H. G. Wells The Island of Dr. Moreau

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(5)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „The Island of Dr. Moreau“ von H. G. Wells

Relates the tale of Pendrick, a shipwrecked naturalist who unwittingly discovers a horrific scientific and social experiment that is creating a mutant race of hideous creatures, half-human and half-beast. (Quelle:'Fester Einband/04.01.2011')

Da habe ich mir mehr versprochen

— Wolf_Thorberg
Wolf_Thorberg
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eher enttäuschend

    The Island of Dr. Moreau
    Wolf_Thorberg

    Wolf_Thorberg

    15. April 2015 um 07:55

    Sonst ein ziemlicher Wells-Fan konnte er mich mit dieser Geschichte nicht überzeugen. Ein Schiffbrüchiger landet auf einer Insel, auf der ein ruchloser Wissenschafter Lebendsektionen an Tieren vornimmt und sie in halb menschliche, halb tierische Missgeburten verwandelt. Die Geschichte ist nicht so spannend wie die anderen, auch der Stil ist etwas eigenartig. In der Hauptsache habe ich nicht verstanden, was jener Dr. Moreau mit seinen Experimenten überhaupt bezweckt, was er damit beweisen will. Auch bleibt Wells anders als in seinen anderen, bekannteren Science-Fiction-Romanen die detaillierte Beschreibung, wie all das überhaupt möglich sein soll, schuldig. Man sieht die Experimente nie, sondern nur ihr Ergebnis - damit fehlt auch die suggestive Glaubwürdigkeit, sonst ein hervorstechendes Merkmal von Wells phantastischen Geschichten. Es war wohl einer der frühen Versuche im Genre. Bei mir ist nichts hängen geblieben außer einem Gefühl von Bizzarheit und Beklemmung - und Sinnlosigkeit. Wenn es Wells Absicht gewesen sein soll, die ethische Problematik rücksichtslosen Strebens nach Erkenntnis, wissenschaftlichen Allmachtstrebens aufzuzeigen, war das Beispiel für mich einfach schlecht gewählt.

    Mehr
  • Eine Schöpfung, die zu lesen sich lohnt - auch wenn das Nachempfinden Ruhetag hatte ...

    The Island of Dr. Moreau
    YvonneLaros

    YvonneLaros

    Wahrlich ich sage euch: der Schiffbrüchige Charles Edward Prendick erlebt auf einer "Forscher"-Insel Biblisches! Der legendäre Dr. Moreau nimmt Tiere, vom Affen bis zum Schwein, und verstümmelt sie nach seinem Ebenbilde ... GOTT! Wie wenig schockierend, wenn man bedenkt, zu was manch Weißkittel heutzutage den Menschen verliftet ... Für diese heutige Gewohnheit kann H.G. Wells natürlich nichts. Dennoch bleibt für den Leser wohl das Schockierendste, dass man über solche Experimente nicht mehr allzu schockiert sein, geschweige denn Gänsehaut bekommen kann. "Der Mann, der über..." "Der Mann, der DURCH das Wasser läuft" allerdings bekommt es mehr und mehr mit der Angst zu tun. Jedenfalls berichtet Wells uns das. Manch Leser hingegen bekommt es so viel mit Beschreibungen und Beobachtungen zu tun, dass er sich weniger und weniger in den Protagonisten hineinversetzen kann. Neben all den Gedanken, die man sich zu Parallelen zwischen Prendicks und der Bibel-Geschichte machen kann, bleibt es doch ein eher zäher "Klassiker" ... Trotzdem 3,5 Sterne wert!

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "The Island of Dr. Moreau" von H. G. Wells

    The Island of Dr. Moreau
    Nele

    Nele

    09. November 2009 um 10:08

    Die Insel des Dr. Moreau erzählt die Geschichte des Schiffbrüchigen Prendick, der als Passagier der verunglückten Lady Vain mit zwei Besatzungsmitgliedern das Unglück überlebt, nach einem Handgemenge allerdings erneut Schiffbruch erleidet. Nun wird er von einem anderen Schiff errettet, welches ihn aber mit 2 anderen Männern auf einer scheinbar einsamen Insel absetzt. Hier lebt Dr. Moreau, der wegen zweilichtiger Experimente aus England verbannt wurde. Prendick merkt schnell, welcher Arbeit Dr. Moreau auf dieser Insel nachgeht, er versucht mithilfe von Experimenten und Versuchen Tiere zu vermenschlichen. Seiner Meinung nach müssen diese vermenschlichten Tiere Gesetzen folgen, damit sie nicht in ihre alten Gewohnheiten zurückfallen. Doch nicht alle Tiere halten sich daran und es folgt eine schwierige Zeit für Dr. Moreau und Prendick. Dieses Buch gehört sicherlich zu den Klassikern der Literatur vor 1900. Ich fand es allerdings schwieirg das Buch zu verstehen (hab es allerdings auch im Original gelesen - und mich damit anscheinend etwas überfordert). Die Geschichte ist allerdings gut und auch spannend erzählt. Besonders das Thema der Tierversuche und des Versuchs die Tiere zu vermenschlichen ist gut symbolisiert. Auch der Versuch Dr. Moreaus als "Gott" und Gesetzgeber zu agieren erinnert stark an Mary Shelley's Dr. Frankenstein. Insgesamt würde ich dieses Buch schon weiterempfehlen, wenn ich es auch nicht unbedingt erneut auf englisch lesen würde.

    Mehr