Hafsah Faizal

 4,3 Sterne bei 11 Bewertungen

Neue Rezensionen zu Hafsah Faizal

Cover des Buches We Free the Stars (Sands of Arawiya, Band 2) (ISBN: 9780374311575)S

Rezension zu "We Free the Stars (Sands of Arawiya, Band 2)" von Hafsah Faizal

Ich liebe einfach alles daran!
sophiesbuchliebevor 4 Monaten

Das Buch konnte mich voll und ganz überzeugen. Der Schreibstil ist, wie in Band 1, absolut faszinierend. Er ist poetisch und gleichermaßen locker und leicht. Das arabisch angehauchte Setting ist für mich nach wie vor unheimlich spannend. Die Geschichte ist in diesem Band nochmal spannender und actionreicher und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und dann die Charaktere: sie sind das Herzstück der Geschichte. Ich liebe sie alle so sehr. Ich habe ja schon in der Rezi zu Band 1 erwähnt, dass hierbei die Found Family Trope eine große Rolle spielt und die Beziehungen zwischen den Charakteren sind dabei so authentisch, so nachvollziehbar, so greifbar und einfach so so schön. Ich liebe diese Truppe einfach! Kein einziger Charakter ist flach oder farblos, sie sind alle dermaßen interessant und fantastisch ausgearbeitet. Und die Liebesgeschichte ist eine ganz ganz zarte, bei der man die beiden gerne in die richtige Richtung hätte schubsen wollen und dennoch genossen hat, dass sich dafür so viel Zeit genommen wurde. Ich habs geliebt. 

Ich kann euch diese Reihe wirklich nur ans Herz legen, denn auch We free the stars ist ein absolutes Highlight für mich. Das Buch ist temporeich, voller Wendungen, die einen aus dem Nichts in völliger Verwirrung zurücklassen und dabei so emotionsgeladen, dass man sich von Freude zu Trauer zu Wut zu Ratlosigkeit zu Nervosität und wieder zurück bewegt. Das Buch hat mir mein Herz herausgerissen und es danach wieder geheilt. Und der Schreibstil und die Charakere sind einfach nur perfekt. 

Große Leseempfehlung von mir!

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Cover des Buches We Hunt the Flame (Sands of Arawiya Book 1) (English Edition) (ISBN: 9780374311568)S

Rezension zu "We Hunt the Flame (Sands of Arawiya Book 1) (English Edition)" von Hafsah Faizal

Absolutes Highlight und klare Leseempfehlung
sophiesbuchliebevor 4 Monaten

Ich bin völlig fasziniert von diesem Buch. Zugegeben, man muss sich wirklich erst einmal reinlesen. Besonders, wenn man, wie ich, nicht so vertraut ist mit der arabischen Kultur und Spache. (Da kann ich euch übrigens das Glossar, das es online zu finden gibt, empfehlen) Aber mit jedem Kapitel wird man mehr und mehr in diese Welt und diese Geschichte hineingezogen, bis man irgendwann nicht mehr aufhören kann zu lesen.


Der Schreibstil ist an einigen Stellen geradezu poetisch, was wunderbar in das Setting von tausend und einer Nacht, der Wüste und den Mysterien des Landes passt. 

Das Worldbuilding ist grandios. Die Beschreibungen der Umgebung, der Kleidung, der Kultur und auch der Speisen ist so detailliert, dass man sich alles genaustens vorstellen kann, als würde man mit im Raum stehen. 

Und auch die Charaktere sind ein Meisterwerk an Tiefe, Komplexität und Authentizität. Jeder der Charaktere ist so einzigartig in seinen Emotionen, Ängsten und Beweggründen. Man bekommt immer genau zur richtigen Zeit eine weitere Hintergrundinformation, die den jeweiligen Charakter noch greifbarer macht. Dies gilt für Haupt- und Nebencharaktere gleichermaßen. Sie sind alle so vielschichtig und die Beziehungen zwischen ihnen so echt. Es wurde sich geneckt, über den anderen lustig gemacht, es wurden Gemeinheiten ausgetauscht, Drohungen ausgesprochen, Erinnerungen geteilt, Bündnisse eingegangen, Freundschaften geschlossen. Es gab tiefe, lange bestehende Verbindungen zwischen einigen Charakteren und neue, rohe. Eine Mischung, die in mir alle möglichen Gefühle hervorgerufen hat.


We hunt the flame hat einfach so viel zu bieten: arabische Einflüsse in Kultur, Kleidungsstil, Speisen und Spache, im Setting und der Atmosphäre, Charaktere, die man innerhalb kürzester Zeit ins Herz schließt, verschiedene Tropes, wie Enemies to Lovers, Enemies to Bestfriends und Found Family. Es war packend, tiefgreifend, lustig, emotional, poetisch und authentisch. Und es hat einfach Spaß gemacht beim Lesen und Lust auf Teil 2.


Für mich ein Highlight und eine klare Leseempfehlung!

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Cover des Buches We Free the Stars (Sands of Arawiya, Band 2) (ISBN: 9780374311575)M

Rezension zu "We Free the Stars (Sands of Arawiya, Band 2)" von Hafsah Faizal

Eine Reihe, die mit Fortgang erst so richtig an Kraft gewinnt
Moni2506vor 9 Monaten

„We Free the Stars“ von Hafsah Faizal ist der zweite Teil der „Sands of Arawiya“-Reihe, in dem es um Arawiya und den Kampf um die Wiederherstellung der Magie geht. Erschienen ist der Roman bei Farrar, Straus and Giroux im Januar 2021. 


Der Kampf auf Sharr ist beendet und den Arz, einen dunklen mystischen Wald, gibt es nicht mehr. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Altair ist Gefanger des Lion of the Night und die Gruppe rund um Nasir und Zafira macht sich auf den Weg, um die Herzen der Sisters of the Old an ihren rechtmäßigen Platz zu bringen, damit es wieder Magie in Arawiya gibt. Auf ihrem Weg werden Nasir und Zafira auf Probe gestellt. Zafira ist an den Jawarat, ein Buch, gebunden und hört Stimmen. Sie muss Acht geben, dass das Chaos nicht die Oberhand gewinnt. Nasir war die letzten Jahre der Prince of Death und hat den Tod zu vielen Menschen gebracht. Eine dunkle Macht schlummert in ihm und er muss lernen diese zu beherrschen. 


Was für ein Buch und was für eine Reihe. Dies ist ein Buch, dass erst so richtig an Kraft gewinnt, je mehr man es auf sich wirken lässt und darüber nachdenkt. Das mag ein wenig anstrengend klingen, aber es lohnt sich. 

Das Buch lässt sich insgesamt gut lesen, auch wenn der Wortschatz nicht ganz einfach ist und ich erst wieder ein Gefühl für die eingestreuten arabischen Begriffe entwickeln musste. Die Autorin spielt mit der Sprache und den Bedeutungen von Worten. Leider gibt es die Reihe derzeit nur auf englisch und auch ein Glossar fehlt im Buch, dies gibt es allerdings im Internet und dort werden die wichtigsten Ausdrücke und Begriffe erklärt. 

Die Welt von Arawiya konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Reihe ist am alten Arabien angelehnt und ich finde, das merkt man auch, insbesondere bei den Wesen, die im Buch vorkommen. Es gibt Si‘lah, Mariden und Ifriten, die ich alle schon in den Büchern von Akram El-Bahay kennengelernt habe, die hier allerdings auch ein wenig anders sind und neue Facetten dazu gewinnen. Es gibt einen Sultan, es gibt Minarette, es werden Scimitar und Jambiya genutzt und noch einiges mehr. Ich hatte ein wahres Kopfkino und könnte mir die Reihe auch sehr gut als Film vorstellen. Es ist ganz eindeutig Fantasy, aber die Welt wirkte dennoch sehr real auf mich. 

Das Spannungslevel variiert. Es gibt immer wieder sehr spannende Szenen mit Kämpfen und unvorhergesehenen Entwicklungen, aber es wird sich auch Zeit genommen, sich die Geschichte entwickeln zu lassen. Es geht in dem Buch sehr viel um Selbstreflektion, jeder Charakter hat seine ganz eigenen Motive, um für das selbe Ziel zu kämpfen, jeder hat seine eigenen inneren Kämpfe zu bestehen und muss seinen Platz im Gesamtgefüge finden und dies geht nicht ohne Fehler vonstatten. 

Je mehr ich über dieses Buch nachdenke, umso mehr gibt es mir. Das Buch hatte so eine Tiefe, über die man noch sehr lange nachdenken kann, wenn man will. Freundschaft, Vertrauen, Ehrlichkeit und Zusammenhalt sind wichtige Themen im Buch. Es ist eine sehr ungewöhnliche Truppe entstanden, die dennoch gemeinsam funktioniert. Keine Charakter war einfach. Jeder hatte zwar eine gewisse Rolle zu erfüllen, jeder musste aber auch erstmal den Weg dorthin finden, jeder hatte Gutes als auch Böses in sich, jeder hatte Erlebnisse, die einen geprägt haben und dies wurde auch beim Bösewicht durchgezogen. Es gibt eine Hintergrundgeschichte, die diesen greifbarer macht, die einen mitfühlen lässt, die einen zu einem gewissen Grad Verständnis aufbringen lässt und das sind doch eigentlich die besten Bösewichte; die, die wir irgendwie auch verstehen. 

In dem Buch gibt es eine ganze Menge tolle Repräsentation. Es ist eine Own-Voice Autorin, wir haben PoC-Charaktere, es gibt einen asexuellen Charakter, tolle Freundschaften, eine tolle Liebesgeschichte und noch vieles mehr. Bei der Liebesgeschichte hatte ich zeitweise etwas Angst, dass es mir zu viel wird, aber letzten Endes hat das Buch immer wieder die Kurve bekommen und es waren wirklich schöne Szenen dabei. 

Insbesondere beim asexuellen Charakter wirkte alles so passend. Es wirkte einfach natürlich und richtig, es wurde nicht negativ dargestellt und es wurde nicht so dargestellt, dass dieser Person dadurch irgendwas im Leben fehlt. 

Am Ende des Buches gibt es eine kurze Danksagung. Weiteres Zusatzmaterial findet sich im Buch nicht. Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es online ein Glossar zu finden und die Personenanzahl ist überschaubar genug, so dass ein Personenverzeichnis nicht nötig ist. Viele Begriffe werden auch direkt im Buch erklärt oder ergeben sich aus dem Kontext. 


Fazit: Eine Reihe, die für mich zwar erst mit Voranschreiten der Geschichte so richtig an Kraft gewonnen hat, die mich letzten Endes aber vollkommen überzeugen konnte. Arawiya ist eine Welt, die sehr real wirkt und die man sich sehr gut vorstellen kann. Wer tiefgehende Charaktere und ein arabisches Setting sehr mag, ist hier genau an der richtigen Adresse. 

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