , erzählt sie deren gemeinsames Schicksal, um die Liebe für ihr Kind , in den wirren des 2. Weltkrieges. Ein Geheimnis das sie aneinander fesselt. Ihre Protagonisten kommen sehr lebendig und real daher. Spannend , Lebendig und fast schon Poetisch liest sich dieser Debüt Roman . Von Seite zu Seite versteht sie die Spannung auf zubauen. Es geht um die 35 Jährige Verlegerin Camille , die nach dem Tode ihrer Mutter wöchentlich mysteriöse Briefe von einem Louis erhält. Ein Autor , der ihr so sein Buch schmackhaft machen will ? In den Briefen geht es um die Blutjunge Annie und Madame M. , zwei Frauen die sich anfreunden. Annie , die junge Malerin , findet Unterstützung und Anerkennung in ihrer neu gewonnenen Freundin. Madame M. Bringt Annie unbewusst dazu , für sie ein Kind von ihrem Ehemann zubekommen. Annie bemerkt nicht wie Skrupellos und Gewissenlos ihre Freundin ist , und sie und ihren Mann nur belügt und ausnutzt . Aus dieser innigen Freundschaft , wird eines Tages nur noch Hass und Verachtung , als Annie die Wahrheit erkennt. Auch Camille , stößt durch das Lesen der Briefe auf ein Altes Familien Geheimnis und die wahre Geschichte , tiefe Abgründe tun sich vor ihr auf. Langsam begreift sie wer ihr wirkliche Mutter wahr. Sie macht sich auf die Spurensuche von Annie und Louis........... „ Eine spannende Geschichte um das Schicksal zweier Frauen „ Ein Buch das man sich nicht entgehen lassen sollte

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  • Rezension zu "Das geheime Prinzip der Liebe" von Hélène Grémillion

    Das geheime Prinzip der Liebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2013 um 14:05

    Ein Buch zum Dahinschmelzen. Die vielen Wendung und ineinander verbundenen Vorfälle ließen mich immer wieder den Atem anhalten. Hier wurde wirklich genau geschaut, dass alles zusammen passt. Als Camille die Beileidsschreiben wegen des Tods ihrer Mutter durschschaut, fällt ihr ein dickerer Brief auf. Zu dick um ein Beileidsschreiben zu sein. Und tatsächlich, als sie den Brief öffnet und liest scheint es, als habe jemand der berufstätigen Lektorin ein Manuskript zugesandt. In dem Schreiben beschreibt ein Louis, wie er eine gewisse Annie kennen- und lieben gelernt hat. Camille vergisst diesen Brief bald wieder. Muss sich allerdings eine Woche später erneut damit beschäftigen. Denn ein neuer Brief von Louis ist angekommen. Diesmal scheint Camille Ähnlichkeiten zu ihrer Geschichte zu entdecken. Sie macht sich auf die Suche nach Louis, muss aber bald wieder aufgeben. Sehnsüchtig wartet sie nun jede Woche auf einen neuen Abschnitt der Geschichte von Louis und Annie, denn in der Geschichte wird erzählt, dass die sehr junge Annie von einem verheirateten Mann schwanger wird. Ich habe beim Lesen bis zuletzt den Atem angehalten und nach Hinweisen und Parallelen zu Camille gesucht. Seitdem warte ich auf das zweite Buch von Gremillion.

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  • ein besonderes Buch

    Das geheime Prinzip der Liebe

    SandraWer

    08. October 2013 um 11:54

    Kurz: Es handelt von zwei Frauen, die eine große Feindschaft gegeneinander entwickeln. Das Buch hat mich sehr berührt. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass man manche Details immer erst in einem späteren Teil des Buches erfährt. Es gibt viele überraschende Momente. Die Geschichte der beiden Frauen erweckt viele Gefühle, die das ganze Buch durchlaufen: Mitgefühl, Abneigung und Schauder setzen sich im Leser fest. Ich finde dieses Buch empfehlenswert und einfach zu lesen.

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  • Das geheime Prinzip der Liebe...

    Das geheime Prinzip der Liebe

    coco_90

    26. August 2013 um 18:23

    "Eine bedingungslose Liebe, die sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verliert. Eine junge Malerin, die für ihre Gönnerin ein Kind bekommt. Eine Frauenfreundschaft, die in Hass umschlägt." Nach dem Tod ihrer Mutter 1975 erhält Camille zahlreiche Kondolenzbriefe. Unter diesen ist ein Brief ohne Absender in welchem die Geschichte von Annie und Louis erzählt wird. Zuerst vermutet Camille, dass der Absender sich in der Person geirrt hat, danach hält sie den Brief für das Werk eines Autors der sein Buch von ihr veröfftlichen lassen möchte. Doch um so mehr Briefe sie erhält und um so tiefer sie in die Geschichte von Louis und Annie eintaucht lässt sie die Vermutung nicht mehr los, dass sie mit den Briefen doch mehr zu tun haben könnte als sie zu Beginn vermutet hatte. Das Buch ist kein kitschiger Liebesroman sondern ein Roman welchen man vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist zu keiner Zeit langweilig und bietet jede Menge Wendungen und neue Ereignisse. Die Übersetzung von Claudia Steinnitz ist sehr gelungen. Das Einzige was ich anfangs als minimal "störend" empfand war, dass die Briefe der Geschichte von Annie und Louis normal gedruckt waren, während die Zeit von Camille kursiv gedruckt ist. Normalerwiese kennt man das ja andersrum und somit war es zu Beginn etwas ungewohnt ;) Meiner Meinung nach ist die Geschichte für Jung und Alt, für Frauen aber auch für Männer fesselnd. Ich werde diese Autorin nach diesem Debüt nicht mehr aus den Augen lassen ;)

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