Ein Gelehrter, der nur an die Wissenschaft glaubt und nichts von Aberglauben hält, untersucht merkwürdige Ereignisse in den abgelegenen Hügeln von Vermont, wo angeblich Wesen aus dem All ihr Unwesen treiben. Was als skeptische Untersuchung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Unheilvollen Abstieg in das Unbekannte...
Diese Kurzgeschichte ist ein Meisterbeispiel für Lovecrafts einzigartige Fähigkeit, blanken Horror mit einer beklemmenden Atmosphäre zu verweben. Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber mit wachsender Spannung, bis sie das schaurige Finale erreicht, was eigentlich von dem Leser ganz klar zu erwarten war, und trotzdem hallt es noch lange nach. Lovecraft gelingt es einfach wie immer, das Unaussprechliche greifbar zu machen und lässt den Leser mit ein schauriges Gefühl zurück (ich persönlich wollte mehr über die Experimente der Aliens erfahren, aber Lovecraft lässt extra immer vieles ohne Erklärung, damit man selber dann den Kopf zerbricht).
Ich kann mich ganz gut in den Menschen damals versetzen. Während die Menschen in der Wirklichkeit Pluto entdeckt haben, hat er geschrieben, dass dieser Planet von Aliens besetzt ist. Wahr oder falsch, das ist die gruselige Spannung: Niemand kann es beweisen.































