H.G. Wells , Ailin Konrad H.G. Wells: Die Zeitmaschine

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Inhaltsangabe zu „H.G. Wells: Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells

Herbert George Wells startete seine literarische Karriere mit einer Serie erfolgreicher Science-Fiction-Romane. Die Zeitmaschine war die erste einer Reihe von phantasievollen literarischen Erfindungen. Der im Jahre 1895 veröffentliche Roman schildert die Abenteuer eines hypothetischen Zeitreisenden, der sich in die Zukunft begibt und herausfindet, dass sich die Menschheit in zwei Gattungen weiterentwickelt hat, die friedlichen Eloi und die räuberischen Morlocks. Die mit darwinistischen und marxistischen Theorien untermauerte Erzählung bietet faszinierende Einblicke in die Zukunft der Welt. Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Pseudowissenschaft, der Szenarien beschreibt, die heute durchaus denkbar sind.

Im ersten Moment wusste ich wirklich nicht, was ich mit diesem Buch anfangen sollte.

— Jari

H.G. Wells ist seiner Zeit weit voraus gewesen und damit ein echter "Zeitreisender".

— Leuchtturmwaerterin

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  • H.G. Wells - Die Zeitmaschine

    H.G. Wells: Die Zeitmaschine

    Jari

    30. July 2017 um 18:06

    Auch ein berühmter Klassiker, den ich seit Jahren lesen möchte. Zum Glück schaffe ich es doch hin und wieder, mir solche Lesewünsche zu erfüllen und nun kann ich auch die überaus berühmte Zeitmaschine von meiner Lese-Wunschliste streichen. Anfangs erging es mir ähnlich wie bei "Dr Jekyll & Mr Hyde" - die Geschichte ist anders als erwartet. Ganz anders. Wells reist nicht nur in die nahe Zukunft, in der in den meisten Visionen die Maschinen die Menschen verdrängt haben, sondern er geht noch ein paar Jahrtausende weiter. Nur schon diesen mächtigen Sprung musste ich erst einmal verarbeiten. Wo ich also Roboter, Maschinen und Düsternis erwartet hatte, bekam ich einen Garten Eden, Kindmenschen und süsse Früchte. Dass natürlich nicht alles so ist, wie es scheint, wird uns allen schnell klar. Wells' Voraussicht ist ebenfalls ziemlich beängstigend, wenn man sich diesen Zustand aus heutiger Sicht durch den Kopf gehen lässt. Aber im ersten Moment wusste ich wirklich nicht, was ich mit diesem Buch anfangen sollte. Erst im Rückblick eröffnet sich das gesamte Bild. Ich musste erst einen Schritt zurücktreten, um mir eine differenzierte Meinung bilden zu können. Wenn die ersten Erwartungen enttäuscht werden, blockt man erst einmal ab und es braucht seine Zeit, bis man das Andersartige akzeptieren kann. Unterdessen ist mir die well'sche Zukunftsvision öfter durch den Kopf gegangen und auch wenn die Theorie, die der Zeitreisende im Buch aufstellt, nicht belegt werden kann, so ist sie doch durchaus greifbar. Der Mensch, der sich in seinem bequemen Leben einnistet und dadurch mehrere Schritte die Evolutionstreppe hinab schreitet. Hier bietet das Buch sehr viel Diskussionsstoff. Der Mensch wird sozusagen in Freilandhaltung gehalten, ab und zu verschwindet einer, aber ansonsten haben sie ein gutes Leben - inwieweit können wir das, auch in Hinblick auf unser heutiges Verhalten gegenüber den Tieren, akzeptieren? Nun bin ich auf jeden Fall auf weitere Bücher von H.G. Wells gespannt. "Krieg der Welten" ist auch eines jener Bücher, die ich seit Ewigkeiten lesen möchte. Mal sehen, wann es so weit sein wird. Wird es auch so anders sein wie "Die Zeitmaschine"? Oder sich doch eher in Richtung Mainstream bewegen? Welche Themen wird der Autor dort ansprechen? Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf die Lektüre!

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  • Wie ist das Leben wohl in der Zukunft?

    H.G. Wells: Die Zeitmaschine

    Leuchtturmwaerterin

    18. March 2017 um 20:18

    "Kann ein Würfel, der keine zeitliche Dauer besitzt, wirklich existieren?"Inhalt:H.G. Wells startete seine literarische Karriere mit einer Serie erfolgreicher Science-Fiction-Romane. Die Zeitmaschine war die erste einer Reihe von phantasievollen literarischen Erfindungen. Der im Jahre 1895 veröffentliche Roman schildert die Abenteuer eines hypothetischen Zeitreisenden, der sich in die Zukunft begibt und herausfindet, dass sich die Menschheit in zwei Gattungen weiterentwickelt hat, die friedlichen Eloi und die räuberischen Morlocks. Die mit darwinistischen und marxistischen Theorien untermauerte Erzählung bietet faszinierende Einblicke in die Zukunft der Welt. Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Pseudowissenschaft, der Szenarien beschreibt, die heute durchaus denkbar sind.Autor:Herbert George Wells war eine der auffallendsten Figuren der modernen englischen Literatur. Seine visionären Romane und Erzählungen entsprangen einem wissenschaftlichen Geist, der seine Zeitgenossen in der Zeit von Königin Victoria und Edward VII. nicht nur unterhielt, sondern vor allem junge Menschen faszinierte, mit denen sich Wells am meisten identifizierte. Wells, Lehrer, Aktivist, Journalist und Sozialrevolutionär übte Sozialkritik, beschrieb nie dagewesene Technologien und hatte mit der Zeitmaschine auf Anhieb Erfolg.Meinung:Science-Fiction und Dystopien sind normalerweise nichts für mich. Daher stellte dieses Buch für mich eine kleine Herausforderung dar. Warum also sollte ich es trotzdem lesen? Ganz einfach, in meiner Klassiker-Leserunde wurde darüber gesprochen und wir wollten es gemeinsam lesen.Das Genre hat es mir nicht gerade leicht gemacht, aber da das Buch nur 125 Seiten hat, wollte ich mich durchbeißen.Die Welt, wie wir sie kennen, verschwindet und H.G. Wells' Zeitreisender versucht uns Lesern zu zeigen, wie es in der Zukunft aussehen kann. Er vergleicht die Hierarchien mit denen der uns bekannten Welt und versucht sich und uns zu erklären, wie es so weit kommen kann.Schreibstil:Da ich das Original nicht kenne, kann ich nur von der im Nikol Verlag erschienenen Version sprechen, die sprachlich sehr modern gehalten und daher gut verständlich ist.Es wird aus der Sicht eines namenlosen Besuchers einer im Laboratorium des Zeitreisenden berichtet. Der Erzählstil ist die ICH-Perspektive. Im späteren Verlauf allerdings, wird der Bericht des Zeitreisenden aus seiner Sicht geschildert, was am Ende der namenlose Besucher wieder abschließt.Der Schreibstil ist wirklich gut, man kann sehr gut folgen und es wirkt nicht künstlich aufgebauscht.Mit dem Aufbau des Textes (dem sogenannten Satz), bin ich nicht wirklich zufrieden. Es werden zu jedem neuen Absatz bei den Berichten des Zeitreisenden neue geöffnete Anführungszeichen gesetzt, doch am Ende fehlen die schließenden. Da der Nikol Verlag leider keinerlei Angaben zur Ausgabe macht, die als Grundlage des gedruckten Buchs benutzt wurde, weiß man natürlich nicht, ob es Eigenwilligkeit des Autors/früheren Setzers war oder schlichtweg Druckfehler. Auch das Ersterscheinungsdatum des Originaltextes fehlt, was eine tolle Zusatzinfo gewesen wäre. Außerdem sind mittendrin einige Bleiwüsten ohne jegliche Absätze zu finden, was das Lesen auf Dauer etwas anstrengend macht.Charaktere:Bis auf Filby und Richardson wird keiner der Anwesenden bei der Herrenrunde mit Namen angesprochen. Selbst der Zeitreisende nicht, denn Namen spielen hier überhaupt keine Rolle. Alleine die Erzählungen des Zeitreisenden sind hier wichtig. Er berichtet von der Reise zu den Eloi und der Freundlichkeit, die ihm entgegenkam. Außerdem erzählt er von der Rohheit und Grausamkeit der Morlocks. Und vom Ende der uns bekannten Welt.Leider werden die Morlocks nur grob beschrieben, während das Augenmerk auf den gutmütigen Eloi liegt. Das nimmt dem Text etwas die Spannung.Fazit:Das erste Drittel kommt nur langsam in Schwung. Die Begegnungen mit den Eloi werden sehr ausführlich behandelt. Von den Morlocks hätte ich gerne mehr erfahren. Der Zeitreisende ist schließlich Forscher und hätte sie besser beobachten sollen.Besonders gut hat mir das letzte Drittel gefallen. Die Beschreibungen, wie die Erde der Sonne immer näher kommt und das Ende somit näher rückt, hat mich beeindruckt. Wenn man bedenkt, wie nahe seine Ausführungen dem Stand und Wissen der heutigen Forschung kommt ist dieses Buch wirklich eine Glanzleistung.Zum Ende hin habe ich mich so auf das Thema eingelesen, dass ich gerne noch etwas weitergelesen hätte. H.G. Wells ist definitiv seiner Zeit voraus gewesen und somit ein echter "Zeitreisender".Da es zu Beginn aber doch etwas träge war, gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

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