Hakan Nesser Das zweite Leben des Herrn Roos

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Inhaltsangabe zu „Das zweite Leben des Herrn Roos“ von Hakan Nesser

Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der Prototyp des Langweilers: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermoskannen herstellt. Roos ist unzufrieden mit sich, dem Leben, seiner Ehe – bis eines Tages ein kleines Wunder geschieht. Er gewinnt im Toto. Doch anstatt seine Freude groß hinauszuposaunen, beginnt er ein Doppelleben in einem abgelegenen Häuschen im Wald. Schon bald wird die Idylle gestört – und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall zu klären …

Ein Langweiler bricht aus seinem Leben aus, bringt dabei einen Menschen um und rettet eine junge Drogenabhängige

— Mistermario

Als Hörbuch

— yadah

Ein tolles Lesevergnügen. Typischer Nesser Kriminalroman, den ich fast in einem Rutsch gelesen habe.

— Ambermoon

Für Nessers Verhältnisse eher langweilige Story.

— ToniK

Plötzlich Millionär und dann ein Taugenichts. Herr Roos ist der dritte Fall für Inspektor Barbarotti

— TaugenichtsWelt

Relativ spannungsarm, teilweise mehr Drama als Krimi. Die Charaktere stehen im Vordergrund.

— Gulan

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  • zum zweiten Mal

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    liebelesen

    24. February 2017 um 19:39

    Dieses Buch lese ich gerade zum zweiten Mal. Es gefällt mir so gut. Das Leben des Herrn Roos verläuft über lange Zeit sehr eintönig und langweilig, auch seine Ehe ist wenig erfreulich und langweilig. Er spielt seit vielen Jahren Lotto und hat das von seinem Vater übernommen der auch jede Woche spielte und nie was gewonnen hat. Doch dann eines Abends...er sagt niemand etwas davon und kauft sich ein kleines Haus im Wald und beginnt sein zweites Leben und ist tagsüber sehr glücklich oft. Parallel dazu wird über ein junges Mädchen erzählt, sie hat ein sehr schweres Leben und reißt aus einem Entzugsheim aus. Herr Loos und sie lernen sich kennen und später geschieht etwas womit der Kommissar sich beschäftigen muß. Ein Buch mit viel Atmosphäre und sehr schön psychologisch und philosophisch geschrieben, ich lese die Bücher von Hakan Nesser gerne.

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  • Welches zweite Leben?

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    Daphne1962

    14. June 2016 um 13:40

    Auch ich bin enttäuscht von Nesser. Nun habe ich es versucht, einen weiteren Krimi zu lesen und bin entsetzt, was der Autor unter einem Krimi versteht. Bei einem Buch mit fast 500 Seiten und bei der Hälfte des Buches noch keine Leiche. Der ganze Fall ist so langweilig, wie der Protangonist selbst. Ich habe mich dabei erwischt, wie ich immeröfter Seiten überspringen musste, weil ich das Buch sonst in die Ecke gepfeffert hätte. Nur zeitweise erscheint es, als würde jetzt mal langsam Fahrt aufkommen. Als Kommissar Barbarotti ins Spiel kommt, wird es endlich mal ein wenig lebendig. Aber die Freunde währt nur kurz. Da hat Nesser versucht eine Geschichte zu kreieren, die nur deshalb zu einem Krimi wurde, weil eine Figur in der Geschichte derart minderbemittelt ist, das man sich da nur an den Kopf fassen muss. Mich konnte dieser Krimi nicht überzeugen, werde auch in Zukunft einen Bogen um Nesser seine Bücher machen.

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  • Besser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    yadah

    14. May 2016 um 09:46

    Diese Geschichte Von Hakan Nesser hat mir besser gefallen als "Kim Novak badete nie ....." Allein Dietmar Bär als Sprecher des Hörbuchs ist wie immer eine Wucht. Und diesmal fand ich auch die Geschichte von Herrn Roos wunderbar leicht und schwebend. Ich mag diese ruhige Art des Erzählens, die vielen , liebevollen Sätze auch wenn es an manchen Stellen leicht langweilig ist, den kompletten Namen und dieses sagte hier und sagte da immer wieder zu wiederholen. Das ist mein einziger Kritikpunkt.

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  • spannend

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    liebelesen

    16. August 2015 um 16:54

    Ein Mann hat ein sehr langweiliges Leben, jeden Tag seine Arbeit und seine Familie, wo sich auch niemand besonders für ihn interessiert. Er hat keine Freunde und denkt oft daran zurück was sein Vater früher zu ihm gesagt hat. Schon sein Vater spielte immer jede Woche regelmäßig und auch er machte das seit Jahrzehnten, sie gewannen nie was, aber sein Vater hatte ihm früher gesagt da müsse man Geduld haben. Nun hat er aufeinmal Glück und gewinnt eine hohe Summe, er erzählt niemand etwas davon. Er kündigt seinen ungeliebten Job zu sofort und beauftragt einen Makler ein Haus für ihn zu suchen. Er findet dann eines was ihm sehr zusagt, es liegt einsam in einem Wald. Er fährt dann jeden Tag, immer solange wie er sonst bei der Arbeit war in dieses Haus. Seine Familie bemerkt nichts.... Dann wird in dem Buch von einem jungen Mädchen erzählt was in einem Heim für Drogenabhängige ist, sie flüchtet von da und der einsame Mann und sie lernen sich kennen... ein sehr spannendes Buch, der Kommisar und seine Mitarbeiter treten erst ab der Hälfte des Buches auf.

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  • Ein typischer Nesser und doch so ganz anders!

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    Ambermoon

    02. May 2015 um 22:36

    Inhalt: Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als Sonderling: „Ich bin nur ein alter Kerl. Ich bin langweilig wie ein Felsen und mache keinen Menschen froh.“ Er ist in seiner Ehe und seinem Job tot unglücklich und hadert mit dem Leben. Als er im Toto gewinnt, sieht er endlich einen Ausweg, aus seiner trostlosen Existenz auszubrechen und seinem Leben einen Sinn zu geben. Ohne seine Familie zu informieren, kauft er sich ein Häuschen im Wald, kündigt seinen Job und kann sich so endlich seinen Lebenstraum erfüllen: „Ich will auf einem Stuhl vor meinem Haus im Wald sitzen und mich umschauen. Vielleicht ab und zu einen Spaziergang machen. Hineingehen, wenn es kalt wird. Ein Feuer anzünden.“ Doch dann wird sein Idyll gestört und Anna taucht auf, ein junges Mädchen, das aus einem Heim für Drogenabhängige abgehauen ist. ------------------------------------- In den ersten beiden Bänden der Barbarotti-Reihe lösen sich die rätselhaften Fälle erst am Ende nach und nach auf. In "Das zweite Leben des Herrn Roos" ist von Anfang an klar was weshalb passiert ist, was dem Buch aber keinesfalls die Spannung nimmt. Wie von Nesser gewohnt liest sich das Buch in der ersten Hälfte eher wie ein Roman, in dem man Einblicke in das Leben, die Gedankenwelt und die Handlungen der Hauptprotagonisten erhält. Der Auftritt von Kriminalinspektor Barbarotti und somit der eigentliche Krimi, erfolgt erst ab der zweiten Hälfte. Man möchte meinen, dass es zum langweiligem Leben des 59-jährigen Ante Valdemar Roos nicht viel zu erzählen gibt, aber dem ist nicht so. Ich finde diesen Hr. Roos, der ein unzufriedenes und langweiliges Dasein fristet, sogar äußerst interessant und auch liebenswert. Und wenn man es genau betrachtet hat er auch ein Fünkchen Humor. Wer hat nicht schon mal daran gedacht alles hinzuschmeißen und aus seinem Leben auszubrechen? Und dieser ältere Herr von nebenan, der von anderen mit einem langweiligem Möbelstück verglichen wird, macht genau das nach einem Toto-Gewinn. Natürlich läuft es nicht so wie geplant, als ein junges Mädchen, dem das Leben schon übel mitgespielt hat, sein Leben kreuzt. Aber ab diesem Zeitpunkt fängt sein Leben eigentlich erst so richtig an - und das Schicksalsrat beginnt sich zu drehen. Fazit: Ein typischer Nesser - tiefgründig, intelligent, ironisch. Ein Kriminalroman in dem es um Beziehungen geht, die ein Leben lebenswert machen. Hier findet man auch den trockenen Humor des Kriminalinspektors Barbarotti und die Spannung wieder, die mir im 2. Teil etwas gefehlt haben. Ein lesenswerter Roman, den ich fast in einem Rutsch gelesen habe.

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  • Mit Längen

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    Wortklauber

    10. July 2014 um 20:56

    Valdemar Roos führt ein unauffälliges Leben: verheiratet in zweiter Ehe, Vater eines Sohnes, den er seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat, Stiefvater zweier Töchter. Alles läuft in eingefahrenen Bahnen, seine Arbeit wie seine Ehe. Er erledigt seine Arbeit, er und seine Frau leben nebeneinander her. Seinen Kollegen bleibt er fremd, eigenbrötlerisch scheint er ihnen, Freunde hat er keine. Doch unter der Oberfläche gärt es. Er würde gerne ausbrechen, wenn er denn eine Perspektive sähe, wenn er wüsste, was er mit sich anfangen sollte. Dann eines Tages zieht Valdemar das große Los: Er setzt auf die richtigen Zahlen und gewinnt eine beträchtliche Summe. Anstatt alle Brücken hinter sich abzubrechen, lässt er es - seinem Naturell treu - langsam angehen, kauft sich ein Haus, nicht viel mehr als eine Hütte, im Wald, kündigt seine Arbeitsstelle, heimlich, ohne seiner Frau etwas davon zu erzählen. Fortan verlässt er wie gewohnt das Haus, geht aber statt ins Büro in seine "Zuflucht", an seinen Ort, an dem er seit langem wieder so etwas wie Glück verspürt. Bis er schließlich dort einen Eindring vorfindet, ein junges Mädchen, das aus einem Besserungsheim ausgerissen ist. Seltsamerweise fühlt sich Valdemar nicht gestört. Zwischen ihm und Anna entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Bis Annas Vergangenheit in der Gestalt eines brutalen Ex-Freundes das Idyll beendet. In der Barbarotti-Reihe lässt sich Nesser viel Zeit, die Vorgeschichte seiner Figuren aufzurollen. Auch hier tritt die Polizei, und damit die eigentliche Krimi-Handlung, erst nach gut 240 Seiten auf den Plan. Das muss man mögen. In diesem Fall war es riskant, weil es sich über (vermeintliche) Langweiliger schwerlich unterhaltsam erzählen lässt ... Auch, wenn Valdemar sehr viel mehr Tiefe hat, als alle Welt vermuten würde. Insofern: Empfehlung mit Einschränkung von einem eingefleischten Nesser-Fan. Nesser schreibt gut, die Figuren wirken echt - aber die Handlung ist - zumindest im ersten Teil - etwas zäh.

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  • Rezension zu "Das zweite Leben des Herrn Roos" von Hakan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    LEXI

    Ein weiterer Versuch, mich mit dem Autor Hakan Nesser "anzufreunden", der leider erneut fehlgeschlagen ist. Ich kann die Begeisterung, die mich bei anderen nordischen Autoren auf jeder Seite der Lektüre begleitet, in diesem Maße hier nicht empfinden und habe mich teilweise sogar gelangweilt und gehofft, Nesser möge endlich "zum Schluss" kommen.

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  • Rezension zu "Das zweite Leben des Herrn Roos" von Håkan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    goldstaub

    01. January 2013 um 19:48

    meine meinung: hakan nesser ist seinen schreibstil treu geblieben. die leiche lässt zwar sehr lange auf sich warten aber es ist trotzdem ein sehr spannendes buch. zum autor: hakan nesser ist 1950 geboren. er hat zwei söhne und lebt mit seiner familie in uppsala. zum buch: valdemar roos ist ein grau haariger älterer herr. er ist zum zweiten mal verheiratet und lebt mit seiner frau alice und ihren beiden töchtern seit 10jahren zusammen. valdemar ist sehr unauffällig, langweilig und ohne freunde. eines tages gewinnt er beim toto und jeder würde es in die welt hinaus schreien nur valdemar nicht!! er erzählt es niemanden nicht einmal seiner familie, er hält alles geheim. valdemar beginnt eine doppelleben, er kündigt seinen job und kauft sich ein kleines haus im wald. tagsüber verbringt er sein leben in seiner heilen welt, an der natur, nur er alleine. als er eines tages vor seinem kleinen haus steht, überkommt ihn ein komisches gefühl. er wusste garnicht warum, doch als er in die regenrinne fasste, wusste er warum!! der schlüssel zum haus war nicht mehr dort, er hat ihn doch gestern abend wieder an seinen platz gelegt!! da war er sich sicher. die tür lies sich einfach öffnen und als er in das haus trat, sah er einen rucksack und eine gitarre im zimmer stehen. nur von wem?? wer könnte einfach so in seine heile welt eindringen und warum?? das haus war doch so abgelegen, wie konnte jemand den weg dorthin finden?? valdemar überkam wieder die ruhe, er trank einen kaffee und setzte sich an den tisch. als es wieder zeit war nachhause zu fahren, legte er seinem heimlichen gast einen zettel auf den tisch. wie immer war er am anderen tag so gegen halb zehn bei seinem haus, als er eintrat sah er immer noch den ruckasack und dann hörte er das "hallo" es war die 21 jahre alte anna, sie war sein heimlicher gast. anna und valdemar freundeten sich schnell an und er lies sie in seinem haus wohnen. eines abends fuhr er wieder heim zu alice, da klingelte sein handy!! es war alice, sie wollte wissen ob es stimmt was ihre freundin gesehen hat, ihr mann und eine junge frau in der stadt beim essen!! konnte das wirklich sein?? valdemar stritt einfach alles ab, er sagte einfach das sich ihre freundin geirrt hatte. er sagte alice das er jetzt gleich daheim sei. doch valdemar kam nicht heim. nur wo konnte er sein?? alice suchte nach tagen die hilfe eines alten schulfreundes der bei der polizei arbeitet. nach tagen haben sie eine heiße spur, sie fanden sein haus!! und einem toten!! ist das opfer valdemar?? ist valdemar der täter?? es sind viele fragen zu klären!!

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  • Rezension zu "Das zweite Leben des Herrn Roos" von Hakan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    Ay73

    24. November 2011 um 16:28

    Der dritte Fall von Gunnar Barbarotti. Ante Valdermar Roos, 59 Jahre alt, knackt den Jackpot und versucht aus seinem langweiligen Leben auszubrechen. Er kauft sich eine kleine Hütte und kündigt den Job. Frau und Kinder ahnen nichts davon. Gleichzeitig bekommen wir die Geschichte von Anna mit, Ex-Junkie die in einem Entzugsheim für Mädchen ist. Leider bricht sie da aus. Sie übernachtet in der Hütte und lernt Valdemar kennen. Es entwickelt sich in so kurzer Zeit eine sensible Freundschaft. Bis Gunnar und Eva eine Leiche vor der Hütte finden. Das Buch ist gut geschrieben, ab und an dümpelt es so vor sich hin aber es im großen und gnazen doch eine ziemlich nette Unterhaltung gewesen.

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  • Rezension zu "Das zweite Leben des Herrn Roos" von Hakan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    sandra97

    12. November 2011 um 22:07

    Tolle Darstellung der einzelnen Charaktere. Zwar musste ich mich durch die ersten 100 Seiten kämpfen, dann konnte ich mich aber nicht mehr vom Buch trennen.

  • Rezension zu "Das zweite Leben des Herrn Roos" von Hakan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    UteSeiberth

    02. September 2011 um 18:57

    Dieser Inspektor Barbarotti wird mir immer sympathischer weil er so verständnisvoll ist für seine Umwelt und in diesem Fall mit dem Herrn Valdemar Roos,der heimlich aus einem normalen Alltagsleben ausgeschieden ist.Er gilt bei seiner Umwelt als der Prototyp eines Langweilers, 59 Jahre alt,auch in 2. Ehe nicht sehr glücklich verheiratet und der seinen Bürojob gründlich leid ist.Bei einem unerwarteten Toto-Gewinn kauft er sich eine kleine Kate im Wald,kündigt seine Arbeit und versucht andere kleine Glücksmomente zu erleben,von denen niemand etwas ahnt und er tut regelmäßig so als ob er immer noch zu seiner Arbeit fahren würde.Wäre da nicht zufällig die aus einem Heim weggelaufene Anna auf diese Kate gestossen,so hätten sich ihre Wege niemals gekreuzt.Er gewährt ihr Unterschlupf,sie ist ihm dankbar dafür und sie merken, dass sie beide gut miteinander können.Leider wird Anna von ihrer Drogen-Vergangenheit eingeholt,sie wird von einem ehemaligen Freund bedroht,an dessen Ende der junge Mann tot ist.Valdemar findet die verletzte Anna und fühlt sich als ihr Beschützer und er beschließt, mit ihr in seinem Auto zu fliehen.Der tote junge Mann wird nach Tagen gefunden und Barbarotti und seine Kollegin sollen herausfinden, was passiert ist.Es ist ein ganz ruhig erzählter Krimi und mir gefällt die Menschenfreudlichkeit von Hakan Nesser immer mehr,sie ist so beruhigend und unspektakulär.

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  • Frage zu "Die Einsamen" von Håkan Nesser

    Die Einsamen

    sarah_elise

    Endlich ein neues Inspektor Barbarotti Buch aus der Serie von Hakan Nesser. Kann mir jemand bei der Reihenfolge der Serie weiterhelfen?

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  • Rezension zu "Das zweite Leben des Herrn Roos" von Hakan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    ninchen1809

    14. August 2011 um 17:27

    Hakan Nesser hat mit seinem dritten Buch der Barbarotti-Reihe einen „ruhigen“ Krimi geschrieben. Die erste Hälfte des Buches besteht aus zwei vorläufig unabhängigen Handlungssträngen. Der eine Handlungsstrang widmet sich dem Leben und den Geschehnissen um die Figur von Valdemar Roos. Valdemar Roos wird von den Menschen in seiner Umgebung als ein Langweiler oder auch als „ein Möbelstück“ betrachtet. Er ist in zweiter Ehe verheiratet und hat zwei Stiefkinder, die ihn nicht ernst nehmen. Zu seinem leiblichen Sohn hat er keinen Kontakt. Seine Arbeit und seine Arbeitskollegen langweilen ihn. Den Großteil seiner Gedanken widmet er seinem nach einem Suizid verstorbenen Vater. Doch eines Tages überkommt ihn das große Glück und er gewinnt knappe 2 Millionen Kronen. Hals über Kopf gibt er seinen Job auf und kauft sich ein kleines Häuschen in einem Waldstück. Seiner Familie gaukelt er vor, dass er sich täglich zur Arbeit begibt. Im zweiten Handlungsstrang wird der Werdegang von Anna Gambowska beschrieben. Sie befindet sich in einem Heim für Drogensüchtige. Als sie flüchtet, findet sie im Haus von Valdemar Roos Zuflucht. Aber ihre Vergangenheit holt sie ein und beeinflusst auch das Leben von Valdemar Roos. Denn mit einem Mordfall in der Nähe des Häuschens, kommt Inspektor Barbarotti ab der zweiten Hälfte des Buches zu seinem Auftritt. „Das zweite Leben des Herren Roos“ ist ein eher „ruhiger“ Krimi. Im Vordergrund stehen die Charaktere und deren Lebensgeschichten sowie die psychologische Seite. Und das ist Hakan Nesser wirklich gelungen. Er schafft mit Valdemar Roos einen sehr detailliert beschriebenen und vielschichtigen Charakter, einen Menschen den man sich genau vorstellen kann, den man genau vor Augen hat. Es fällt dem Leser schwer sich zu entscheiden, ob man ihn sympathisch finden soll oder nicht, ob man mit ihm Mitleid haben soll oder ihn für seine Handlungen einfach nur verachtet. Im dritten Fall von Barbarotti ist der Leser allwissend. Während Barbarotti und seine Kollegin im Dunkeln tappen, ist der Leser den beiden immer einen Schritt voraus. Darum fehlte es leider aus meiner Sicht ein wenig an Spannung. Aber dennoch fand ich das Ende sehr gelungen. Des Weiteren leitet nicht Barbarotti den Fall, sondern ist auf der Suche nach einem Tagger, der in der Stadt sein Unwesen treibt. Der Leser wird hier aber nur insoweit eingebunden, dass er am Ende erfährt, wer der Täter ist. Aus meiner Sicht ein absolut überflüssiger Bestandteil des Buches. Leider stand das Privatleben von Barbarotti ein bisschen zu sehr im Hintergrund und war sehr oberflächlich beschrieben. Gerade die Mischung aus Privatleben und Auflösung des Falles fand ich in den ersten beiden Teilen sehr gut. Das Privatleben seiner Kollegin Backman stand eher im Vordergrund. Wie immer empfand ich den Schreibstil und die Atmosphäre des Werkes von Hakan Nesser sehr angenehm und ich freue mich bereits jetzt auf den vierten Teil.

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  • Rezension zu "Das zweite Leben des Herrn Roos" von Hakan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    JaneSmith

    09. August 2011 um 11:47

    Ein Buch, das unheimlich gut startet und dann leider nachlässt. Fazinierende Figuren zu Anfang an: Der Sonderling Roos ist wirklich großartig gezeichnet, der erste Teil gewinnt dadurch unheimlich an Tiefe, ich habe mit ihm mitgefühlt. Nach diesem ersten Teil wird es leider etwas langweilig, die Flucht ist mager, nicht nachvollziehbar, wieso jemand so überlegtes wie die Hauptfigur nach Notwehr durch ganz Europa flüchtet und dabei nicht bemerkt, dass die weibliche Hauptrolle "stirbt" - da hat der Gehalt des Buches für mich leider gelitten, war für mich nicht stimmig. Es war mein erster Fall mit Barbarotti und er nimmt hier auch nur eine kleine Nebenrolle ein, man kann ihn nicht kennenlernen, er war für mich keine symmpathische Romanfigur, was vermutlich in den ersten Teilen anders ist, aber das hier nicht besser macht. Für den ersten Teil des Buches hätte ich volle 5 Sterne vergeben, der Rest sind maximal 3, das gibt für mich gut gemeinte 4 Sterne.

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