Hélène Kérillis

 4.5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Ein Vogel im Schnee, Der gestiefelte Kater und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Hélène Kérillis

Ein Vogel im Schnee

Ein Vogel im Schnee

 (3)
Erschienen am 23.09.2011
Der gestiefelte Kater

Der gestiefelte Kater

 (1)
Erschienen am 01.10.2013
Der kleine Däumling

Der kleine Däumling

 (1)
Erschienen am 01.10.2013
Die kleine Ballerina

Die kleine Ballerina

 (0)
Erschienen am 21.07.2011

Neue Rezensionen zu Hélène Kérillis

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Rezension zu "Der kleine Däumling" von Hélène Kérillis

Ein wunderschönes Bilderbuch mit tollen Bildern und einer Märchenerzählung nah am Original
Kinderbuchkistevor 10 Monaten

Der kleine Däumeling ist ein Märchen, das im Gegensatz zum gestiefeltem Kater weniger bekannt ist. Sicherlich wer Märchen kennt, kennt auch den kleinen Däumeling doch wer zwar nur schon mal von Märchen gehört hat leider nicht, dabei ist es eines der Märchen, das unseren Lesekindern am besten gefallen hat. Es gibt verschiedene Versionen dieses Märchens daher fasse ich den Inhalt kurz zusammen. Es war einmal ein armer Bauer, der lebte ganz allein mit seiner Frau auf einem kleinen Hof. Als sie älter wurden und die Arbeit schwerer wünschten sie sie hätten ein Kind das ihnen helfen könnte wenn sie es gar nicht mehr schaffen würden. Tatsächlich bekamen sie dann spät, aber nicht zu spät einen kleinen Sohn. Er war sehr , sehr klein aber sie liebten ihn. Der Sohn wurde älter und schlauer, sehr schlau aber er wird nicht größer. Nun sollte man meinen, dass er den Eltern so klein nicht helfen kann doch weit gefehlt. Durch seinen Einfallsreichtum ist er große Hilfe. So kann er zwar den Wagen mit dem Pferd nicht kutschieren, aber er kann sich ins Ohr des Pferdes setzten um ihm den Weg zu weisen. Bei einer dieser Aktionen kommen zwei Männer vorbei, die ein Geschäft darin wittern, wenn sie den kleinen Kerl ihr eigen nennen könnten. Sie bieten dem Bauern Gold, doch der lehnt erbost ab. Seinen einzigen Sohn verkaufen? Nein, niemals! Der kleine Däumeling jedoch bittet den Vater ihn zu verkaufen, er würde schon wieder zurück finden. Gesagt getan, der Kleine geht mit den beiden Männern mit. Getragen auf dem Hut gehen sie des Weges bis es dunkel wird. Der Winzling bittet den Herrn ihn herunter zu lassen um sich die Beine vertreten zu können. In Wirklichkeit will er wieder zurück laufen. Er versteckt sich zum Ärger der Wanderer in einem Mauseloch. Sie schaffen es nicht ihn heraus zu holen und gehen erbost ohne ihren Kauf weiter. Der Däumeling  Nun muss nur noch jemand kommen, der ihn ein Stück mit in Richtung nach Hause nimmt. Wie es ihm gelingt und welche Abenteuer er noch überstehen muss bis er seine Eltern wieder in den Arm schließen kann davon handelt dieses Märchen, an dessen Ende eines steht, noch einmal lässt der Däumeling sich nicht verkaufen und auch die Eltern würde dies nie wieder tun. Für alles Geld der Welt nicht. * Das Lieblingsmärchen unserer Leskinder beeindruckt nicht nur inhaltlich. Chiara Arsego illustriert dieses Märchen mit herrlichen, kunstvollen und sehr lebendigen Bildern. Dabei schafft sie wie so oft in ihren Büchern eine besondere Grundstimmung durch die Verwendung von viel erdigen Brauntönen. In einem Interview erzählte sie mal, dass sie gern erst den Hintergrund schafft und in diesen hinein arbeitet. Dies ist in vielen Bildern gut zu erkenne. Anders als zum Beispiel beim "Gestiefeltem Kater" sind die Gesichtszüge der Figuren sehr weich. Ein kleines Mädchen, sagte zwischen der Lesung immer wieder, "Wie süüüüß, oh wie süüüß!" Dies liegt nicht nur an der Darstellung des Däumelings sondern an den weichen, oft auch lustigen Gesichtsausdrücken und den recht witzig anzuschauenden Situationen innerhalb der Geschichte. So zum Beispiel wenn der Winzling auf dem Pferdeohr sitzt. Aber auch die unglaublich realistischen, naturgetreuen Zeichnungen von Kuh und Pferd lösen Faszination und Verzücken aus. Diese drei Bilder zeigen deutlich die unglaubliche Bandbreite der Illustrationen, die modern und dennoch märchenhaft sind. Chiara Arsego schafft es immer wieder uns in ihre Märchenwelt mitzunehmen, für eine Weile zu fesseln, in eine andere Welt eintauchen zu lassen. Ein wunderschönes Märchenbilderbuch, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistert.

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Rezension zu "Der gestiefelte Kater" von Hélène Kérillis

Ein tolles Bilderbuch, sprachlich wunderbar erzählt und mit tollen Bildern
Kinderbuchkistevor 10 Monaten

Für Kinder ab 4 Jahren Das Märchen des gestiefelten Katers

Sprachlich finden wir hier die Anlehnung an den "guten alten" Erzählstil. Ein Märchen im klassischen Sinne, harmonisch im Textgefüge, gut vorzulesen und dank einer besonders großen und klaren Druckschrift auch von etwas geübten jungen Lesern schon selbstständig zu lesen. Worum geht es in diesem Märchen? Ich habe lange überlegt ob ich tatsächlich die Handlung vorstellen muss, doch als ich in einer Gruppe angehender Erzieherinnen feststellen musste das sie es nicht wussten reifte in mir die Überlegung es doch zu tun, wenn auch nur grob. Es war einmal ein armer Müllerssohn. Der jüngste von drei Brüdern, der nichts besaß außer einem Kater, den er vom Vater erbte. Der Müllerssohn freute sich über das Erbe wollte dem Kater das Fell über die Ohren ziehen um sich davon warme Handschuh nähen zu lassen. Als der Kater das mitbekam und sein Leben retten wollte, erklärte er ihn reich zu machen wenn er ihm Stiefel besorgen würde mit denen er aufrecht gehen könne wie die Menschen. Der Müllerssohn hielt dies für Spinnerei doch die Aussicht auf Reichtum wahr größer und so bekam der Kater die gewünschten Stiefel . Schick gekleidet macht er sich auf den Weg zum König, der zu gern Rebhühner aß aber kaum welche bekam. Im Auftrag seines Herrn übergab er dem König einen Sack voll Hühner und der König belohnte ihn mit Gold.  Täglich ging der Kater nun auf Rebhuhnjagd. Ein einträgliches Geschäft und Reichtum für den armen Müllerssohn. Als der Kater eines tages mit bekam, das der König mit seiner Tochter  Land fuhr hatte der schlaue Kater eine neue Idee. Er schickte seinen Freund und Herrn zu einem See, in dem er baden solle. Als dieser im Wasser war versteckte er die Kleider, stellte sich an die Straße und passte die Kutsche des Königs ab. Dem Menschen zu helfen, der ihm immer die köstlichen Rebhühner bringen lässt ist für den König Ehrensache . Er lässt Kleider holen und lädt ihn ein ihn mit der Kutsche nach Hause zu bringen. Nun denkt jeder, der König wird doch nicht zum Müller fahren. Nein, der weiß nicht wen er da aus einer misslichen Lage geholfen hatte. Vielmehr glaubt er an die Erzählungen des Katers. Doch woher soll der Kater nun ein repräsentatives Schloss her zaubern? Für unseren schlauen Kater ist auch dies kein Problem. In der Nähe wohnt ein Zauberer auf einem prächtigen Schloss. Auf dem Weg dort hin erklärt er allen Arbeitern auf den Feldern dass sie auf Fragen wem die Ländereien gehören sagen sollten das sie zum Schloss gehören. Er selbst überlistet mit seiner Katerschläue den eitlen Zauber. Nun ist der Weg frei für seinen Herrn, der mit dem König unterwegs zu ihm ist. Und es kommt wie es der Kater vorausgesagt hatte, immer wieder fragt der König wem denn die Felder gehören und immer wieder erfährt er, dass sie seinem Gast gehören. Schwer beeindruckt kommt die Reisegesellschaft am Schloss an. Der König ist so überwältigt das er dem vermeintlichem Grafen seine Tochter zur Frau gibt. Als der König starb wurde der arme Müllerssohn König und sein schlauer Kater seine rechte Hand als Minister, der das Land im Hintergrund lenkte. Das besondere an diesem Märchen ist die Schläue mit der der Kater agiert und nicht zuletzt sogar nicht davor zurück scheut einen Zauberer zu überlisten. Ein schönes Märchen, das eines meiner Lieblingsmärchen als Kind war. * Ein besonders Augenmerk legt der Verlag auf die Illustrationen. Chiara Arsegos Stil ist besonders. Die Grundstimmung in warmen Braun- Erdtönen gehalten schafft sie gleich eine märchenhafte Grundstimmung, die uns unwillkürlich in diese andere Welt entführt. Sie schafft es mit ihren fantastischen, sehr ausdrucksstarken Bildern ein Märchen voller Poesie zu erzählen, in denen sowohl die Menschen als auch Tiere ,und besonders der gestiefelte Kater, mit sehr viel Charisma zu illustrieren. Sie hat ihre ganz eigene Art Menschen zu zeichnen. So besonders, dass unsere Lesekinder mittlerweile schon am Cover erkennen wenn es sich um ein Buch der Illustratorin handelt. Chiara Arsego spielt mit ihren gezeichneten Figuren, setzt sie dem Inhalt entsprechend in Szene und verleiht ihnen Persönlichkeit und Charakter. Dabei versetzt sie den Betrachter trotz ihrer modernen Art der Darstellung in eine längst vergangene Zeit verwebt das Früher mit dem heute  Unsere Lesekinder faszinierte vor allem die Figur des gestiefelten Katers, den die Illustratorin mit sehr viel Raffinesse in den Gesichtszügen, schon fast schurkenhaft, zeichnet. Die Hinterlist, mit der er hochstapelt und den bösen Zauberer überlistet wird hier besonders gut herausgestellt wobei er dem ein oder anderem kleineren Kind als zu böse vor kam obwohl er im Grunde keine böse Figur ist sondern eben "nur" mit Schläue sein Ziel

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Buchhandlung_Schmitz_Juniors avatar

Rezension zu "Ein Vogel im Schnee" von Hélène Kérillis

Rezension zu "Ein Vogel im Schnee" von Hélène Kérillis
Buchhandlung_Schmitz_Juniorvor 7 Jahren

Mayken ist gerade mal acht Jahre alt und jeden Tag muss sie ihrer Mutter im Gasthaus helfen. Hat sie mal einen ruhigen Moment, schaut sie aus dem Fenster und träumt davon, wie die Vögel einfach wegfliegen zu können...

Doch am Sonntag darf auch Mayken wie die andern Kinder auf dem Eis spielen und sie liebt es, sich beim Schlittschuh laufen den Wind um die Nase wehen zu lassen. Auf dem Heimweg entdeckt sie einen kleinen Vogel, der verletzt am Boden liegt. Mayken versteckt ihn in einer alten Mühle und füttert ihn heimlich mit Körnern aus dem Hühnerstall. Bald geht es dem kleinen Vogel besser, doch Mayken macht sich große Sorgen um ihn. Sie muss ihn wieder fliegen lassen, am besten in den Bergen, die weit vom Dorf entfernt sind. In einem unbeobachteten Moment holt sie den kleinen Vogel und gibt ihm in den Bergen die Freiheit wieder. Doch auf dem Rückweg verirrt sie sich. Zum Glück finden Jäger das fast erfrorene Mädchen. Und auch wenn Mutters Strafe hart ist, denkt Mayken nur an ihren kleinen Vogel und freut sich darüber, dass er wieder frei fliegen kann...

Nach dem Bild »Der Jäger im Schnee« von Pieter Breugel entstand dieses ebenso wunderbare wie traurige Bilderbuch, dass vom harten Kinderalltag im 16. Jahrhundert erzählt und von der kleinen Mayken, die sich so gerne wegträumen würde.

Ab 6

(sandra rudel)

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