Mensch ohne Hund

von Hakan Nesser 
3,8 Sterne bei201 Bewertungen
Mensch ohne Hund
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (133):
evaliteras avatar

Geduld braucht man, denn es ist ein Familientreffen und man lernt erstmal alle kennen, ausserdem zur Weihnachtszeit wer das mag.

Kritisch (17):
R

Ich habe mich bis zur Hälfte des Buches durchgequält und dann abgebrochen. Mir ist es zu träge und langwierig.

Alle 201 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Mensch ohne Hund"

Familie Hermansson hat sich versammelt, um zwei Geburtstage zu feiern: den 65. des gerade pensionierten Vaters Karl-Erik und den 40. der ältesten Tochter Ebba. Doch plötzlich verschwinden zwei Familienmitglieder spurlos, Sohn Walter und Enkel Henrik. Wurden Sie Opfer eines Verbrechens? Die scheinbar heile Familienwelt beginnt zu bröckeln – Inspektor Barbarotti ermittelt und stößt auf ziemlich unschöne Familiengeheimnisse und einen ungewöhnlichen Mörder ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442739325
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:25.05.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.08.2007 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne44
  • 4 Sterne89
  • 3 Sterne51
  • 2 Sterne14
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    mememitteks avatar
    mememittekvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut Lesenswert
    Mensch ohne Hund

    Da der Schreibtstil extremer ist, kann es passieren, dass man bei ausgeprägter Fantasie auch ein heftigeres Kopfkino hat.
    Sehr zu empfehlen 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    mixtapemaedchens avatar
    mixtapemaedchenvor 2 Jahren
    Düster, unblutig aber gut!

    "Mensch ohne Hund" ist der erste Roman von Håkan Nesser, der von Kommissar Gunnar Barbarottis Fällen erzählt. Das Buch beginnt mit einer ausführlichen Familienbeschreibung der Hermanssons, die sehr darauf bedacht sind, den Schein der Normalität zu wahren. Die Familie besteht aus dem pensionierten Rektor Karl- Erik, seiner depressiven Frau Rosemarie, ihren drei Kindern und zwei Enkelkindern. Die ganze Familie kommt zu einer Feier zusammen, um Karl- Erics 60. und den 40. Geburtstag seiner Tochter Ebba zu feiern. Die unterdrückten Probleme innerhalb der Familie kommen nach und nach an die Oberfläche, als zwei Familienmitglieder ohne jede Spur verschwinden. Zu diesem Zeitpunkt kommt Kommissar Barbarotti ins Spiel und nimmt seine Ermittlungen, vor allen im Kreis der Familie, auf.
    Gunnar Barbarotti ist Håkan Nessers Vorgänger von Kommissar Van Vetteren.
    Obwohl bereits nach der Hälfte des Buches vermutet werden kann, wer der Mörder ist, macht es trotzdem Spass das Buch zu Ende zu lesen und den schleichenden Verfall der immer neurotisch werdenden Familie Hermansson zu verfolgen. Håkan Nessers "Mensch ohne Hund" ist eine ausführliche Familienchronik gepaart mit der nötigen Spannung eines Kriminalromans. Ein durchaus empfehlenswertes Buch.

    Kommentieren0
    86
    Teilen
    S
    Samtpfotevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und unblutig, dafür noch psychologischer
    Mensch ohne Hund

    Inhalt:
    Eigentlich hätte es nur ein ganz normales Familienessen anlässlich eines "runden" Geburtstags werden sollen. Vater Karl-Erik und seine Lieblingstochter Ebba haben nämlich am selben Tag Geburtstag und werden zusammen 105 Jahre alt. Ein ganz normales Familienessen ist aber meistens in einer wirklich nicht gerade sehr normalen Familie nicht möglich. Mutter Rosemarie hat eigentlich ihr ganzes Leben lang noch nie eine wichtige Entscheidung alleine getroffen und passt sich ihrem sehr dominanten Mann in jeglicher Hinsicht an, was sie selber aber eigentlich auch stört. Ebba, als Lieblingstochter des Vaters, ist Ärztin geworden und hat eine scheinbar perfekte Familie. Kristina stand immer ein wenig im Schatten ihrer Schwester, hat einen auffällig stillen Sohn und ist mit ihrem Mann nicht mehr sehr glücklich und Walter hat kürzlich für einen Skandal in einer Fernsehsendung gesorgt und traut sich nun nicht mehr unter die Leute. Die Stimmung ist angespannt, zu sagen haben sich die Geschwister nicht viel. Erst als Walter und später noch Ebbas talentierter Sohn Henrik verschwinden, müssen die Mitglieder der Familie versuchen, eine Lösung zu finden um die Ungewissheit zu ertragen.

    Meine Meinung:
    Dieser Krimi liegt schon ewig bei mir rum und weil ich skandinavische Krimis liebe und schon ziemlich lange keinen mehr gelesen habe, beschloss ich, diesen in den Tagen nach Weihnachten zu lesen, was ich auch geschafft habe.
    Mein liebster skandinavischer Autor ist bis jetzt Henning Mankell, von ihm habe ich auch wirklich viel gelesen. Von Nesser habe ich bis jetzt entweder noch gar nichts gelesen, oder ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Umso spannender war es also, dieses Buch, den Schreibstil und die Geschichte zu entdecken. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass skandinavische Krimis in erster Linie äusserst brutal und blutig sind, geschieht hier erst lange Zeit einmal kein Verbrechen. Mit psychologischer Raffinesse beleuchtet der Autor die Familienkonstellation, einzelne Unstimmigkeiten in den verschiedenen Kleinfamilien und ihre Probleme, miteinander umzugehen und einen gemeinsamen Nenner zu finden. Vergangene Geschichten werden aufgewärmt und schon von Anfang an ist eigentlich klar, dass man es mit einer sehr vertrackten Situation zu tun hat, die aber so oder ähnlich in vielen Familien vorkommen kann.
    Erst mit Walters Verschwinden ändert sich die Ausgangslage. Polizei einschalten oder nicht? Noch mehr Aufmerksamkeit auf Walter fallen lassen oder nicht? Oder erst einmal abwarten? Erst als dann auch noch Henrik verschwindet, wird die Polizei eingeschaltet. Nach knapp zweihundert von fünfhundervierzig Seiten wird klar, dass man es wohl mit einem Kriminalfall, einem Verbrechen zu tun hat.
    Was mir in diesem Buch wirklich sehr gut gefallen hat, war die Langsamkeit. Erst nach ewig langen Nachforschungen wird überhaupt irgend ein Hinweis gefunden, oder auch nicht, die Ermittlungen gehen stockend voran oder bleiben gar ganz stehen. So hat man viel Zeit, sich Gedanken zu machen und obwohl ich kurz nach Henriks Verschwinden genau wusste, wie alles ausgehen würde, so war für mich diese ganze Polizeiarbeit und die vielseitig ineinander verstrickten Geschichten extrem spannend.
    Der Inspektor Gunnar Barbarotti war mir sofort sympathisch. Sein Wille, allen Problemen auf den Grund zu gehen und jede noch so kleine Spur und Intuition zu verfolgen, gefielen mir sehr und ich kann es mir gut vorstellen, ein weiterer Krimi mit ihm als Ermittler zu lesen.
    Was mich aber wirklich gestört hat ,waren die vielen eingestreuten Anglizismen und ganzen englischen Sätze. Es gab überhaupt kein Verständnisproblem, aber ich habe mich einfach gefragt, warum sowohl die Polizisten, als auch die Mitglieder der grossen Familie gewisse Phrasen immer wieder in Englisch formulieren mussten. Natürlich sollte bei den Polizisten an Polizeiserien aus dem Fernsehen angespielt werden, aber das war einfach des Guten zu viel.

    Fazit:
    Ein spannender, unblutiger und sehr verstrickter Krimi und ein Autor, der mit viel psychologischem Feingefühl an seine Figuren heran geht.

    Zusätzliche Infos:
    Autor: Håkan Nesser
    Taschenbuch: 541 Seiten
    Verlag: btb
    Sprache: Deutsch
    Originalsprache: Schwedisch
    Übersetzt von: Christel Hildebranth
    ISBN  978-3-442-73932-5

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ambermoons avatar
    Ambermoonvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine nach außen hin perfekte Familie wird seziert und ist danach alles andere als perfekt - ein spannender Familienwahnsinn!
    Innenansichten einer Familie

    Eine Famlie, die nach außen hin perfekt erscheinen möchte, mit 2 oder mehreren schwarzen Schafen, einem sturen Familienoberhaupt und dazwischen Inspektor Barbarotti.

    Im ersten Teil dieses Schwedenkrimis bekommt man Einblicke in diese Familie und in die Gedanken eines fast jeden Familienmitgliedes und in deren teilweise verstörenden Verhaltensmustern. Man merkt schnell, dass diese Familie alles andere als perfekt ist und vieles einfach unter den Tisch gekehrt wird.
    Und gerade in dieser perfekt erscheinen wollenden Familie (oder gerade deshalb?) passiert es - 2 Vermisste!

    Im zweiten Teil beginnt dann der eigentliche Krimi, obwohl - spannend ist er eigentlich schon von Anfang an. Barbarotti ist ein sympathischer Kriminalinspektor mit Ecken und Kanten, der sich wie ein Pitbull in diesen Fall verbeißt.

    Fazit: Die Seelenlandschaft der Protagonisten wird so gut beschrieben, dass man jeden gut zu kennen meint. Auch die Beziehung der Familienmitliedern untereinander werden sehr eindrücklich beschrieben.
    Diese "Vorstellungsrunde" im ersten Teil des Buches hat mich schon in ihren Bann gezogen und hatte eine Spannung für sich.
    Daher ist dieser Krimi spannend von Anfang bis Ende. Sogar auf den letzten Seiten passiert noch so Einiges.

    Das einzige Manko: manchmal vorhersehbar und über die Gedanken bestimmter Charaktere hätte ich gerne mehr erfahren.
    Aber Alles in Allem ein sehr lesenswerter Krimi, den ich jedem nur empfehlen kann.
    Und ich bin auch schon am zweiten Barbarotti-Fall dran *g*

    Kommentieren0
    33
    Teilen
    Wortklaubers avatar
    Wortklaubervor 5 Jahren
    Kurz vor Weihnachten

    Kurz vor Weihnachten kommt die Familie Hermansson im (erfundenen) Ort Kymlinge zusammen, um den 65. Geburtstag des Patriarchen Karl-Erik und den 40. seiner Tochter Ebba zu feiern. Dieses Treffen steht unter keinem guten Stern; allgemein nicht, weil sich alle irgendwie nicht grün sind, aber insbesondere nicht, weil Sohn Walter sich die Blöße gegeben hat, in einer Reality-Show vor der Kamera zu onanieren - was von Karl-Erik als solche Schmach empfunden wird, dass er kurzerhand für sich und seine Frau die Entscheidung getroffen hat, Schweden zu verlassen und in Malaga einen Altersruhesitz zu erwerben. Es bleibt nicht bei den üblichen Reibereien: zuerst verschwindet Sohn Walter, am nächsten Tag sein Neffe Henrik. Wird das Verschwinden des Schwarzen Schafs der Familie noch relativ gelassen aufgenommen, stört das Verschwinden des Studenten die Familie doch nachhaltig auf. Keiner kann sich einen Reim auf das Verschwinden der beiden machen.

    Nesser lässt sich viel Zeit, die Familie, ihre schicksalhaften Verstrickungen und Probleme mit sich selbst und untereinander zu beschreiben. Die Polizei tritt in Gestalt von Inspektur Barbarotti erst nach fast 200 Seiten auf den Plan. Und auch der tappt ersteinmal im Dunkeln. Zu mysteriös scheint das Ganze. Fast hat man die Fälle schon ad acta gelegt, als Kommissar Zufall eingreift und Kristoffer, der jüngere Bruder des verschwundenen Henrik, durch ein bestimmtes Detail stutzig wird.

    Mein 2. Barbarotti/mein 12. Nesser hat mich nicht enttäuscht. Er fängt langsam an, die Spannung wird subtil aufgebaut, die Personen werden eingehend vorgestellt  - wer's lieber eindeutiger hat, wird mit diesem Krimi nicht glücklich. Für mich war's wieder eine runde Sache.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Leseeules avatar
    Leseeulevor 6 Jahren
    Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mir hat das Buch schon gefallen. Alleine wie die Familienmitglieder beschrieben wurden. Aber es gibt sicher bessere Bücher von Hakan Nesser

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Superollis avatar
    Superollivor 6 Jahren
    Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Auf Empfehlung dieses Buch gelesen. Ich habe größten Respekt vor der Schreibkunst der nordischen Kriminalbuchautoren, so auch hier. Eines der seltenen Bücher, bei denen man das Ende nicht wirklich vorhersehen kann. Spannende Charaktere und eine spannende Story, die vielleicht näher am Leben ist, als man denkt.

    Im Vergleich zu den Stieg Larsson und Adler-Olssen Büchern war mir persönlich das Buch insgesamt allerdings zu langatmig an einigen Stellen. Deswegen einen Stern weniger.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    FranziDerBuecherWurms avatar
    FranziDerBuecherWurmvor 8 Jahren
    Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Ich find das Buch schlecht und war etwas entäuscht. Es wurde nur gut beschrieben wie sich jedes einzelne Familienmitglied fühlt nach dem Walter Hermansson und Henrik Grundt verschwunden sind. Ansonsten kam kaum Spannung auf.

    Die Buchverfilmung war die schlechteste die ich je gesehen habe...

    Kommentare: 1
    18
    Teilen
    ninchen1809s avatar
    ninchen1809vor 8 Jahren
    Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Dies war mein erster Nesser-Krimi und garantiert nicht der letzte.

    Kurz zum Plot: Die Familie rund um Rosemarie Wunderlich Hermannson trifft sich in Kymlinge um den Geburtstag ihres Mannes und ihrer Tochter Ebba zu feiern. Die Großeltern haben drei Kinder: Ebba, Walter und Kristina. Wobei die Töchter verheiratet sind, Ebba hat zwei Söhne, Kristoffer und Henrik, und Kristina hat einen Sohn namens Kelvin. Walter ist bei einer Fernsehshow in Ungnade gefallen und deshalb ist die Stimmung von Anfang an sehr angespannt. Am ersten Abend verschwindet Walter spurlos und am nächsten Abend sein Neffe Henrik. Jetzt wird die Polizei informiert und der Inspektor Barbarotti kommt zu seinem Einsatz.

    Besonders gefallen hat mir die genaue und super interessante Betrachtung der Charaktere der Familie Hermannson. Jeder einzelne ist mit seinem Leben unzufrieden. Auch das Verhältnis der Familiemitglieder zueinander wird nicht außer Acht gelassen. Also keine heile Familie. Der Beschreibung der Charaktere und der Familienfeier widmet sich Nesser ca. die ersten200 Seiten bevor Inspektor Barbarotti seinen ersten Auftritt hat. Seine Kollegin und er tappen sehr lange im Dunkeln. Nach und nach löst sich der Fall mit vielen Wendungen bis zu einem doch überraschenden Enden auf.

    Hier handelt es sich nicht um einen unbedingt temporeichen und „blutigen“ Krimi, wer aber die psychologische Ebene eines Krimis zu schätzen weiß und daraus auch für sich Spannung ziehen kann, ist hier genau richtig.

    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und mach mich in nächster Zeit auch an die Van Veeteren-Fälle.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    U
    ulrike1969vor 8 Jahren
    Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Dies ist ein ganz besonderer Krimi! Einer der besten die ich je gelesen habe. Fängt eher ruhig an, aber diese typischen, subversiven Schilderungen der einzelnen Personen und ihre Entwicklung sind unnachahmlich.

    Kommentieren0
    6
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks