H. Dieter Neumann Die Narben der Hölle:

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Narben der Hölle:“ von H. Dieter Neumann

Wenn du nicht weißt, ob du schuldig bist oder nicht … Der packende Thriller „Die Narben der Hölle“ von H. Dieter Neumann jetzt als eBook bei dotbooks. Er war immer überzeugt, auf der richtigen Seite zu kämpfen. Doch nach seinem Einsatz in Afghanistan zweifelt Offizier Johannes Clasen nicht nur am Krieg, sondern auch an sich selbst: Seit einem Angriff auf seine Einheit leidet er unter einer partiellen Amnesie. Dass man ihm vorwirft, im Gefecht zwei unschuldige Kinder getötet zu haben, belastet ihn zusätzlich. In der Hoffnung, dass die Erinnerung zurückkehrt, flüchtet er in die Einsamkeit seiner Yacht – aber der Segeltörn entpuppt sich bald als Höllentrip! Unbekannte attackieren Clasen mit einer Erbarmungslosigkeit, die nur einen Schluss zulässt: Auch fernab vom Hindukusch ist sein Kampf auf Leben und Tod noch lange nicht vorbei … „DIE NARBEN DER HÖLLE ist nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch eine politische Anklage.“ Flensburger Tageblatt Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Die Narben der Hölle“ von H. Dieter Neumann. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Gute Mischung aus Politik, Geschichte und actiongeladenem Thriller

— Jezebelle
Jezebelle

Gutes Buch, spannend Erzählt. Perfekte Mischung aus Krieg und Thriller.

— Susi-98_roell
Susi-98_roell

Stöbern in Krimi & Thriller

Der letzte Befehl

Guter Thriller über den Beginn von Jack Reacher, teilweise etwas in die Länge gezogen, aber durchaus empfehlenswert!

meisterlampe

SOG

Unbedingt lesen

Love2Play

Murder Park

Zodiac Killer meets Agatha Christies "And then there were none"

juLyxx17

Finster ist die Nacht

Die Entführung und Ermordung des bekannten Radiomoderators Philip Long wirft hohe Wellen. Macy Greeley wird auch im dritten Buch gefordert.

lucyca

Death Call - Er bringt den Tod

Das Team Hunter & Garcia jagt erneut einen grausamen Killer. Spannende u. blutige Thrillerkost in Pageturner-Manier. Sehr gute Unterhaltung.

chuma

Durst

Harry Hole is back

sabine3010

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ernste Themen und spannende Unterhaltung passen ganz gut zusammen

    Die Narben der Hölle:
    Jezebelle

    Jezebelle

    01. August 2017 um 23:01

    Ich bin in meinen Lesevorlieben nicht sehr stark auf ein Genre fixiert und versuche mich an vielem. Nach Thrillern suche ich niemals spezifisch. Aber manchmal gefällt mir das Setting einer Geschichte und weckt meine Neugier. So war es auch bei diesem Buch. Mir gefiel die polithrillermäßige Aufmachung mit aktuellem Bezug, die realistisch denkbar ist. Der Held der Gschichte ist leidenschaftlicher Segler in seiner Freizeit. Besonders nach seinem letzten Einsatz als Soldat in Afghanistan, bei dem es zu einem katastrophalen Himmelfahrtskommando kam, für das er verantwortlich sein soll, verspricht ihm das ein Zur-Ruhe-Kommen nach langer Therapie. Leider wird seine Einsamkeit auf See massiv gestört und nach und nach bemerkt er, dass diese neue Gefahr nicht nur seinem Gedächtnis langsam wieder auf die Sprünge hilft, sondern auch mit der Ursache des Gedächtnisverlustes in Verbindung steht. Die große Stärke des Romans ist die Aufteilung auf zwei Standorte. Zum einen liest man das Geschehen aus der Sicht des Deutschen. Zum anderen wird auch die Sicht unterschiedlicher Afghanen eingeblendet. Beide gehen weit vor die Katastrophe zurück und sind lebendig und glaubwürdig geschildert. Besonders das Leben in Afghanistan und die Sicht der dort ansässigen Mächtigen hat mir sehr gut gefallen. Sehr viel Mühe gab sich der Autor, hier von zu einfacher Schwarz-Weiß-Malerei Abstand zu nehmen. Selbst wenn man als politisch und historisch informierter Mensch ein wenig mit der Materie vertraut ist, wirkt es nicht oberlehrerhaft und steif, sondern ist lebendig und sehr gut als Sichtweise nachvollziehbar. Die Schilderung der Bundesarmee erschien mir da eher politisch geglättet. Mir fehlten die polternden und politisch vielleicht auch weniger Interessierten bei der Truppe. Ich vermisste die Annäherung an das Fremde oder eben die noch stärkere Ablehnung des Fremden durch die erlebten Ereignisse. Da ich weiß, dass hier aber eher die Offiziersschicht dargestellt werden sollte, war dieser Schritt des Autors nachvollziehbar zugunsten einer noch überschaubaren und lesbaren Geschichte. Letztendlich spielt der Großteil der aktuellen Handlung in der Türkei. Das Land und seine Leute sind liebevoll geschildert. Natürlich kann etwas früher Geschriebenes sich nicht verändern, weil politische Situationen oder aktuelle Blickwinkel sich verändern. Aber parallel zu meiner Lektüre verschärfte sich die Situation unter Erdogan wieder massiver und die Bundeswehr machte mit ihrer Affinität zu längst totgeglaubtem braunem Erbe gerade von sich reden. Vielleicht hat das meine Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit der Handlung etwas getrübt. Das war eine interessante Beobachtung für mich, wird aber selbstverständlich nicht dem Buch oder gar dem Autor zur Kritik gemacht. Die Schilderungen sind bedingt durch den Plot sehr maritim. Zum Anfang empfand ich das jedoch nicht als störend, weil das Interesse geweckt war und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Unser Gehirn macht sich auch ohne Kenntnisse der gesamten Segelsprache einen Reim auf die Begriffe und erschließt sie aus dem Kontext. Später jedoch ermüdeten Sie mich schon etwas. Das hing aber auch damit zusammen, dass ich der Lonely-Wolf-Nummer unseres Protagonisten langsam überdrüssig wurde. Denn obwohl ich es dem Autor hoch anrechne, dass er auf zu coole Gedankensprüche des Profisoldaten verzichtet hat, die dann der ganzen Thematik die Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit genommen hätten und einen an billigen Actionabklatsch erinnert hätten und so sehr ich dankbar bin, dass eben auch die verletzliche und nachdenkliche Seite dieses Mannsbildes mit aufgezeigt wurde, ich nehme das Verbleiben in der Einsamkeit auf der Yacht und das regelmäßige Glückhaben nicht ganz ab. Der Mittelteil zog sich daher für mich etwas hin. Am Schluss kam ich dann wieder ganz auf meine Kosten, denn ob der Mann nun wirklich Unschuldige auf dem Gewissen hat oder nicht, bleibt lange offen. Auch gibt es da bis zum Ende den ein oder anderen Verdacht auf ein nicht so gutes Ende oder auf weitere finstere Gestalten, was für den spannenden Ausgang und die wieder verbesserte Leselust spricht. Fazit: Ein durchaus lesenswertes Buch, dem im Großen und Ganzen die Mischung aus Glaubwürdigkeit , Action und vor allem Spannung gelingt.

    Mehr
  • Thriller der etwas anderen Art

    Die Narben der Hölle:
    Alex1309

    Alex1309

    23. April 2017 um 08:23

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir durch die verschiedenen Erzählweisen etwas schwer, aber als das „überwunden“ war, fand ich das Buch richtig gut. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr bildhaft. Ich konnte mir, dank der bildhaften Sprache, die handelnden Personen und die Handlungsorte sehr gut vorstellen und hatte im gesamten Buch ein klares Bild vor Augen. Es ist ein recht ungewöhnliches Thema, das nicht viele Autoren aufgreifen, aber insgesamt sehr spannend erzählt und mit einem stimmigen Ende.

    Mehr
  • Leserunde zu "Die Narben der Hölle:" von H. Dieter Neumann

    Die Narben der Hölle:
    dieter_neumann

    dieter_neumann

    Liebe Freundinnen und Freunde des anspruchsvollen Thrillers! Alles, was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe. Dieses Zitat des Literaturnobelpreisträgers Elias Canetti ist der erste Satz in meinem Buch „Die Narben der Hölle“, das vor fünf Jahren erschienen ist und nun – aktuell überarbeitet – bei dotbooks als eBook neu verlegt wurde. Ich lade euch dazu ein, es in dieser Leserunde kennenzulernen und eure Gedanken dazu mit mir auszutauschen. Wenn du nicht weißt, ob du schuldig bist oder nicht … Er war immer überzeugt, auf der richtigen Seite zu kämpfen. Doch nach seinem Einsatz in Afghanistan zweifelt Offizier Johannes Clasen nicht nur am Krieg, sondern auch an sich selbst: Seit einem Angriff auf seine Einheit leidet er unter einer partiellen Amnesie. Dass man ihm vorwirft, im Gefecht zwei unschuldige Kinder getötet zu haben, belastet ihn zusätzlich. In der Hoffnung, dass die Erinnerung zurückkehrt, flüchtet er in die Einsamkeit seiner Yacht – aber der Segeltörn entpuppt sich bald als Höllentrip! Unbekannte attackieren Clasen mit einer Erbarmungslosigkeit, die nur einen Schluss zulässt: Auch fernab vom Hindukusch ist sein Kampf auf Leben und Tod noch lange nicht vorbei … Auf den ersten Blick mag mancher denken, es handele sich hier um ein rein politisches Buch – und deshalb vielleicht zurückschrecken. Das wäre schade. Denn der immer noch nachwirkende Krieg in Afghanistan, dem für uns so schwer begreifbaren Land am Hindukusch, spielt zwar im Hintergrund eine Rolle, jedoch ist dies vor allem die Geschichte eines Menschen, der jegliche Gewissheit verloren hat und an allem zweifelt – oder gar verzweifelt. Nicht zuletzt an sich selbst. Und es ist auch die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Mehr will ich euch gar nicht über den Inhalt erzählen – lest selbst! Ich freue mich schon auf unsere gemeinsame Leserunde. Dafür stellt dotbooks 10 Freiexemplare als eBook zur Verfügung, die unter allen Bewerbern verlost werden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 23.03.2017. Um ein eBook zu gewinnen, schreibt doch kurz, warum ihr euch für diesen Roman interessiert, von dem die Presse schrieb: „…nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch eine politische Anklage.“ Ich bin gespannt auf unseren Austausch zu meinem allerersten Buch, das mir bis heute besonders am Herzen liegt. Herzlichst H. Dieter Neumann  

    Mehr
    • 63