Hajo Schumacher Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst ...

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Inhaltsangabe zu „Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst ...“ von Hajo Schumacher

Zwischen Helikopter-Anflügen und der anarchischen Lust, ganz anders als andere Eltern sein zu wollen, fügt sich Vater Schumacher in die Rolle des gutgelaunten Dienstleisters, der zuverlässig für Technikspielzeug und Männerwissen, ökonomisches Auskommen und Emotionen sorgt. Herrlich durchgeknallt und brutal ehrlich skizziert Hajo Schumacher das tägliche Glücksdrama zwischen Dürfen, Können und Müssen, ob es um Lego oder Computerspiele geht, um Basecaps oder Weihnachtswahn, Allergien, Elternabende oder Schwimmwettkämpfe. Fazit: Erziehen ist keine Einbahnstraße. Irgendwann kommt alles zurück.

Das Buch jedem zu empfehlen, der es mag mit witzigen kurzen Geschichten unterhalten zu werden.

— Flaventus
Flaventus

Amüsant und doch auch hintergründig, lebendig und aus dem Leben gegriffen - absolut lesenswert !!!

— HEIDIZ
HEIDIZ

Ein spaßiger wie realistischer Erziehungsbericht und -ratgeber, der es lohnt, gelesen zu werden.

— seschat
seschat

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  • Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst

    Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst ...
    Flaventus

    Flaventus

    14. June 2017 um 07:45

    Ja, was ist dieses Buch eigentlich? Ein Erziehungsratgeber? Nein, sicherlich nicht – zu wenig Ratgeber. Eine Biografie? Ne, ebenso sicher nicht – zu wenig Lebensgeschichte. Ein Erfahrungsbericht? Irgendwie auch nicht – zu wenig Bericht. Was auch immer dieses Buch ist, eines ist es auf jeden Fall: witzig! Wiedererkennungswert Wer Kinder hat, wird sich in diesem Buch sicherlich wiederfinden. Auch wenn ich mich frage, was Hajo Schumacher wirklich erlebt hat, dass er diese Anekdoten zu seinem Besten gibt. Es dürfte hinter jeder Geschichte ein wahrer Kern stecken. Weshalb ich auch so vieles wiedererkenne. Manchmal ist das Familienleben schon witzig und unterhaltsam (zumindest für Außenstehende), wenn nichts überspitzt dargestellt wird. Wenn man aber eine Situationskomik ausschmückt und mit einer ordentlichen Prise Selbstironie und Sarkasmus garniert, kommen die kleinen kurzen Episoden aus dem Leben eines Familienvaters zum Vorschein.   Nichts für Helikopter-Eltern Dieses Buch ist denkbar ungeeignet für Helikopter-Eltern (also Eltern, die ständig ihre Kinder umkreisen). Selbstverständlich gibt es heutzutage ebenso wenig Helikopter-Eltern wie seinerzeit irgendjemand ein Album von Modern Talking besessen hat. Auch Eltern, die ihre Kinder zum durchorganisiertem Nachmittagsprogramm drillen, bekommen in einem ausreichenden Maß ihr Fett weg. Nicht nur deshalb ist dieses Buch kein Ratgeber. Auch gibt es immer wieder Vorfälle, die zwar witzig sind, aber wenig Vorbildcharakter haben. Schumacher behauptet in seinem Buch zwar, dass es nicht anders wäre, wenn er nicht zwei Söhne, sondern zwei Töchter hätte, aber ich als Vater von drei Söhnen glaube das mit keinem Wort. Vieles von dem, was er da so beschreibt, kann nur einem Sohn-Vater passieren. Allein die „Brumm-Mrmh-Kommunikation“ von Jungs wird wohl kaum ein Tochter-Vater nachvollziehen können. Auf der anderen Seite dürften sich Töchter-Väter, wie Söhne-Väter wie auch deren Mütter schon desöfteren die Frage gestellt haben: „Warum ist man als normaler Mensch eigentlich immer Außenseiter?“ Das Buch ist eindeutig auch für Mütter lesenswert.   Fazit Ich kann nur schwer einschätzen, ob jemand, der keine Kinder hat, den Witz der erzählten Geschichten wirklich nachvollziehen und nacherleben kann. Der Humor ist sicherlich deutlich verständlicher für jemanden, der das tagtägliche Familienchaos nachvollziehen kann. Ich habe an vielen Stellen gelacht und an noch mal mehr Stellen, konnte ich mich wiedererkennen, auch wenn mein Leben sicherlich anders aussieht als das des Autors. Aber dann doch eben wieder so ähnlich, um die Witze und die Situationskomik zu verstehen. Das Buch jedem zu empfehlen, der es mag mit witzigen kurzen Geschichten unterhalten zu werden. Wer nicht nur dieses Fazit, sondern auch den Rest dieser Rezension gelesen hat, wird bemerkt haben, dass dies keine Ode eines stolzen Vaters an seine Kinder ist, sondern vielmehr eine humorvolle Aufarbeitung eines chaotischen Familienlebens. Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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  • Untertitel: Mein schrecklich lustiges Leben als Vater

    Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst ...
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    13. June 2017 um 10:34

    Wirklich ein super Buch - aus dem Leben gegriffen, zeigt Familien-Eltern-Alltagssituationen auf amüsante Art und Weise mit einem zwinkernden Auge und macht richtig Lust, weiterzulesen.Schumacher, den man von der Spiegel-Kolumne kennt, ich las schon immer seine Bücher liebend gern, weil sie einfach kurzweilig sind, amüsant und doch gleichzeitig auch nachdenklich machend. Sie versprühen den Charme des Autors und inhaltlich geben sie sehr viel her.Es sind verschiedene Geschichten aus dem Familienalltag - dem Leben von Eltern und Kindern, dem täglichen Wahnsinn sozusagen. Schumacher schreibt von den Dingen, die jede Familie kennt, von Elternabenden, von Computerspielen, vom Verweigern und von Glücksmomenten natürlich auch, aus dem Leben !!! Emotional, kurzweilig und lebendig !!!Leseprobe:========Nach einer halben Stunde zog Hans an meinem Gürtel, weil ihm die Musik zu laut war und die Lieder nicht so rund klangen wie im radio. Privat mochte das Kind ein Cro-Fan sein. Aber der öffentliche Auftritt an der Seite seines hüftkreisenden Vaters war ihm offenbar unangenehm. Pah - peinlich oder nicht, die 40 Euro pro Ticket würden abgetanzt bis zum letzten Cent. ...Erstklassig - Ratgeberbuch ist es nicht, aber inhaltlich sind doch auch Tipps vorhanden, vor allem muss man sagen, man kann immer wieder nicken, findet sich wieder in dem Geschriebenen und lernt noch dazu ...

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  • die lieben Kleinen

    Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst ...
    Simi159

    Simi159

    11. June 2017 um 22:38

    Halo Schumacher ist einigen Lesern als Achim Achilles und seiner Läuferkolumne bekannt.  Der 52 jährige Autor, hat neben seiner Leidenschaft fürs Laufen eine weitere, er ist Familienvater. Mit seiner Frau Mona, die er liebevoll Chefin nennt, hat er zwei Söhne, Karl 22 Jahre und Hans 11 Jahre alt. Erfahren und stressresistent erzählt er in ruhigem sachlichen Ton, von all den großen und kleiner  Gegebenheiten, die einem mit Kindern und Familie so alltäglich passieren und begegnen.  Dabei geht es um Rituale, das vermitteln von Werten, Reisen, Kleidung, Smartphonesucht und vieles mehr. Schumacher berichtet von seinen kleine und großen Erfolgen, wie auch Misserfolgen und dem immer wiederkehrenden, gemeinsamen oder auch mal einsamen sonntäglichen Familienessen. Durch den Altersunterschied seiner beiden Söhne, bekommt der Autor bei all den Themen immer das ganze Spektrum mit.  Schumacher hat dabei eine sehr entspannte Sicht, ohne komplett die Zügel der Erziehung aus der Hand zu geben. Bei vielen Dingen hat er sich arrangiert, oder einfach die Erfahrung machen müssen, dass es halt nicht immer so geht, wie man sich das als Eltern idealerweise vorstellt. Eltern, egal wie alt oder jung der Nachwuchs ist, werden viele Situationen wieder erkennen und schmunzeln , da wir alle bei der Aufzucht der Brut halt nur mit Wasser kochen. Dies ist das perfekte Buch für alle, die mal ein etwas anderes Buch über Erziehung lesen wollen. In dem einen kein -so solltest du das machen- angeboten wird. Sondern es locker und leicht um das Leben mit Kindern und Familie geht, der nie den Zeigefinger erhebt und belehren will und doch klare Standpunkte bezieht. Dafür gibt es von mir 5 STERNE.

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  • Spaßiger Erfahrungsbericht mitten aus dem Leben

    Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst ...
    seschat

    seschat

    14. May 2017 um 13:45

    Den Autor Hajo Schumacher kannte ich bis zu diesem Erfahrungsbericht über Kindererziehung noch nicht. Ein Fehler, wie ich im Laufe der Lektüre feststellen musste, denn seine lustige, authentische bis kriminalistisch nachforschende Schreibe hat mir ausnahmslos gut gefallen. Der 52-jährige Journalist und Autor, manche Leser mögen ihn unter seinem "Läufer-Pseudonym" Achim Achilles kennen, ist ein lockerer und erfahrener Familienvater. Letzteres hat er wohl seinen beiden Söhnen Karl (22) und Hans (11) zu verdanken. Denn beide Kinder haben sein Leben nicht leichter, aber bunter gemacht. Gemeinsam mit seiner Frau Mona, die er liebevoll nur Chefin nennt und die in ihren Vierzigern noch ein Psychologiestudium absolviert hat, ist er täglich ums Wohl der beiden Söhne besorgt. In kurzweiliger Art plaudert in seinem Buch "Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst.." darüber und schildert Erfolge wie Misserfolge aus dem eigenen Erziehungskosmos. Dabei widmet er sich nicht ausschließlich brisanten Themen aus der Gegenwart, wie z. B. Smartphonesucht, Youtubeeinfluss oder cooler Kleidung, nein, er erforscht auch den Stellenwert von festen Ritualen, Feiern und Werten bei seinen Sprösslingen. Auch wenn er sich hierbei allerhand Gemaule und Häme zuzieht, am Ende geht es ihm vor allem um das harmonische Miteinander, den Zusammenhalt. Schumachers Einblicke in sein Familienleben in Berlin waren ungemein unterhaltsam, weil sei mitten aus dem Leben stammen und unverstellt daherkommen. So habe ich während der Lektüre geschmunzelt, gelacht, aber auch ein ums andere Mal überrascht die Augenbraue hochgezogen. Denn Schumachers Stammhalter sind nicht nur typische Jungs mit unordentlichen Zimmern und wenig Elan, wenn es Hausaufgaben geht, sondern auch Kinder ihrer von Medien dominierten Zeit und dem Vater in Sachen iPhone & Co um Längen voraus. Auch der Altersunterschied der Kinder ist spannend, da dadurch zwei verschiedene Lebenswelten/-stadien, Schule und Studium, abgebildet werden. Dass Schumacher an eigenen Perfektionsansprüchen in Sachen Erziehung scheitert, ist mehr als sympathisch und nur allzu menschlich. Denn mal ehrlich, jedes Kind ist ein Individuum und damit kein programmierbarer Roboter. Auch die Unterschiede zwischen Freiheiten und Verboten im Gestern und Heute setzen dem fröhlich-ausgeglichenen Autor zu. So ist für ihn der Generationenkonflikt einzig und allein ein "Papadox". Sicherlich wollte der Autor nie wie sein Vater sein und ertappt sich dann später doch beim Aussprechen des bekannten Satzes (s. Buchtitel). FAZITEin spaßiger wie realistischer Erziehungsbericht und -ratgeber, der es lohnt, gelesen zu werden. 

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