H. A. Leuschel

 4.4 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorin von Kalte Herzen, My Sweet Friend (English Edition) und weiteren Büchern.
H. A. Leuschel

Lebenslauf von H. A. Leuschel

Helene Andrea Leuschel ist in Belgien aufgewachsen, wo sie Journalismus & Kommunikation an der ULB studierte und daraufhin als Radio und Fernseh-Journalistin in Brüssel, London und Edinburgh tätig war. 

Sie lebt zurzeit mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Portugal und hat kürzlich einen Master of Philosophy bei der OU erworben, um ihre Leidenschaft für das Studium des Geistes zu vertiefen. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet Helene als freie Journalistin und unterrichtet Yoga.

Neue Bücher

Kalte Herzen

 (9)
Neu erschienen am 18.01.2019 als E-Book bei .

Alle Bücher von H. A. Leuschel

Kalte Herzen

Kalte Herzen

 (9)
Erschienen am 18.01.2019
Manipulated Lives (English Edition)

Manipulated Lives (English Edition)

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Erschienen am 08.06.2016
My Sweet Friend (English Edition)

My Sweet Friend (English Edition)

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Erschienen am 06.12.2017
Tess and Tattoos (English Edition)

Tess and Tattoos (English Edition)

 (0)
Erschienen am 29.05.2017

Neue Rezensionen zu H. A. Leuschel

Neu

Rezension zu "Kalte Herzen" von H. A. Leuschel

interessant und lesenswert
AnjaKoenigvor 3 Tagen

ein sehr schön geschriebenes buch, das Aufklärung über Narzissten gibt. in fünf unterschiedlichen Geschichten werden die Eigenarten dieser menschen aufgezeigt und beschrieben. wie schnell man doch opfer dieser manipulativen Personen werden kann ist anschaulich erläutert. wirklich interessante hinweise, die hoffentlich helfen, dass man selbst nicht in die fänge von so jemandem gerät. nachdenklich lässt mich dieses beeindruckende buch zurück, das ich jedem empfehlen kann, der mehr über menschen erfahren möchte und wissenswertes fürs eigene leben.

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Rezension zu "Kalte Herzen" von H. A. Leuschel

Der Mensch ist das boshafteste Lebewesen
Deltajanivor 5 Tagen

5 verschiedene kurze Geschichten und Schicksale, alle komplett anders und völlig unterschiedlichen Charakteren und doch haben sie alle eines gemeinsam: Sie manipulieren bzw. lassen sich von anderen Menschen manipulieren. 


Alle Geschichten berühren. Doch Helen Leuschel zeigt nicht nur die Schattenseiten des Narzissmus - sie zeigt auch, wie man es als Mensch schaffen kann sich diesem zu entziehen und wie man so langsam aber sicher dahinter steigt wie blind und blauäugig man selbst war. 


Besonders berührt hat mich die erste Story, Tess die in einer Art Pflegeheim von Tag zu Tag lebt und sich freut mit Sandra eine Pflegerin zu haben, zu der sie eine freundschaftliche Bindung aufbauen kann und sich ihr - auch mit Hilfe ihres Sohnes - öffnet und so ihren eigenen innen Frieden kann. 


Die zweite Geschichte war dann schon auch eher gruselig ... und tatsächlich habe ich selbst immer wieder zweifeln müssen wer hier nun den "bösen" Part einnimmt. Aber genau das zeichnet den Narzissten ja aus: Er ist nicht so leicht zu erkennen, nicht durchschaubar und schafft es selbst Außenstehende für den ersten Moment zu manipulieren und täuschen. 


Geschichte 3 von Holly kann wohl jeder ein wenig nachvollziehen. Auf einmal interessiert sich der coolste Typ der Schule für einen und man ist im 7ten Himmel. Auch wenn man von seinem Glück erzählen möchte, möchte man auch ihn nicht verlieren und tut so (fast) alles was er sagt. Selbst wenn das innere Gefühl mehr als genug Warnsignale absendet.


Die schwächste Erzählung ist in meinen Augen die 4te Story. Am Sterbebett läuft das Leben noch einmal vor ihm ab - und er fragt sich warum alle gegen ihn sind. Selbst die eigene Tochter hat sich abgewendet. Er sucht die Schuld aber nicht bei sich. Tatsächlich gebe ich zu, dass ich hier nicht so wirklich vorwärts gekommen bin.


Der letzte Part ist so realistisch aus der heutigen Zeit. Eine überbesorgte Helikopter-Mutter die ihr Kind total verhätschelt. Völlig nachvollziehbar, dass so ein Kind dies irgendwann auszunutzen weiß und den Spies herumdreht. Vielen Eltern könnte man diese Geschichte vorlesen um sie zum Nachdenken zu bringen, dass Kinder ihre Grenzen selbst lernen müssen und nicht in Watte gepackt werden sollten. 


Anfangs war ich noch der Meinung "Mir könne sowas nie passieren" ... doch gerade diese alltäglichen Handlungen die sich in allen Geschichten widerspiegeln lassen einen doch nachdenklich zurück. Sicher ist es ein Unterschied ob man aus Liebe ein wenig blind ist oder dem anderen total verfallen ist - aber die Schwelle ist doch sehr kurz. 


Insgesamt ein sehr interessantes Werk, nachdenklich und doch auch unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und selbstverständlich nicht mit einem weltweiten Bestseller vergleichbar. Aber dadurch, dass alles so einfach wie möglich gehalten wird ist man auch viel näher am Geschehen dran. 

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B

Rezension zu "Kalte Herzen" von H. A. Leuschel

"Kalte Herzen" von H. A. Leuschel
Booklandscapevor 10 Tagen

In dem Buch "Kalte Herzen" von H. A. Leuschel geht es um Narzissmus. In fünf verschiedenen Geschichten erfährt man wie man sich von solchen Menschen beeinflussen lassen kann und was sich für Folgen daraus ergeben.

 

In der ersten Geschichte geht es um eine ältere Dame, die in einer Art betreutes Wohnen lebt und eine Pflegerin, welche dort neu angestellt wird. Sie freuten sich schnell an und die ältere Dame erzählt ihre Geschichte über ihre Erfahrung mit dem Thema. Später erfährt man noch viel von ihrem Sohn darüber.

In der zweiten Geschichte geht es um eine Frau, die in einem Café einen kleinen Jungen alleine Spielen sieht. Dann lernt sie den Vater kennen und man erfährt, warum er seinen Sohn immer alleine lässt. Erzählt wird die Liebesgeschichte der beiden. Dabei spioniert ihnen eine andere Frau nach.

In der dritten geht es um ein junges Mädchen, welches sich zum ersten Mal verliebt. Der begehrteste Junge der Schule will sie. Immer wieder bittet er sie um Geld, bis sie es bemerkt.

In der vierten geht es um einen Mann der selbst Narzisst ist. Er hat seine Frau umgebracht und erlebt nun die Konsequenzen seiner Handlungen.

In der letzten Geschichte geht es um eine überfürsorgliche Mutter, welche ihren Sohn immer schützen wollte, anstatt ab und zu strenge zu zeigen. Die Folgen davon erfährt man dann, wobei die Gedanken der Mutter in der Gegenwart erzählt werden, sowie die vergangenen Ereignisse.

 

Ich fand gut, dass es sich um verschiedene Geschichten handelt und man so in Täter und Opfer hineinblicken kann. Es hat sich an sich gut lesen lassen, aber es war wegen des Themas schon etwas schwerere Kost, was man mögen muss. Aber wenn man sich für das Thema interessiert ist dieses Buch eine gute Möglichkeit um sich fortzubilden. Am besten hat mir die letzte Geschichte gefallen, da sie sich sehr gut hat lesen lassen und zudem auch auf sein eigenes Einwirken als Elternteil bei einem solchen Verhalten aufmerksam gemacht hat.

Ich habe gelernt, dass es schneller geht, als man denkt, wenn man so um den Finger gewickelt wird. Ich denke, dass das Buch sehr gut auf die Folgen aufmerksam macht, aber auch zeigt, wie man sich dem entgegenstellen kann.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich dafür interessiert oder wissen möchte, ob es eine solche Person in seinem Umfeld gibt.

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