Haemin Sunim

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Die Magie des Innehaltens

Neu erschienen am 26.10.2018 als Spiralbindung bei Scorpio Verlag.

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Rezension zu "Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst" von Haemin Sunim

Langsam gehen und betrachten - der Buchtitel ist schon der erste Impuls.
graphidavor 3 Monaten

Haemin Sunims Buch "Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst" gibt Impulse und stimmt nachdenklich.
Es ist kein ‚Lesebuch‘ sondern ein ‚ich-schaue-immer-wieder-mal-rein-Buch‘ und das ist wohl vom Autor auch so beabsichtigt.
Haemin Sunim ist Südkoreaner, Buddhist und Zen-Meister und sein Thema heisst Achtsamkeit und Entschleunigung. Allein das Buchcover zeigt schon um was es geht: der Mensch ist winzig klein im Vergleich mit der Natur die uns umgibt. Nur wahrnehmen und achtsam sein müssen wir noch lernen. Dieses Buch hilft dabei sich zu zentrieren, die Welt aus einer anderen Perspektive zu und die eigenen kleinen Probleme in Relation zu sehen. Schlichte Aussagen und kleine Geschichten laden zum Verweilen ein und die Illustrationen sind einen zweiten und dritten Blick wert.

Langsam gehen und betrachten - der Buchtitel ist schon der erste Impuls.

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Rezension zu "Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst" von Haemin Sunim

Erleuchtung erreicht man nicht mit Zynismus
thursdaynextvor 10 Monaten

Der Südkoreaner Haemin Sunim ist sowohl Akademiker als auch Zenmeister. Wie Menschen der westlichen Hemisphäre ticken ist ihm bewusst. Ebenso wonach sie sich sehnen.

Entschleunigung ist das große Thema unserer Zeit und er greift es auf. Schon das Cover lockt mit entspannendem blau, kindlicher Zeichnung und strahlt Ruhe aus. Sinnsuche, Spiritualität und Glück locken den potentiellen Käufer und tatsächlich sind sie in diesem Lebensratgeber zu finden. 

Mir rollten sich anfangs beim Lesen spontan die Zehennägel auf, so eeeeeentschllllllllllleueueuniiiiiigt kommt das Buch daher, doch dann musste ich feststellen, der gute Mönch hat ja Recht. Wie alle die derartige Dalai Lama Sprüche kloppen. Yepp, die wissen wovon sie sprechen. So ein Mönch studiert und praktiziert das jahrelang, lässt sich nicht ablenken von derart trivialen, alltäglichen  Tätigkeiten wie unsereins. Dann kloppt er sich gegen den Kopf und sagt wo's langgeht. Und hat oft auch noch Recht, so wie Haemin Sunim der das ganz einfach darlegt.    

Meist ist es so, dass ein wenig geistig nicht sehr rege Menschen mehr Talent zum Glück haben und mehr Anlass für dieses finden. Wer uninformiert und unreflektiert durchs Leben geht verpasst viel negativen Kram. Wer Bestätigung von einer unsichtbaren, unhör-, und unbeweisbaren höheren Allmacht um seine Person weiß kann sich sicher wähnen und ungünstigenfalls selbstgerecht auftreten.

So unerträglich einfach und schlicht und allseits bekannt also des Autors als Weisheiten verpackte Lebensregeln sind. Sie sind dennoch wahr und zielführend. Die meisten von uns sollten sie auch kennen, viele tun es ganz sicher, die Schwierigkeit liegt nur darin sie immer wieder abzurufen, anzuwenden, zu verinnerlichen und sich auf sie zu besinnen.

DIESE VERDAMMTE ACHTSAMKEIT, die einem im Alltag so gerne flöten wie geht wie auch die Gelassenheit.

Sollte jemand sich von meinem vorherigen Satz angesprochen fühlen dann könnte dieses Buch ihm durchaus hilfreich sein.

Als "Mantrasammlung" um sich immer wieder zu erinnern worum es im Leben geht. Vorrausetzung sie oder er sind fähig und bereit naiv und kindlich vertrauensvoll auf die Welt und diese so flach erscheinenden weisen Sprüche blicken zu können. 

Ja, sie erscheinen dämlich und klischeehaft, doch sie funktionieren.

Leben ist einfacher als es manchen von uns erscheint.

Ein paar der Zenmeistersprüchlein werde ich mir also als personal Mantras mitnehmen, bevor dieses Buch wieder zurück in die Stabi getragen wird. Einen Platz in der heimischen Bibliothek kriegt es nicht. Dafür war es mir, auch wegen der naiven, gewollt beruhigenden Illustrationen (Achtung, kontraproduktiv) zu blöde. Außerdem gibt es am Schluss Gebetsanweisungen die sich an  irgendeinen Gott richten den die Leser beliebig einsetzen dürfen.

Gottloser Zenbuddhismus wie  Brad Warner ihn verkauft ist da nachhaltiger und mir einleuchtender.

Fazit:

Zu Erleuchtungszwecken einfach mal das Licht anmachen.   

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