Hajo Schumacher Gammeln oder reifen?: Zehn todsichere Regeln für ein freudloses Alter

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Inhaltsangabe zu „Gammeln oder reifen?: Zehn todsichere Regeln für ein freudloses Alter“ von Hajo Schumacher

Das Unglück ist nicht mehr abzuwenden: Rentenlücke, demografische Katastrophe, Pflegeskandale - Grund zum Klagen gibt es wirklich genug. Eine Oma, die Spaß am Leben hat? Leidet wahrscheinlich an Demenz. Alte Menschen sollen die letzten Jahre ihres Lebens gefälligst in Tarnfarben gekleidet still verleben. Für Familie und Gesellschaft sind sie ohnehin eine Last. Das Image des Alters in Deutschland ist verheerend. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, hat der Journalist und Autor Hajo Schumacher zehn todsichere Regeln aufgestellt, mit denen Sie garantiert ein freudloses und sinnfreies Rentnerleben fristen. Gammeln oder reifen? Zehn todsichere Regeln für ein freudloses Alter ist ein satirisch lustiges, kleines E-Book zum Thema Leben im Alter. Es enthält zudem eine ausführliche Leseprobe von Hajo Schumachers am 16. September 2014 veröffentlichtem Titel Restlaufzeit: Wie ein gutes, lustiges und bezahlbares Leben im Alter gelingen kann.

Äußerst langweilig!

— Jenny1900
Jenny1900

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    Gammeln oder reifen?: Zehn todsichere Regeln für ein freudloses Alter
    mistellor

    mistellor

    Hajo Schumacher, bekannter Journalist und TV-Moderator, beschreibt in seinem Buch "Gammeln oder Reifen" sehr lebendig, realistisch und außerordentlich deutlich die Situation alter Menschen in Deutschland. Er selbst nennt das Buch einen satirischen Text, etwas, dass ich nicht bestätigen kann. Es ist keine Satire, wenn er die Welt älterer Menschen beschreibt. Oder wenn er die gesellschaftlichen Anforderungen an die ältere Generation aufzeigt. Es könnte oft als Satire verstanden werden, wenn es nicht die brutale und realistische Welt wäre. Hier einige Beispiele: "Das Alter ist ein Schwein. Es macht Menschen leise, geizig, einsam. Vielleicht muss das so sein. Denn gut gelaunte Alte sind nicht gefragt........." "Also lautet die Parole: Lebe, alter Sack, aber möglichst unauffällig. Kleide dich in Tarnfarben. Sitze still beim Familienkaffee. Mach dich kleiner, bewege dich langsamer, verschweige deine Bedürfnisse. Klammere dich an deine Immobilie. Vertraue auf die Politik ............. Fange nichts Neues an, man könnte es für Lebensfreude halten. Verfalle still." Beide Zitate stammen aus dem Vorwort. Klingt übel - oder? Ist aber leider zu oft Realität. Aber dabei belässt es der Autor nicht. In 10 Vorschlägen oder Regeln erfährt der Leser auf eine zum Teil lustige Art, wie man den oben genannten Prozess unterstützt, wie man zu einem Teil dieser glücklosen Altersgeneration werden wird. Wie man diesen Prozess unterbrechen oder verhindern kann, wird dem Leser sehr schnell klar. Vor allem, wenn der Autor die Ängste der Menschen, die über 50 sind, benennt. So ist Alter - unabwendbar, unerwünscht, unaufhaltsam. Verhalte dich so, wie man es von dir erwartet. Aber wenn man nicht "gehorcht", sich nicht an die stereotypen Regeln, die von uns verinnerlicht wurden, hält, dann kann man mit anderen, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Regeln sich ein deutlich menschenwürdiges Altern ermöglichen. Voraussetzung dafür ist, sich mit den eigenen Lebensmustern und Bedürfnissen auseinander zu setzen, die Bereitschaft Bequemlichkeiten zu überwinden, sich das Recht auf Lebensfreude zuzugestehen und einfach neugierig zu bleiben. Mich hat das Buch beeindruckt. Vor allem, wenn der Autor alternative Lebensformen vorstellt, wie zum Beispiel den Beginenhof in Essen.

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    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    29. November 2015 um 17:48