H.G. Wells. Band 1: Die Zeitmaschine

von H.G. Wells und Dobbs
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
H.G. Wells. Band 1: Die Zeitmaschine
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O

Na ja, etwas langatmig. Nach dem Film gelesen und etwas enttäuscht.

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Gelungene Umsetzung des Klassikers. Hat mich in seinen Bann gezogen. Besonders die Zeichnungen der Unterweltler: Gollum lässt grüßen!

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Inhaltsangabe zu "H.G. Wells. Band 1: Die Zeitmaschine"

Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe

H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird.

Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958395008
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:56 Seiten
Verlag:Splitter-Verlag
Erscheinungsdatum:01.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Owlet11vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Na ja, etwas langatmig. Nach dem Film gelesen und etwas enttäuscht.
    Das etwas angestaubte Orginal

    Als ich das Buch las wusste ich ehrlich nicht wer HG Wells war. Was für eine Blamage. So ging ich an das Buch mit der erwartung eines leicht zulesenden  Zeitreise Abenteuers. Was es nicht war. Das Buch beginnt sehr langsam im Viktorianischen England. Der langsamme spannungsbogen wird die ganze Zeit über gehalten. Wirklich "Fahrt" wird nie aufgenommen. Die Sprache lässt  sich in etwa mt Tolkien beschreiben. Eloquent britisch und sehr beschreibend. Dadur zieht sich dieses buch noch ein wenig mehr und higlights wie die erste Zeitreise, die Morlock oder Eloi gehen unter. Das Buch hat mir trotzdem gefallen, da es einen eigenen Charm hat.  Mann muss sich halt darauf einlassen und sollte nie vergessen wie alt die Story schon ist.

    Fazit: Wer ein Action Abenteuer statt eines Klassikers erwartet ist hier falsch.  Zurecht in einer Riege mit Stoker, Shelly und co.

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    Rubines avatar
    Rubinevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene Umsetzung des Klassikers. Hat mich in seinen Bann gezogen. Besonders die Zeichnungen der Unterweltler: Gollum lässt grüßen!
    Grüße aus der Zukunft

    Der Klassiker von Wells in neuen Gewand: Ein Wissenschaftler erfindet eine Zeitmaschine und reist damit in die Zukunft. Doch was er dort vorfindet, entspricht nicht seinen Erwartungen.
     
    Ich muss zugeben, dass ich das Original nicht kenne. Noch nicht, denn dieser Comic hat mir große Lust darauf gemacht, auch den Klassiker endlich zu lesen. Die Zeichnungen haben mir sehr gut gefallen, besonders die Gesichtsausdrücke fand ich gut getroffen. So entsteht eine spannende Atmosphäre, in der man vor Anspannung kaum zu atmen wagt. 

    Ich war entsetzt über die Eloi und habe mich vor den Unterweltlern gefürchtet. Ihre Gestalt hat mich sofort an Gollum erinnert, was ich absolut passend fand! Gollum war ja auch mal ein Mensch...

    Aber zurück zum Comic. Ein sehr gelungenes Kunstwerk, nur viel zu kurz. Die Geschichte war viel zu schnell vorbei. Aber sie hinterlässt einen Eindruck und macht nachdenklich, wo es in Zukunft mit der Menschheit enden könnte.

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    Elmar Hubers avatar
    Elmar Hubervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Moderne Comicadaption eines absoluten Klassikers, die mit Werktreue und fantastischen Bildern punktet!
    Die Zeitmaschine

    STORY
    London 1895: Ein ehrgeiziger Wissenschaftler, der sich bereits einige Jahre mit der Möglichkeit der Zeitreisen beschäftigt, lädt drei Kollegen zum Abendessen in sein Haus ein, auch um ihnen endlich die Frucht seiner Arbeit zu präsentieren. Eine kleine Zeitmaschine, die, in Betrieb genommen, vor den Augen der Anwesenden verschwindet. Die Gäste tun dies als Trick ab und konzentrieren sich lieber auf das Abendessen. Nachdem sich der Gastgeber kurz entschuldigt, kehrt er einige Minuten später, um Tage gealtert, unrasiert und sichtbar ramponiert, wieder an den Essenstisch zurück. Völlig perplex folgen seine Gäste ihm in den Keller, wo sie eine größere Version der Zeitmaschine erwartet und wo ihnen ihr Kollege eine unglaubliche Geschichte aus der Zukunft erzählt.

    MEINUNG
    Mit DIE ZEITMASCHINE eröffnet Autor Dobbs, eine sechsbändige Reihe von H.G. Wells-Adaptionen, die er mit wechselnden Künstlern realisiert hat. Dass er sich im viktorianischen London wohl fühlt, hat er bereits mit SCOTLAND YARD und MISTER HYDE VS. FRANKENSTEIN (beide erschienen bei Splitter) bewiesen, wo er bereits einige wilde Mischungen aus historischen und literarischen Figuren aus dem Hut gezaubert hat. Im vorliegenden Band legt er dagegen eine fast sklavische Werktreue an den Tag. So folgt die grafische Erzählung den vorgegebenen Pfaden, die die meisten wohl aus der fantastischen George Pal-Verfilmung kennen. Auch diese war bereits relativ vorlagentreu, so dass sich dem Kenner keine großartigen Überraschungen bieten. Der namenlose Zeitreisende – damit hält sich Dobbs an den Roman – landet im Jahr 802701 in einer offenbar friedlichen Zukunft, die jedoch dem Verfall preisgegeben scheint. Zunächst sitzt er hier fest, da seine Maschine während eines Erkundungsgangs in einen wieder verschlossenen Bunker verschleppt wurde. Die Menschen, die er trifft, die Eloy, gehen dem Müßiggang nach und leben in dem vermeintlichen Paradies unbeschwert aber auch ziel- und nutzlos in den Tag. Erst im weiteren Umkreis seines Ankunftsortes erkennt er teils schon wieder überwachsene Ruinen von unterirdischen Industrieanlagen, in denen sich noch anderes Leben tummelt: Die lichtempfindlichen Morlocks, die bei Nacht aus dem Untergrund kommen und sich unter den Eloy ihre Nahrung holen. Offenbar haben sich beide Arten aus den Menschen entwickelt und die Eloy, die die Morlocks zunächst als Arbeiter hielten verweichlichten zunehmend und sind inzwischen nur mehr ergebenes Futtervieh für die Morlocks. Nach einem finalen Schlag gegen die Morlocks gelingt es dem Zeitreisenden, seine Maschine zu erreichen und in seine Gegenwart zurück zu kehren.

    Soweit funktioniert die Geschichte vorzüglich als schmissig-exotische SF-Abenteuergeschichte mit Horrorelementen, die Mathieu Moreau in fantastische, satte und doch auch elegante Bilder kleidet, weitab von der Patina sonstiger illustrierter Klassiker. Besonders gefällt auch die Panelanordnung, die zwar nur ganz selten von der rechtwinkligen Anordnung abweicht, diese aber in Größe und Ausrichtung der einzelnen Panels sehr frei nutzt. Die Nutzung ganz unterschiedlicher Perspektiven sorgt für ein filmreifes „Look-and-Feel“.

    Das einzige Manko, wenn man es denn so nennen kann, ist das fulminante Tempo, das Autor Dobbs vorlegt. Das ist einerseits packend und mitreißend, andererseits hätten einige leise und bedächtigere Szenen nicht geschadet um das Ganze zu entschleunigen. Die unterschwelligen Aspekte der Geschichte werden schlicht überfahren, die emotionalen Höhepunkte können durch die schnelle Taktung gar nicht ihre volle Wirkung entfalten.

    Grundsätzlich besitzt DIE ZEITMASCHINE neben dem oberflächlichen SF-Abenteueraspekt noch eine Ebene zwischen den Zeilen, besonders, wenn man die sozialen Zustände der Entstehungszeit bedenkt. So führte das aufkommende Industriezeitalter in eine Art moderner Sklaverei, in der viele Lohnarbeiter für wenige (reiche) Industrielle tätig waren, was sein weitergedachtes Spiegelbild in den Morlocks und Eloy findet. Außerdem ist DIE ZEITMASCHINE auch ein Plädoyer wider das Vergessen. Unvergessen die großartige (Film-)Szene, in der dem Zeitreisenden die unzähligen Bücher zwischen den Fingern zu Staub zerfallen. In der Comicadaption kommt dies überhaupt nicht zum Tragen.

    Die Folgeausgaben der Reihe, KRIEG DER WELTEN und DER UNSICHTBARE, sind jeweils als zwei Bände angelegt. Allein von der Fülle her hätte dies hier auch nicht geschadet.

    FAZIT
    Moderne Comicadaption eines absoluten Klassikers, die mit Werktreue und fantastischen Bildern punktet, der aber zeitweise der notwendige Raum zum Atmen fehlt.

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    M
    Mellolettevor 8 Monaten
    daniel_bauerfelds avatar
    daniel_bauerfeldvor einem Jahr
    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr

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