H. G. Wells Der Krieg der Welten

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Inhaltsangabe zu „Der Krieg der Welten“ von H. G. Wells

Von Wasser und Rohstoffmangel getrieben, fliegen die Marisaner zur Erde, um den Nachbarplaneten zu erobern. Ihren Raumschiffen, die im Vereinigten Königreich landen, entsteigen dreibeinige Kampfmaschinen, deren Todesstrahl niemand etwas entgegenzusetzen hat. Die Militärs müssen hilflos mitansehen, wie die Städte in Schutt und Asche gelegt werden. Voller Verzweiflung flieht die Bevölkerung auf Schiffe, um sich auf das Festland zu retten.

Doch da kommt den Menschen die Natur zu Hilfe: Das Immunsystem der Marsianer ist den irdischen Bakterien nicht gewachsen, und nach und nach verstummt ihr Kriegsgeheul, bis sie alle dem unsichtbaren Gegner zum Opfer gefallen sind …

Der Band enthält neben einem Nachwort des Wells-Experten Elmar Schenkel zusätzlich die Meistererzählungen ›Das Land der Blinden‹, ›Der außergewöhnliche Fall von Davidsons Augen‹ und ›Der gestohlene Bazillus‹.

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  • Immer noch ein spannender Klassiker

    Der Krieg der Welten

    Powerschnute

    29. December 2017 um 10:11

    H.G. Wells ist einer der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren und gilt neben dem Franzosen Jules Verne, dem Amerikaner Hugo Gernsback und dem Deutschen Kurd Laßwitz als einer der Mitbegründer der Science-Fiction-Literatur. Auch wenn Wells auch realistische Romane geschrieben hat, sind im deutschsprachigen Raum besonders seine beiden Romane „Der Krieg der Welten“ und „Die Zeitmaschine“ am populärsten.Das schöne an „Der Krieg der Welten“ ist, dass es nicht altert. Wells erzählt die Geschichte der Marsianer-Invasion nüchtern-sachlich und erinnert dadurch an einen Reporter, der die Sachlage zusammenfasst. Während viele Science-Fiction-Romane heutzutage Wert auf Action und Tempo legen, treibt Wells die Geschichte eher langsam voran. Er wechselt den Blickwinkel zwischen dem namenlosen Erzähler und dessen Bruder. Man muss sich auf dieses Buch einlassen. Darauf, dass die verwendete Rhetorik nicht unserer heutigen Sprache entspricht, sondern dem klassischen Stil der damaligen Zeit folgt. Das kann es unter Umständen Lesern, die mit klassischer Literatur bisher nicht viel oder gar nichts zu tun hatten, etwas schwierig machen, denn der Lesefluss wird dadurch stark verändert im Vergleich zu dem, was man von heutiger Literatur gewöhnt ist. Andererseits macht genau diese Rhetorik das Buch unterhaltsam, weil man sich Zeit nehmen muss, um es zu lesen und zu verstehen. Einen Pageturner im modernen Sinne hat man mit diesem Roman nicht vor sich. Hingegen eine spannende Geschichte über eine Alieninvasion in England. Der wechselnde Blickwinkel berichtet außerdem von der Invasion Londons, was grad für mich als frisch gebackener London-Fan ganz besonders spektakulär war.Wenn man sich die Zeit anschaut, in welcher dieser Roman geschrieben wurde, kann man viele unterschiedliche Interpretationen in die Geschichte legen. Davon gibt es sogar schon eine ganze Reihe, die sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder wandelten.Weltberühmt wurde „Der Krieg der Welten“ 1938, als Orson Wells und das Mercury Theatre ein Hörspiel inszenierten, das am Vorabend von Halloween im Radio übertragen wurde. Dabei wurde die Geschichte kurzerhand nach New Jersey verlegt und das Hörspiel als fiktive Radioreportage übertragen. Angeblich soll das Hörspiel zu einer Massenpanik geführt haben, aber derlei Berichte sollte man mit Vorsicht genießen. Irritiert waren manche Hörer aber wohl trotzdem, weil sie das Hörspiel für eine reale Berichterstattung hielten.Das Buch wurde mehrfach verfilmt, unter anderem 2005 von Stephen Spielberg, mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Wer mich kennt, weiß, dass ich Tom Cruise in Filmen meide wie die Pest, aber den Film musste ich damals trotzdem sehen.Fazit„Der Krieg der Welten“ ist ein absoluter Klassiker der Science-Fiction-Literatur. Für Neuleser dieses Genres vielleicht nicht der beste Einstieg, weil es eben nicht mit modernen Science-Fiction-Romanen vergleichbar ist, aber trotzdem ein Buch, an das man sich wagen sollte, wenn man es bisher noch nicht getan hat. Ich habs grad erst wieder gelesen, weil ich die Fortsetzung „Das Ende der Menschheit“ von Stephen Baxter bei mir liegen habe, die darauf wartet, gelesen zu werden.

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  • Was wäre wenn Aliens die Welt überfallen ...

    Der Krieg der Welten

    Orisha

    23. July 2017 um 13:47

    Die Vorstellung fremde Welten würden die Erde überfallen, ist ein gängiges Thema in der Buch- und Filmwelt. Beinahe jeder Superheldenepos spielt mit diesem Gedanken. Doch 1898 sah das noch ganz anders aus. Die Welt wird von der Wissenschaft mehr und mehr bestimmt. Man bereist fremde Länder, beginnt die unbekannten Gegenden mehr und mehr zu erkunden, was sich vor allem in zahlreichen Reiseberichten widerspiegelt. Doch Außerirdische spielen noch keine wirkliche Rolle. Wells "Krieg der Welten", eben 1898 veröffentlicht, widmet sich literarisch diesem Thema. Der Plot ist simple:Ein unbekanntes Ding fällt aus dem Himmel. Neugierig beginnt man sich selbigen zu nähern und stellt bald fest, dass sich Lebewesen in den Kapseln befinden, die sich alles andere als freundlich gebärden. Ein Krieg beginnt, der ungleicher nicht sein könnte. Mit neuester Technologie und viel Verstärkung beginnen die Marsmänner gegen London vorzurücken und vernichten dabei alles, was ihnen in den Weg kommt...Wells Buch ist wissenschaftlich nüchtern und stellt einen Bericht eines Überlebenden dar. Klar und ohne Schnörkel berichtet das Buch von den Ereignissen. Und immer wieder ließ es mich an die großen Reiseberichte der Humboldts, Darwins dieser Welt denken, die ganz ähnlich nüchtern von ihren Abenteuern und Entdeckungen in fremden Weltgegenden berichteten. Dass Wells von selbigen beeinflusst worden ist, steht für mich außer Frage. Spannend verbindet er dieses Reisebuchgenre mit durchaus - wenn auch simplen - philosophischen Fragen, die sich dem Sinn der Lebens zuwenden. Und gleichzeitig stellt Wells die Übermacht der Menschen bzw. einer Gruppe von Lebewesen, welche sich über eine andere erhebt, in Frage und fordert selbiges auch von seinen Lesern.Fazit: Ein spannender Klassiker, der sieht man ihn in seinem Entstehungszusammenhang, noch viel mehr ist, als ein "bloßes" Buch über Außerirdische, die die Erde überfallen. Lesenswert.

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  • Leserunde zu "Der Krieg der Welten" von H. G. Wells

    Der Krieg der Welten

    Apfelgruen

    Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur". Im Juni lesen wir zusammen "Der Krieg der Welten" von H.G. Wells.Über den Autor:H.G.Wells wurde 1866 in Bromley bei London geboren. Er studierte Naturwissenschaften und war Mitbegründer der Royal College of Science Association. Nach einer Lungenblutung, die ihn zu ausschließlich sitzender Tätigkeit zwang, widmete er sich vermehrt dem Schreiben – sowohl wissenschaftlicher wie fiktiver Werke. Wells war einer der ersten, der Phänomene wie Zeitreisen und die Invasion der Erde durch Wesen aus dem All in die Literatur einführte und so die Entwicklung der Science-fiction-Literatur entscheidend mitprägte. H.G.Wells starb 1946 in London.Die Leserunde beginnt am 1. Juni und wir freuen uns über jeden, der mit uns liest!

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  • Invasion vom Mars

    Der Krieg der Welten

    Buchgespenst

    06. July 2017 um 15:09

    Alles beginnt mit einem grünen Kometen, der auf die Erde herniederfällt. Was als aufsehenerregendes doch harmloses Ereignis beginnt, als nette Abwechslung und neues Thema für die gepflegte Abendunterhaltung der gehobenen Londoner Klasse, entpuppt sich als grausame Invasion Außerirdischer: die Marsianer auf der Suche nach einem neuen Planeten, da ihr eigener untergeht und die Menschheit hat ihnen nichts entgegenzusetzen! H.G. Wells‘ berühmter Science Fiction-Klassiker ist heute noch genauso fesselnd und authentisch wie vor über hundert Jahren. Jede Zeile sprüht vor Kraft und Vorausdenken. Er schönt nichts, misst der Menschheit keine größere Bedeutung zu und verzichtet sogar darauf den Marsianern ein persönliches Gesicht zu geben. Gerade das macht die Geschichte so glaubwürdig und erschütternd. Szenen voller Grausamkeit und Verzweiflung, doch hält die Zähigkeit des Menschen, der ganze Realismus, den Leser in Atem. Der ausführliche Kommentarteil der neuen dtv-Ausgabe (2017) erschließt dem Leser noch eine weitere Dimension. Ein fesselnder SF-Roman, der auch heute noch lesenswert ist. Gesellschaftskritik, die bis heute gilt verwoben mit spannender SF und einem originellen Ende.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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  • Auch für "Nicht-Sci-Fi-Fans" geeignet

    Der Krieg der Welten

    Yolande

    17. June 2017 um 17:14

    Herbert George Wells (meist abgekürzt H.G. Wells) wurde am 21. September 1866 in Bromley in der Nähe von London geboren. Er war ein englischer Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur. Wells ist in Deutschland vor allem für seine Science-Fiction-Bücher bekannt, hat aber auch zahlreiche realistische Romane verfasst, die im englischen Sprachraum nach wie vor populär sind. H.G.Wells starb am 13. August 1946 in London.(Quelle: Wikipedia)Der Krieg der Welten (engl. Originaltitel: The War of the Worlds) ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Werke von H.G. Wells. Das Buch wurde 1898 veröffentlicht, es folgten mehrere Auflagen. Die deutsche Übersetzung von Gottlieb August Crüwell erschien 1901.Berühmt wurde "Der Krieg der Welten" als Hörspiel im Jahr 1938 am Vorabend von Halloween, als einige Zuhörer dachten, die erzählte Geschichte sei eine wahre Reportage und daraufhin eine Massenpanik in Teilen der Staaten New York und New Jersey ausbrach. In der Geschichte greifen Marsianer in dreibeinigen Kampfmaschinen das Vereinigte Königreich an, um von hier aus die rohstoff- und wasserreiche Erde zu erobern. Das irdische Militär ist den außerirdischen Invasoren hoffnungslos unterlegen und muss bei der Zerstörung der Städte zusehen. Erst die Bakterien der Erde können die Marsianer durch deren nicht angepasstes Immunsystem besiegen."Der Krieg der Welten" war als Satire auf die Kolonialpolitik des Empires angelegt und vertauschte hierzu die Rollen von Eroberern und Opfern zu Ungunsten der Briten. Ein zusätzlich böser Seitenhieb war die Tatsache, dass die primitivsten damals bekannten Lebensformen das britische Weltreich retteten.(Quelle: Wikipedia)Ich habe das Buch in der sehr guten Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff gelesen und war positiv überrascht, dass ein Roman, der vor über 100 Jahren veröffentlicht wurde, in seiner Erzählweise so modern sein kann. Die Geschichte ist wie ein Bericht abgefasst, in dem der Erzähler die Geschehnisse aus seiner Sicht schildert. Diese Perspektive wechselt nur kurz zum Ende des ersten Teils. Dort werden die Erlebnisse des Bruders des Erzählers geschildert. Immer wieder vergleicht der Erzähler, der übrigens niemals namentlich erwähnt wird, den Angriff der Marsianer mit der Überheblichkeit der Menschheit gegenüber vermeintlich minderwertigen Lebewesen wie Eingeborene, Tiere usw.Mir hat das Buch gut gefallen, wenn es auch mitunter ermüdend war, dass der Erzähler wirklich jede kleinste Ortschaft, die er bei seiner Flucht durchquerte, mit seinem Namen bezeichnete. Ohne Ortskenntnisse war das eigentlich überflüssig. Hier wäre eine Karte vielleicht hilfreich gewesen.Ansonsten ist das Buch nach meiner Sicht ein wirklich "moderner" Klassiker der sich sehr gut lesen lässt und auch für "Nicht-Science-Fiction-Fans" höchst unterhaltsam ist.

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  • Zeitloser Klassiker um den plötzlichen Besuch vom Mars

    Der Krieg der Welten

    vanessabln

    15. June 2017 um 14:33

    "Der Krieg der Welten" ist wohl vielen ein Begriff - das Original von 1898 zu lesen ist daher aufschlussreich. H.G. Wells schildert darin, wie plötzlich ein seltsames Objekt in einer Grube landet, in dem sich Wesen vom Mars befinden. Die englische Bevölkerung nimmt das Ereignis neugierig, aber auch gelassen auf. Schließlich weiß sie (noch) nicht, was ihr blüht, und auch die Nachrichten verbreiten sich noch nicht so schnell wie heute. Der (manchmal leider) etwas nüchterne Erzähler berichtet von seinen bereits zurückliegenden Erlebnissen (und den seines Bruders), denn er hat die Marsianer als einer der ersten gesichtet und später noch einiges mit ihnen erlebt. Denn deren Mission stellt sich als keineswegs friedlich heraus.Der Roman kam mir ausgereifter vor als die zuvor erschienene "Zeitreise" von Wells und ausführlicher, obwohl auch hier noch einige Fragen bestehen bleiben. Interessant ist das Buch vor allem als frühe Idee des Lebens auf einem anderen Planeten, wie diese Wesen aussehen und was sie (mit welchen fortschrittlichen Gerätschaften) vorhaben könnten. Es ist kein Spannungsroman (vor allem verglichen mit heutigen Büchern), obwohl es spannende und sogar schockierende Stellen gibt. Interessant ist immer wieder, wie die Menschen auf die Ereignisse reagieren, wobei der Erzähler eher zu den Vorbildlichen gehört. Durchhänger ergeben sich vor allem aus den vielen Ortserwähnungen. Insgesamt stimmt das Buch nachdenklich, zumal Wells wieder gesellschafts- bzw. menschenkritische Töne hören bzw. lesen lässt. Hier geht es u. a. auch um Vergleiche, wen oder was der Mensch ganz selbstverständlich unterjocht. Interessant sind auch die Schilderungen einer Massenpanik, die Reaktion eines Pfarrers auf die Invasion sowie (weitere) Beispiele für kopfloses bzw. vernünftiges Handeln in der Not. Somit ist "Der Krieg der Welten" einfach zeitlos und es fällt einem überhaupt nicht auf, wie viel Zeit seit seiner Entstehung vergangen ist - wenn nicht gerade Pferdekutschen erwähnt werden. Die nachdenkliche Frage "Was wäre wenn?" setzt sich beim Lesen im Kopf fest, so dass der Roman noch nachwirkt.Die Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff lässt sich gut lesen und auch mit den Anmerkungen und Nachwort im Taschenbuch von dtv war ich sehr zufrieden.

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  • Invasion vom Mars

    Der Krieg der Welten

    miro76

    09. June 2017 um 22:10

    1898 hat H. G. Wells sich vorgestellt, dass feindlich gesinnte Außerirdische die Erde überrennen. Die Menschen waren damals noch in Pferdekutschen und auf Fahrrädern unterwegs. Ihr Militär und ihre Waffen konnten der technologischen Überlegenheit nichts entgegensetzen.Der Umgang der Menschen mit der Landung vom Mars ist interessant dargestellt. Anfangs kommen alle und bestaunen neugierig die gelandete Kapsel. Dann wird sie ignoriert, weil sich erst mal nichts tut. Als dann klar wird, dass uns die Marsianer nicht freundlich gesinnt sind, passiert auch noch nicht viel. Die Menschen verlassen sich auf das Militär und leben ihren Alltag weiter. Erst als das Militär kläglich scheitert, kommt es zur Massenpanik. Jeder ist sich selbst der nächste und menschliche Werte sind plötzlich nicht mehr so wichtig. Es ist vorstellbar, dass so etwas heute ganz ähnlich ablaufen würde. Die Menschen lassen sich nicht so leicht aus ihrer Routine bringen. Erst wenn es nicht mehr anders geht, wird gehandelt und dann wird Nächstenliebe zu einem Fremdwort. Der Erzähler, ein philosophischer Journalist, ist ein beherzter junger Mann. Seine Flucht vor den Marsianern zeichnet sich durch überlegtes Handeln und Mut aus. Seine Neugierde lässt ihn einiges erfahren über diese so andersartigen Ankömmlinge und er schildert uns seine Erlebnisse fast emotionslos in einem berichtenden Stil. Ich empfand das als sehr angenehm zu lesen.Ich war generell überrascht, wie spannend und leicht zu lesen dieser Klassiker ist. Das mag allerdings auch an der Neuübersetzung von Lutz W. Wolf liegen, die dieses Jahr aufgelegt wurde. Ich fand das Buch sehr anregend. Vor allem die Gedanken, die sich der junge Mann über die Menschheit und ihrem Rang als Herren der Schöpfung macht sind absolut zeitlos. Der kritische Blick auf die Religion war auch interessant und findet sich an mehreren Stellen im Buch. Überrascht und begeistert hat mich auch die Vorstellkraft des Autors. Zu einer Zeit, wo der technischer Fortschritt noch in den Kinderschuhen steckte, hat sich Wells Maschinen und Waffen ausgedacht, die auch für unser heutiges Empfinden als spannende Fiktion funktionieren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehlen es allen, die sich auf Science-Fiction einlassen können. Man muss kein SF Fan sein, um das Buch zu mögen, denn es bietet eine Menge interessanter Anschauungen und Gedankenanstösse. Das Buch ist spannend und kurzweilig und wirkt gar nicht so klassisch!

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  • Ein nüchternes Gedankenspiel um eine feindliche Invasion vom Mars

    Der Krieg der Welten

    Federfee

    07. June 2017 um 15:17

    Dass der Mensch mit seinem Lebensraum Erde nicht im Mittelpunkt des Universums steht, wissen wir, auch wenn wir uns dennoch meist so fühlen. Auf dieser Grundlage hat H.G. Wells schon 1898 – also zur Zeit, wo noch Pferdekutschen fuhren – ein Gedankenexperiment durchgespielt: Was wäre, wenn … wenn Lebewesen vom Mars tatsächlich auf der Erde landen würden. Wie sehen sie aus? Was haben sie vor? Könnten wir uns mit ihnen friedlich verständigen?Der Ich-Erzähler ist ein gebildeter, naturwissenschaftlich interessierter 'philosophischer Schriftsteller', der sehr genau beobachtet, wie sich die anfängliche Gleichgültigkeit der Menschen nach der Landung eines Raumschiffes vom Mars in Panik verwandelt, als erkennbar wird, dass die Marsianer in feindlicher Absicht gekommen sind und eine Spur der Zerstörung und Verwüstung auf ihrem Weg nach London hinter sich lassen. Das herbei gerufene Militär vermag nichts auszurichten.Als dann die große Flucht einsetzt, zeigt sich, wie schnell die menschliche Ordnung in die Brüche geht und in Panik und Eigensucht umschlägt. Jeder ist sich selbst auf der Flucht der nächste, Anarchie bricht aus. Wenn es ans 'Eingemachte' geht, um Essen und Wasser, brechen soziale Werte schnell weg und es gilt das nackte Überleben. Aber auch das wird seltsam distanziert und nüchtern erzählt."Der Körper des Gemeinwesens wurde ausgehöhlt, schmolz dahin und ergab sich einer raschen Verflüssigung." (dtv 133)Die Perspektive, die der Ich-Erzähler einnimmt, ist sehr distanziert, sehr nüchtern beobachtend und reflektiert, selbst bei den allergruseligsten Szenen. Er macht sich allerlei philosophische Gedanken über den Menschen und dessen eitle Überheblichkeit, sich für die Krone der Schöpfung zu halten."Ehe wir sie verurteilen, sollten wir uns daran erinnern, wie rücksichtslos unsere eigene Spezies nicht nur Tiere wie z.B. den Bison oder den Dodo, sondern auch unterlegene Teile der menschlichen Rasse ausgelöscht hat. Sind wir solche Apostel der Gnade, dass wir uns beschweren dürften, wenn die Marsbewohner im gleichen Geist gegen uns Krieg führen würden?" (dtv 16)Er beobachtet und beschreibt die Marsianer ganz genau, als 'ganz Gehirn, erhaben über Gefühle und Stimmungen, die von der Verdauung oder der Sexualität herrühren'. Was man im ersten Moment als positive Entwicklung betrachten könnte, scheint aber die Menschlichkeit zu minimieren oder ganz verschwinden zu lassen."Ohne den Körper wurde das Gehirn am Ende eine immer egoistischere Intelligenz ohne das emotionale Substrat eines menschlichen Wesens."Eine erschreckende Aussage, eine erschreckende Sicht auch in unsere Zukunft, Stichwort 'künstliche Intelligenz'.Wer hier ein spannendes Katastrophenszenario erwartet, hat das falsche Buch gewählt. Es ist eher so, dass der Autor gesellschaftskritische Gedanken oder eine Theorie einer Untergrundgesellschaft hineinpackt und über die schrecklichen Geschehnisse sehr unterkühlt und fragmentarisch berichtet. Für die damalige Zeit hat er aber eine erstaunliche Weitsicht und Einsicht und vieles davon ist noch heute gültig und des Nachdenkens wert.Falls jemand weder Buch noch eine der Verfilmungen kennt, will ich nicht verraten, wie/ob die Marsianer am Ende besiegt werden."Wir wissen jetzt, dass wir unseren Planeten nicht länger als umgrenzten und sicheren Lebensraum für den Menschen betrachten können." (dtv 257)

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    • 2
  • Beeindruckend, aber zu distanziert und im ersten Teil wenig Spannung

    Der Krieg der Welten

    Schmiesen

    07. June 2017 um 14:20

    Inhalt:Seltsame Kapseln landen eines Tages auf der Erde - die "Raumschiffe" der Marsianer. Anfangs wirken diese noch harmlos, doch sie entpuppen sich als hochtechnisierte Wesen. Mit ihren Kampfmaschinen eröffnen sie einen Krieg gegen die Menschheit, der aussichtslos erscheint.Meine Meinung:Sehr sachlich, wie in einem Bericht, erläutert der Erzähler die Geschehnisse rund um die Ankunft der Marsianer. Dieser distanzierte Stil war zunächst eine Herausforderung für mich. Da ich emotional nicht in die Geschichte involviert war, konnte ich ihr schlecht folgen. Gerade der erste Teil ist von einem schwachen Spannungsbogen geprägt. Die Ereignisse haben mich Großteils kalt gelassen, oft bin ich abgeschweift. Besonders gestört hat mich die extrem hohe Zahl and Orts- und Richtungsangaben. Diese Informationen mögen in einem tatsächlichen Bericht wichtig sein, aber hier soll immerhin ein Leser "unterhalten" werden - und dieser hat nicht zwangsläufig Ahnung von der Geographie Englands.Deutlich besser hat mir der zweite Teil gefallen. Hier geschieht einiges, die Erzählweise ist plötzlich plastischer, emotionaler und sehr spannend. Insbesondere die Informationen zu den Marsianern fand ich hochinteressant, und auch vom Erzähler selbst bekommt man zum ersten Mal tatsächlich etwas mit.Beeindruckend sind die für Wells Zeit sehr fortschrittlichen Gedanken und Ideen, die in diesem Buch verarbeitet werden. Immer wieder wird der Mensch mit den Tieren verglichen, und die Invasion der Marsianer mit der Zerstörung des Tierreichs durch den Menschen gleichgesetzt. Der Mensch wird "entthront", wie Wells es ausdrückt. Somit schreibt Wells nicht nur Vorreiter-SciFi, sondern auch Gesellschaftskritik.Fazit:Der erste Teil war etwas zäh, im zweiten wird man dafür mit Spannung, Philosophie und "Wissenschaft" entlohnt. Auf jeden Fall ein Klassiker, den man kennen sollte. 4 von 5 Sternchen.

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    • 2
  • Nicht mehr zeitgemäß

    Der Krieg der Welten

    mondy

    13. April 2017 um 08:09

    Aus dem Englischen von G.A. Crüwell und Claudia Schmölders (Ausgabe Diogenes)Meine MeinungLeider muss ich mich den eher enttäuschten Meinungen hier anschließen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gelangweilt, dabei hatte ich mich sehr auf das Lesen gefreut. Ich fand und finde es nach wie vor sehr interessant, dass das Buch schon Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Umso gespannter war ich auf die Beschreibung der Marsianer, welche mich auch durchaus überzeugte. Den Außerirdischen haftet nichts Menschliches an, ihre Werkzeuge und Maschinen sind sehr futuristisch und ihre vielfältigen Tötungsmechanismen erbarmungslos. Eigentlich eine gute Grundlage.Doch dann ergeht sich der Autor in ewig anmutenden Lagebeschreibungen. Welches Dorf wird wann von welcher Seite angegriffen und aus welcher Himmelsrichtung wird die Gegenoffensive gestartet? Wie heißt der Hügel, der am zweiten Tag erstürmt wird, wie sieht er aus, in welcher Lage befindet er sich und wie weit ist es von dort aus nach London? Welches Haus in welchem Dorf wird wie beschädigt? All das und noch viel mehr erfährt der Leser bis ins kleinste Detail beschrieben. Das mag für einen Kriegsbericht relevant sein und steigert sicherlich den Realismus innerhalb der Geschichte, für mich als Leser, der sich noch dazu in London und Umgebung nicht auskennt, war es nur eines: ermüdend! Hinzu kommt noch, dass der Erzähler, der sich mitten im Geschehen befand, über alles berichtet, als wäre er ein unbeteiligter Spaziergänger gewesen, der alles aus weiter Ferne beobachtet hat. Man muss dazu wissen, dass der Erzähler die Geschichte aufschreibt, nachdem alles vorbei ist und einige Zeit vergangen. Insofern kann ich die distanzierte Schreibweise nachvollziehen, allerdings konnte sie mich nicht packen. Ich möchte H.G. Wells sein Können nicht absprechen, zu seiner Zeit war dieses Buch sicher erstaunlich, futuristisch und sensationell neu. Für mich als Leserin im 21. Jahrhundert (die eigentlich ganz gerne Klassiker liest) war das Lesen einfach nur beschwerlich und unbefriedigend.

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    • 3
  • Ein spannender SF-Klassiker nicht nur für Fans des Genre

    Der Krieg der Welten

    Buchraettin

    13. February 2017 um 09:05

    Ende des 19. Jahrhunderts in England beobachten Astronomen eine Art Explosion auf unserem Nachbarplaneten, dem Mars. Was zu dieser Zeit niemand wissen kann, nicht nur sie beobachten- es gibt Wesen, die auch die Erde genau im Blick haben und sie haben ein Ziel, das sie verfolgen. Ich fand den Stil sehr gut zu lesen, ich nenne es mal sehr modern. Ich kenne bisher keine frühere Übersetzung der Werke des Autors, so dass ich dahingehend keine Vergleiche ziehen kann zu dieser Neuübersetzung.  Die Geschichte an sich wird aus Sicht des Ich- Erzählers erzählt. Er tritt wie eine Art Augenzeuge auf, er berichtet über das was er sieht, miterlebt oder aus Zeitungen erfährt. Was denkt die restliche Welt über die Invasion- das bleibt hier vollkommen offen und der Fantasie des Lesers überlassen. Im Laufe der Geschichte erzählt er von seinem Bruder, der auf sich auf die Suche nach ihm und seiner Frau macht, aber auch hier berichtet der Erzähler aus der Ich- Perspektive, als ob der Bruder ihm die Geschehnisse erzählt hat, so kam es mir beim Lesen vor. Ich fand sehr spannend und fesselnd zu lesen. Die astromischen Details sind der damaligen Zeit angepasst und heutzutage wissen wir natürlich viel mehr über den Mars, aber dennoch hat es etwas, was mich als Leser wirklich gefangen nimmt. Es macht ja auch nachdenklich, denn muss ja niemand vom Mars kommen, wer weiß, wer uns, die Menschheit da draußen in dieses Weiten des Weltalls beobachtet? Am Ende der Geschichte findet der Leser noch einen Anhang. Es wird der Inhalt noch einmal ein wenig analysiert, über den Schauplatz gesprochen, an dem der Autor die Geschichte spielen lässt. Hieran anschließen sich Anmerkungen und Erklärungen zum Text. Mir persönlich hat die sich nun anschließende „Zeittafel“ gefallen. Es ist ein ausführlicher Text über das Leben von H. G. Wells mit seinen literarischen Werken und einer Art Lebenslauf.  Ein spannender SF-Klassiker nicht nur für Fans des Genre. Toll auch als Einstieg in die SF und einfach spannend zu lesen. Macht nachdenklich- was wäre, wenn da wirklich mal jemand zu Besuch kommt?

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  • Spannender Klassiker

    Der Krieg der Welten

    Nooki

    07. February 2017 um 13:20

    Das Buch " Krieg der Welten" von H.G. Wells hat zu Recht seinen Kultstatus. Vor über Hundert Jahren geschrieben ist es dennoch immer noch aktuell im Bezug auf die Reaktion der Menschen auf plötzlich auftretende Extremsituationen. Zuerst Neugier, dann Angriff und Panik. Aber auch die Gesellschaftskritik ist, leider, immer noch hoch aktuell. Jede größere Macht versucht die kleiner Macht zu unterdrücken, auszurotten, zu verdrängen. Aber irgendwann gerät auch die größte Macht ins stocken und zwar durch meist sehr kleine und zuvor nicht bedachte Dinge, wie zum Beispiel Krankheiten. Zunächst irritierend war für mich der Schreibstil als mehr oder weniger neutraler Bericht über die Vorkommnisse aus Sicht des Protagonisten. Dennoch werden die Ereignisse sehr genau beschrieben und erhalten dadurch eine große Authentizität. Auch die Emotionen und Erlebnisse sind nachvollziehbar und erlebbar.

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  • Schon aus nostalgischen Grünen super und 5 Sterne ;)

    Der Krieg der Welten

    ritzelmeierbabette

    22. November 2016 um 15:26

    Schon aus nostalgischen Grünen super und 5 Sterne ;)

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