Hakan Nesser Das grobmaschige Netz

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Inhaltsangabe zu „Das grobmaschige Netz“ von Hakan Nesser

Als Janek Mitter eines Morgens mit einem entsetzlichen Kater aufwacht, liegt seine Frau Eva ermordet in der Badewanne. Er ist sich sicher, dass er nicht der Mörder ist, aber beweisen kann er es nicht. Am Vorabend hatte er mächtig gezecht, und nun fehlen ihm einige Stunden in der Erinnerung ...

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    awogfli

    awogfli

    Der erste Van Veteren Roman ist ein guter Krimi. Wie immer sind die Charaktäre sehr liebevoll entwickelt. Ein Mann wird des Mordes an seiner Frau verurteilt. Nachdem er selbst umgebracht wird, beginnen die Ermittlungen erneut. Leider ist der Mörder und die Story die dahintersteckt relativ bald sehr durchsichtig aufgebaut (ich hab mich gewundert, dass die Kommissare nicht früher draufgekommen sind), aber die derzeitige Alias-Identität des Killers ist bis zum Schluss unklar. Sprachlich weist der Roman die typischen Nesser-Qualitäten auf - vor allem wieder die Beschreibung des Wetters, der Gefühle der Kommissare für den Job und dem damit verbundenen Kontakt mit dem Abschaum der Gesellschaft. Fazit lesenswert - aber die Story a bisserl absehbar. Der Nesser hat sich ja dann gottseidank bei seinen weiteren Romanen gesteigert.

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  • "Der Schlimste von allen!" - Ein Muss!

    Das grobmaschige Netz
    brudervomweber

    brudervomweber

    17. November 2013 um 23:54

    Hakan Nesser wird gerne mit Mankell verglichen. Weshalb, das ist und wird mir aber beim besten Willen nicht klar (abgesehen von der Tatsache, dass beide Schweden sind). Mankell ist (zumindest meines Erachtens) ein äußerst politischer Autor, der in jedem seiner Fälle soziale Brennpunkte, gesellschaftliche Fehlentwicklungen und die eine oder andere moralphilosophische Fragestellungen zielgerichtet ausleuchtet. Nesser hingegen interessiert all das einen feuchten Kehricht, er ist ein im kurzweiligen Sinne psychologischer Krimi-Autor. Im Mittelpunkt seiner Erzählungen stehen die handelnden Figuren, die Opfer, die Täter und vor allem die Ermittler. Nessers Krimi-Debut DAS GROBMASCHIGE NETZ hat seinerzeit einen Preis als bestes solches gewonnen. Zurecht, wie ich finde. Bislang hatte ich nur MÜNSTERS FALL gelesen, in dem der Ermittler Van Veeteren sich bereits aus dem aktiven Dienst zurückgezogen hatte und seinem Adlatus Münster lediglich als graue Eminenz und orakelnder Ratgeber auf dem heimischen Balkon bei den Ermittlungen zur Seite stand. Ich hatte mich köstlich amüsiert. Was mir an MÜNSTERS FALL gefallen hat, erfüllt sich in diesem ersten Roman der Reihe sogar noch stärker: Die intime Nähe von psychologischer Tragik und einfach köstlichem Humor, insbesondere die Dialoge und Monologe, die sich lesen, als wären sie vom Munde abgeschrieben, sind unbezahlbar (hier auch einen Knicks in Richtung der Übersetzerin Gabriele Haefs: Sehr gute Arbeit!). Die Figur Van Veeterens ist zudem eine Marke: Auch wenn man nicht ausführlich über seine Lebensgeschichte informiert wird, weckt sie das Interesse nach mehr. Man fühlt sich dabei nicht von Nesser fahrlässig unterinformiert, sondern vielmehr von Van Veeteren selbst willentlich aus der Biographie ausgeschlossen ... und das passt wie Topf und Deckel zu der Figur dieses sperrigen Ermittlers. An einer Stelle des Romans ruft der des Mordes Verurteilte Mitter bei der Polizei an, um mit Van Veeteren zu sprechen, aber er entsinnt sich nicht an den Namen des Kommissars, der ihn im Zuge der Ermittlungen verhört hat. Also verlangt er, mit dem "Unsympathischen" zu sprechen. Mit welchem Unsympathischen, will der diensthabende Beamte wissen, es wimmele auf der Polizeiwache nur so von unsympathischen Polizisten. Die Antwort lautet: "Mit dem Schlimmsten von allen!" Und das ist er zweifellos, der Schlimmste von allen. Brüskierend und herrisch gegenüber Verdächtigen, Zeugen, Kollegen. Aber dennoch ist Van Veeteren, der berufsmäßig desillusionierte, hartleibige und dienstmüde Kommissar eine schillernde Gestalt, deren Fälle man einfach lesen muss, wenn man ordentlich komponierte und schnörkellos erzählte Krimis mag. Und wer diesbezüglich anderer Ansicht ist, der dürfte sich von Van Veeteren vermutlich anhören dürfen: "Halt die Fresse!" So ist er halt, dieser VV. Dienstanweisung also: Lesen!

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    stephi

    stephi

    19. November 2012 um 21:14

    Am Anfang kam ich nicht richtig rein in den Krimi. Gegen Ende konnte ich dann nicht mehr aufhören zu lesen. Nesser schreibt unglaublich spannend und vielseitig. Habe mir gleich den zweiten Teil der Reihe gekauft

  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    29. July 2011 um 23:36

    Weil mir damals gerade der Lesestoff ausging und ich dieses Buch irgendwo in meinem Regal noch gefunden hab, hab ich es gelesen. Dies war mein erstes Buch von Hakan Nesser, folglich hatte ich auch keine besonderen Erwartungen. Die Geschichte ist auf den ersten Blick super. Janek Mitter erwacht eines Morgens, kann sich an nichts erinnern und findet seine Frau Eva Tod in der Badewanne. Wie die Frau ermordet wurde, dazu kann Mitter nichts sagen. Das Gericht plädiert für Schuldig und verurteilt Mitter, der seine Strafe in einer Nervenanstalt absitzen soll. Kurze Zeit darauf ist auch Mitter Tod. Kommissar Van Veeteren ermittelt und bald schon kommt er dem Täter auf die Spur. Das Buch hat mir von Anfang an nicht so besonders gefallen, dennoch gab ich ihm eine Chance. Ich habe nämlich schon öfter erlebt, dass sich das Blatt doch noch wendet. Nicht so bei diesem Werk. Der Kommissar Van Veeteren ist ein sehr unsympathischer Mensch, was sich im ganzen Verlauf des Buches auch nicht ändert. Der Schreibstil von Nesser ist meiner Meinung nach auch sehr gewöhnungsbedürftig. Mir ist öfter aufgefallen, dass ich manchmal so oberflächlich gelesen habe, einfach durch die Art wie Nesser schreibt, dass ich öfter gar nicht wusste was ich gerade gelesen hab. Auch der Schluss ist alles andere als positiv zu bewerten. Das ganze Buch über weiß man nichts vom Täter und plötzlich wird er von Van Veeteren entdeckt und das Buch ist kurz darauf zu Ende. Dieses Ende war mir persönlich zu abrupt. Da dies mein erstes Buch von Nesser war, habe ich natürlich auch keinerlei Vergleichsmöglichkeit mit anderen Büchern des Autors. Deshalb bewerte ich einfach und allein dieses Buch und gebe dafür zwei Sterne. Für die Grundidee der Geschichte.

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    Tim38

    Tim38

    28. April 2011 um 20:17

    Das Buch hat mich leider nicht überzeugt. Von Beginn an fand ich die Geschichte irgendwie konstruiert und teilweise unlogisch aufgebaut. Das Ende kam dann aus heiterem Himmel, ziemlich überraschend. Der Kommissar klärt den Fall dann ganz schnell auf - aber der Leser kommt da nicht mit. Der Kommissar gewinnt im Laufe des Buches auch keine Kontur, bleibt irgendwie fade. Außerdem hat mich gestört, dass der Autor sich offenbar nicht für eine Nation entscheiden konnte, so entsteht ein schwedisch-holländisches Wirrwar, das eigentlich sinnlos ist. Jedenfalls konnte ich keinen Faden erkennen, der diese Mischung zu irgendwas führt. Und auch wenn van Veeteren kein Schwede sein soll sind Anleihen bei Mankells Wallander leider allzu deutlich. Mehr als drei von fünf Sternen mag ich nicht vergeben .

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    ninchen1809

    ninchen1809

    30. December 2010 um 21:36

    Ich hatte zuerst zwei Barbarotti-Krimis von Nesser gelesen und war äußerst begeistert. Daher habe ich mir den ersten Van Veeteren-Krimi zur Hand genommen und habe, so glaube ich, viel zu hohe Erwartungen daran gesetzt und wurde doch ganz schön enttäuscht. Kurz zur Handlung: Janek Mitter wacht eines Morgens in seinem Bett auf und als er ins Bad geht, findet er seine Frau ermordet in der Badewanne wieder und kann sich an den vorherigen Abend nicht erinnern. Was ist passiert? Hat er mit dem Mord zu tun? Selbst bei der Gerichtsverhandlung kann er seine Gedächtnislücken nicht füllen und wird verurteilt. Erst in der Psychiatrie fängt er an sich zu erinnern und schreibt dem Täter einen Brief, der Gefahr sieht und ihn auch umbringt. Der Kommissar Van Veeteren begibt sich auf die Suche nach dem Mörder von Mitter und seiner Frau. Die Ermittlung läuft unglaublich konfus ab und meiner Meinung nach wird der Leser in die Entwicklung der Ermittlung, d.h. in die Gedankenstränge von VanVeeteren nicht eingebunden. Erst auf den letzten 20 Seiten versteht der Leser wie Van Veeteren vorgegangen sein musste. Van Veeteren ist auf seine Art sehr unsympathisch, aber trotzdem eine sehr interessante Charaktere, welche ich näher kennen lernen möchte. Leider kommt aber die Beschreibung der Charaktere insgesamt aber viel zu kurz. Die psychologischen Aspekte wie bei den Barbarotti-Krimi sind hier noch nicht ausgereift. Auch die Spannung im Buch kommt von Anfang an nicht so richtig auf. Ich fand es eher langweilig. Vielleicht muss ich es als gutes Erstlings-Werk von Nesser betrachten, Nesser hat seine Potentiale genutzt und ist ein hervorragender Krimi-Autor geworden. Ich freue trotz meiner Enttäuschung darauf, Van Veeteren näher kennen zu lernen

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    Dunkelkuss

    Dunkelkuss

    17. May 2010 um 17:25

    Inhalt: Janek Mitter sich nach einer durchzechten Nacht morgens aufrappelt, hat er einen kompletten Blackout. Die Wohnung kennt er, die leeren Weinflaschen sprechen Bände, doch bei seinem Namen und weiteren persönlichen Details wird's schon schwieriger. Das ändert sich schlagartig, als er nach einigen vergeblichen Versuchen seine Badezimmertür rabiat aufbricht. In der Wanne liegt seine Ehefrau -- tot. Es kommt zum Prozess gegen Mitter, doch er kann weder seine Unschuld beweisen, noch kann ihm seine Schuld bewiesen werden. Mitter landet in der Psychiatrie und in einer Nacht kommt ihm dort die Erkenntnis - es war noch jemand in seinem Haus, in dieser Nacht als seine Frau starb. Der Mörder aber tötet Mitter, bevor dieser jemandem etwas verraten kann. Nun liegt es an Kommissar Van Veeteren, den Doppelmord aufzuklären. Soweit so gut zur Inhaltsangabe. Meinung: Ich bin ehrlichgesagt kein Krimileser und bevor mir durch Zufall "Das grobmaschige Netz" im Kurzurlaub in Dresden in die Hände gefallen war, habe ich diese Regale in der Buchhandlung immer gemieden. Warum auch immer mir gerade dieser Roman ins Auge fiel - keine Ahnung. Aber ich danke meiner damaligen, seltsamen Laune und dem Zufall, denn durch dieses Buch bin ich eingefleischter Nesser- und auch Van Veeteren-Fan geworden. Ich liebe Nessers Schreibstil, der oft sehr eigen und knapp, aber auch immer treffend und unterschwellig zynisch daherkommt. Auch die Charaktere sind eigen, kantig, manchmal unsympathisch, aber einfach großartig geschildert, auch wenn man nicht viel erfährt - und schon gar nicht im ersten Band. Sollte z. B. in den zehn Van Veeteren-Romanen auch nur EIN MAL der Vorname des Kommissars vorgekommen sein, habe ich ihn wohl überlesen ... Sonst, ein spannender Krimi, auch wenn ich zugeben muss, von der Krimimaterie NULL Ahnung zu haben. Zum Krimiregal in der Buchhandllung streife ich auch immer nur wegen Nesser. Kein anderer Krimischreiber hat mich jemals so fasziniert und motiviert, mir mehr als ein Buch von ihm/ihr zu kaufen und auch noch zu Ende zu lesen. Das war mit "Das grobmaschige Netz" nämlich meine persönliche Premiere. Auch wenn ich ein Krimi-Laie bin und Nessers Romane nicht die besten der Welt sind - für mich sind sie es.

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    Winterzauber

    Winterzauber

    17. April 2010 um 23:34

    Ich glaube das war einer meiner ersten Bücher von Hakan Nesser. Der Schreibstil gefällt mir, ist so ganz anders als die Amis.

  • Rezension zu "Das gromaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    michella propella

    michella propella

    02. January 2010 um 11:19

    mein gott, irgendwann wußte man schon alles; die leser sind ja auch nicht blöd. der autor muss bei miss marple noch ein bisschen unterricht nehmen, damit die story bis zum ende spannend bleibt! mein erster und letzter nesser.

  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    Armillee

    Armillee

    18. August 2009 um 12:19

    Van Veeteren ist mir genauso unsymphatisch, wie der aufgeblasene Sherlock Holmes. Dieses ewige, undurchsichtige Geschwafel weit ab vom Thema, aus dem keiner schlau wird. Er das Genie, der Kopfmensch und seine Kollegen die Handlanger. Die Figur Janek Mitter war hochinteressant. Schade nur, dass er so früh in diesem Buch dem Mörder selber zum Opfer fiel. Auch hätte ich gerne mehr über Eva Ringmar zu Lebzeiten gelesen. Leider fängt das Buch mit ihrem Tod an. An sich ein lesbarer Krimi, aber es gibt bessere. Der (Serien)-Mörder..ja...ich hatte schon den richtigen Gedanken in der Mitte des Buches...;o)

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    simoneg

    simoneg

    31. July 2009 um 22:08

    Als Janek Mitter sich nach einer durchzechten Nacht morgens aufrappelt, hat er einen kompletten Blackout. Die Wohnung kennt er, die leeren Weinflaschen sprechen Bände, doch bei seinem Namen und weiteren persönlichen Details wird's schon schwieriger. Das ändert sich schlagartig, als er nach einigen vergeblichen Versuchen seine Badezimmertür rabiat aufbricht. In der Wanne liegt seine Ehefrau -- tot. Und natürlich beginnen jetzt die lästigen Fragen der Polizei, denn Eva Ringmar wurde ertränkt. Hat er sich mit ihr am vergangenen Abend gestritten? Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Mitter wird in der Psychiatrie verwahrt. Seine Schuld kann nicht bewiesen werden -- seine Unschuld auch nicht. Bis eines nachts die Erinnerung Gestalt annimmt: "Er würde alles was er wissen musste, noch früh genug erfahren. Und vielleicht bestand ja gar kein Grund zur Vorfreude." Die Pfleger finden Mitter am nächsten Morgen brutal ermordet in seinem Bett. Für den kauzigen Kommissar Van Veeteren, einen passionierten Badmintonspieler, laufen jetzt die Ermittlungen auf Hochtouren. Denn in Verbindung mit den beiden Toten hat es in der Vergangenheit mehrere ungeklärte Mordfälle gegeben... Van Veeteren ist eine Klasse für sich. Die Story beginnt ohne Schnörkel und die Beschreibung, wie Janek mit einem mörderischen Kater erwacht, läßt an selbst erlebte Leiden am Tag danach denken.

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    Cibo95

    Cibo95

    08. July 2009 um 09:33

    Das grobmaschige Netz ist der erste Band der Van Veeteren Reihe und ich hatte einen guten Einstieg. Mir hat der kauzige, depremierte Hauptkommissar Van Veeteren gut gefallen und ich werde gleich den zweiten Band weiterlesen. An den Schreibstil von Nesser habe ich mich schnell gewöhnt, ich fand ihn etwas gewöhnungsbedürftig, da ständig die Perspektive wechselte. Mir gefallen Kommissare, die persönlich viele Probleme mit sich rumschleppen. Das war schon bei Mankell/Wallander so und geht jetzt mit dieser Reihe weiter. Die Auflösung der Mordfälle am Ende kam überraschend. Nichts ist schlimmer, als wenn man bei einem Krimi gleich weiß, wer der Mörder ist und warum er/sie seine Taten begangen hat. An die Ermittlergruppe um Van Veeteren könnte ich mich gewöhnen. Die nächsten vier Bände liegen schon hier auf dem Lesestapel :-)

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    haTikva

    haTikva

    24. November 2008 um 18:50

    Meine zusammenfassende Inhaltsangabe: Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt. 1. Teil Ein Mann, der angeblich seine Frau ermordet hat. Alles spricht gegen ihn, denn er kann sich an nichts mehr erinnern. Van Veeteren, der zuständige Kommissar, ist da erst einmal nur eine Randfigur. Zum Ende des 1. Teiles wird eine weitere Leiche gefunden. 2. Teil Nun nimmt die Polizei die Ermittlungen wieder von dem 1. Mord auf, da eine Verbindung möglich ist. Jetzt kommen die Ermittler mehr in den Vordergrund. Und auch von den Ermittlungen selbst bekommt man mehr mit. Vorgehensweise, mit wem sie reden, was für Geschäfte aufgesucht werden... Und wieder wird am Ende dieses Teiles eine Leiche gefunden. 3. Teil So langsam nimmt für den Ermittler van Veeteren alles Gestalt an und auch das neueste Opfer passt. Man kann richtig fühlen, das es bald soweit ist, das der Täter bald identifiziert wird. Meine Meinung: Das Buch wurde in 3 teile aufgeteilt, der erste Teil beschreibt die Tat und die darauf folgenden Gerichtsverhandlungen. Im ersten Teil war hauptsächlich der vermeintliche "Täter" im Vordergrund. Im zweiten Teil gibt es eine weiter Leiche die höchstwahrscheinlich mit dem ersten Mord in Verbindung steht und van Veeteren schreitet nun richtig zur Tat. Die Sichtweise wechselt immer wieder zwischen dem vermeintlichen Täter, dem Kommissar und seinem Partner. Was die Ermittlungen betreffen, die gehen erst im 2. Teil richtig los, nachdem es 2 Tote gibt. Im 3. Teil wird das Puzzle für van Veeteren immer deutlicher und ich war bestürzt, als ich las, wer nun wirklich der Täter all dieser Morde ist. Es ist ein guter Krimi, der von einem Teil auf den nächsten spannender wird. Da sich allerdings der 1. Teil so lang mit diesen Gerichtsverhandlungen hingezogen hat und der Krimi auch im 2. Teil erst so langsam richtig spannend wurde, bekommt der gute Kommissar van Veeteren nur 2 von 5 Punkte :(

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  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    Moni

    Moni

    04. September 2008 um 23:04

    Van Veeteren hat sich seit seinem ersten Auftreten im "Grobmaschigen Netz" eindeutig zum Guten gebessert. Ein spannender Krimi, aber der "Unglückliche Mörder" ist viel interessanter.

  • Rezension zu "Das grobmaschige Netz" von Hakan Nesser

    Das grobmaschige Netz
    Bokmask

    Bokmask

    01. September 2008 um 22:20

    Meine Meinung: Dieser Roman wurde sehr mit Mankells Wallander verglichen und hochgeschaukelt, aber Van Veeteren ist leider kein Wallander. Die Protagonisten sind überhaupt sehr oberflächlich gezeichnet, die Persönlichkeiten werden nicht richtig ausgeleuchtet. Auch ein wirklicher Spannungsbogen baut sich so recht nicht auf, und wenn man aufmerksam list, dann weiß man in der Mitte des Buches schon, welche Geschehnisse am Ende warten. Ich habe jetzt 4 Romane von Håkan Nesser gelesen und ich denke der fünfte der hier noch steht wird wohl auf dem Flohmarkt landen. Ich komme mit diesem Autor nicht zurecht und werde mit seinen Storys nicht warm.

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