H. G. Wells Kipps

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Inhaltsangabe zu „Kipps“ von H. G. Wells

»Sie haben nicht allein ein Meisterstück, sondern wahrhaftig einen Edelstein hervorgebracht«, schrieb Henry James an Wells.

Wie wird man Millionär? Kipps hat es einfach: Er erbt ein Vermögen. So unerwartet trifft ihn der Geldsegen, dass der Ladengehilfe zunächst einmal ganz ratlos ist. Dann aber versucht er mit viel Ungestüm und wenig Erfolg, sich zu seinem Reichtum auch die entsprechenden Millionärsgewohnheiten anzueignen.

Aber Kipps bleibt Kipps, ob arm oder reich. Dagegen hilft auch nicht, dass Miss Walsingham ihm schnell noch feine Manieren beibringen möchte. Gewöhnt an die holprigen Dielen eines schäbigen Kaufladens, gleitet er auf dem spiegelblanken Parkett der Salons immer wieder aus. Und das Geld ist ebenso unverhofft wieder weg, wie es gekommen ist. Der Traum ist vorbei und Kipps arm wie zuvor.

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  • Die unnötigen Nöte der feinen englischen Gesellschaft

    Kipps

    awogfli

    27. June 2016 um 04:38

    Bis zum Ende bin ich nicht warmgeworden mit dem Buch, obwohl die Story durchaus nicht unspannend ist. Artie Kipps aus der Unterschicht erbt unverhofft sehr viel Geld und wird dadurch automatisch irgendwie zum Mitglied der besseren Gesellschaft, ohne wirklich dazuzugehören. Die Sprache des Romans ist extrem geschraubt und gestelzt, kein Wunder das Buch ist ja schon sehr alt, aber es ist mehr als das - das Parlieren in der guten englischen Gentlemen-Gesellschaft und der damit einhergehende Sprachstil, war es, der mir derart gehörig auf die Nerven ging. Auch diese wahnwitzigen gesellschaftlichen Konventionen sind zwar beim ersten und zweiten Mal schaurig interessant zu betrachten, wenn sie sich aber durch das ganze Buch ziehen, wird es irgendwann gähnend langweilig und man fragt sich "Haben die keine anderen Probleme?". Am meisten gestört hat mich am Ende der Umstand, dass alle wichtigen Ereignisse, in denen ein bisschen Handlung und Drama entstehen, wie z.B. die Informierung des Ziehonkels über die Erbschaft oder die geplante Heirat oder die Geburt der Tochter ganz geflissentlich nebenbei erwähnt werden, wobei die Verwendung der falschen Gabel beim Dinner, irgendein nicht sitzender Knopf am Hemd oder die Nichtannahme einer Einladung raumgreifend und seitenfüllend endlos lang thematisiert werden und auch noch darüber philosophiert wird. Mir ist schon klar was H.G. Wells damit ausdrücken wollte, aber die feine Gesellschaft in ihrer tumben, nichtssagenden, ständig plappernden Nutzlosigkeit gibt für mich einfach nicht genug interessanten Stoff, um sie derart ausführlich zu betrachten. Das ist laaangweilig. Die Botschaft, die der Roman vermittelt, hat mir dann wieder gut gefallen, obwohl sie ein bisschen plakativ ist. Artie Kipps geht durch den Betrug eines derartigen Gentlemen bankrott, ist irgendwie froh darüber und wird dadurch endlich aus der feinen Gesellschaft, mit der er so hadert, herauskatapultiert. Unverhofft schlägt das Schicksal erneut zu, und die "ehrliche Unterschicht", von der er nie erwartet hätte, dass sie siegen könnte, verschafft ihm einen erneuten Erfolg. Fazit: Die Hintergrundgeschichte finde ich gut die Ausführung hat mir nicht ganz so gut gefallen, vielleicht schaue ich mir mal die Film- oder Musicalversion an :-)

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  • Rezension zu "Kipps" von H. G. Wells

    Kipps

    metalmueller1807

    12. December 2009 um 22:44

    In dieser Satire wird jemand unverhofft reich und versucht, sich die typischen Eigenschaften der Reichen anzueignen, was aber nicht klappen will. Auch der Versuch, ihm Manieren beizubringen, schlägt fehl... Wells mal ganz anders, aber wie immer sprachlich sehr anspruchsvoll und intelligent durchdacht.

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