Hélène Montardre Oceania, 1, Die Prophezeiung

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Inhaltsangabe zu „Oceania, 1, Die Prophezeiung“ von Hélène Montardre

Die Folgen der Klimaveränderung zeigen sich mit voller Wucht: Der Meeresspiegel steigt unaufhörlich. Die USA haben als einzige die Zeichen früh genug erkannt und einen gewaltigen Damm gebaut, der ihnen Schutz bietet. Doch der Preis für die Sicherheit ist hoch: Amerika ist zu einem Polizeistaat geworden, die Grenzen sind geschlossen und die Presse unterliegt einer strengen Zensur. Die 16-jährige Flavia ist auf der Flucht von der Westküste Frankreichs nach Amerika. Auf dem Segelboot trifft sie auf eine Gruppe von Wissenschaftlern, die geheimes Wissen über den Klimawandel auf eine rätselhafte Laborinsel mit dem Namen Oceania bringen wollen. Kurz bevor sie in New York eintreffen, wird Flavia in einem Sturm von Bord gerissen. Wird sie es dennoch schaffen, Oceania rechtzeitig zu erreichen?

Die Geschichte war ziemlich spannend und mitreißend. Das Ende zwingt einen dazu, unbedingt weiter lesen zu wollen. Warte auf Band 2.

— dreamdreamer1
dreamdreamer1

Flavia und Chris sind einfach ein unglaublich süßes Paar!

— Butterblume118
Butterblume118

Das Buch war am Anfang etwas langwierig, wurde aber zum Ende hin immer interessanter. Durchaus lesenswert!

— Schafnase
Schafnase

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  • Rezension: Oceania Die Prophezeihung, von Hélène Montardre

    Oceania, 1, Die Prophezeiung
    Schafnase

    Schafnase

    10. July 2014 um 14:48

    Der Ozean steigt...und das viel schneller als alle dachten... Inhalt: Die 16-jährige Flavia, die zusammen mit ihrem Großvater an der Atlantikküste Frankreichs lebt, hört eines Tages das Rauschen des Meeres, obwohl dies eigentlich nicht sein kann, da das Haus etwas weiter landeinwärts liegt und man dort das Rauschen des Meeres sonst nicht hören kann. Als sie nachguckt, sieht sie, dass der ganze Sandstrand vom Ozean verschlungen worden ist. Als ihr klar wird, was das bedeutet beschließt ihr Großvater, sie mit einem Freund, der in Kürze nach New York segeln wird mitzuschicken, denn dort gibt es einen gewaltigen Schutzdamm, der das Land vor dem Ozean schützt. Schließlich willigt Flavia ein und begibt sich auf das größte Abenteuer ihres Lebens. Doch kurz vor der Küste Amerikas wird Flavia in einem gewaltigen Sturm über Bord geworfen. Glücklicher Weise wird sie an einen kleinen Felsvorsprung am Fuß des Schutzdamms angespült. Dort findet der junge Kletterer Chris sie. Als sie ihn kennenlernt merkt sie, dass er es ist, auf den sie immer gewartet hat und auch Chris empfindet etwas für sie. Er beschließt, sie bei sich aufzunehmen und ihr zu helfen in New York zurechtzukommen, denn dort lebt sie gefährlich. Es gibt viele Polizeikontrollen, da illegale Einwanderer, wie Flavia verfolgt werden.     Meine Meinung: Am Anfang dachte ich, dass das Buch langweilig ist, doch dann wurde es immer spannender. Flavia begibt sich auf eine Reise auf der sie vieles erlebt, was sie nie zu träumen gewagt hat. Vor allem den zweiten Teil des Buches fand ich sehr spannend, da eine Liebe entsteht, das Buch aber trotzdem auch Actionszenen enthält. Gut finde ich außerdem, dass man am Ende des Buches immer noch Fragen hat, die ungeklärt bleiben. Dadurch möchte man den zweiten Teil auch noch lesen. Und das werde ich auch aufjedenfall tun!                

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  • Rezension zu "Oceania - Die Prophezeihung" von Hélène Montardre

    Oceania, 1, Die Prophezeiung
    lostpage

    lostpage

    25. February 2012 um 14:53

    Inhalt: Die 16 jährige Flavia lebt zusammen mit ihrem Großvater an der Küste Frankreichs. Späher, so nennt man den Beruf, den ihr Großvater ausübt. Er beobachtet die Vögel und deren Verhalten. Doch in den letzten Jahren tauchen sie immer später auf. Das kann nichts gutes bedeuten, denn durch das Schmelzen der Pole steigt der Spiegel der Ozeane immer weiter und schneller als erwartet und so verschwinden auch die Rückzugsmöglichkeiten der Vögel. Viel zu spät haben die Menschen in Europa reagiert und nun scheint das Wasser sie einzuholen. Nur noch wenige Schiffe fahren nach Amerika, dem einzigen sicheren Ziel, denn hier wurde vorgesorgt und ein riesiger Schutzwall erbaut, der die Flut zurückhält. Flavia's Großvater ergreift die Chance und bringt Flavia auf ein Segelboot, das noch Platz an Bord hat. Notgedrungen, muss Flavia alles zurücklassen und bricht in eine unbekannte Zukunft auf. Sie ahnt noch nicht, wie gefährlich es auf dem neuen Kontinent sein wird und das sie unverhofft Hilfe bekommt. Denn dann taucht Chris auf, ein Junge, der ihr das Leben rettet und ihr dabei Hilft eine verschlüsselte Botschaft ihres Großvaters zu enträtseln. Doch von Tag zu Tag wird es gefährlicher, denn Flavia ist ohne Pass und "Ausländer" sind nicht erwünscht und eines Tages gerät die Situation außer Kontrolle..... Eigene Meinung. "Ich will wissen wie es weiter geht!" Das war das Erste, was ich laut ausgesprochen habe, als ich Oceania zugeklappt hab. Ein wirklich sehr schönes Buch hatte ich gelesen, mit einer tollen Geschichte, verpackt in Liebe, Abenteuer und ganz viel Wasser. Hélèn Montadre Schreibstil ist sehr schön zu lesen. Flüssig und leicht, schwamm man durch die einzelnen Seiten, ohne in Strudel von Verwirrung zu geraten. Die Kapitel sind kurz gehalten und somit war es kein Problem, dieses Buch schnell durch zu lesen. Immer wieder hab ich mir gedacht. "Los, ein Kapitel geht noch und noch eins und noch eins usw.." Aber nicht nur der angenehme Schreibstil und die kurzen Kapitel, waren ein Indikator für ein schnelles Durchkommen, sondern auch die Geschichte. Eine wirklich interessante Geschichte. Die Umwelt find ich an sich schon ein spannendes und interessantes Thema und so fand ich den Aufbau des Inhaltes in diesem Buch super. Schmelzende Pole, die den Wasserspiegel der Ozeane ansteigen lässt und somit die Menschen bedroht ist von der heutigen Zeit, auch nicht wirklich weit entfernt und super aktuell. Jedoch kommt man nicht drum herum zu denken, dass der Verlauf der weiteren Geschichte, doch schon etwas weit hergeholt ist. Damit meine ich zum Beispiel, die Sache mit dem riesigen Schutzwall, der Amerika zum Teil umgibt. Find ich jetzt aber auch nicht so schlimm, denn es ist ja ein Fantasybuch. Die Personen, die die Autorin in ihrem Werk beschreibt, sind allesamt toll wiedergegeben. Da wäre der Hauptcharakter Flavia, die durch ihre selbstsichere, aber nicht überhobene Art positiv im Gedächtnis bleibt. Aus ihrer Sicht bekommt man den Hauptteil des Buches geschildert. Chris erweckt auch sofort Sympathien, durch seine nette und aufgeschlossene Art. Er ist sofort bereit Flavia zu helfen, obwohl er sie kein Stückchen kennt. Ein Retter, ohne das "Ich bin ein böser Junge" gehabe. Die Beziehung, die sich zwischen den beiden Entwickelt ist schön und glaubhaft, denn erst im Laufe der Zeit wird die Bindung der beiden immer enger. Dann gibt es noch den Käptan des Schiffes, welches Flavia mit auf die Reise nimmt. Irgndwie fand ich ihn von Anfang an seltsam und weiß noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Zu meinem entsetzen habe ich erst gedacht, es würde sich zwischen ihm und Flavia etwas anbandeln, weil es hier und da so Andeutungen gab, die ich mir hoffentlich nur eingebildet habe. Um so glücklicher war ich dann, dass Chris aufgetaucht ist. Einen typischen Bösen gibt es in diesem Buch eigentlich nicht. Es ist vielmehr die Macht von "Oben"(Regierung), die das Leben, als "Flüchtling" schwer und gefährlich macht. Hier besteht auch das Spannungshoch. Dadurch, das Flavia eigentlich jederzeit, hätte kontrolliert und aufliegen können, bleib die Spannung immer greifbar. Jedoch traf dies, erst so ziemlich im letzten Teil des Buches ein. Ich will damit aber nicht sagen, dass es vorher langweilig war, Flavias Reise zu verfolgen. Ganz im Gegenteil! Obwohl die spannenden und spektakulären Momenten fehlen, war es nie ein einziges Mal langweilig, der Geschichte zu folgen. Man wollte mehr über Falvia erfahren und die Geheimnisse, die sich auf der Reise auftuhen. Das Ende des Buches gehört leider zu der offenen Sorte, was wiederum auch gut ist, denn man weiß einfach, das der nächste Teil spannend weitergeht mit vielen offenen Fragen, auf die man gerne eine Antwort hätte. Die Antworten werde ich mir auf jeden Fall besorgen! :) Fazit: 4/5 möglichen Punkten. Ein tolles Buch, mit einer tollen Geschichte und tollen Personen, von denen man gerne mehr lesen will.

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  • Rezension zu "Oceania - Die Prophezeihung" von Hélène Montardre

    Oceania, 1, Die Prophezeiung
    Twilight1996

    Twilight1996

    03. February 2012 um 21:51

    Inhalt: Durch die Klimaveränderung, die das Schmelzen der Pole hervorruft, ist der Meeresspiegel so stark gestiegen, dass ein Leben in Europa kaum mehr möglich ist. In den Städten herrscht Chaos und Flugzeuge fliegen schon lange nicht mehr. Die USA hingegen ist noch bewohnt, denn sie hat einen Schutzdamm um ihr Land errichtet, um es zu beschützen. Damit die Menschen dort nicht erfahren, wie schlecht es dem Rest der Welt geht, werden die Medien zensiert und die Bewohner der USA in Unwissenheit gelassen. In allen anderen Ländern müssen die Menschen ihre Heimat aufgeben und auswandern. Die 16-jährige Flavia lebt in Frankreich und ist auf einem Schiff, um in die USA zu fahren um eine Chance zu haben, diese Umweltkatastrophe zu überleben. Sie hat eine lange und anstrengende Reise vor sich, doch es ist ihre einzige Hoffnung… Autorin: Hélène Montardre wurde 1954 in der Nähe von Paris/Frankreich geboren. Sie studierte Englisch an der Universität von Clermon-Ferrand. Bis heute hat sie schün über 50 Romane, Erzählungen und Dokumentationen veröffentlicht. Heute lebt sie in der Nähe von Toulouse/Frankreich. Eigene Meinung: Bei „Oceania-Die Prophezeiung“ finde ich das Cover sehr gelungen. Es passt recht gut zum Inhalt, das Mädchen das zu sehen ist, ist vermutlich Flavia und das Schiff, welches zu sehen ist, wahrscheinlich das Schiff mit dem sie in die USA fährt. Die Idee des Romans ist sehr gut. Das Buch befasst sich mit aktuellen Umweltfragen und zeigt eine Welt, wie sie vielleicht irgendwann mal sein könnte, wenn nichts gegen die Umweltprobleme unternommen wird. Die Lektüre soll den Leser unterhalten und ihn indirekt auffordern, etwas für die Natur zu machen, damit unsere Welt nicht so wie in „Oceania-Die Prophezeiung“ aussieht. Schon von Anfang an ist die Handlung sehr spannend und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt beim Lesen des Jugendbuches, so als wäre ich mitten im Geschehen. Es wird übrigens auch romantisch. Insgesamt ein gut gelungener Mix aus Romantik und Spannung. Zu bemängeln habe ich die Beschreibung der Personen, meiner Meinung nach hätte man sie detaillierter beschreiben können. Der Schreibstil ist passend für einen Jugendroman und liest sich flüssig. Zum Schluss des Buches kommt es zu einem großen Showdown der das Buch abrundet, aber trotzdem noch Fragen offen lässt, die hoffentlich in den Nachfolgebänden geklärt werden. Empfehlen würde ich das Buch sowohl Jungen und auch Mädchen ab 13 Jahren und ich finde den Roman auch sehr gut als Klassenlektüre geeignet, da er sich mit (Umwelt)Problemen beschäftigt, die jeden etwas angehen. Gesamt gebe ich dem Buch 4,5 von 5 Monden, weil ich mir mehr Informationen über die Personen in der Lektüre gewünscht hätte, doch ich fand den Rest sehr gut. Ein empfehlenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Oceania - Die Prophezeihung" von Hélène Montardre

    Oceania, 1, Die Prophezeiung
    Monika Jary

    Monika Jary

    04. July 2011 um 18:29

    Flavia wird von ihrem Großvater nach Amerika geschickt. Er will das Leben seiner Enkelin retten, da die Dämme den Fluten nicht mehr lange stand halten können. Nur zögernd stimmt Flavia zu, nicht ahnend, in welch ein Abenteuer sie sich stürzt. Man konnte sich sehr leicht in die Geschichte einlesen..........und das Buch erst aus der Hand legen, als die letzte Seite erreicht war. Eine Geschichte um ein junges Mädchen, auf der Suche nach ihren angeblich verstorbenen Eltern, und um die größte Klimakatastrophe aller Zeiten. Mögen wir davor bewahrt werden.

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  • Rezension zu "Oceania - Die Prophezeihung" von Hélène Montardre

    Oceania, 1, Die Prophezeiung
    Sophia!

    Sophia!

    08. October 2010 um 17:20

    Wie der Titel schon andeutet geht es in Oceania um die Macht des Wasser, genauer gesagt um eine Zukunftsvision mit katastrophalem Ausmaß. Die Welt steht vor einer ultimativen Veränderung. Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. _ Durch die Klimaveränderung ist der Meeresspiegel so stark gestiegen, dass an ein normales Leben in Europa nicht mehr zu denken ist. Fernseher funktionieren nicht mehr, der Verkehr ist größtenteils eingestellt, Flugzeuge fliegen schon lange nicht mehr, Menschen an Küstengebieten leben in völliger Isolation von der Außenwelt und in größeren Städten herrscht das reinste Chaos. Nur die USA sind durch den Bau eines riesigen Dammes vor den Gefahren der Klimaveränderung unberührt, während die restliche Welt dem Untergang geweiht scheint. - Flavia, die junge Heldin, lebt bei ihrem Großvater in Frankreich. Er beobachtet als Späher die Klimaveränderungen schon lange mit Besorgnis. Nun möchte er seine Enkelin in Sicherheit wissen. Nach der gescheiterten Teilnahme bei einem Wettbewerb mit dem Hauptpreis eines befreienden Tickets in die USA, kann er für seine Enkelin einen Platz auf einem Segelboot organisieren. Dort lernt sie eine Gruppe Jugendlicher kennen, deren Eltern als Wissenschaftler in weitere Geheimnisse und Gefahren eingeweiht sind. Kurz vor dem Erreichen der USA gerät das Segelboot in einen Sturm. Doch Flavia kann gerettet werden. Zusammen mit Chris begibt sie sich auf die abenteuerliche Reise durch diese neue, von der Außenwelt isolierte Zivilisation. Am Enge folgt der Entschluss wieder nach Eurpoa zurückzukehren. _ Der Text liest sich, trotz der Fülle, sehr gut und sehr schnell. Die Schrift ist ansprechend und nicht zu klein gestaltet, einzelne Kapitel sorgen für eine gute Übersicht. Das Buch bietet neben der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema der Klimaveränderung Spannung, Abenteuer und eine Romanze. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Besonders interessant sind die beschriebenen Veränderungen der Lebensumstände, mit denen sich die Protagonisten befassen müssen im Vergleich zu unseren heutigen Lebensbedingungen. Fazit: Ein durchaus gelungener Jugendroman, der zum Nachdenken anregt, aktuelle Bezüge aufweisen kann und hochinteressant und spannend ist. Auf die weiteren Teile der Trilogie darf sich gefreut werden: > Oceania: Weißer Horizont 2 > Oceania: Insel des Lichts 3

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  • Rezension zu "Oceania - Die Prophezeihung" von Hélène Montardre

    Oceania, 1, Die Prophezeiung
    RoccosMom

    RoccosMom

    06. August 2010 um 13:54

    Infolge von Klimaveränderungen steigt überall auf der Welt der Meeresspiegel an. Die Niederlande werden überflutet. Europa ist dem Untergang geweiht. Nur die USA haben einen riesigen Schutzwall gebaut. Dafür müssen die Bürger jedoch ihre Freiheit aufgeben. Amerika ist ein Überwachungsstaat geworden, die Presse wird zensiert und Flüchtlinge aus anderen Kontinent sind unerwünscht. Die 16-jährige Flavia, Enkelin eines Spähers, flieht jedoch trotzdem auf dem Seeweg von der Westküste Frankreichs nach Amerika. Mit auf dem Segelboot ist eine seltsame Reisegruppe, der sie sich jedoch nicht nähern darf. Und gerade als der schier unüberwindlich scheinende Schutzwall Amerikas in Sicht kommt, gerät das Schiff in einen schweren Sturm. Flavia geht über Bord und sieht nur noch wie die Schonerbrigg vermeintlich Schiffbruch erleidet, als sie bewusstlos ins Wasser gleitet… „Oceania – Die Prophezeiung“ ist der Auftaktband zu einer spannenden neuen Jugendbuch-Trilogie. Auf faszinierende und spannende Art und Weise erzählt die Autorin in diesem Buch über mögliche Auswirkungen des Klimawandels. Besonders interessant fand ich die Rolle, die sie den Vögeln in dieser Handlung zugebilligt hat. Die Späher erkannten anhand der Vögel schon früh, dass das Meer ansteigen wird. Sie führen Blunt über das Meer und scheinen im Allgemeinen mehr zu wissen als die meisten Menschen. Flavia hat jedenfalls einen ganz besonderen Bezug zu den Vögeln, wie auch zu dem Meer. Sie muss es nur noch schaffen diese Türe ganz aufzustoßen! Der Schreibstil ist von der ersten bis zur letzten Zeile fesselnd und mitreißend. Hélène Montardre hat es geschafft die Handlung perfekt auszubalancieren. Man liest und liest – und ist plötzlich ganz enttäuscht dass man schon am Ende des Buches angelangt ist. Das Cover ist ebenfalls sehr ansprechend. Das Gesicht Flavias nimmt fast den gesamten Raum ein und sieht aus, als wäre es selbst aus dem Meer entstanden. Flavia hat ein Zeichen auf der Stirn, das wie ein Tattoo wirkt. Unter ihrem Gesicht ist dann eine stürmische See zu sehen, auf der links ein kleines Schiff schwimmt. Die Schonerbrigg ist ein altes Segelschiff und hebt sich mit den Brauntönen vom restlichen grün-schwarz ab. Am oberen Rand tummeln sich verschiedene Vögel, die mit Spotlack hervorgehoben sind. Die 56 kurzen, knackigen Kapitel lesen sich – wie gesagt - weg wie nichts. „Oceania“ bietet einem einfach alles: ein aktuelles, lehrreiches Thema, Spannung, Geheimnisse und eine Prise Liebe. Eines der besten Bücher, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Es wird Zeit für 2011 – denn dann geht es mit „Oceania – weißer Horizont“ weiter! Empfehlenswert von 12-99 Jahren!

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