H. Mann

 3.7 Sterne bei 141 Bewertungen

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Die moderne Parfümerie

Die moderne Parfümerie

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Erschienen am 01.12.2013

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Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann
Sokratesvor 7 Jahren

Für die einen ist es Quäl-Literatur in der Schule, andere (wie ich) haben das Glück, das Buch ohne didaktischen Hintergedanken lesen zu können. – Der Untertan ist ein subtiles Werk, dass Menschenkenntnis beim Leser voraussetzt, ansonsten erörtert man Problemkonstellationen oder interpretiert man Charakterzüge des Protagonisten zu schablonenhaft. Und: um die Aktualität zu begreifen, bedarf es nicht nur der bereits genannten Menschenkenntnis, sondern auch historisches Hintergrundwissen über die Kaiserreich/frühe Weimarer Zeit (in der Heinrich Mann das Buch schrieb), genauso wie Kenntnisse über das Dritte Reich. Denn in beiden Epochen war der Typus „Diederich Heßling“ das Substrat, auf dem Extremismus, Antisemitismus und Gewaltherrschaft wurzeln konnten. Und: es bedarf – um das Buch als ‚Erziehungsroman‘ begreifen zu können – auch der Fähigkeit beim Leser, aktuelle Entwicklungen kritisch zu hinterfragen, denn den Typ „Diederich Heßling“ gibt es noch immer...

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Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

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Holdenvor 8 Jahren

Zum Totlachen, nach heutigen Maßstäben aber etwas zu lang (wie ein ehemaliger Mitschüler damals sagte). Ein eindrückliches Bild eines deutschen Einschleimers. Super!

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Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann
Midaelvor 8 Jahren

Nachdem ich dieses Buch als Schullektüre lesen musste, bin ich nun doch froh, dass ich endlich durch die quälenden 477 Seiten gekommen bin.
Vorab: In der Lektüre geht es um einen Mann namens Diederich dessen Leben von seiner Kindheit bis ins höhere Alter dargelegt wird. Dabei geschieht dies hinter dem geschichtlichen Kontext der deutschen Kaiserzeit am Ende des 19. Jahrhundert. So ist dieser Roman für Geschichtsinteressierte mit Sicherheit ein gutes Werk, um einen authentischen Eindruck der damaligen Lebensweise zu bekommen und darüber hinaus sich noch mit Philosophie interessieren. Für alle anderen Leser wäre dieses Buch wohl eher abzuraten.
Der erste negative Eindruck des Buches wurde schon durch die wenigen Kapitel hergestellt. Auf 477 Seiten lediglich sieben Kapitel sind für meinen persönlichen Geschmack eindeutig zu wenig. Darüber hinaus sind viele Seiten ohne jeden Absatz geschrieben, sodass man irgendwann das Gefühl bekommt, dass die aktuelle Thematik – philosophische Ausschweifungen – gar kein Ende mehr nimmt. Der Hauptcharakter, Diederich Heßling, erscheint zwar glaubwürdig, aber trotz der Glaubwürdigkeit ging er mir nach der Hälfte des Buches auf die Nerven. Er wurde schnell durchschaubar und man konnte jederzeit erahnen was als nächstes geschehen würde, sodass das Buch zusätzlich an Reiz verlor.
Insgesamt würde ich nur jenen dieses Buch empfehlen, die es aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds kaufen wollen oder für die, die einen drang zu Büchern mit vielen philosophischen Aspekten haben.

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