Hajime Isayama Attack on Titan, Band 1

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Inhaltsangabe zu „Attack on Titan, Band 1“ von Hajime Isayama

Wir befinden uns 2.000 Jahre in der Zukunft... Bis zu 15 Meter große, menschenfressende Riesen haben fast die gesamte Menschheit augerottet. Der klägliche Rest verschanzt sich hinter hohen Mauern. Als eines Tages ein noch viel größerer Riese auftaucht, scheint die vorübergehende Sicherheit beendet zu sein. Der letzte Kampf beginnt...

Ein cooler Auftakt und ein beginnender Kampf gegen menschenfressende nackige Titanen!

— karinasophie
karinasophie

Sehr dramatisch und ziemlich brutal. Aber unfassbar spannend und toll gezeichnet. Die Idee ist auch sehr originell.

— AberRush
AberRush

Zwar sehr brutal, aber echt spannend mit interessanten Charakteren und cooler Story line!

— Pischi
Pischi

Spannender und tiefgründiger als gedacht. Sehr zu empfehlen. Tolle Charaktere.

— Sugarskull
Sugarskull

Ein Comic über eine hinter Mauern zurückgedrängte Menschheit. Die Idee ist klasse !

— Admiral
Admiral

Diese Serie ist der absolute Hammer.

— NorayaKelly
NorayaKelly

Eine absolut zurecht gehypte Serie!

— Slatedfan
Slatedfan

Der erste Manga, der mir von vorn bis hinten gefallen hat.

— kittykaules
kittykaules

Die letzten Menschen werden von "Titanen" angegriffen & es liegt an Eren, Mikasa & Co. sie vor dem Untergang zu bewahren. Was für ein Manga!

— AttackOnDeadpool
AttackOnDeadpool

Einer der besten Mangas für Actionliebhaber

— Ayana21
Ayana21

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  • [Rezension] Hajime Isayama: Attack on Titan - Band 1

    Attack on Titan, Band 1
    karinasophie

    karinasophie

    28. August 2017 um 16:46

    Klappentext: Die Erde gehört riesigen Menschenfressern: den TITANEN! Die letzten Menschen leben zusammengepfercht in einer Festung mit fünfzig Meter hohen Mauern. Als ein kolossaler Titan die äußere Mauer einreißt, bricht ein letzter Kampf aus - um das Überleben der Menschheit!Inhalt: Diese Manga ist Sci-Fi! Es geht um menschenfressende Titanen und eine Stadt die angegriffen wird. Seit über hundert Jahren schon leben die Menschen hinter 50 Meter hohen Mauern die sie vor den Titanen schützen. Niemand weiß woher die Titanen kamen, nur das diese Menschen fressen! Der kleine Junge Eren und die kleine Mikasa sind noch morgens Holz sammeln und niemand scheint es für möglich was an diesem Nachmittag noch geschehen soll. Ein kolossaler Titan, über 50 Meter hoch, kommt und tritt die äußere Mauern ein. Einiges geschieht, dann ein Zeitsprung von 5 Jahren. Eren und Mikasa sind grade mit ihrer Ausbildung fertig als der gleiche kolossale Titan wieder angreift. Diesmal hat er die zweite von drei Mauern im Visier...Buchaufbau: Die Manga besteht aus 191 Seiten, wird wie üblich von hinten nach vorne gelesen, und ist der Auftakt von Hajime Isayamas >Attack on Titan< Reihe. Dieser erste Band ist im März 2014 im Carlsen Verlag erschienen und kostet neu: 6,95€ . Die Serie ist mittlerweile Verfilmt worden und es gibt sie auch als Spiele zu kaufen! Diese Manga wird erst ab 16 Jahren Empfohlen, und dieses Alter würde ich auch nicht ungemein zu unterschreiten empfehlen, da es sich wie schon erwähnt um menschenfressende nackige Titanen handelt!Rezension: Mir hat dieser erste Band an sich sehr gut gefallen. Eren kann ich bislang noch nicht wirklich einordnen. Er ist aber auf jedenfall fest entschlossen seinen Teil zur Befreiung der Menschheit von den Titanen zu leisten und lässt sich von keinen pessimisten aus der Bahn werfen. Mikasa ist eher verschwiegen. Sie scheint ein kleiner "Bad-ass" zu sein, denn in einer Szene laufen Schlägertypen vor ihr weg, den Grund hierfür erfährt man noch nicht. Ich bin gespannt :D Die Titanen an sich sehen sehr gewöhnungsbedürftig aus, sind aber in ihrer bösen Natur gut ausgearbeitet. Auf drei Seiten, welche verteilt in dieser Manga zu finden sind, sind sogenannte >Zur Veröffentlichung freigegebende Informationen< welche Aufschluss über das Mauersystem, sowie über die Ausrüstungen geben. Diese finde ich auch sehr gut eingebaut und diese dienen dem Verständnis ungemein ^^ Die Geschichte und die Kämpfe fand ich auch gut. Den Zwischenmenschlichen Aspekt sowie ein bzw. zwei ziemlich heftige Szenen fand ich einfach zu kurz abgehandelt, sodass zumindest bei mir nicht die Emotionen entstanden sind die hier von nöten gewesen wären, daher auch der Stern abzug. An den Zeichenstil muss ich mich, wie bei jeden neuen Manga, ersteinmal gewöhnen. Der Zeichenstil ist aber angenehm anzusehen und abgesehen von den Titanen nichts "skurriles" an sich. Ein wirklich cooler Auftakt von einer Manga die ich weiterhin verfolgen werde :)

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  • Die Menschheit schlägt in der Dreidimensionalen zurück !

    Attack on Titan, Band 1
    Admiral

    Admiral

    25. April 2016 um 19:42

    Schnell, unvorhersehbar, actionreich und blutig.Was soll ich mehr sagen ?! Das beschreibt Shingeki no Kyojin schon ganz gut. Dennoch: folgt mir in die spoilerreichen Details !Ich will eine versuchte Rezension schreiben bis zu dem Punkt, wo ich momentan bin (die Reihe ist nicht beendet) und wo die Reihe tatsächlich auch eben steht (Kapitel 75 nämlich).Mit Shingeki no Kyojin (oft auch "Attack on Titan") hat Hajime Isayama vom Jahre 2012 an (Erscheinung des 1. Bandes) eine echt schockierende Welt geschaffen. Zugleich ist sie aber auch packend und einfach nur cool.Die Menschheit ist beinahe ausgerottet. 100 Jahre vor Storybeginn erschienen mit einem Mal unglaublich einfache, unerklärbare und starke Wesen: die Titanen. Sie in der Regel nackt, männlich, dämlich grinsend, dämlich an sich, 4-15 Meter groß - und hungrig. Und zwar sind sie hungrig auf Menschen. Mit einem Schlag wurde so beinahe die gesamte Menschheit ausgerottet und vermochte es nur gerade so, sich hinter einer dreifachen Mauer zu verschanzen. Dort überlebten die Übriggebliebenen etwa 100 Jahre unter einer sich manifestierenden Monarchie.Hier setzt die Handlung ein. Denn im 100. Jahr geschieht das unerwartete: eine intelligenter Riesentitan (+50 Meter !) erscheint, tritt das Tor ein und lässt die anderen Titanen in die Stadt ! Der noch junge Eren Jäger (es herrscht großer Streit um die Schreibweise seines Nachnamens. Seht euch dazu nurmal die Diskussionsseite des englischsprachigen Wikipedias an <.<) muss dabei zusehen, wie seiner Mutter vor seinen Augen das Rückgrat brutal gebrochen, bevor sie auch noch gnadenlos in Stücke gerissen aufgefressen wird. Die erste und äußerste der 3 Mauern ("Mauer Maria") fällt und ein großer Teil der (sowieso nur noch wenigen !) Menschen stirbt. Der Rest zieht sich hinter das kleinere Territorium hinter der zweiten Mauer ("Mauer Rose") zurück. Ziemlich blutig, denkt ihr ? Ist es zwar, aber das ist lediglich der Auftakt einer wahren Blutserie. Eren schwört Rache an allen Titanen und verfolgt von da an das Ziel, alle Titanen umzubringen. Er schließt sich nach 5 Jahren (noch immer hasserfüllt) der Aufklärungstruppe an, die eine der 3 militärischen Mächte innerhalb der Mauern ist und zu Erkundungs- und Forschungszwecken oft Expeditionen außerhalb der Mauern unternimmt. Doch plötzlich erscheint der Riesentitan (eben nach diesen 5 Jahren) ein weiteres Mal, um auch die zweite Mauer (ihr erinnert euch: "Mauer Rose") zu zerstören. Eine Schlacht entbrennt. Evtl. wohl eher ein Gemetzel, denn wir als Leser merken erst hier so richtig, wie hilflos die Menschen gegen die Titanen trotz ihrer neuentwickelten Waffen sind. Zahllose zu diesem Zeitpunkt altbekannte oder kennengelernte Charktere werden von den nackten Wesen brutalst hingeschlachtet, zerrissen, verstümmelt, verschlungen, zerstampft, zerquetscht, enthauptet, zerteilt, zum Platzen gebracht oder sonstwas. Die Kreativität des Autors ist hier recht groß.Doch die Menschheit kann zurückschlagen und die Mauer verschließen, als bekannt wird, dass die Grenze zwischen den (anthropomorphen) Titanen und den Menschen gar nicht so groß ist. Denn Eren Jäger kann sich überraschenderweise zu einem Titanen verwandeln !Das reicht zum Inhalt. Keine Lust mehr. Ich würde gerne mehr Bewertendes schreiben.Ich will gerne nur ein paar (wahrscheinlich zusammenhangslose) Einzelgedanken und Eindrücke mit euch teilen.Um Shingeki scheint ja gerade echt ein riesiger Hype zu herrschen ! Das wusste ich allerdings erst, als ich angefangen hatte. Ich kann diesen Hype jedoch mehr als verstehen. Eren Jäger als rachsüchtiger, idealistischer und blutrünstiger Badass und Mikasa als ruhiger, emotionsloser und ruchloser Schatten Erens überzeugen echt. Besonders auschlaggebend ist für den Hype (und das gewiss nicht zu Unrecht !) die unglaubliche epochale Handlungsdichte. Ich habe noch einen Comic gelesen, der so gut das Genre des filmischen Actions auf Papier gebannt hat. So simple Handlungen wie normales Gehen können schon episch in den Kontext eingebunden sein. Alles ist irgendwie aufs Epische abgestimmt. Der Feindkontakt, die Reden, das Kämpfen, das Sterben und das Töten. Den Hype kann ich echt gut verstehen. Eins muss ich Hajim Isayama echt lassen. Seine Kreativität ist wahrlich groß. Dieses dystopische Szenario ist so schockierend wie faszinierend, so selbsterklärend wie gleichzeitig tiefgründig. Er ist echt vielseitig. Wahnsinnig cool ist die Ausrüstung der Soldaten in Shingeki no Kyojin. Weiße enganliegende Hosen, weißes enganliegendes Oberteil, mit einer hellbraunen kurzen Jacke mit langen Ärmeln. Darüber ist ein grüner Umhang mit einem Symbol, das die Zugehörigkeit zum jeweiligen Trupp erkennbar werden lässt (Aufklärung, Militärpolizei und Garnison). Auf den weißen enganliegenden Kleidungsstücken ist noch die sogenannte 3D-Ausrüstung angebracht, die aus stabilisierenden Lederriemen besteht, die sich von Kopf bis Fuß um die Körper zieht. Dazu metallene Scheiden und Schwerter, die in ihrer Form an Teppichmesser erinnern. Seht euch an Bild an, Leute, ehrlich ! Das hat echt gutes Cosplay-Potenzial.Aber zurück zum Comic. Besonders cool gelungen ist auch der 3D-Kampfstil, der auf Wald- oder Häuserkampf spezialisiert ist und Kämpfe in der horizontalen ermöglichen.Am Anfang erscheint der Widerspruch in der Welt Isayamas recht simpel: Mensch gegen Titan. Doch frühestens ab der Verwandlung Erens in einen Titan oder spätestens ab der Episode mit Erens Vater wird klar, dass gar nichts klar ist. Innerhalb der Stadt gibt es zahlreiche Partikularinteressen, die sich zT widersprechen und intrigieren. Selbst der große Feind "Titan" ist gar nicht mehr so klar. Eher scheint der Hobbsche Spruch zu gelten "homo homini lupus". Die Menschen sind ihre eigenen Feinde. Selbst die Titanen in ihrer Verwandelbarkeit und anthropomorphen Gestalt legen das nah.Als noch zu Beginn so unglaublich viele Personen auf grausamste und verstörendste Art verrecken, dachte ich für einen Moment noch, ich hätte einen zweiten George Martin vor mir, der ebenfalls nicht zögert, langbekannte und liebgewonnene Personen sterben zu lassen. Immerhin wurde Eren Jäger zum Protagonisten stilisiert und kurz darauf wird sein Bein abgebissen und er slebst in Teilen gefressen. Ich war schockiert ! Und zugleich fasziniert. Die Welt von Shingeki würde einen derartigen Umgang mit Personen sehr gut erklären. Nur unrealistischerweise überleben stets unsere Protagonisten. Und eine logische Entwicklung geschieht auch nicht wirklich. Die Figuren scheinen mir etwas platt und undifferenziert. Neue Figuren werden auch hier wieder (vgl. Fairy Tails, vgl. dagegen One Piece) punktuell und mit einem nachträglichen Geschichtsabbriss in die Handlung eingeführt.Die erwähnte Epik wird später allerdings auch etwas willkürlich. So sind die Ereignisse um Erwins Armabbriss und Reiners und Bertholds Eingeständnis vor Eren erstaunlich nebensächlich dargestellt im Kontrast zur Tragik und Bedeutung. Das Geständnis der beiden Kameraden findet sogar nur im Hintergrund eines Panels statt.Ich finde also alles in allem, dass der Comic mit dem ersten/den ersten Bänden einen Wahnsinnsauftakt hinlegt, dann jedoch stark nachlässt. Jedoch aufgepasst ! Gerade die letzte Handlungstendenz, in der der Shiganshina Distrikt zurückerobert werden soll, wird wieder an die Handlungsart des Anfangs erinnert. Jedoch befürchte ich mit dem Affentitan doch wieder ein neues "deus ex machina"-Auftauchen (mindestens) eines neuen Charakters.Doch ich bleibe gerne (!) dabei !

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  • Attack on Titan

    Attack on Titan, Band 1
    Slatedfan

    Slatedfan

    10. January 2016 um 16:23

    Die Erde gehört schon lange nicht mehr den Menschen, sondern wurde erobert von den riesigen, menschenfressenden Titanen. Nur ein kleiner Teil der Menschheit ist noch am Leben und ist hinter riesigen Mauern verschanzt. Eines Tages wird allerdings die äußerste Mauer niedergerissen, von einem Titanen, wie man ihn noch nie gesehen hat! Doch die Menschen geben nicht auf. Sie kämpfen weiter, bis zum Tod! Was für eine absolut spannende Geschichte! Ich war von Anfang an total gefesselt. Die Idee der Geschichte ist einfach nur genial. Durchgehend hatte ich Nervenkitzel. Man musste nicht lange warten und schon ist wieder jemand gestorben, was mir immer ein wenig das Herz gebrochen hat. Ich habe nur gehofft, dass nicht einer meiner Lieblingscharaktere stirbt. Ansonsten ist es sehr brutal, was im Manga nicht wirklich stört. Ich bin ehrlich gesagt auch ein kleiner Splatter-Fan. Den Zeichenstil finde ich persönlich eigentlich ziemlich gut, manchmal aber verwirrend. Manche mögen ihn ja nicht. Der Hauptcharakter ist hier Eren, den ich manchmal nervig, manchmal aber auch sehr stark finde. Wen ich nicht mag, ist Armin. Er ist zwar ziemlich schlau, aber auch ein kleines Weichei. Levi und Mikasa sind meine beiden Lieblingscharaktere, da sie beide so schön badass sind. Insgesamt liebe ich diese Reihe einfach nur! Bis jetzt sind bei uns 12 Teile erschienen, in Japan schon 17., sowie einige Spin-Offs. Der Hype ist absolut verdient.

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  • Große... Größere... Titanenhafte Unterhaltung!

    Attack on Titan, Band 1
    rikku_revenge

    rikku_revenge

    01. April 2014 um 18:39

    Inhalt: Ein düsterer Blick in die Zukunft: In 2000 Jahren leben die letzten Menschen dieser Welt eingeschlossen hinter 50 Meter hohen Mauern - wie Vögel in einem Käfig. Warum? Weil sie sich vor den riesigen Titanen schützen wollen, die in der Außenwelt auf sie lauern. Seit mehreren Jahren gab es keine großen Angriffe mehr, doch jeden Tag befürchten die Menschen das Schlimmste. Auch Eren und Mikasa, zwei Teenager, sind unter den letzten Überlebenden. Ihr Vater ist Arzt und ihre Mutter führt den Haushalt. Eigentlich klingt das nach einem normalen Leben, wären da eben nicht die Titanen! Sogenannte Aufklärungstruppen haben sich dazu bereit erklärt, die schützenden Mauern zu verlassen und die Titanen und ihre Schwächen ausfindig zu machen. Doch kaum einer kommt von seiner Reise lebend zurück... Als dann auch noch der "Kolossale Titan" über die Stadt herfällt und ein Elternteil von Eren und Mikasa verschlungen wird, ist für beide klar: Das gibt Rache! Der Kampf um Würde, Freiheit und das nackte Überleben hat begonnen... Meine Meinung: Wenn man in der Manga- und Animeszene etwas bewandert ist, dann kam man in den letzten Monaten um diese Serie gar nicht herum. Attack on Titan war einfach in aller Munde. Die diesjährige Leipziger Buchmesse schien auch von "kolossalen" Cosplays dominiert zu werden. Levi, Hanji und Annie - fast alle Charaktere waren in den Messehallen auffindbar. Doch ist an dem ganzen Hype etwas dran? Vor einiger Zeit hatte ich die erste Folge des Animes angeschaut, weil ich eben so viele gute Stimmen dazu hörte. Und was soll ich sagen? Die Animationen waren super und das Charakterdesign ebenso. Zuerst einmal: Der Manga ist genau wie der Anime sehr blutig. Aus diesem Grund ist er auch mit einem "Empfohlen ab 16 Jahren"-Sticker versehen und zusätzlich eingeschweißt. Wer also beim Anblick von Blut ohnmächtig wird, der sollte eventuell die Finger davon lassen. Alle anderen erwartet eine großartige und düstere Story, die so noch nicht dagewesen ist. Die Vorstellung, dass man wie Vögel in einem Käfig haust und jeden Tag Angst um sein Leben haben muss, ist wirklich beängstigend und auch im Manga durchweg spürbar. Interessant finde ich auch die verkehrten Rollen: Während Eren mutig aber weinend und kopflos voranprescht, ist Mikasa die, die ihn immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt und einen kühlen Kopf bewahrt. Zu Anfang jedes Kapitel bekommt ihr auch nützliche Erklärungen rund um das Titanenuniversum. So wird der Aufbau der Mauern oder auch die Ausrüstung des Aufklärungstrupps näher erläutert. Zum Zeichenstil lässt sich sagen, dass er von Seite zu Seite unterschiedlich ist. Manche Zeichnungen von Isayama wirken fast skizzenhaft, wobei andere so detailliert sind, dass man die Fenster der weit entfernten Häuser noch sieht. Aber all das trägt auch zur Erzählweise des Mangas bei. Genau wie die exzessive Verwendung von Speedlines. Alles erscheint schneller, dynamischer und lebendiger. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Zeichenstil - wie mir - nicht jedem gefällt. Ich hab es lieber ruhiger und nicht so "derbe". Zur Stimmung der Geschichte passt es aber perfekt! Fazit: Mit Band 1 von  Attack on Titan aus der Feder von Hajime Isayama habe ich den furiosen Auftakt der derzeit wohl  meist gehyptesten Mangaserie der Welt gelesen. Die Charaktere sind authentisch dargestellt und jeder hat seine eigenen kleinen aber liebevollen Macken. Ich bin gespannt, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln werden. Die Angst der Menschen vor den Titanen ist bei der Lektüre des Buches fast spürbar. Terror, Schrecken - was wäre, wenn Isayama die Zukunft aufzeigt, die uns tatsächlich eines Tages erwartet? Mit genau dieser Frage möchte ich euch heute entlassen. UND nicht zu vergessen mit dem Ergebnis: Attack on Titan wird zurecht gehyped! Bewertung:  4 von 5 Sterne! Ein Manga mit Nervenkitzel, der auf noch(!) Größeres hoffen lässt ;) Den Punkt Abzug gibt es, weil ich vom Zeichenstil noch nicht 100%ig überzeugt bin.

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