Berge des Wahnsinns

von H. P. Lovecraft 
4,2 Sterne bei103 Bewertungen
Berge des Wahnsinns
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Positiv (82):
A

Für mich DER Roman des Kult-Autors!

Kritisch (4):
beyond_redemptions avatar

Leider nicht so spannend und gruselig, wie erhofft. Ich glaube, dass das Buch als Neuveröffentlichung heutzutage keine Chance mehr hätte

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518392607
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:29.09.1997
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.03.2008 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor einem Jahr
    Ein Horror Klassiker


    Cover
    Ich finde dieses Cover einfach genial, mich gruselt es schon wenn ich es nur anschaue und das ist auch genau die richtige Stimmung für dieses Buch


    Protagonisten
    Bei den Protagonisten handelt es sich um eine Forschungsgruppe, die in die Antarktis reist um dort Bodenproben zu nehmen und das Land zu Erkunden. Es wird aus der Sicht eines Forschers geschrieben, dessen Name nicht genannt wird. Doch die Tagebuchähnliche Erzählung finde ich sehr passend.


    Schreibstil
    Der Schreibstil von H. P. Lovecraft war mir bereits bekannt, da ich schon ein paar Bücher von ihm gelesen habe. Ich liebe seinen Schreibstil, den Horror den er entfacht. Man muss sich zwar vor Augen halten das dieses Buch vor fast 90 Jahren geschrieben wurde, aber ich finde man merkt immernoch diesen Nachhall des Grusels, das Unbekannte das im dunkeln Lebt, das man zwar erforschen will, aber trotzdem Angst davor hat es doch zu entdecken. 


    Das Buch ist mit wunderbaren Illustrationen geschmückt, die die Geschichte noch etwas näher bringen. So kann man sich zum Beispiel die Wesen besser vorstellen, die beschrieben wurden und sieht dieses Grauen. 


    Autor
    Der US-amerikanische Schriftsteller Howard Phillips Lovecraft (20. August 1890 - 15. März 1937) ist einer der einflussreichsten Autoren im Bereich der fantastischen Literatur. H. P. Lovecraft ist der Erfinder des Cthulhu-Mythos.




    Einzelbewertungen
    Schreibstil 5/5
    Charaktere  3/5
    Spannung 5/5
    Ende 5/5
    Cover 5/5


    Fazit
    Ein unglaublich gutes Buch, geschrieben von einem Horror-Meister. Ich bin dadurch wieder total im Horror-Fieber und möchte demnächst wieder mehr in diesem Genre lesen

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    TallaHasses avatar
    TallaHassevor 2 Jahren
    Der perfekte Einstieg in H.P. Lovecrafts Welt!

    Der Geologe William Dyer von der Miskatonic University bricht sein Schweigen über eine von ihm geleitete Expedition in die Antarktis.
    Er sieht sich dazu gezwungen, da eine neue Expedition zur Antarktis geplant ist, welche die
    grauenvollen Entdeckungen, die er gemacht hat, in das öffentliche Interesse rücken und somit eine Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellen würden.

    Wäre „Indiana Jones“ bei einer archäologischen bzw. geologischen Entdeckungsreise in der Antarktis zufällig über „Das Ding aus einer anderen Welt“ gestolpert, hätte er eine ungefähre Vorstellung von den Erlebnissen William Dyers.
    Das Buch ist eine Mischung aus Horror und Abenteuer.
    H.P. Lovecraft erzählt auf beeindruckende und sehr bildliche Art und Weise seine fiktive Evolutionstheorie. Er schafft es, mit einem wissenschaftlichen Tagebuch seine ganz eigene Welt des Horrors und Zugleich der Faszination beim Leser aufzubauen.
    Er erzählt von Wesen, die bedrohliche Monster und zugleich bewundernswerte Geschöpfe sind, welche Ehrfurcht und Anbetung erzeugen.
    Sie erschaffen Unglaubliches und besitzen ebenso die Macht, Welten zu zerstören.

    „Berge des Wahnsinns“ ist für mich ein geniales Meisterwerk der Erzählkunst.
    Ohne großartiges Blutvergießen und sonstige Gewaltdarstellungen hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt.
    Wer, so wie ich, neu die Welt des H.P. Lovecraft, des Cthulhu und der Alten Wesen betreten möchte, findet in „Berge des Wahnsinns“ den perfekten Start.

    Die Neuauflage von Oktober 2015 aus dem Haus Festa kommt zudem in einer äußerst liebevoll gestalteten Hardcover Ausgabe, die zahlreiche Illustrationen von Timo Wuerz enthält.
    Der Schutzumschlag ist ein optischer Blickfang und neben den beiden Anhängen am Ende des Buches ein weiteres überzeugendes Detail.

    Kommentare: 1
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    Originaldibblers avatar
    Originaldibblervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Geniale Horrorerzählung über eine Antarktisexpedition.
    Horror in der Antarktis

    Die Geschichte handelt von einer Antarktisexpedition. Der Ich-Erzähler, William Dyer, war Teilnehmer dieser Expedition und sieht sich nun, da eine weitere Expedition ansteht, gezwungen, von den erschreckenden Entdeckungen, die er damals gemacht hat, zu berichten. Ich möchte gar nicht zu viele Details verraten. An dieser Stelle nur so viel: Diese Geschichte ist Teil des Cthulhu-Mythos, über den ihr hier mehr erfahren könnt.

    Die Geschichte liegt hier in der Übersetzung von A. F. Fischer vor, also in der gleichen Übersetzung, in der sie auch im Festa Band Necronomicon (HPLs Bibliothek des Schreckens Band 20) enthalten ist. Diese Übersetzung liest sich sehr gut. Lediglich die Verwendung des Begriffs "Große Alte" hat mich irritiert. Eigentlich denke ich, dass es im Original "Elder Thing" heißt, aber ich habe den englischen Text leider nicht.

    Die Illustrationen wurden von Timo Wuertz gezeichnet. Mir gefallen die meisten Zeichnungen sehr gut, aber das ist natürlich Geschmackssache. Am besten werft ihr einen Blick in die Leseprobe und macht euch selbst ein Bild. Am besten gefällt mir die anatomische Zeichnung des "Elder Thing" (S. 48), schaut sie euch doch in der Buchandlung einfach mal an!

    Als Bonusmaterial gibt es zwei kurze Aufsätze. In Das Problem mit den Shoggothen erklärt Will Murray sehr anschaulich, warum die Shoggothen zu den weniger erschreckenden Schöpfungen Lovecrafts gehören. In Eine Warnung an die Welt: Der Appell in Berge des Wahnsinns setzt sich David A. Oakes mit den stilistischen Mitteln Lovecrafts auseinander.

    Berge des Wahnsinns ist eine der besten Erzählungen Lovecrafts. Wie so oft, verpackt er den Schrecken in eine sehr glaubhafte Rahmenhandlung, so dass man sich fast fragen möchte, ob er nicht doch über wahre Ereignisse berichtet. Auch wenn er den monströsen Shoggothen ein wenig den Schrecken nimmt, indem er sie zu detailliert schildert, tut das der Geschichte keinen Abbruch, da die Shoggothen nur ein kleiner Teil des kosmischen Schreckens sind, der diese Geschichte ausmacht. Die Illustrationen und Aufsätze runden das Buch sehr gut ab.


    Kommentare: 1
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    Annesias avatar
    Annesiavor 4 Jahren
    Vorsicht, gigantischer Horrorfaktor

    Eine Horrorgeschichte im Herz der Antarktis.
    Die Suche nach Erkenntnis führt Wissenschaftler an den eisigen Ost, wo Berggipfel majestetisch in die Höhe ragen. Gar unheimiche Stille herrscht hier. Doch als ein Wissenschaftler sich mit seinem Team an die Berge heranwagt, zerreist die Stille. Gespenstische Leichen von seltsamen Wesen werden geborgen und untersucht. Der Kontakt zur Hauptforschungsstation bricht ab und am nächsten Tag machen sich die zurückgebliebenen auf den Weg das Team zu suchen. Doch sie finden das Grauen.
    Beim Lesen habe ich eine richtige Gänsehaut bekommen und war total angespannt. Aber es war ein einfach geniales Buch mehr kann man nicht sagen, das muss man selber erlebt haben!
    Traut euch!!!!

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    Manfred_SHs avatar
    Manfred_SHvor 7 Jahren
    Rezension zu "Berge des Wahnsinns" von Howard Phillips Lovecraft

    Habe ich schon zweimal gelesen. Ende der 90er und in 2009. Fand ich damals bezaubernd und irre. Ich konnte mir gut die Berge und die Ruinen vorstellen..
    Eine Expedition findet in der Antarktis ein unbekanntes Gebirge mit sehr hohen Bergen. Darin sind Ruinen, älter als die Menschheit. Als die Expedition die Ruinen untersucht finden sie die sogenannten Alten Wesen, eine völlig andere ehemalige Lebensform.
    Tief im innern der Ruinen stehen an den Wänden Abblidungen, wie die Alten Wesen gelebt hatten und wer ihnen den Wohlstand bescherte. Es waren Schoggothen, eine Art Sklaven, die jedoch irgendwann die Übermacht gewannen und sich befreiten...
    Was die Expedition in der Gegenwart tief unten noch findet lässt den Leser erschrecken.
    Spannend, unheimlich und schön.

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 8 Jahren
    Rezension zu "Berge des Wahnsinns" von H. P. Lovecraft

    Als die Miskatonic-Expedition in die Antarktis geschickt wird, um dort Gesteinsproben zu sammeln, ahnen die Teilnehmer noch nicht, dass sie auf ein schreckliches Geheimnis stoßen werden, das sie um ihren Verstand bringen wird. Denn bei Bohrungen stoßen sie auf acht entsetzliche Wesen, die schließlich den größten Teil der Teilnehmer töten. Daraufhin machen sich zwei der Überlebenden auf die Suche eines vermissten Forschers und stoßen dabei auf eine uralte Stadt und das Geheimnis seiner Bewohner......
    Mit "Berge des Wahnsinns" ist Lovecraft eine tolle Horrorgeschichte gelungen, die allerdings Unterschiede zu seinen anderen Werken, wie zum Beispiel: Der Fall Charles Dexter Ward und Cthulhu, aufweisen. Während Lovecraft normalerweise die Monster in seinen anderen Werken nur andeutet und so mit der Angst des Menschen vor dem Unbekannten spielt, werden die Monster in diesem Band sehr genau und vorallem detailliert beschrieben. Doch trotz seiner seitenlangen Beschreibungen konnte ich mir diese Wesen immer noch nicht vorstellen; was jetzt aber auch kein Kritikpunkt sein soll. Besonders gut waren die Stellen, an denen Lovecraft die Greueltaten der "Alten Wesen" und deren Kultur beschrieb. Im Großen und Ganzen kann ich mir gut vorstellen, warum "Berge des Wahnsinns" als Lovecrafts genialstes Werk gepriesen wird, auch wenn mir persönlich einige Begebenheiten zu aufgebauscht und unrealistisch waren (die Pinguine). Und zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle Lovecraft-Fans: Guillermo del Toro plant "Berge des Wahnsinns" zu verfilmen!

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    metalmueller1807s avatar
    metalmueller1807vor 9 Jahren
    Rezension zu "Berge des Wahnsinns" von H. P. Lovecraft

    "Berge des Wahnsinns" ist eine längere Erzählung, die für viele Leser die beste Lovecraft-Erzählung überhaupt ist. Bei einer Expedition in der Antarktis lüften Wissenschaftler ein uraltes, düsteres Geheimnis. Sie entdecken riesige unterirdische Höhlen mit Hinweisen auf eine uralte Zivilisation, die viel älter ist als die Menschheit... Ein packender Schreibstil sorgt dafür, dass der Leser nach und nach das Grauen begreift, das Lovecraft sich erdacht hat.

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    Abberlines avatar
    Abberlinevor 9 Jahren
    Rezension zu "Berge des Wahnsinns" von H. P. Lovecraft

    Arkham in den 1930er Jahren. Eine Expedition bricht zur Erforschung von Gesteinen in die Antarktis auf. Während die Forscher in einer Höhle im Eis konservierte prähistorische Lebewesen findet, wird das Lager durch einen aufkommenden Sturm von der Außenwelt abgeschnitten.
    Als eines der gefundenen Wesen verschwindet, nimmt das Grauen seinen Lauf.
    Und was hat es mit den seltsam geformten, titanisch großen Bergen in der Nähe zu tun?

    Howard Phillips Lovecraft (* 20. August 1890; † 15. März 1937) prägte mit seinen Werken, selbst inspiriert von Poe, viele moderne Autoren und Regisseure, wie Stephen King oder Wolfgang Hohlbein. So auch mit „Die Berge des Wahnsinns“ (engl. Titel „At the Mountains of Madness“). Wer das buch liest findet schnell Parallelen zu Filmen, wie „Das Ding aus einer anderen Welt“.
    Doch anders, als im genannten Film, artet das Buch nicht zu einem dinglichen, greifbaren Horror aus, sondern suggeriert dem Leser ein Gefühl der Abgeschiedenheit von jeglicher Zivilisation. Und das bis zum Schluss. Der Horror, den Lovecraft aufbaut, ist subtil und schleichend. Ehe sich der Leser versieht, steckt er mittendrin im Grauen und findet selbst sein Zimmer nicht mehr sicher; alltägliche Geräusche werden unvertraut und Zimmerpflanzen werden zu unheimlichen Geschöpfen.
    Lovecraft spielt mit der Imagination des Lesers und lässt sich dieser zusätzlich auf die Vorstellung ein, erst in den 1930er Jahren zu leben, wo es keine Handys gibt und Funk gerade die neueste Technologie ist, wird er bis zum Schluss des Buches ein beklemmendes Gefühl erfahren, wie es heut zu Tage nur noch wenige Bücher schaffen.

    Ich kann Freunden des Horrors, der nicht in die Richtung des Splatter gehen soll, nur ans Herz legen, sich Werke von H. P. Lovecraft zu besorgen und diese zu lesen. Allen voran „Die Berges des Wahnsinns“, welches meiner Meinung nach eines der „wirksamsten“ Werke Lovecrafts ist doch lange nicht das einzig nenneswerte.
    Wer subtilen, beklemmenden Horror sucht, der tief unter die Haut geht, der ist hier genau richtig.

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    Andreas_Engelmannvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Für mich DER Roman des Kult-Autors!
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    beyond_redemptions avatar
    beyond_redemptionvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht so spannend und gruselig, wie erhofft. Ich glaube, dass das Buch als Neuveröffentlichung heutzutage keine Chance mehr hätte
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