Rezension zu "Suizidgefährdete Jugendliche unterstützen: ein Leitfaden für Familie, Schule und soziales Umfeld" von Haim Omer
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Nach einer Einleitung, in der in die Verantwortung des gesamten Umfelds eines suizidgefährdeten Jugendlichen sowie den Ansatz der Autor/innen eingeführt wird, ist das Buch in sechs Kapitel unterteilt. Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem neuen Erziehungsparadigma und wie dieses sich auf die Suizidgefährdung von Jugendlichen auswirkt bzw. auswirken könnte. Es geht um Eltern, Schule und andere Unterstützer. Es wird gefragt, wie man in der akuten Krise handeln/reagieren kann. Und es werden verschiedene suizidpräventive Ansätze vorgestellt.
Anmerkungen und weiterführende Lesehinweise finden sich am Ende jedes Kapitels.
Subjektive Eindrücke
Die Texte sind gut verständlich geschrieben und werfen einen umfassenden Blick auf alle Menschen, die mit einem suizidgefährdeten Jugendlichen Kontakt haben. Für alle diese Personengruppen gibt es begründete Hinweise, wie sie sinnvoll vorgehen können, um wirklich hilfreich zu sein. Ob das Buch als Lektüre für die Familienangehörigen geeignet ist, wenn diese keinen medizinischen, sozialpsychologischen oder therapeutischen Hintergrund haben, sei mal dahingestellt. Für sie ist ohnehin eine professionelle Begleitung angesagt.
Das Buch hat mich deutlich bereichert. Ich habe Anregungen bekommen, wie ich in meiner ehrenamtlichen Arbeit noch besser auf suizidgefährdete Menschen eingehen kann. Einige der vorgeschlagenen Texte enthalten zwar ziemlich lange und/oder komplizierte Sätze, aber das kann man ja nach den eigenen Bedürfnissen abändern. Gut ist, dass man die Grundtendenz der Ansprache erkennen kann und damit etwas an der Hand hat, wie man ein solches Gespräch gut führen kann.
Fazit
Das Buch macht Hoffnung, dass zunehmend mehr Jugendlichen geholfen werden kann, die Wirren und Verwicklungen der Pubertät zu überstehen.
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