Die Zeitmaschine

von H. G. Wells 
4,2 Sterne bei322 Bewertungen
Die Zeitmaschine
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (257):
la_vies avatar

Spannende und kritikreiche Zukunftsvision.

Kritisch (6):
TraumTantes avatar

Guter Schreibstil, aber wirklich raushauen konnte er es nicht. Einfach zu langatmig. Keine Wörtliche Rede, nur aus der Erzählperspektive.

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Inhaltsangabe zu "Die Zeitmaschine"

Die weltberühmten Romane in neuer Übersetzung

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, durch die Zeit zu reisen? Angekommen im Jahr 802701 entdeckt unser Held zwischen den Ruinen Londons die Eloi, eine paradiesische Gemeinschaft. Als er in die Gegenwart zurückkehren will, ist seine Zeitmaschine verschwunden. Und die Anzeichen häufen sich, dass die Eloi nicht die einzigen Bewohner dieser wundersamen Welt sind.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423145466
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:13.01.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.03.2007 bei Patmos erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    la_vies avatar
    la_vievor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende und kritikreiche Zukunftsvision.
    Die Zukunft der Menschheit

    Ein absoluter Klassiker, den wohl jeder mal gelesen haben sollte. H. G. Wells Zukunftsvision für die Menschheit.

    Der Zeitreisende zeigt seinem engsten Freundeskreis seine neueste Erfindung. Seine Zeitmaschine. Mit einem kleinen Modell führt er seinen Freunden vor, dass Zeitreisen prinzipiell möglich sind. Mit Hilfe eines großen Modells begibt er sich selbst auf eine Zeitreise weit in die Zukunft. Dort trifft er auf einen sanftmütigen Stamm von Menschen, die sich ausschließlich von Früchten ernähren und die in einer absolut friedlichen und harmonischen Gesellschaft leben. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Denn die etwas dümmlich wirkenden Menschen an der Oberfläche werden von einem Stamm von intelligenteren Menschen der Unterwelt gejagt wie Vieh.  Nachdem dem Zeitreisenden in der Zukunft die Zeitmaschine geklaut wird, verbringt er einige Tage mit den Menschen der Oberfläche und verliebt sich dabei sogar. Als die Menschen der Unterwelt ihm aber zu gefährlich werden, stiehlt er sich seine Zeitmschine zurück und fährt – anders als geplant – weiter in die Zukunft. Dort erlebt er nicht nur, dass die Menschheit irgendwann ihr Ende finden wird, sondern die komplette Erde, er sieht der Sonne beim Sterben zu und beobachtet die letzten hartnäckigen Lebensformen. Nach seiner Rückkehr nach Hause erzählt er seinen Freunden von seinen Erlebnissen und wappnet sich direkt im Anschluss für seine zweite Fahrt in die Zukunft, von der er nie wieder zurückkehrt.

    Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte durchaus gut gefallen. Was mich allerdings am Erzählstil stört, ist, dass H. G. Wells sein Pulver viel zu schnell verschießt. Einige Szenen hätte er viel mehr auskosten und ausschmücken können, allerdings legte er anscheinend Wert auf eine klare und schnörkelfreie Erzählweise, die fast schon mehr einem Bericht als einer Erzählung gleicht. Ansonsten fand ich seine Vision für die Zukunft der Menschheit und der Erde sehr spannend. Er spielt die Möglichkeit durch, dass es irgendwann einmal eine Menschheit geben kann, die ohne Kriege, Konflikte und Gewalt lebt, ohne Wettkampf und Eifersucht. Eine Gesellschaft, in der jeder gleich ist, wo sich sogar Geschlechter äußerlich evolutionär bedingt aneinander anpassen, weil die Unterschiede, die zu Zeiten der Urmenschen von großer Bedeutung waren, inzwischen überflüssig sind. Diese Gesellschaft leidet allerdings darunter, dass gerade Kriege, Konflikte und kulturelle Unterschiede das sind, was die menschliche Intelligenz fördern und fordern. Ohne Konflikte und ohne Probleme gibt es keine Notwendigkeit für Intelligenz mehr, denn das Leben ist so einfach, dass es keinen Anspruch mehr hat. Eine eindeutige Kritik an einer überidealisierten Gesellschaft. Im Vergleich dazu skizziert H. G. Wells eine Gesellschaftsform, die weiterhin um ihr Überleben kämpfen muss und sich durch Technik und Jagd einen notwendigen Rest an Intelligenz bewahrt, um über die dümmlichen, friedlichen Menschen triumphieren zu können. Zudem geht er auch darauf ein, was mit der Erde geschieht, wenn die ersten  Planeten in die Sonne stürzen und diese aber gleichzeitig über viele Milliarden Jahre ihr Leben aushaucht und die Erde zu einem unwirtlichen Ort wird. 

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    tigggers avatar
    tigggervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Geschichte und Schreibstil sind toll! Auch für Leser, die sonst kein SciFi lesen.
    Eine tolle Geschichte!

    Eigentlich bin ich keine SciFi Leserin, aber der Schreibstil und die Geschichte dieses Buches haben mich überzeugt. Diese Geschichte hatte für mich viele Farben und das fand ich interessant. Es war mal etwas ganz anderes. Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe und noch immer kann ich mich daran entsinnen. Für mich war damals schon klar, dass ich irgendwann ein weiteres Buch vom Vater des SciFi lesen werde.

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Bei diesem Buch bin ich froh, den Film zuerst gesehen zu haben! (***)
    Bei diesem Buch bin ich froh, den Film zuerst gesehen zu haben!

    Bei diesem Buch bin ich froh, den Film zuerst gesehen zu haben!

    Der 1866 in London geborene Autor studierte Physik, Chemie, Geologie, Astronomie und Biologie bevor er zum Pionier der Science-Fiktion-Literatur wurde. Neben diesem Roman, der 1895 erschien und mehrmals verfilmt wurde (ich kenne allerdings nur die erste Version von 1960 mit Rod Taylor, die spätere Version von 2002 mit Guy Pearce und Jeremy Irons werde ich noch nachholen), ist „Der Krieg der Welten“ (1898) ebenfalls sehr bekannt.

    Inhalt (Klappentext): Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, durch die Zeit zu reisen? Angekommen im Jahr 802701 entdeckt unser Held zwischen den Ruinen Londons die Eloi, eine paradiesische Gemeinschaft. Als er in die Gegenwart zurückkehren will, ist seine Zeitmaschine verschwunden. Und die Anzeichen häufen sich, dass die Eloi nicht die einzigen Bewohner dieser wundersamen Welt sind.

    Meine Meinung: Was soll ich sagen? Den Film von 1960 fand ich sehr gut und dachte mir, es sei sicher sehr unterhaltsam, nun auch das Buch nachzulesen. Bzw. zu hören, denn ich habe mich für das knapp 4-stündige Hörbuch entschieden. Leider fand ich Schreibstil und HB-Sprecher nur mäßig ansprechend. Ich weiß nicht, ob ich bis zum Schluss durchgehalten hätte, wäre mir der Film nicht bekannt gewesen, dessen Bilder ich beim Hören ständig vor Augen hatte. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Buch vor über 100 Jahren geschrieben wurde, kann man es allerdings auch nicht schlechter als durchschnittlich bewerten.

    Fazit: Bei diesem Buch bin ich froh, den Film zuerst gesehen zu haben! Leider konnten mich Schreibstil und HB-Sprecher nicht dazu bewegen, mehr als 3 Sterne dafür zu geben. Dennoch ein Klassiker, an dem man nicht vorbei kommt.

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    BlueSunsets avatar
    BlueSunsetvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Klaasiker der Sci-Fi, den man unbedingt grlesen haben sollte! Diese Ausgabe enthält zudem noch viele zusätzliche Informationen.
    Völlig berechtigt ein Klassiker der Science-Fiction

    Langsam, aber sicher versuche ich mich durch die Klassiker der Science Fiction zu lesen und da darf natürlich auch „Die Zeitmaschine“ nicht fehlen – das Buch, das Zeitreise-Geschichten geprägt hat.

    Die Geschichte hat direkt von Anfang an etwas sehr Packendes, da der Erzähler des Buches selbst nur dem Zeitreisendem bei seinem Bericht zuhört. So entsteht eine weitere Spannung, da man die Ungeduld und die Überraschung des Erzählers selbst ebenso wahrnimmt. Zu Beginn wird die Handlung und die Reise minutiös beschrieben und der Autor nimmt sich Zeit, alles detailliert zu beschreiben. Seine Zukunftsvision sind dabei nicht nur originell und abenteuerlich, sondern er hinterlegt die Gesellschaft der Eloi auch mit menschlichen Zügen und erklärt, was genau in den vielen, vielen Jahren passiert ist.

    Zum Ende hin nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf, wortwörtlich, und leider für mich ein wenig zu schnell. Es wirkt alles ein wenig fahrig, ein wenig zusammengeschustert, auch wenn Wells‘ Beschreibungen auch weiterhin spannend zu verfolgen sind. Das Ende kam mir zwar viel zu abrupt, doch es hat auch einen gewissen Charme.

    Extras
    Was mir außerordentlich gut gefallen hat, sind die vielen Extras, die im Anhang enthalten sind. Dort ist nicht nur ein biographischer Text von Wells selbst, in dem er über seinen Werdegang berichtet, sondern auch eine tabellarische Übersicht über seine wichtigsten Meilensteine. Außerdem ist auch eine Art Glossar vorhanden, welches bestimmte Wörter und geschichtliche Hintergründe seitenweise erklärt.

    FAZIT
    H.G. Wells bekannter Roman gehört meines Erachtens auf jeden Fall gerechtfertigt zu den Klassikern der Science Fiction und sollte auf jeden Fall gelesen werden. Trotz der Fahrigkeit am Ende, bietet das Buch Originalität, eine spannende Zeitreise und ist in vielerlei Hinsicht lesenswert.

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    czytelniczka73s avatar
    czytelniczka73vor einem Jahr
    Die Mutter aller Zeitreisen

    "Mit dieser Maschine werde ich die Zeit erforschen.Verstehen sie ?In meinem ganzen Leben habe ich noch nichts so ernst gemeint"


    Inhalt:

    " Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, durch die Zeit zu reisen? Angekommen im Jahr 802701 entdeckt unser Held zwischen den Ruinen Londons die Eloi, eine paradiesische Gemeinschaft. Als er in die Gegenwart zurückkehren will, ist seine Zeitmaschine verschwunden. Und die Anzeichen häufen sich, dass die Eloi nicht die einzigen Bewohner dieser wundersamen Welt sind."


    Meinung:

    "Die Zeitmaschine" ist wieder mal so ein Buch,das man irgendwie kennt,auch wenn man es nicht gelesen hat.Vor Jahren hab ich sogar zufällig eine Verfilmung gesehen,die leider nicht besonders gut war,deswegen bin ich auch froh,endlich das Original zu kennen.Überraschenderweise ist das Buch ziemlich dünn,bei so bekanntem Werk hab ich doch was dickeres erwartet Ikeine Ahnung warum).Und auch die Geschichte selbst ist ziemlich einfach gestrickt-ein Wissenschaftler,fasziniert von der Idee,dass die Zeit eine vierte Demension ist,baut eine Maschine die ihm ermöglicht in der Zeit zu reisen.Seine erste Reise führt ihn in das Jahr 802701(!!!!!!) und als echter Wissenschaftler versucht er die fremde Art zu erforschen.Anfangs ist er total begeistert von dem was er vorfindet,aber bald muss er leider feststellen,dass auch die glänzende Zukunft ihre Schattenseiten hat...

    Die Neuübersetzung ,die ich gelesen habe,ist sehr flüssig und angenehm zu lesen,man kann der Geschichte sehr gut folgen.Dabei ist die Charme der alten Sprache nicht verloren gegangen,von ersten Satz an merkt man,dass das ein altes Buch ist(was ich natürlich sehr gut fand).Sehr bildhaft erzählt,mit vielen detalierten Beschreibungen und ausführlichen Erklärungen.Sehr interessant fand ich die Überlegungen,wie zu so eine Entwicklung der Menschheit kommen konnte,da versteckt sich zwischen den Zeilen eine kleine Gesellschaftskritik.Mir hat die Geschichte gut gefallen,allerdings fand ich sie nicht ganz ausgereift,da geht viel Potential verloren.Die Erklärung dafür gibt der Autor selbst( und ich finde es total gut,dass in dieser Ausgabe viele zusätzlichen Informationen gibt) Im Nachwort erklärt H.G.Wells,dass "Die Zeitmaschine" anfangs keine eigenständige Geschichte sein sollte,sondern ein Entwurf für einen längeren Roman (der leider nicht geschrieben wurde).Das erklärt so einiges...Aber die Grundidee ist natürlich genial und wenn man überdenkt,dass dieses Buch schon 1895 erschienen ist,kann man den Einfallsreichtum des Autors nur bewundern.Es ist einfach schön zu lesen,wie Sci-Fi ihre erste Schritte gemacht hat.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbarer Sci-Fi-Klassiker, der auch heute noch aktuell ist.
    "Die Zeitmaschine" von H. G. Wells


    Autor: H. G. Wells
    Titel: Die Zeitmaschine
    Gattung: Roman, Erzählung, Sci-Fi, Klassiker
    Erschienen: 1895
    Gelesene Ausgabe: dtv, 2017
    ISBN: 978-3-423-14546-6
    Gelesen auf: Deutsch (Englisch)
    Gelesen im: Februar 2017


    Zum Buch:
    Einer der absoluten Klassiker und Mitbegründer, des Science Fiction Genres ist der britische Autor und Soziologe Herbert George Wells. Eines seiner Schlüsselwerke ist der Roman "die Zeitmaschine". 1895 erscheint das Werk, nun 122 Jahre später, wurde es neu übersetzt von Lutz-W. Wolff.
    Wie der Titel bereits verrät, begibt sich ein unbenannter Wissenschaftler mit Hilfe einer Maschine, die durch die vierte Dimension reisen kann, auf eine Zeitreise, die ihn tief in die Zukunft verschlägt, in das Jahr 802 701. Er landet in einem imperiale, darwinistischer Bild, die geprägt ist von zwei Arten von Bewohnern, Weiterentwicklungen der menschlichen Rasse. Den Eloi, lustigen, kindlichen, sorgenfreien Wesen, die tanzend die Oberfläche bevölkern und nur eine unerklärliche Angst vor der Dunkelheit und der Unterwelt haben. Bald erfährt der Zeitreisende, dass diese Angst nicht unbegründet zu sein scheint, denn in der dunklen Unterwelt hausen die Morlocks, arbeitende, hässliche, affenartige Wesen, die in der Dunkelheit sich an die Oberfläche wagen. Erst scheint es so, als würden sich die Eloi die Morlocks als Arbeitssklaven halten, doch dann bemerkt der Zeitreise, dass immer mehr Elois verschwinden. 
    Ungewöhnlich ist, die spannende Erzählperspektive, durch die dem Leser immer ein Unsicherheitsfaktor bleibt, ob die Geschichte wirklich wahr ist. Ist der Zeitreisende ein Genie oder Träumer? Ist er wirklich in die Zukunft gereist oder nicht?
    In einer wunderbaren, kühlen und doch poetischen Sprache spinnt Wells nicht nur eine hervorragende Science-Fiktion-Geschichte, sondern auch eine brillante und klare Gesellschaftskritik in dem er die Trennung der Klassen oder auch den Klimawandel scharf kritisiert. 
    Für mich war Wells eine echte Entdeckung und ich bin mehr als gespannt, mehr von ihm zu lesen.


    Eine der Lieblingsstellen 
    Zitat: "Beim Anblick der Gelassenheit und Sicherheit, in der diese Menschen lebten, kam ich zu dem Schluss, dass diese starke Ähnlichkeit der Geschlechter wohl zur erwarten gewesen war; denn die Stärke des Mannes und die Weichheit der Frauen, die Institution der Familie und die Arbeitsteilung bei den Berufen sind letztendlich nur kriegerische Notwendigkeit in einem Zeitalter körperlicher Gewalt." (S.43)
     
    Stil und Sprache: Wunderschön, poetisch.
    Zitat: "Sind Sie sicher, dass wir uns im Raum frei bewegen können? Nach rechts und links können wir gehen, vorwärts und rückwärts genauso, und das haben die Menschen auch immer getan. Ich gebe zu, dass wir uns in zwei Dimensionen frei bewegen können. Aber wie sieht es mit aufwärts und abwärts aus? Da setzt die Schwerkraft uns Grenzen."  (S.11)


    Schlüssigkeit der Handlung: Nicht klar ob die Geschichte passiert ist oder nicht.


    Das hat mir gefallen:  Die Sprache.
    Das hat mir nicht gefallen:  Das offene Ende.


    In One Sentence: Wunderbarer Sci-Fi-Klassiker, der auch heute noch aktuell ist. 
    Sterne: 4

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    inloveofbookss avatar
    inloveofbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: unvergleichlicher Zeitreise - Klassiker
    Zeitreise-Klassiker

    Mehrfach verfilmt, weißt das Original doch einige Unterschiede zu den späteren bewegten Bildergeschichten auf, die es lesenswert machen.

    Der gesellschaftskritische Roman, der die Klassentrennung im viktorianischen Zeitalter thematisiert, beschreibt die Erfindung der Zeitmaschine, die der Entwickler dazu benutzt, in die Zukunft zu reisen.

    Die bekannte Menschheit hat sich in dieser Zeit längst in zwei Volksgruppen aufgespalten: die firedlichen Eloi und die unterirdisch lebenden Morlocks, die erstere bei nächtlichen Angriffen gefangennehmen und verspeisen.

    Nachdem der Zeitreisende noch weiter in der Zukunft sieht, wie die Menschheit überhaupt nicht mehr existiert, kehrt er zurück. Mit eienr kamera ausgerüstet, bricht er ein zweites Mal auf, kommt aber nie wieder in seine eigene Zeit zurück.

    Fazit: Spannend und nachdenklich machendes Urgestein dystopischer Literatur.

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    inloveofbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: unvergleichlicher Zeitreise - Klassiker
    Zeitreise-Klassiker

    Mehrfach verfilmt, weißt das Original doch einige Unterschiede zu den späteren bewegten Bildergeschichten auf, die es lesenswert machen.

    Der gesellschaftskritische Roman, der die Klassentrennung im viktorianischen Zeitalter thematisiert, beschreibt die Erfindung der Zeitmaschine, die der Entwickler dazu benutzt, in die Zukunft zu reisen.

    Die bekannte Menschheit hat sich in dieser Zeit längst in zwei Volksgruppen aufgespalten: die firedlichen Eloi und die unterirdisch lebenden Morlocks, die erstere bei nächtlichen Angriffen gefangennehmen und verspeisen.

    Nachdem der Zeitreisende noch weiter in der Zukunft sieht, wie die Menschheit überhaupt nicht mehr existiert, kehrt er zurück. Mit eienr kamera ausgerüstet, bricht er ein zweites Mal auf, kommt aber nie wieder in seine eigene Zeit zurück.

    Fazit: Spannend und nachdenklich machendes Urgestein dystopischer Literatur.

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    vanessablns avatar
    vanessablnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zeitgeschichtlich interessanter und nachdenklich machender früher Science-Fiction-Roman, gut zu lesender Klassiker!
    Interessante Anfänge des Science-Fiction-Romans

    Die "Mutter aller Zeitreiseromane" (Klappentext) liegt mit dem Taschenbuch von dtv 2017 in neuer Übersetzung vor. Mit der gewissenhaften Ausgabe war ich sehr zufrieden. Sie liest sich für einen alten Klassiker sehr leicht und wird vervollständigt durch das Vorwort des Autors von 1931, ein Nachwort sowie ausführlichen Anmerkungen und einer Zeittafel zum Leben von H.G. Wells. Somit erfährt man viel über die Hintergründe zur Entstehung des Romans, der 1895 erstmals veröffentlicht wurde.

    Habe das Buch im Rahmen einer Klassiker-Leserunde gelesen und bin normalerweise kein Science-Fiction-Fan. Wahrscheinlich hat mir deshalb umso mehr gefallen, dass die Geschichte recht übersichtlich und einfach gehalten ist. Zu Beginn geht es erstmal um wissenschaftliche und philosophische Überlegungen, bevor der Zeitreisende tatsächlich zur Tat schreitet. Aus einer geselligen Runde eher nüchterner und skeptischer Männer verschwindet der sogenannte Zeitreisende plötzlich und kehrt sodann etwas mitgenommen und erschöpft zurück. Das Buch besteht daher aus seinem ausführlichen Bericht, was er auf seiner Reise ins Jahr 802.701 bei den Eloi und Morlocks erlebt hat. Interessant ist vor allem, welche Ideen H.G. Wells in seiner Zeit von der Zukunft hatte, wobei darwinistisches Denken und Gesellschaftskritik einfließen.

    Der Roman hat samt Anhang 190 Seiten. Somit ist "Die Zeitmaschine" ein kurzes Buch, wo einem vielleicht ab und zu ein paar mehr Erklärungen und Ausführungen fehlen. Dafür liest es sich sehr schnell, was mich doch überrascht hat. Man muss bedenken, dass es sich hierbei wirklich um die tappenden Anfänge des Science-Fiction-Romans handelt und es dazu ein eher junges Werk des Autors war. Wells sagt in seinem erklärenden Vorwort selbst, die Geschichte und ihr Aufbau seien nicht perfekt und "offensichtlich das Werk eines unerfahrenen Autors". Das Buch ist nicht nur ein lesenswerter kurzer Klassiker, der in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken anregt, sondern auch ein Stück Zeitgeschichte. Außerdem hat mich der Roman neugierig auf H.G. Wells gemacht, dessen Bücher ich nun wohl näher betrachten werde.

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    littleowls avatar
    littleowlvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein kurzes, aber wichtiges Buch mit starker Botschaft
    Die Zeitmaschine

    Worum geht’s?

    Als ein exzentrischer Wissenschaftler seinen Gästen bei einer Dinnerparty von der Zeitmaschine erzählt, die er erfunden hat, glauben diese ihm zunächst kein Wort. Doch als sie sich eine Woche später erneut versammeln, kommt ihr Gastgeber außer Atem und mit zerrissenen Kleidern zur Tür hereingetaumelt und setzt zu einem abenteuerlichen Bericht an: Mit seiner Maschine ist er ins Jahr  802701 gereist, wo auf den ersten Blick paradiesische Zustände herrschen. Die verträumten Eloi leben in Frieden zusammen, es gibt keine Krankheiten mehr und niemand muss arbeiten. Doch schon bald stellt der Zeitreisende fest, dass es in der Zukunft noch ganz andere, sehr viel weniger freundliche Wesen gibt.

    Meine Meinung

    „Die Zeitmaschine“ ist ein sehr kurzes, unscheinbares Buch, war aber wegweisend für gleich mehrere Genres. Das Zeitreise-Abenteuer war eine der ersten Dystopien, hat den Steampunk und den Science-Fiction-Roman mitgeprägt. Zudem übt H.G. Wells in seinem Werk sehr deutlich Kritik an der Unterdrückung einer Gesellschaftsschicht, d.h. an der zunehmenden Verelendung der Arbeiterschicht im Zuge der Industrialisierung im 19.Jh. In diesem Roman ist eine eindringliche Warnung versteckt, denn in der scheinbar so friedlichen Welt der Zukunft haben sich die Unterdrücker gegen ihre Herrscher gewandt. Man muss die Botschaft auf jedem Fall in ihrem historischen Kontext sehen und so ganz lässt sie sich, denke ich, nicht auf die heutige Zeit übertragen.

    Auch wenn seine Kernaussage nicht so hundertprozentig auf die Gegenwart passt, hatte ich meine Freude an diesem Roman. Mit dem etwas förmlichen, distanzierten Schreibstil hatte ich zunächst meine Probleme, aber Wells ist auf jeden Fall ein Autor, der sein Handwerk versteht und geschickt mit unterschiedlichen Perspektiven spielt. Es gibt eine Rahmenhandlung, deren Ich-Erzähler ein Freund des Wissenschaftlers und Stammgast bei dessen allwöchentlichen Dinnerpartys ist. Den Großteil des Romans über erzählt aber der Zeitreisende selbst von dem Abenteuer, das er in der Zukunft erlebt hat. Ich persönlich hätte mir ein bisschen mehr und detailliertere Beschreibungen gewünscht, dafür sind jedoch die bedrohlichen, angsteinflößenden Momente so anschaulich geschrieben, dass ich beim Lesen eine richtige Gänsehaut hatte. Auch in eher handlungsarmen Abschnitten wird durch Andeutungen auf das, was noch kommt, Spannung erzeugt, sodass ich das Buch in ein paar Stunden durchgelesen habe.

    Fazit

    „Die Zeitmaschine“ ist ohne Zweifel ein Stück Literaturgeschichte und voll treffender Gesellschaftskritik. Ich hatte Spaß beim Lesen, auch wenn mir der Schreibstil ein bisschen Probleme gemacht hat und ein paar Beschreibungen mehr schön gewesen wären.

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