H. P. Lovecraft Der Fall Charles Dexter Ward

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Inhaltsangabe zu „Der Fall Charles Dexter Ward“ von H. P. Lovecraft

Spannend, abgründig und unheimlich gruselig! Ein junger Liebhaber der Genealogie und der Geschichte dringt in die Annalen seiner eigenen Vergangenheit ein und stößt dabei auf einen höchst unguten Vorfahren, der sich mit vormenschlichen bösen Mächten eingelassen hat. Seine mit wissenschaftlicher Akribie betriebenen Nachforschungen wecken das Ur-Böse, das längst noch nicht tot ist. Das Ungute nimmt seinen Lauf und gipfelt in einem wahren Pandämonium der Angst. Wirklich nichts für schwache Nerven! Der Fall Charles Dexter Ward ist ein wirklich großartiger Gruselroman, dessen wissenschaftliche Zusammenhänge eine bemerkenswert finstere Atmosphäre erschaffen. Diese Geschichte ist das Meisterwerk des Horror-Meisters H. P. Lovecraft. Die Spannung steigert sich kontinuierlich bis zu einem grandiosen Finale hin, das die Nerven des Hörers noch einmal richtig strapaziert. Genau das Richtige, um sich um einen ruhigen Schlaf zu bringen. Einfach nur klasse! Der Autor: Howard Phillips Lovecraft, geboren 1890 in den USA, hatte ein Leben voller Rätsel. Im Alter von 47 Jahren wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Er starb nur fünf Tage später. Zu Lebzeiten wurde er als Schriftsteller völlig verkannt. Erst Jahre nach seinem Tod entwickelte er sich zu einem der größten Horror-Autoren. Unzählige Schriftsteller & Filmemacher haben sich von ihm inspirieren lassen. Sein Stil ist unvergleichlich und frisst sich schleichend ins Unterbewusstsein! Der Sprecher: David Nathan gilt als einer der besten Synchron-Schauspieler Deutschlands. Seine herausragende Erzählkunst erweckt Literatur zum Leben. Im deutschsprachigen Kino genießt man ihn als Stimmband-Vertretung von Johnny Depp und Christian Bale. Er wurde mit dem Deutschen Hörspiel-Preis als "Bester Sprecher" ausgezeichnet.
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  • Horrorgeschichte 'von früher'...

    Der Fall Charles Dexter Ward
    parden

    parden

    HORRORGESCHICHTE 'VON FRÜHER'... Providence, Rhode Island, 1928. Aus einer privaten Irrenanstalt verschwindet der junge Charles Dexter Ward, Spross einer angesehenen Familie. Dr. Marinus B. Willett, der behandelnde Hausarzt, blickt zurück auf den furchteinflößenden Fall, der Charles dem Wahnsinn nahe brachte. Besessen beschäftigte er sich mit dem Leben und Wirken eines Urahnen, der einst aus dem berüchtigten Salem vor der Hexenverfolgung floh... Das Hörbuch spielt in Amerika im Jahr 1928. Der junge Charles Dexter Ward verschwindet spurlos aus einer Nervenheilanstalt, nachdem er Besuch von seinem Hausarzt erhalten hat. Rückblickend erzählt dieser Hausarzt und Freund der Familie von dem befremdlichen Wahnsinn Wards... Der junge Ward entwickelt ein nahezu fanatisches Interesse an seiner Familiengeschichte. Dieses Interesse lässt ihn alle Vorsicht vergessen, so dass er schon bald nicht mehr Herr seiner Lage ist. Er bedient sich dunkler Kräfte und zahlt letztlich einen schrecklichen Preis für sein Streben. H. P. Lovecraft schrieb diese Geschichte ca. 1927, also etwa zu der Zeit, in welcher die Geschichte auch spielt. Er wechselt dabei immer wieder geschickt zwischen den zeitlichen Ebenen. Mal erzählt er die frühe Vergangenheit, mal die Gegenwart, dann wieder zurückliegende Ereignisse. So enfaltet sich langsam das Grauen... Seinerzeit galt der Autor (H.P. Lovecraft, 1890-1937) als einer der weltweit einflussreichsten Autoren im Bereich der phantastischen und anspruchsvollen Horror-Literatur. Heutzutage ist das Hörspiel nett anzuhören, erinnert von der Aufmachung aber an alte Verfilmungen von E.A. Poe oder an "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde. Auch dieses Hörspiel rankt um Geschehnisse rund um ein unheimliches Gemälde. In Zeiten eines Stephen King oder Wolfgang Hohlbein wirkt das Stück weniger gruselig als liebenswert altmodisch. Untermalt wird dieser Effekt noch durch die Hinterlegung einer teilweise dramatisch wirkenden Filmmusik... Allerdings hörte ich das Hörspiel heute am frühen Morgen auf der Autobahn, und das Ganze wirkte recht ansprechend in dem dichten Nebel, der dort herrschte... © Parden

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    dicketilla

    dicketilla

    15. December 2014 um 09:24
  • Ungewöhnliche Mythosgeschichte

    Der Fall Charles Dexter Ward
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    31. August 2014 um 01:10

    Aus einem Irrenhaus im Providence der 1920 Jahre verschwindet ein junger Mann. Charles Dexter Ward war ein Sohn einer angesehen Familie. Da er sich für die jüngere Geschichte und seine Vorfahren interessierte, war er immer eher ein Einzelgänger. Doch nach dem er begonnen hatte die Geschichte eines als Hexer verschrienen Vorfahren aufzuarbeiten wurde er zunehmend seltsamer... "Der Fall des Charles Dexter Ward" ist eine längsten Erzählungen von H. P. Lovecrafts bzw. einer seiner wenigen Romane. Mit vielen Details erzählt Lovecrafts wie Ward sich immer mehr mit okkulten Dingen beschäftigt und dabei (scheinbar?) immer mehr in den Wahnsinn abdriftet. Durch die vielen Details schaft es Lovecrafts, dass Geschilderte sehr real wirken zu lassen. Die hier vorliegende Fassung ist eine ungekürzte Lesung. Gelesen wird die Geschichte von David Nathan, den man vielleicht als als Synchronsprecher von Johnny Depp und Christian Bale kennt. Wie bei allen Produktionen von LPL Records macht er seine Sache sehr gut. Ich bin ein großer Lovecrafts-Fan, "Der Fall des Charles Dexter Ward" ist eine meiner Lieblingsgeschichten und das Hörbuch ist wirklich sehr gut gemacht. Trotzdem hat mich das Hörbuch nicht so richtig begeistert. Beim Lesen hatte ich nie den Eindruck aber als Hörbuch zieht sich die Geschichte irgendwie ein bisschen. Vielleicht ist das nur mein Eindruck, vielleicht gibt es aber auch Geschichten, die als Hörbuch nicht so gut funktionieren.

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  • Rezension zu "Der Fall Charles Dexter Ward" von H. P. Lovecraft

    Der Fall Charles Dexter Ward
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 09:51

    Charles Dexter Ward ist ein junger Mann aus gutem Hause und doch ist er in der Psychatrie. Wie kam es dazu? Charles Dexter Ward ging einem durchaus standesgemäßen Hobby nach. Genealogie. Besonders angetan hat es ihm sein Vorfahr Joseph Curwen. Curven war ein reicher Händler, der sich des Nachts mit Alchimie beschäftigte und sich so einen denkbar schlechten Ruf erwarb, besonders als man erkannte, dass er nicht mehr zu altern schien. Charles Dexter Ward verfällt den Geheimnissen seines Vorfahren und beginnt dessen Experimente nachzuvollziehen und beschwört damit ein Unheil herauf, das er nicht kontrollieren kann. H. P. Lovecraft schrieb diese Geschichte ca. 1927, also etwa zu der Zeit, in welcher die Geschichte auch spielt. Er wechselt dabei immer wieder geschickt zwischen den zeitlichen Ebenen. Mal erzählt er die frühe Vergangenheit, mal die Gegenwart, dann wieder zurückliegende Ereignisse. So entfaltet sich langsam das Grauen, das zum Aufenthalt in der Psychatrie führte um zum Schluss den Kreis zu schließen und wieder am Anfang, in der Psychatrie, zu enden. Die Auflösung war für mich, obwohl ich doch schon viele sollte Geschichten gehört und gelesen habe überraschend, was schon an sich überraschend ist, ich hatte mir diverse Möglichkeiten und Szenarien ausgemalt, daran aber nicht wirklich gedacht. Auch wen H. P. Lovecraft selber mit der Geschichte nicht wirklich zufrieden war und diese Geschichte daher erst posthum veröffentlich wurde in seinen Weird Tales, so hat sie mir doch sehr gefallen. Trotz der Zeitsprünge bleibt die Geschichte übersichtlich und gut nachzuvollziehen und diese Zeitsprünge verraten auch nichts, was die Spannung nehmen würde. Eine echte Meistererzählung, die von Titania Medien auch passen meisterlich umgesetzt wurde. Ernst Meincke spricht Marinus Bicknell Willett wirklich gekonnt, und da ich ihn hauptsächlich als die deutsche Stimme von Patrick Stewart (Jean Luc Picard) kenne, sah mein Dr. Willett auch aus wie Jean Luc Picard, irgendwie sehr passend. Topp Sprecher, topp Soundkulisse und die insgesamt hervorragende Umsetzung sorgen dafür, dass der Zuhörer trotz der in verschiedenen Zeitebenen spielen Geschichte nie den Überblick verliert.

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