Hagen Kunze Spioninnen

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Inhaltsangabe zu „Spioninnen“ von Hagen Kunze

Dieses packende Buch widmet sich der weiblichen Seite der Spionage - einem mit Mythen umwobenen und doch sehr realen Gewerbe. Und es versucht die Frage nach den Motiven dieser mutigen Frauen zu beantworten: Warum leben Frauen undercover, warum werden sie zu Verräterinnen, Verschwörerinnen oder gar Landesverräterinnen?
Wohl jeder hat schon einmal von Mata Hari gehört, die als bekannteste Spionin in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Mata Haris Schicksal steht bis heute exemplarisch für viele Frauen, die sich für ein Leben voller Gefahren und Geheimnisse entschieden haben.
Das Buch bietet bewegende Porträts von Spioninnen im Wandel der Zeiten: von Belle Boyd und Mata Hari bis hin zu Josephine Baker, Elisabeth Schragmüller, Ethel Rosenberg, Melita Norwood oder Ursula Kuczynski (Ruth Werner).

Man kann sehr gut herausfiltern, was das besondere ist an Frauen, die Spionage betreiben bzw. betrieben.

— HEIDIZ
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  • Spionagefrauen und ihre Biografien

    Spioninnen

    HEIDIZ

    11. February 2018 um 10:42

    Im Zuge der Recherchen zu meinem neuen Buch hatte ich nach Literatur gesucht, die mich in die Thematik einführt und mir Fakten und Wissen vermittelt. Das Buch "Spioninnen - Mata Hari und andere Frauen in geheimer Mission" war eine der Publikationen, die ich im Laufe meiner Recherchen und des Schreibens meines Buches gelesen hatte - gern möchte ich heute darstellen, wie mir das Buch gefallen hat.   Das Büchlein beinhaltet 12 Biografien berühmter Frauen der Weltgeschichte von Belle Boyd über Mata Hari, Elisabeth Schragmüller bis hin zu Ethel Rosenberg, Ruth Werner und Melita Norwood. All diese Frauen hatten sich der Spionage verschrieben und Autor Hagen Kunze beschreibt ihre Biografien.   Das Buch - also die einzelnen Biografien - sind in der Gegenwart geschrieben - das liest sich gut und man kann sich prima mit den beschriebenen Frauen identifizieren. Man erfährt nicht nur die einzelnen Biografien, sondern erhält auch einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Spionagetätigkeit überhaupt.   Leseprobe: ======== Kein Mann ist vor ihr sicher: Hilde Krüger 9. November 1912 bis 8. Mai 1991   Mexiko-Stadt im Sommer 1941: Während es scheint, dass sich die "alte Welt" nach Hitlers Überfall auf die Sowjetunion pulverisiert, feiert die mexikanische Oberschicht in einer französischen Villa in der feinen Colonia Roma eine Party, als gäbe es keine Nachrichten aus Europa. ...   Zu den Frauen gibt es jeweils auch eine Porträtabbildung. Kurz und knackig könnte man die zusammenfassenden Biografien der Spionage-Damen bezeichnen. Mir hat es sehr gut gefallen, wie der Autor an die Sache herangegangen ist und sie umgesetzt hat.   Mitunter sind besondere Sätze innerhalb der Texte in blau und kursiv gedruckt.   Man kann sehr gut herausfiltern, was das besondere ist an Frauen, die Spionage betreiben bzw. betrieben. Die Frauen arbeiteten aus ganz unterschiedlichen Motiven als Agentinnen und so ist jede Biografie für sich spannend, informativ und kurzweilig erhellend zu lesen.   Dass sie gefahrvoll lebten kommt sehr gut zum Ausdruck und auch ihre Besonderheiten innerhalb ihrer Spionagetätigkeit.   Außerdem erfährt man viel Historisches rund um die Tätigkeiten der Frauen - alles in allem ist das Buch rundherum eine gelungene Publikation, die sich sehr flüssig und verständlich lesen lässt.

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