HC Roth

 4.5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Der Flug des Pinguins, Fisch mit Schibrille und weiteren Büchern.

Lebenslauf von HC Roth

Vita - H.C. Roth - Geboren am 23.09.1979 - Wohnhaft in Graz - Freier Schreiber/Kolumnist bei OX-Fanzine seit 1999 - Seit 2002 Co-Moderator einer wöchentlichen Punkrock/Satire-Sendung bei Radio Helsinki, Graz. - Seit 2007 Auftritte als Liedermacher/Kabarettist, Teilnahme an Poetryslams seit 2011, Lesungen in In- und Ausland (u.a. mit Alex Gräbeldinger, Dirk Bernemann, Makarius, Klaus Märkert etc.) - Gewinn des Villacher Literaturpreises „Nacht der Schlechten Texte 07“ - Gewinn des 1. Grazer Protestsongcontests „Laut Dagegen“, März 2011 - Halbfinalist des FM4-Protestsongcontests 2012 - Teilnahme an den österreichischen Poetry-Slam-Meisterschaften 2012 - Veröffentlichung zweier Bücher, diverse Anthologie bzw. Magazinbeiträge, Projektbeteiligungen, Veröffentlichung zweier MCs und mehrerer Demo-CDs - Mitbegründer der ersten Grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“ im Februar 2013 - Beruflich als Wohnbetreuer von Menschen mit Behinderung tätig Buch-Veröffentlichungen: - „Der Tag, als Berta Bluhmfeld starb“ (Edition PaperONE, Oktober 2008) - „Wie ich verflucht wurde und die Zeit still stand – ein Heavy-Metal-Märchen“ (Edition PaperONE, Mai 2010) - „Der Flug des Pinguins – Natural Born Rockstar“ (Edition subKULTUR, März 2013)

Neue Bücher

Kiwi mit Zitrone
Erscheint am 29.10.2018 als Taschenbuch bei edition subkultur.

Alle Bücher von HC Roth

HC RothDer Flug des Pinguins
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Der Flug des Pinguins
Der Flug des Pinguins
 (2)
Erschienen am 07.03.2013
HC RothFisch mit Schibrille
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Fisch mit Schibrille
Fisch mit Schibrille
 (1)
Erschienen am 27.10.2017
HC RothFrosch mit Socken
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Frosch mit Socken
Frosch mit Socken
 (1)
Erschienen am 01.05.2014
HC RothKrokodil mit Schwimmflügeln
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Krokodil mit Schwimmflügeln
Krokodil mit Schwimmflügeln
 (0)
Erschienen am 01.05.2015
HC RothGenpoolparty
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Genpoolparty
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Erschienen am 27.05.2016
HC RothKiwi mit Zitrone
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Kiwi mit Zitrone
Kiwi mit Zitrone
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Erschienen am 29.10.2018

Neue Rezensionen zu HC Roth

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TharinaWagners avatar

Rezension zu "Der Flug des Pinguins" von HC Roth

Natürlich können Pinguine fliegen :)
TharinaWagnervor 3 Jahren

Auf Hc Roth kam ich durch den Club Wakuum in Graz. Dort haben wir vor kurzem eine gemeinsame Lesung abgehalten. Hc ist ein ziemlich abgedrehter Typ, der sich anscheinend hin und wieder für einen Rockstar hält. Dementsprechend unterhaltsam sind auch seine Lesungen. 

„Der Flug des Pinguins“ passt hervorragend zu einem, sich mit Gitarre am Boden wälzenden Autoren. Die Grundidee dieses Romans finde ich sehr originell. Und zwar passieren hier zwei Geschichten parallel – was an sich ja nichts Neues ist, in dieser Form allerdings schon – zumindest für mich. 

Lasst mich mit der ersten Geschichte beginnen; der eines erfolglosen Autoren, der den großen Namen Rilke trägt. Doch selbst sein Name kann ihn nicht davon abhalten, sich in seiner versifften Bude lauwarmem Bier hinzugeben und im Selbstmitleid zu versinken. Das hat der Autor sehr bildhaft beschrieben – ich konnte mir sehr gut eine viel zu dunkle, muffig riechende Wohnung vorstellen. Ein bisschen Schimmel in den Zimmerecken, diverse Körperbehaarung zwischen Essensresten am Boden verstreut. Der Grund für besagtes Selbstmitleid ist, dass sich kein Verlag für Rilkes Debütwerk interessiert - falls die „Verlagsmenschen“ sich überhaupt die Zeit nehmen, um sich sein Meisterwerk anzusehen. Das bezweifelt Rilke. Zusammen mit Pizzakartons und leeren Bierdosen stapeln sich Absagen in seiner Wohnung, die ja eigentlich gar nicht seine, sondern die Wohnung des Vaters seiner Freundin ist. Das ist SIE - die einzige Person, die an ihn glaubt und doch eigentlich viel zu perfekt ist, um Interesse an ihm und seinem verkümmerten Dasein zu haben – was Rilke, wie üblich erst dann merkt, als sie ihn tatsächlich sitzen lässt – auf diesem dreckigen Sofa, in der dreckigen Wohnung voller lauwarmer Bierdosen. Von da an geht es für unseren Anti – Helden nur noch steiler bergab. Scheinbare Zufälle hindern ihn daran sich wieder aufzurappeln. Das einzige, was seine Laune immer ein bisschen verbessern kann, ist sein eigener Roman, in dem er, immer wieder aufs Neue, liest. Genau dieser Roman ist die parallele Handlung. 

Rilkes Roman erzählt die Geschichte eines Pinguins – eines wirklichen Pinguins, gar nicht metaphorisch gemeint. Dieser heißt Billy Pinguin und lebt am Südpol. Abgesehen davon, dass es ihm dort viel zu kalt ist, hat er große Zweifel daran, an diesem Ort jemals seinen großen Traum, nämlich Rockstar zu werden, erfüllen zu können. So lässt er seine Mutter und seine Heimat hinter sich und macht sich auf den Weg nach Amerika. Obgleich der Pinguin auch seine Höhen und Tiefen erlebt, scheint er es um einiges leichter zu haben, als Rilke selbst. Manchmal könnte man sogar meinen, sein Erfinder sei ein wenig neidisch auf ihn. Wahrscheinlich absichtlich weisen die beiden Geschichten mehrere Parallelen auf – wie zum Beispiel die Suche nach der Erfüllung des großen Traums. Obwohl Rilke von Anfang an eher wie ein Versager wirkt, gelingt es dem Autor eine positive Grundstimmung zu schaffen. Das Thema „großer Traum“ gefällt mir persönlich immer sehr gut, egal wie unrealistisch die Geschichte dazu sein mag. Macht es nicht gerade besonders Spaß beim Lesen in eine Welt, weit weg von der Realität einzutauchen? Zumindest solange die Botschaft stimmt. „Der Flug des Pinguins“ hat neben mehreren Botschaften auch sehr viel Witz.

Womit ich mich persönlich nicht identifizieren kann, da mich diese Musikschiene gar nicht interessiert, sind die oft angesprochenen Rockmusiker und –Titel. Trotzdem passen diese natürlich bestens zur Geschichte, machen diese sogar noch authentischer. 

Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse ein wenig, was mich kurz verwirrt und vor allem überrascht hat. Ich habe mich währenddessen gefragt, wie der Autor da wohl zu einem passenden Ausgang finden würde – doch es gelingt ihm, überzeugt euch selbst davon. Ich hatte großen Spaß an der Geschichte über den erfolglosen Autoren und den animalischen Rockstar und kann sie nur weiterempfehlen. 

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Vivienne_Pschels avatar

Rezension zu "Frosch mit Socken" von HC Roth

Die perfekte Gutenachtgeschichte mit viel Spaß!
Vivienne_Pschelvor 4 Jahren

HC Roths „Frosch mit Socken“ ist zwar mit 60 Seiten ein eher schmales Kinderbuch, doch dafür ist die Geschichte darin umso größer.
Dass dieser Autor einen Sinn für Humor hat, merkt man schon auf den ersten Seiten. Egal ob man nun ein Vorschulkind ist, was abends noch eine lustige Gutenachtgeschichte braucht, oder ob man die Mama oder die Oma ist, die das Buch vorliest, man kommt bei dieser Geschichte aus dem Kichern nicht mehr raus.
Es ist der junge Manuel Magnoli, der im Mittelpunkt dieser Geschichte steht. Der hat neben seiner Neugierde auch noch viel Phantasie und gelangt mithilfe dieser mit seinem neuen Freund, den Frosch mit Socken, in eine völlig neue Welt. Die ist der unseren ganz ähnlich, nur ist in Froschkonesien alles viel bunter, lustiger und vor allem: viel froschiger. Er erlebt fern von einer Welt mit Erwachsenen viele spannende Abenteuer, von denen wir nur träumen können. Oder vielleicht auch nicht?
„Frosch mit Socken“ ist eine verrückte und spannende Geschichte, und zwar nicht nur für Kinder, sondern auch für uns Erwachsene.

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H

Rezension zu "Der Flug des Pinguins" von HC Roth

Der Flug des Pinguins (www.t-arts.de)
hcrothvor 5 Jahren

www.t-arts.de:
HC Roth – Der Flug des Pinguins – Natural Born Rockstar
Ein Held heißt Rilke, einfach nur Rilke. Er hält sich für einen begnadeten Schriftsteller. Leider kann er mit seinem Buch-Manuskript „Der Flug des Pinguins“ keinen Verleger so recht begeistern. Damit sind wir beim Helden der Geschichte in der Geschichte. Nämlich Billy Pinguin, ein jugendlicher revoltierender Kaiserpinguin aus der Antarktis. Billy Pinguin verabscheut Schnee, Eis, Kälte. Verständlich. Aber er hat Schulbildung und Halbbildung aus der verlassenen Forschungsstation. Letztere hat Billy eine Gitarre und die Leidenschaft für Rock überlassen. Billy will nach Amerika und dort Rockstar werden. Nun, nach Amerika findet er nicht, aber er wird tatsächlich ein Rockstar. Allerdings auf abenteuerlichen Wegen. Was wohl so manche Parallele zu wirklichen Rockstars aufnimmt. Der Schreiber dieser Geschichte – Rilke nämlich – ist in jeder Hinsicht vollkommen verpeilt. Weder in ökonomischer, schriftstellerischer noch in beziehungstechnischer Hinsicht hat er auch nur einen kleinen Schimmer einer Ahnung von der Realität. Ein Chaot, ein Verlierer, ein blindes Huhn, welches kein Korn findet. Kein Geld, dafür Bier. Viel Bier. Sehr viel Bier. Zuviel Bier. Und damit haben wir auch schon eine Besonderheit der Schriftstellergeschichte: Gefühlte tausendfache Wiederholung von Steigerungen von Eigenschaften, Zuständen, Erlebnissen. Kurios zu lesen aus der Sicht eines Verlierers, der sich für einen literarischen Überflieger hält. Seine Geschichte von Billy Pinguin ist sein Lebensinhalt und Lebensmittelpunkt. Billy Pinguin wird für Rilke zum Idol, Ideal, zum Träger seiner Träume. Eine Identifizierung mit Billy? Nicht unbedingt. Billy tut etwas. Rilke lässt tun. Lässt sich schieben, schubsen. Lässt andere entscheiden. Rilke klammert sich an die Geschichte von Billy Pinguin. Ein Kaiserpinguin, der wie er – Rilke – etwas Besonderes innerhalb der umgebenden Masse darstellt. Und der sich den Erfolg ertrotzt, erkämpft. Ja besser noch: Billy Pinguin fliegt. Jedenfalls in Rilkes Geschichte.
Der Flug des Pinguins – schon bald ahnt der Leser, wie diese Geschichte enden wird. Doch die absonderliche Sprache der Pinguingeschichte ist dermaßen abstrus – also eigentlich möchte ich es als Blödsinn abtun, kann aber nicht ablassen, die Gedanken, Pläne und Erlebnisse von Billy zu verfolgen. Gitarre spielend in den Straßen von Kapstadt! Wie kommt man auf solch eine Idee?! Jedenfalls passt die Sprache zur verrückten Idee eines Gitarre spielenden Kaiserpinguins.
Rilke findet letztendlich auch sein erfülltes Leben mit Ordnung und festen Regeln. Er setzt auch alles daran, dieser Ordnung nicht verlustig zu gehen.
„Der Flug des Pinguins“ ist ein Buch, welches man trotz Ermangelung inhaltlicher tiefschürfender Gedanken, nicht mehr zur Seite legt. Denn irgendwo sitzt immer ein kleines „Aha“. Und es ist amüsant. Und voller Phantasie.
Edith Oxenbauer
April 2013

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