Hakan Östlundh Gotland

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Inhaltsangabe zu „Gotland“ von Hakan Östlundh

Ein grausamer Doppelmord erschüttert die herbstliche Ruhe auf Gotland. In der Villa einer wohlhabenden, alteingesessenen Familie werden die Leichen der Hausherrin Kristina Traneus und eines bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Mannes gefunden. Schon bald spürt Kriminalkommissar Fredrik Broman, dass die Familie ein dunkles Geheimnis hütet – notfalls auch mit Gewalt …

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  • Eine schwedische Insel

    Gotland
    Daphne1962

    Daphne1962

    12. September 2016 um 20:11

    Die Familie Traneus ist bekannt auf Gotland. Arvid Traneus, bekannt als Hitzkopf und mit Hang zu Agression kehrt nach langer Zeit aus Tokio zurück. Für immer sollte es sein. Seine Frau Katharina ist wenig begeistert davon. Die Tochter Elin hat sich nach Stockholm zum Studium verzogen und Ricky, der Sohn ist nicht gerade das Ideal eines erfolgreichen Sohnes aus gutem Hause. Elin macht sich auf den Weg zur Insel um das "Willkommens-Essen" mit der Familie zu zelebrieren. Was sie noch nicht weiß, ihre Mutter ist tot im Haus aufgefunden worden. Ebenfalls ein zunächst unbekannter Mann liegt übel zugerichtet im Haus. Der Hausherr Arvid ist verschwunden. Ein Eifersuchtsdrama? Wo steckt Arvid Traneus? Ist er auf der Flucht? Das Ermittlerteam hat es nicht so eilig mit dem Auffinden des mutmaßlichen Täters. Früher oder später wird er der Polizei ins Netz gehen. Dann passiert etwas unvorhergesehenes und Kommissar Zufall wirft die Theorie über den Haufen. Gotland reicht gerade für eine nette Unterhaltung. Es war auch ein Spannungskiller, da zwischenzeitlich etwas vorweg geschildert wurde, was am Ende passiert. Da konnte man ich schon ein paar Dinge zusammen reimen. Das hätte man an den Anfang stellen können und dann vergißt der Leser das erst einmal. Als Showdown am Ende wieder aufleben lassen, wäre meiner Meinung nach besser bei den Lesern angekommen.

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  • Nein, das ist KEIN Reiseführer!

    Gotland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2013 um 13:54

    Ein grausamer Doppelmord auf dem Gutshof einer wohlhabenen Familie, im Süden der schwedischen Insel Gotland, ist kriminalistische Ausgangssituation für Fredrik Bromans Ermittlungsarbeit. Nach "Släke", "Dykaren" und "Terror" ist "Blot", so der Originaltitel, schon der vierte Fall des Kommissars aus der Feder Hakan Östlundhs, aber der erste, der in deutscher Sprache erscheint. (Der darauf folgende Nordwind: Kriminalroman ist ebenfalls inzwischen erschienen.) Warum sich der Verlag für einen Titel entschieden hat, der bei jeder Buchsuche zwischen zig Reiseführern landet, ist mir ein (Schweden-)Rätsel und zeugt von Einfallslosig- und Beliebigkeit bei der Auswahl. Hätte man beispielsweise der Simplizität halber Henning Mankells Wallander-Reihe mit "Skane", John Connollys Charlie-Parker-Thriller mit "Irland" oder Yrsa Sigurdardottirs mit "Island" betiteln sollen? Zurück zum Inhalt, dessen kleine Verständnislücken (entstanden durch die drei erwähnten nicht übersetzten Vorläufer) sich mit Fantasie gut füllen lassen und man findet sich in einer sprachlich schlichten, aber plausiblen Story wieder. Zuweilen vielleicht für sensible Gemüter etwas grausig in den blutigen Details und etwas bizarr und märchenhaft den Zufall strapazierend. Die Aneinanderreihung der Handlungssequenzen ist für meinen Geschmack etwas dröge und flach geraten. Vieles ist vorhersehbar, da sich die berühmten "großen Unbekannten" ausschließen lassen und die Basis das Interaktionskonstrukt einer sehr überschaubaren Familie ist. Wo Distanz ist, kann leider auch keine Spannung entstehen! Das scheint mir "the worst case" eines und speziell dieses Krimis zu sein. Eine unterhaltsame Abwechslung, doch ohne Nachhall. (T)

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  • Rezension zu "Gotland" von Hakan Östlundh

    Gotland
    LEXI

    LEXI

    21. May 2012 um 12:15

    Ich gebe einem Buch normalerweise maximal 50-70 Seiten. Aufgrund einer Rezension bei amazon, in der die Spannung angeblich ab Seite 200 beginnt, kämpfte ich mich durch den ganzen Krimi - um nach dem Lesen der letzten Seite ernüchtert festzustellen, dass es für mich persönlich vergeudete Lesezeit war. Die Handlung war im Grunde nicht besonders interessant, ein Spannungsbogen kaum vorhanden, die falschen Fährten führten rasch ins Nichts und die Protagonisten waren allesamt flach und unpersönlich. Der andauernde und sprunghafte Wechsel der Perspektiven verleideten mir das Lesevergnügen zusätzlich. Schade.

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  • Rezension zu "Gotland" von Hakan Östlundh

    Gotland
    Ailis

    Ailis

    10. December 2010 um 10:22

    Gotland ist eigentlich der vierte Roman in der Reihe um Inspektor Fredrik Broman, doch die drei Vorgänger wurden bisher nicht ins Deutsche übersetzt. Im Großen und Ganzen kann man den Krimi lesen und genießen, ohne die Vorgeschichte der Hauptpersonen zu kennen, dennoch verstehe ich die Motivation hinter solchen Entscheidungen nicht. Warum fängt man nicht bei Teil 1 an? Sollten die ersten drei Teile nun noch übersetzt werden, ist zumindest im Privatleben der Protagonisten durch Band 4 schon viel verraten - durch Andeutungen, die man schlucken muss, aber nicht erklärt bekommt. Aber das ist nur ein kleines Ärgernis am Rande - bei Gotland handelt es sich um einen soliden Kriminalroman. Östlundh hat eine routinierte Schreibe, der Kriminalfall ist spannend und gut durchdacht und Wendungen in der Handlung, die die Spannung am Leben halten, gibt es auch. Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen ist ein Doppelmord im Gutshaus einer wohlhabenden Familie. Die tote Frau kann gleich identifiziert werden, es ist Kristina Traneus, die Dame des Hauses. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch so entstellt, dass zunächst eine Identifizierung unmöglich scheint. Als sich jedoch schnell herausstellt, dass es sich bei der männlichen Leiche nicht um Arvid, den Mann Kristinas, handelt, kommt der Verdacht auf, Arvid selbst könne die beiden Morde begangen und sich danach abgesetzt haben. Die Polizei erhofft sich Hilfe von den beiden erwachsenen Kindern der Traneus', doch Elin und Ricky scheinen grundsätzlich unterschiedlicher Meinung zu sein, was die allseits bekannte Gewaltbereitschaft ihres Vaters anbelangt. Welches dunkle Geheimnis lastet auf der Familie Traneus? Das Besondere an diesem Krimi sind die Einschübe in die Handlung, die zeitlich versetzt einen schwer verletzten Fredrik Broman zeigen, der im Krankenhaus erst um sein Leben und dann um Erinnerung und Sprache kämpft. Während man also den Ermittlern auf ihren Wegen zur Lösung des Falls folgt, fragt man sich auch die ganze Zeit, was bei den Ermittlungen so schief laufen wird, dass Broman letztlich schwer verletzt im Krankenhaus landet. Man liest sich also einem zweifachen Finale entgegen, was das Interesse und die Spannung konstant aufrechterhält. Alles in allem ein solider Krimi, der zwar Spaß macht, aber nicht außergewöhnlich ist. __________________________________ !!!3 bis 4 Sterne!!!

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  • Rezension zu "Gotland" von Hakan Östlundh

    Gotland
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    14. March 2010 um 17:55

    KURZ GESAGT: „Gotland“ ist nicht Håkan Östlundhs erster Roman. Kann man auf seiner Website nachlesen. Allerdings ist es sein erster auf Deutsch erschienener. Und erschienen ist er hier nicht umsonst: Er ist dicht, von komplexen Persönlichkeiten bevölkert und zeitlich vertrackt konstruiert. So kreisen die 344 Seiten nicht nur um die Frage, wer die nicht unvermögende Kristina Traneus und den Cousin ihres Mannes, Anders Traneus, auf bestialische Weise ermordet hat und wohin gleichzeitig Kristinas Mann verschwunden ist. Nein, man will auch wissen, warum einer der untersuchenden Kommissare Fredrik Broman danach im Krankenhaus landen wird – dieses Rätsel wird geschickt auf einer zweiten Zeitebene vorgezogen. Östlundh lässt uns das Geschehen auf der Insel durch die Augen vieler beteiligter Figuren sehen und handhabt diese Technik, die so leicht in ärgerliche Beliebigkeit umschlagen kann, äußerst souverän. Deshalb freut sich die Buchprüferin auf weitere Übersetzungen und empfiehlt allen Schweden-Fans und solchen, die es werden wollen: Lesen!

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