H. G. Wells Die Insel des Dr. Moreau

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Inhaltsangabe zu „Die Insel des Dr. Moreau“ von H. G. Wells

Bestialisch gut und schockierend aktuell

Der fanatische Dr. Moreau führt aufeiner verlassenen Insel Experimente mit Tieren durch, mit dem Ziel, aus ihnen Menschen zu machen. Sein haarsträubendes Vorhaben gerät jedoch zunehmend außer Kontrolle. – Wells’ gesellschaftskritische Dystopie erinnert an Romane wie Mary Shelleys ›Frankenstein‹. In ihr verhandelter den Konflikt zwischen der animalischen Natur und ihrer zwanghaften Unterdrückung im Zeichen der naturwissenschaftlichen Experimentierfreudigkeit des ausgehenden19. Jahrhunderts.

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Eine Geschichte dich mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Mit diesem Ende hätte ich auch nicht gerechnet.

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    • 1932
  • Rezension zu "Die Insel des Dr. Moreau" von H.G. Wells

    Die Insel des Dr. Moreau

    Ferrante

    13. August 2012 um 11:29

    Diesen Klassiker wollte ich schon lange mal lesen, und da kam er mir gerade recht, als ich die Neuausgabe von 2012 in der Wühlkiste fand. Wells' Erzählung hat nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Viel faszinierender fand ich jedoch, wie gut Wells spannende Atmosphäre mit Sozialkritik und Gedanken über die Rasse Mensch verquickt. Seine originellen Einfälle, vermengt mit einer Art Robinsonade, führten für mich zu einem sehr spannenden Leseerlebnis. Auch die Übersetzung liest sich sehr gut. Zugreifen!

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  • Rezension zu "Die Insel des Dr. Moreau" von H.G. Wells

    Die Insel des Dr. Moreau

    sabatayn76

    21. February 2012 um 19:19

    'Dem überwältigenden Zauber der Forschung erlegen' Inhalt: Edward Prendick überlebt ein Schiffsunglück und landet auf einer Insel, auf der ein gewisser Dr. Moreau sonderbare und unheimliche Experimente an Tieren durchführt. Die Insel ist voll von monströsen Tiermenschen, die Edward Prendick in Angst und Schrecken versetzen, doch eine Flucht von der Insel scheint unmöglich, und schließlich verliert Dr. Moreau die Kontrolle über seine Forschungsobjekte. Mein Eindruck: Man mag kaum glauben, dass man es hier mit einem Roman zu tun hat, der bereits mehr als 100 Jahre alt ist, denn das Thema ist in Zeiten der Stammzellen- und der Genforschung ebenso aktuell wie erschreckend. Wie weit darf man im Namen der Forschung gehen? Wo werden die Grenzen zum Unethischen und zum Gefährlichen überschritten? Darf man, muss man sich über diese Grenzen hinwegsetzen, solange es einem höheren Ziel dient? Durch Wells' detailreiche Beschreibungen der handelnden Personen, der Orte und der Geschehnisse kann man sich als Leser ein genaues Bild der Insel, der Geschöpfe und der ausweglosen Situation machen. Auch die Stimmungen auf dem Schiff und auf der Insel werden perfekt eingefangen, die Gefühle der Protagonisten glaubwürdig und überzeugend wiedergegeben. Das Resultat ist ein spannungsgeladener Roman, der eine Zukunftsvision bietet, die in Ansätzen bereits Wirklichkeit geworden ist und die so für zusätzliche Gänsehaut sorgt. Mein Resümee: Mein erstes, aber sicherlich nicht mein letztes Buch von H.G. Wells. Sehr empfehlenswert!

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  • "Was unterscheidet den Mensch vom Tier?"

    Die Insel des Dr. Moreau

    Stefan83

    28. November 2011 um 09:54

    Mit "Die Insel des Dr. Moreau" schrieb H.G. Wells nicht nur eine der eindrucksvollsten Science-Fiction-Stories der Literaturgeschichte, sondern auch einen echten Genreklassiker im Bereich der phantastischen Spannungsliteratur, der selbst heute noch, im Zeitalter des Klonens, mit seiner Sichtweise schockiert und uns zu denken gibt. Auch wenn er bezüglich seiner schriftstellerischen Qualitäten belächelt wurde, steht außer Frage: Wells Werke sind nach Vernes die wohl visionärsten des 19. Jahrhunderts und Sprungbrett für viele spätere Vertreter des Genres. Was die Bücher dabei so wertvoll macht, ist nicht nur die spannende Erzählung, sondern die oftmals philosophische Beleuchtung einer äußerst komplexen Thematik. In diesem Fall die Frage: "Was unterscheidet den Mensch von Tier?" Die Geschichte wird rückblickend von Edward Prendick erzählt, einem ehemaligen Seefahrer, der nach einem Schiffbruch im Jahre 1887 die Bekanntschaft mit dem finsteren Montgomery macht und gemeinsam mit ihm auf einer abgelegenen Insel abgesetzt wird. Es ist die Heimat von Dr. Moreau, einst ein umstrittener Tierforscher in England, der sich nun zum fanatischen Wissenschaftler und Vivisekteur gewandelt hat, und mittels chirurgischer Mittel versucht, Tiere in Menschen umzuwandeln. Schockiert von dessen Rücksichtslosigkeit meidet Prendick die Nähe des Doktors und die seiner Gehilfen Montgomery und M'ling, einem ungestalten affenähnlichen Wesen. Bei seinen Erkundungszügen über die Insel trifft er bald eine ganze Horde schrecklicher Kreaturen, die nach dem Gesetz Moreau lebend, diesem den Gehorsam geschworen haben und denen der Genuss von Blut verboten ist. Als eines Tages ein zerfleischtes Kaninchen auftaucht, scheinen sich Prendicks schon anfangs vorhandene Befürchtungen zu bewahrheiten. Und aus den einstmaligen Herren werden nun Gejagte... Wer genau hinschaut wird erkennen, dass Wells sich einiges bei anderen Autoren abgeschaut und für sein Buch verwendet hat. Von Shakespeares "Sturm" über Kiplings "Dschungelbuch" und Shelleys "Frankenstein" bis hin zu Defoes "Robinson Crusoe". Das Werk scheint überfüllt mit Reminiszenzen an die Genrekollegen, lässt aber neben der spannungsgeladenen Handlung noch tiefer blicken. Wells offenbart ein zutiefst pessimistisches Menschenbild, in dem die Degeneration, also der Rückfall ins Zeitalter der Bestie, zu jedem Zeitpunkt genauso möglich ist wie eine fortschreitende Evolution. Hier schimmert eine starke moralische Kritik am Zeitgeist des Fin de Siècle durch, einer Zeit großer kultureller Ängste, in der der Verfall ein großes Thema war. So ist es wenig verwunderlich, dass Wells die technische Seite der Umwandlung völlig beiseite lässt und sich in erster Linie auf die Schilderung der konkreten, gefährlichen Situation, die sich für die Protagonisten aus den folgenschweren Experimenten Dr. Moreaus ergibt, stützt. Was folgt ist eine fesselnde Erzählung, die durchgängig für angenehmen Schauer sorgt und doch bis zum Ende und darüber hinaus zum Nachdenken anregt. Insgesamt ist "Die Insel des Dr. Moreau" zweifellos ein wahrer Klassiker mit hohem Unterhaltungswert und tiefer Moral, der im Vergleich zu anderen Werken vielleicht bisher zuwenig Beachtung gefunden hat. Ein Buch, das wohl (leider) in den nächsten Jahren noch an Aktualität gewinnen wird.

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  • Rezension zu "Die Insel des Dr. Moreau" von H. G. Wells

    Die Insel des Dr. Moreau

    lipophil

    03. August 2008 um 13:58

    Wie macht man aus Tieren Menschen? EIn Wissenschaftler führt grausame Versuche durch, um das zu erreichen. Die Rahmenbedingungen sind bekannt, und der Stil ist schwerfällig. Im Grunde ein gutes Buch, aber man ist heute einfach etwas anderes gewohnt. Zur Zeit der Veröffentlichung aber wahrscheinlich ein Schocker.

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