Hagen Kunze

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Gesang vom Leben, Spioninnen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hagen Kunze

Hagen Kunze, Jahrgang 1973, geboren in Naumburg, aufgewachsen in einer Pfarrersfamilie, Studium der Musikwissenschaften, Journalistik und Philosophie in Leipzig, Graz und Halle. Freiberufliche Arbeit als Publizist und Musikkritiker für Tageszeitungen und Fachzeitschriften im In- und Ausland, eigene Buchveröffentlichungen sowie Mitarbeit bei Buchprojekten, zudem tätig als Kirchenmusiker. 2001 bis 2004 Redaktionsleiter der Döbelner Allgemeinen Zeitung. 2008 bis 2012 Chefdramaturg des Mittelsächsischen Theaters Freiberg/ Döbeln.

Neue Bücher

Cover des Buches Gesang vom Leben (ISBN: 9783894878115)

Gesang vom Leben

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Neu erschienen am 19.03.2021 als Hardcover bei Henschel Verlag in E.A. Seemann Henschel GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Hagen Kunze

Cover des Buches Spioninnen (ISBN: 9783897985254)

Spioninnen

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Erschienen am 12.10.2017
Cover des Buches Gesang vom Leben (ISBN: 9783894878115)

Gesang vom Leben

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Erschienen am 19.03.2021
Cover des Buches Lobgesang (ISBN: 9783865413369)

Lobgesang

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Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches GIN (ISBN: 9783897985520)

GIN

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Erschienen am 19.09.2018
Cover des Buches Clara & Robert Schumann - Musik und Liebe (ISBN: 9783897982789)

Clara & Robert Schumann - Musik und Liebe

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Erschienen am 10.09.2009
Cover des Buches Die Geheimnisse der Familie Bach (ISBN: 9783897984752)

Die Geheimnisse der Familie Bach

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Erschienen am 15.06.2017
Cover des Buches Das Thomaner-Büchlein (ISBN: 9783897984530)

Das Thomaner-Büchlein

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Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Das kleine Bach-Büchlein (ISBN: 9783897980174)

Das kleine Bach-Büchlein

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Erschienen am 15.06.2017

Neue Rezensionen zu Hagen Kunze

Cover des Buches Gesang vom Leben (ISBN: 9783894878115)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Gesang vom Leben" von Hagen Kunze

Dieser Tusch verklingt niemals!
aus-erlesenvor einem Monat

Etwas großspurig konnte man behaupten: „Hier waren sie alle!“ Leipzig, die Stadt der Hochkultur, der Musik lässt sich gern dieses Image gefallen. Der Thomanerchor. Bachs Wirken in der Thomaskirche. Mendelssohn-Bartholdy Engagement am Gewandhaus. Schumann, Wieck, die hier nicht nur heirateten, sondern wunderbare Werke schufen. Wagner, der hier geboren wurde und seine Werke uraufführte. Bis hin zu Demonstrationen für Beatmusik, der unüberschaubar großen Kneipenmusikszene, Jazzfestival und - damit schließt sich der Kreis – Klassik unter freiem Himmel.

Die Liste der Namen großer Meister ließe sich schier endlos fortsetzen. Gustav Mahler wirkte zwar nur kurz in Leipzig, er stand im Konkurrenzkampf mit dem Kapellmeister Nikisch, dessen Namen ein idyllischer Platz im Zentrum immer noch trägt. Er wird wohl mit wenig Wehmut an seinen Abschied aus der Musikstadt denken. 

Wien und Paris waren und sind wohlklingende Namen in der Welt der Musik und Musiker. Wer hier arbeitet, kann Großes vollbringen. Leipzig steht in der Rangliste sicher nicht weit dahinter. Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts gründeten sich zahlreiche Chöre. Durch den Mitgliedsbeitrag sicherte man sich Engagement und Können. Nicht jedermann konnte einen Taler für die Kunst entbehren.

Hagen Kunze beschreibt in seiner Biographie der Musikmetropole Leipzig – so der Untertitel des Buches – eine Stadt, deren Bürger beseelt sind vom Gedanken sich kulturell auszudrücken. Oft probiert, doch nie erreicht, könnte man den anderen Städten zurufen. Denn Leipzig kann bis heute mit einem weltberühmten Chor und einem weltberühmten Orchester auftrumpfen. Sobald der Thomanerchor eine Tournee ankündigt, ist sie ausverkauft. Und das Gewandhausorchester, das so ganz nebenbei auch einen mehr als vorzeigbaren Chor aufweisen kann, steht nur mit ganz wenigen Orchestern der Welt auf einer Stufe. Auf der obersten, natürlich. 

Dieses Buch gibt einen tiefen Einblick in das Leben als Künstler. Es ist ein hartes Brot, das es sich zu verdienen gilt. Eine Erkenntnis, die bis heute Gültigkeit besitzt. Auch darüber berichtet Hagen Kunze. 

Und belässt es nicht bei der Klassik. Im Herzen der Stadt steht der älteste Studentenclub Europas, die Moritzbastei. Die Klassikaufführungen auf dem Marktplatz unter freiem Himmel finden regen Zulauf. Das Gewandhaus sorgte beim Bau in den 80er Jahren für Erstaunen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Architektonisch ein Hingucker von außen, von innen ein Genuss höchster Qualität. Wer mit diesem Buch im Gepäck durch Leipzig schlendert, trifft auf Schritt und Tritt auf Musik. Denkmäler, Büsten, Straßenschilder, Gebäude – hier wirkte, wer etwas auf sich hielt und / oder Großes vorhatte. 


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Cover des Buches Spioninnen (ISBN: 9783897985254)HEIDIZs avatar

Rezension zu "Spioninnen" von Hagen Kunze

Spionagefrauen und ihre Biografien
HEIDIZvor 3 Jahren

Im Zuge der Recherchen zu meinem neuen Buch hatte ich nach Literatur gesucht, die mich in die Thematik einführt und mir Fakten und Wissen vermittelt. Das Buch "Spioninnen - Mata Hari und andere Frauen in geheimer Mission" war eine der Publikationen, die ich im Laufe meiner Recherchen und des Schreibens meines Buches gelesen hatte - gern möchte ich heute darstellen, wie mir das Buch gefallen hat.

 

Das Büchlein beinhaltet 12 Biografien berühmter Frauen der Weltgeschichte von Belle Boyd über Mata Hari, Elisabeth Schragmüller bis hin zu Ethel Rosenberg, Ruth Werner und Melita Norwood. All diese Frauen hatten sich der Spionage verschrieben und Autor Hagen Kunze beschreibt ihre Biografien.

 

Das Buch - also die einzelnen Biografien - sind in der Gegenwart geschrieben - das liest sich gut und man kann sich prima mit den beschriebenen Frauen identifizieren. Man erfährt nicht nur die einzelnen Biografien, sondern erhält auch einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Spionagetätigkeit überhaupt.

 

Leseprobe:
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Kein Mann ist vor ihr sicher:

Hilde Krüger

9. November 1912 bis 8. Mai 1991

 

Mexiko-Stadt im Sommer 1941: Während es scheint, dass sich die "alte Welt" nach Hitlers Überfall auf die Sowjetunion pulverisiert, feiert die mexikanische Oberschicht in einer französischen Villa in der feinen Colonia Roma eine Party, als gäbe es keine Nachrichten aus Europa. ...

 

Zu den Frauen gibt es jeweils auch eine Porträtabbildung.

Kurz und knackig könnte man die zusammenfassenden Biografien der Spionage-Damen bezeichnen. Mir hat es sehr gut gefallen, wie der Autor an die Sache herangegangen ist und sie umgesetzt hat.

 

Mitunter sind besondere Sätze innerhalb der Texte in blau und kursiv gedruckt.

 

Man kann sehr gut herausfiltern, was das besondere ist an Frauen, die Spionage betreiben bzw. betrieben. Die Frauen arbeiteten aus ganz unterschiedlichen Motiven als Agentinnen und so ist jede Biografie für sich spannend, informativ und kurzweilig erhellend zu lesen.

 

Dass sie gefahrvoll lebten kommt sehr gut zum Ausdruck und auch ihre Besonderheiten innerhalb ihrer Spionagetätigkeit.

 

Außerdem erfährt man viel Historisches rund um die Tätigkeiten der Frauen - alles in allem ist das Buch rundherum eine gelungene Publikation, die sich sehr flüssig und verständlich lesen lässt.

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Zusätzliche Informationen

Hagen Kunze wurde am 21. August 1973 in Naumburg (Deutschland) geboren.

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