Ha Jin Nanking Requiem

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Inhaltsangabe zu „Nanking Requiem“ von Ha Jin

Nanking, Dezember 1937: Die japanische Armee verübt ein unvorstellbares Massaker an der chinesischen Zivilbevölkerung. Die amerikanische Missionarin Wilhelmine „Minnie“ Vautrin ist eine von wenigen Mitarbeitern ausländischer Einrichtungen, die sich entschließen, zu bleiben. Gemeinsam mit ihrem kleinen Team verwandelt sie das amerikanische College, das sie leitet, in ein Flüchtlingslager für Frauen und Kinder – und rettet Tausenden von Menschen das Leben. Der preisgekrönte Autor Ha Jin erzählt in seinem neuen Roman die tragische Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau. Er hat ihre Tagebücher sowie zahlreiche Zeitdokumente ausgewertet und daraus ein feines Geflecht verschiedener Schicksale und Konflikte geknüpft. Entstanden ist ein ergreifender Antikriegsroman, der dem Leser von heute das Grauen von damals spürbar macht.

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    Bibliomania

    07. January 2016 um 22:49
    miss_mesmerized schreibt Meine Wahl hier die Kriegswirren des japanisch-chinesischen Krieges: Geling Yan - Die Mädchen von Nanking ...

    Zum gleichen Thema habe ich vor nicht allzu langer Zeit das Buch von Ha Jin gelesen "Nanking Requiem". Auch sehr beeindruckend, heftig und traurig...

  • Gemetzel über Gemetzel

    Nanking Requiem

    Bibliomania

    21. November 2015 um 13:20

    China, Nanking 1937. Die Japaner marschieren in China ein und metzeln alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Nicht nur Soldaten und Männer, auch Kinder und Frauen haben darunter zu leiden. Es kommt neben Massenvergewaltigungen auch zu Hungernöten überall. Doch eine Frau, Minnie Vautrin, stellt sich der Katastrophe in einem ehemaligen Elite-Mädchen-College in Nanking. Sie bietet tausenden Flüchtlingen Schutz und rettet damit vielen das Leben. Die Heldentaten dieser Frau werden in "Nanking Requiem" beschrieben. Ein wirklich guten, wenn auch grausamen Buch. Unfassbar, was damals auch in China passiert ist. Ich bin immer noch erschüttert und trauere regelrecht um Minnie, die eine tragische Geschichte hat. Wer sich für die Geschichte und Kultur Chinas interessiert, kann fast gar nicht anders, als dieses Buch zu lesen. Doch Vorsicht, es ist nichts für schwache Nerven.

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  • Wahrheit und Fiktion

    Nanking Requiem

    Wolkenatlas

    21. October 2013 um 08:58

    1937 verüben japanische Truppen in der damaligen chinesischen Hauptstadt Nanking fast über zwei Monate hinweg grausame Taten an der chinesischen Bevölkerung. Exekutionen von bis zu zweihunderttausenden Männern und Frauen, Massenvergewaltigungen, Folterungen und Tötungen von Kleinkindern, Plünderungen und weitere Gräueltaten. Dieser Überfall von Nanking zählt zu den schlimmsten Kriegsverbrechen der Geschichte und wurde bis vor wenigen Jahren in China eher totgeschwiegen, da man die offiziellen Beziehungen zu Japan nicht gefährden wollte. Nichtsdestotrotz ist dieses Massaker tief im Bewusstsein der Chinesen verankert, vor allem im Verhältnis zu Japan. Zu den historischen Tatsachen gibt es viele Dokumente, Fotos, Berichte von Opfern und Zeugen, verschiedene Aufzeichnungen. Diese haben bereits zu einigen Dokumentationen geführt. Dokumente, die im Übrigen bereits 1946 in einem großangelegten Kriegsverbrechertribunal in Tokyo zur Verwendung kamen und nach zwei Jahren zu unzähligen Verurteilungen geführt haben. Aus diesen Überlieferungen hat der 1956 im chinesischen Jinzhou geborene und seit 1985 in den USA lebende Ha Jin einen dichten, teilweise fast unerträglich schockierenden Roman entwickelt, der einen, auch wenn man immer wieder auf etwas unglückliche Formulierungen und stilistische Mängel stößt, nicht loslässt. Ha Jins us-amerikanische Protagonistin, die Missionarin Wilhelmine "Minnie" Vautrin, die Leiterin des Jingling College, versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen und richtet in ihrer Schule ein Flüchtlingslager für Frauen und Kinder ein. Der Roman wird aus der Sicht einer von Ha Jin kreierten Assistentin von Minni Vautrin erzählt, Anling Gao. Diese Perspektive ist ein kluger Kunstgriff, da er Ha Jin größere Freiheit bei seiner Erzählung erlaubt, ohne dabei den Rahmen der historisierenden Erzählung zu verlassen. Fast unerträgliche Schilderungen der Gräueltaten, die allerdings weit entfernt von jeglicher Sensationsschreibe sind, die fast monoton und distanziert erzählt werden, wechseln sich mit der Schilderung von Minnie Vautrins Kampf um das Überleben der vielen Menschen ab, der ständige Kampf, die japanischen Truppen davon abzuhalten, in ihr Lager einzudringen, ein Kampf, der, obschon sie zigtausenden Menschen das Leben rettet, am Ende verlorengeht, was sie in den Selbstmord treibt. Ha Jin erzählt diese Geschichte nüchtern und mit schnörkelloser Prosa, die allerdings in deutscher Sprache einige Prozent ihrer Stärke verliert, weswegen er es auch schafft, die Klippen des "Reißerischen" oder gar "Sensationslüsternen" locker zu umschiffen. Reduziert auf die Geschichte, folgt man ihm gern durch die fast dreihundertfünfzig traurigen Seiten, auch wenn es teilweise recht schwer fällt. Ein starker Roman über ein dunkles Kapitel der Geschichte, der mittlerweile sogar in China erhältlich ist, allerdings in einer etwas zensierten Version. Starke Empfehlung. (Erstveröffentlicht auf www.sandammeer.at Roland Freisitzer; 01/2013)

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