H. R. Gérard Bittersüße Züchtigungen: Ein erotischer Kurzroman aus zwei Perspektiven

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Inhaltsangabe zu „Bittersüße Züchtigungen: Ein erotischer Kurzroman aus zwei Perspektiven“ von H. R. Gérard

Mit Stubenarrest oder Strafaufgaben kommen die Mädchen dieses Internates nicht so leicht davon. Es kursieren unglaubliche Gerüchte über ungewöhnliche Erziehungsmethoden bei Ungehörigkeit oder Aufsässigkeit. Und keine der Internatsschülerinnen hat jemals detailliert von ihrem "Gespräch" mit dem Direktor berichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass sich ein beklemmendes Gefühl einschleicht, sollte man zu einem solchen "Gespräch" bestellt werden, um sein Vergehen gehörig zu büßen. Auch die Neue im Internat hat sich zweifellos ungerechtfertigt einem solchen Gespräch unter vier Augen zu stellen. Sie beschleicht eine vage Vermutung, was sie erwarten könnte. So bereitet sie sich entsprechend auf diese Unterredung vor. Doch dem Direktor entgehen keine Versuche und keine Tricks der Mädchen, die Bestrafung in gemilderter Form über sich ergehen zu lassen … H.R. Gérard lässt den Leser an ungewöhnlich bizarren erotischen Bestrafungsritualen aus zweierlei Perspektiven - die der devoten Schülerin und die des dominanten Direktors - teilhaben und vermittelt so extravagant sinnliche Einblicke in die vielfältige erotische Erlebniswelt.

Was ganz anderes als sonst!

— Almeri
Almeri

Eine Stecknadel im Heuhaufen der Spanking-Literatur: sensibel, differenziert und respektvoll.

— liebe-und-spanking
liebe-und-spanking
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    Bittersüße Züchtigungen: Ein erotischer Kurzroman aus zwei Perspektiven
    Almeri

    Almeri

    24. September 2015 um 09:34

    Ich habe zum ersten Mal, so eine Story, mich getraut zu lesen. Und der Autor hat in seinem Buch es richtig gut an den Leser gebracht. Ich war sehr beeindruckt, denn die Schreibweise von ihm ist sehr gut. Ich konnte es fließend in nur zwei Stunden lesen und begreifen. Wenn er bei diesem Genre bleibt, freue ich mich auf eine Fortsetzung oder eben auf eine ähnliche neue Story. Ein Danke an den Autor.

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  • Bittersüße Züchtigungen - H.R. Gérard

    Bittersüße Züchtigungen: Ein erotischer Kurzroman aus zwei Perspektiven
    Nazurka

    Nazurka

    22. March 2015 um 15:27

    Kurzweilige erotische Geschichte mit Potenzial. Bittersüße Züchtigungen Klappentext: "Mit Stubenarrest oder Strafaufgaben kommen die Mädchen dieses Internates nicht so leicht davon. Es kursieren unglaubliche Gerüchte über ungewöhnliche Erziehungsmethoden bei Ungehörigkeit oder Aufsässigkeit. Und keine der Internatsschülerinnen hat jemals detailliert von ihrem "Gespräch" mit dem Direktor berichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass sich ein beklemmendes Gefühl einschleicht, sollte man zu einem solchen "Gespräch" bestellt werden, um sein Vergehen gehörig zu büßen. Auch die Neue im Internat hat sich zweifellos ungerechtfertigt einem solchen Gespräch unter vier Augen zu stellen. Sie beschleicht eine vage Vermutung, was sie erwarten könnte. So bereitet sie sich entsprechend auf diese Unterredung vor. Doch dem Direktor entgehen keine Versuche und keine Tricks der Mädchen, die Bestrafung in gemilderter Form über sich ergehen zu lassen …" Informationen zum Autor: "Ich schreibe Geschichten. Das ist in der heutigen Zeit weder besonders, noch besonders aufregend. Unterscheide ich mich von anderen Autoren? Das könnt Ihr besser beurteilen, als ich. Mein Ziel ist es jedenfalls, Geschichten zu schreiben, die den Leser fesseln, die mehr sind, als die bloße Beschreibung von Geschehnissen und Handlungen. Meine Figuren sollen echte Menschen sein, keine Abziehbilder und auch keine Ideale. Es sind Menschen wie du und ich, die ihre liebenswerten Seiten, aber auch ihre Fehler haben. Euer H.R." Autorenhomepage: www.hrgerard.com (Quelle) Rezension Ein Internat, in dem wilde Gerüchte die Runde machen; Mädchen, die sich bei Ungehörigkeiten oder durch aufsässiges Verhalten vor dem Direktor verantworten müssen; der Direktor und die Neue, welche schon bald eine Unterredung genau deswegen haben werden. Nichts ist in diesem Internat, wie es scheint. Das merkt auch schon bald die Neue, die sich gleich zu Beginn ein Gespräch mit dem Direktor des Internats einhandelt. Doch von ihren Mitschülerinnen weiß sie, dass diese "Gespräche" in Bestrafungen enden - und dass sie besser Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollte, um diese so milde wie möglich zu überstehen. Doch sie hat nicht mit dem Direktor gerechnet, der dies vorausahnt - und der lässt sie nicht ungeschoren damit davonkommen ... Bittersüße Züchtigungen ist ein Kurzroman, welcher aus zwei voneinander unabhängigen Perspektiven die Geschichte der neuen Schülerin und des Direktors erzählt, wobei die Handlung die gleiche ist und nur der Blickwinkel, aus dem die Geschichte erzählt wird, nach der Hälfte des Romans gewechselt wird. Dabei wird man in die Welt eines etwas eher ungewöhnlicheren Internats eingeführt, in welchem die Schülerinnen bei Aufsässigkeiten noch bestraft werden - jedoch anders, als man heutzutage erwarten würde. Interessant stößt einem dabei vor allem auf, dass die Protagonisten des Kurzromans ohne Namen genannt werden. Sie ist die Schülerin, er der Direktor, und dabei bleibt es auch über die gesamte Handlung. Dies allein sorgt schon dafür, dass der Leser das Geschehen aus einer gewissen Distanz heraus betrachtet, ohne sich direkt angesprochen zu fühlen, Gefühle für die Protagonisten empfinden oder sich gar einfühlen zu müssen (wobei dies nicht ausgeschlossen bleibt). Eine Beziehung wird daher nicht direkt aufgebaut, auch wenn einem die Gedankengänge und Gewühlswelt der Figuren dennoch offenbart wird. Der Roman konzentriert sich in seiner Erzählung auch definitiv auf die zwei Hauptfiguren. Nebenfiguren werden nur sehr selten genannt oder soweit miteinbezogen, dass sie nur geringfügig die Handlung vorantreiben. Was etwas langweilt ist tatsächlich die Gradlinigkeit der Protagonisten, welche nicht sehr vielschichtig oder facettenreich daherkommen (hier sei gesagt, dass das allerdings wahrscheinlich auch gar nicht der Anspruch an diesen Kurzroman war). Als Leser wünscht man sich dennoch etwas mehr, als einem hier an Figurenzeichnung geboten wird - ein bisschen Abwechslung schadet nie! Alles läuft auf das Ereignis zu, dass die Schülerin mit ihrem Direktor erlebt - und welcher so ganz anders ist, als sie zunächst geahnt hat. Tatsächlich findet sie gefallen an dieser Art von Bestrafung, was der Direktor nun wirklich nicht erwarten konnte. Und damit taucht man dann bereits in den erotischen Part der Story ein, welcher durchaus seine Reize und Vorzüge hat. Der Autor versteht es, mit seinem angenehmen und fließenden Schreibstil aus beiden Perspektiven viel herauszuholen und einem trotz der Distanz zu den Figuren - oder vielleicht gerade deswegen - ein angenehmes und prickelndes Lesevergnügen zu bescheren. Auch werden in Anbetracht des Plots manche Geheimnisse oder offene Fragen erst aus der zweiten Sicht - der des Direktors - geklärt, sodass definitiv unabhängig von der erotischen Seite auch hier ein Reiz zum Weiterlesen geboten wird. Da sich die Handlung vollkommen auf die Figuren konzentriert, bekommt man jedoch wenig von der Außenwelt mit. Es mangelt an Szenenwechseln, näheren Beschreibungen und Abwechslung von Seiten der Figuren. Dennoch kann gesagt werden, dass dieser Kurzroman für eine kurzweilige Unterhaltung ohne viel Anspruch definitiv ein angenehmes Lesevergnügen bietet, dass allerdings mehr aus seinem Potenzial hätte schöpfen können. Fazit Bittersüße Züchtigungen von H.R. Gérard ist ein kurzweiliges erotisches Lesevergnügen, welches aus zwei Perspektiven erzählt wird. Die namenlosen Protagonisten erzählen dabei aus ihrer Sicht ihre Begegnung, wobei einige erotische Aspekte mit der Bestrafung einhergehen. Ein fließender und angenehmer Schreibstil trägt den Leser dabei zügig durch die Handlung und offene Fragen reizen zum Weiterlesen an. Dennoch mangelt es an Details und Szenenwechseln sowie an einer Figurenvielfalt, welche leider kaum gegeben ist. Wer allerdings nach einem netten Zeitvertreib schaut, gerne neues entdeckt und erotische Literatur mag, wird hier auf seine Kosten kommen - wenn auch anders, als zunächst erwartet. Pro & Contra + Reiz durch namenlose Protagonisten + Angenehmer und flüssiger Schreibstil + Kurzweilig, aber dennoch spannend + Offene Fragen, die trotz der Kürze zum Weiterlesen anregen + Erotik gut in Szene gesetzt - Nebenfiguren spielen keine Rolle - Zu wenige Szenenwechsel und Details - Keine Figurenvielfalt - Potenzial wird nicht ganz ausgeschöpft Bewertung: Handlung: 3/5 Charaktere: 3/5 Lesespaß: 4/5 Preis/Leistung 3/5

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  • Eine Stecknadel im Heuhaufen der Spanking-Literatur: sensibel und respektvoll.

    Bittersüße Züchtigungen: Ein erotischer Kurzroman aus zwei Perspektiven
    liebe-und-spanking

    liebe-und-spanking

    22. December 2014 um 13:45

    Seitdem mit der Verbreitung von E-Readern Nischenautoren ihre Texte einfacher veröffentlichen können, gibt es auch relativ viel Digitalliteratur zum Thema Spanking. Darunter auch »Bittersüße Züchtigungen« von H. R. Gérard, laut Klappentext eine Spanking-Geschichte in der Kulisse eines Mädcheninternats. Wie das wohl aussehen mag?! Eine kleine Prognose vorab: Sie hatte im Affekt ihre Lehrerin beschimpft. Sie wusste, dass dies eine harte Bestrafung durch den Direktor zur Folge hatte., Sie heulte laut, während die Peitsche immer wieder mit lautem Klatschen auf ihren zarten Po niedersauste und diesen zum Glühen brachte., Plötzlich sah sie die Erregung im Blick des Direktors und fühlte, wie sich ihr Schmerz mit Lust mischte. Sie rief »Fick mich!« und bla bla bla. Eine Erzählung auf etwa diesem Niveau erwartete ich, als ich mit der Lektüre begann – denn in aller Regel beschränken sich sowohl Handlungstiefe als auch Ausdrucksqualität derartiger Werke ja eher auf ein Minimum. Und angesichts des billigen Covers und des beliebigen Titels ging ich davon aus, eine weitere flache Story zu lesen, in der der böse Direktor dem frechen Schulmädchen ordentlich den Hintern versohlt. Doch dieser Text bleibt nicht in den engen Grenzen dieses oberflächlichen Klischees. Zwar sind alle drei oben genannten Punkte natürlich Teil der Handlung – doch gleichzeitig passiert etwas für dieses Genre Erstaunliches: Der Autor füllt die handelnden (also prügelnden und geprügelten) Personen mit Leben. Und so werden aus dem Objekt des bösen, strafenden Direktors und dem Objekt der frechen, gedemütigten Schülerin tatsächlich Menschen mit differenzierten Gedanken und plausiblen Gefühlen. Durch die Beleuchtung beider Perspektiven sowie durch die Einbeziehung von Randpersonen und Exkursen entfalten die Schülerin und der Direktor gleichermaßen emotionale Tiefe und Schärfe: In der Ausgangssituation möchte die Protagonistin nicht bestraft werden und wehrt sich dagegen, während der Strafe spürt sie aber, dass sie die Schläge und die Situation erregen. Soweit das Handlungsmuster – bemerkenswert aber sind die Worte, mit denen der Autor beschreibt, warum sie so fühlt: »Die Fesseln an ihren Händen hatten etwas Tröstliches. Sie würde nicht mehr versuchen müssen, sich zu beherrschen, sie war nun ganz und gar wehrlos. Es gab nichts mehr zu denken, nichts mehr zu entscheiden.« »Sie sah seine Augen, die wachsam waren, die Klarheit ausstrahlten, und als sich ihre Blicke trafen, da sah sie es genau … Er würde sie nicht verletzen! Er tat ihr weh, doch er achtete auf sie. Er führte sie an ihre Grenzen, doch nicht darüber hinweg.« »Sie konnte ihm vertrauen, […] so verletzlich ausgebreitet liegend auf ihrem Bett war sie sicher. Er achtete ihr Wesen. Sie war kein Etwas, […] sie war eine junge hübsche Frau, und er respektierte sie, ihre Gefühle, ihre Weiblichkeit, ihre Verletzlichkeit.« Die in diesen Zitaten anklingende Rolle des Direktors wird im zweiten Teil des Romans noch deutlicher. So wird auch er behutsam gezeichnet und ist eben nicht der flache Schläger mit dem Motto: »Yay, heute darf ich wieder einer Schülerin den Hintern verdreschen, was für ein geiler Job!« Stattdessen wird ein Dilemma geschildert, welches darin besteht, … »[…] dass die Züchtigung eines wohlgeformten weiblichen Gesäßes zu seinen sexuellen Neigungen zählte«. »Aber die wöchentlichen Bestrafungen hatten nichts Sexuelles, wie er schnell festgestellt hatte. Das machte es ihm leichter, da er nicht gegen das Gefühl anzukämpfen hatte, die jungen Frauen zum Spielball seiner Gelüste zu degradieren.« Und für Sätze wie diesen schätze ich diesen Roman. Denn auf diese Weise stellt er nicht nur eine sprachlich souverän erzählte Bestrafung dar, sondern greift insbesondere auch jene Fragen zu Würde, Verantwortung und Macht auf, die ein derartiges Szenario aufwirft. So verzeihe ich dem Text auch, dass die Glaubwürdigkeit in Details an einzelnen Stellen etwas holpert. Viel zu sehr freue ich mich, eine Stecknadel im Heuhaufen der E-Spanking-Literatur gefunden zu haben. Denn wer auch immer H. R. Gérard sein mag – er beweist mit diesem Text sowohl schriftstellerisches Talent als auch Sensibilität, was das komplizierte Thema spielerischer Bestrafung betrifft. Somit ist das Buch nicht nur als sensibel ausgeschmückte, anregende Lektüre, sondern auch als differenzierter, authentischer Einblick unter die Oberfläche empfehlenswert. (Diese Rezension habe ich ursprünglich auf meinem Blog liebeundspanking.wordpress.com veröffentlicht.)

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