Hakan Nesser Mensch ohne Hund

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Inhaltsangabe zu „Mensch ohne Hund“ von Hakan Nesser

Familie Hermansson hat sich versammelt, um zwei Geburtstage zu feiern: den 65. des gerade pensionierten Vaters Karl-Erik und den 40. der ältesten Tochter Ebba. Doch plötzlich verschwinden zwei Familienmitglieder spurlos, Sohn Walter und Enkel Henrik. Wurden Sie Opfer eines Verbrechens? Die scheinbar heile Familienwelt beginnt zu bröckeln – Inspektor Barbarotti ermittelt und stößt auf ziemlich unschöne Familiengeheimnisse und einen ungewöhnlichen Mörder ...

Interessanter Stil, langes Ende.

— AnnieLovesTheSky
AnnieLovesTheSky

Absolut Lesenswert

— mememittek
mememittek

Spannend und unblutig, dafür noch psychologischer

— Samtpfote
Samtpfote

Fängt stark an und hört stark auf, zwischenzeitlich etwas langatmig. Die Komplexität der Familienmitglieder, Verhältnisse etc ist spitze!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine nach außen hin perfekte Familie wird seziert und ist danach alles andere als perfekt - ein spannender Familienwahnsinn!

— Ambermoon
Ambermoon

Gestatten? Barbarotti! Der Auftakt eines neuen schwedischen Ermittlers.

— TaugenichtsWelt
TaugenichtsWelt

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  • Mensch ohne Hund

    Mensch ohne Hund
    mememittek

    mememittek

    11. August 2016 um 22:15

    Da der Schreibtstil extremer ist, kann es passieren, dass man bei ausgeprägter Fantasie auch ein heftigeres Kopfkino hat.
    Sehr zu empfehlen 

  • Düster, unblutig aber gut!

    Mensch ohne Hund
    mixtapemaedchen

    mixtapemaedchen

    23. July 2016 um 23:23

    "Mensch ohne Hund" ist der erste Roman von Håkan Nesser, der von Kommissar Gunnar Barbarottis Fällen erzählt. Das Buch beginnt mit einer ausführlichen Familienbeschreibung der Hermanssons, die sehr darauf bedacht sind, den Schein der Normalität zu wahren. Die Familie besteht aus dem pensionierten Rektor Karl- Erik, seiner depressiven Frau Rosemarie, ihren drei Kindern und zwei Enkelkindern. Die ganze Familie kommt zu einer Feier zusammen, um Karl- Erics 60. und den 40. Geburtstag seiner Tochter Ebba zu feiern. Die unterdrückten Probleme innerhalb der Familie kommen nach und nach an die Oberfläche, als zwei Familienmitglieder ohne jede Spur verschwinden. Zu diesem Zeitpunkt kommt Kommissar Barbarotti ins Spiel und nimmt seine Ermittlungen, vor allen im Kreis der Familie, auf. Gunnar Barbarotti ist Håkan Nessers Vorgänger von Kommissar Van Vetteren. Obwohl bereits nach der Hälfte des Buches vermutet werden kann, wer der Mörder ist, macht es trotzdem Spass das Buch zu Ende zu lesen und den schleichenden Verfall der immer neurotisch werdenden Familie Hermansson zu verfolgen. Håkan Nessers "Mensch ohne Hund" ist eine ausführliche Familienchronik gepaart mit der nötigen Spannung eines Kriminalromans. Ein durchaus empfehlenswertes Buch.

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  • Mensch ohne Hund

    Mensch ohne Hund
    Samtpfote

    Samtpfote

    22. April 2016 um 22:54

    Inhalt: Eigentlich hätte es nur ein ganz normales Familienessen anlässlich eines "runden" Geburtstags werden sollen. Vater Karl-Erik und seine Lieblingstochter Ebba haben nämlich am selben Tag Geburtstag und werden zusammen 105 Jahre alt. Ein ganz normales Familienessen ist aber meistens in einer wirklich nicht gerade sehr normalen Familie nicht möglich. Mutter Rosemarie hat eigentlich ihr ganzes Leben lang noch nie eine wichtige Entscheidung alleine getroffen und passt sich ihrem sehr dominanten Mann in jeglicher Hinsicht an, was sie selber aber eigentlich auch stört. Ebba, als Lieblingstochter des Vaters, ist Ärztin geworden und hat eine scheinbar perfekte Familie. Kristina stand immer ein wenig im Schatten ihrer Schwester, hat einen auffällig stillen Sohn und ist mit ihrem Mann nicht mehr sehr glücklich und Walter hat kürzlich für einen Skandal in einer Fernsehsendung gesorgt und traut sich nun nicht mehr unter die Leute. Die Stimmung ist angespannt, zu sagen haben sich die Geschwister nicht viel. Erst als Walter und später noch Ebbas talentierter Sohn Henrik verschwinden, müssen die Mitglieder der Familie versuchen, eine Lösung zu finden um die Ungewissheit zu ertragen. Meine Meinung: Dieser Krimi liegt schon ewig bei mir rum und weil ich skandinavische Krimis liebe und schon ziemlich lange keinen mehr gelesen habe, beschloss ich, diesen in den Tagen nach Weihnachten zu lesen, was ich auch geschafft habe. Mein liebster skandinavischer Autor ist bis jetzt Henning Mankell, von ihm habe ich auch wirklich viel gelesen. Von Nesser habe ich bis jetzt entweder noch gar nichts gelesen, oder ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Umso spannender war es also, dieses Buch, den Schreibstil und die Geschichte zu entdecken. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass skandinavische Krimis in erster Linie äusserst brutal und blutig sind, geschieht hier erst lange Zeit einmal kein Verbrechen. Mit psychologischer Raffinesse beleuchtet der Autor die Familienkonstellation, einzelne Unstimmigkeiten in den verschiedenen Kleinfamilien und ihre Probleme, miteinander umzugehen und einen gemeinsamen Nenner zu finden. Vergangene Geschichten werden aufgewärmt und schon von Anfang an ist eigentlich klar, dass man es mit einer sehr vertrackten Situation zu tun hat, die aber so oder ähnlich in vielen Familien vorkommen kann. Erst mit Walters Verschwinden ändert sich die Ausgangslage. Polizei einschalten oder nicht? Noch mehr Aufmerksamkeit auf Walter fallen lassen oder nicht? Oder erst einmal abwarten? Erst als dann auch noch Henrik verschwindet, wird die Polizei eingeschaltet. Nach knapp zweihundert von fünfhundervierzig Seiten wird klar, dass man es wohl mit einem Kriminalfall, einem Verbrechen zu tun hat. Was mir in diesem Buch wirklich sehr gut gefallen hat, war die Langsamkeit. Erst nach ewig langen Nachforschungen wird überhaupt irgend ein Hinweis gefunden, oder auch nicht, die Ermittlungen gehen stockend voran oder bleiben gar ganz stehen. So hat man viel Zeit, sich Gedanken zu machen und obwohl ich kurz nach Henriks Verschwinden genau wusste, wie alles ausgehen würde, so war für mich diese ganze Polizeiarbeit und die vielseitig ineinander verstrickten Geschichten extrem spannend. Der Inspektor Gunnar Barbarotti war mir sofort sympathisch. Sein Wille, allen Problemen auf den Grund zu gehen und jede noch so kleine Spur und Intuition zu verfolgen, gefielen mir sehr und ich kann es mir gut vorstellen, ein weiterer Krimi mit ihm als Ermittler zu lesen. Was mich aber wirklich gestört hat ,waren die vielen eingestreuten Anglizismen und ganzen englischen Sätze. Es gab überhaupt kein Verständnisproblem, aber ich habe mich einfach gefragt, warum sowohl die Polizisten, als auch die Mitglieder der grossen Familie gewisse Phrasen immer wieder in Englisch formulieren mussten. Natürlich sollte bei den Polizisten an Polizeiserien aus dem Fernsehen angespielt werden, aber das war einfach des Guten zu viel. Fazit: Ein spannender, unblutiger und sehr verstrickter Krimi und ein Autor, der mit viel psychologischem Feingefühl an seine Figuren heran geht. Zusätzliche Infos: Autor: Håkan Nesser Taschenbuch: 541 Seiten Verlag: btb Sprache: Deutsch Originalsprache: Schwedisch Übersetzt von: Christel Hildebranth ISBN  978-3-442-73932-5

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  • Innenansichten einer Familie

    Mensch ohne Hund
    Ambermoon

    Ambermoon

    29. April 2015 um 09:11

    Eine Famlie, die nach außen hin perfekt erscheinen möchte, mit 2 oder mehreren schwarzen Schafen, einem sturen Familienoberhaupt und dazwischen Inspektor Barbarotti. Im ersten Teil dieses Schwedenkrimis bekommt man Einblicke in diese Familie und in die Gedanken eines fast jeden Familienmitgliedes und in deren teilweise verstörenden Verhaltensmustern. Man merkt schnell, dass diese Familie alles andere als perfekt ist und vieles einfach unter den Tisch gekehrt wird. Und gerade in dieser perfekt erscheinen wollenden Familie (oder gerade deshalb?) passiert es - 2 Vermisste! Im zweiten Teil beginnt dann der eigentliche Krimi, obwohl - spannend ist er eigentlich schon von Anfang an. Barbarotti ist ein sympathischer Kriminalinspektor mit Ecken und Kanten, der sich wie ein Pitbull in diesen Fall verbeißt. Fazit: Die Seelenlandschaft der Protagonisten wird so gut beschrieben, dass man jeden gut zu kennen meint. Auch die Beziehung der Familienmitliedern untereinander werden sehr eindrücklich beschrieben. Diese "Vorstellungsrunde" im ersten Teil des Buches hat mich schon in ihren Bann gezogen und hatte eine Spannung für sich. Daher ist dieser Krimi spannend von Anfang bis Ende. Sogar auf den letzten Seiten passiert noch so Einiges. Das einzige Manko: manchmal vorhersehbar und über die Gedanken bestimmter Charaktere hätte ich gerne mehr erfahren. Aber Alles in Allem ein sehr lesenswerter Krimi, den ich jedem nur empfehlen kann. Und ich bin auch schon am zweiten Barbarotti-Fall dran *g*

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  • Kurz vor Weihnachten

    Mensch ohne Hund
    Wortklauber

    Wortklauber

    06. October 2013 um 10:18

    Kurz vor Weihnachten kommt die Familie Hermansson im (erfundenen) Ort Kymlinge zusammen, um den 65. Geburtstag des Patriarchen Karl-Erik und den 40. seiner Tochter Ebba zu feiern. Dieses Treffen steht unter keinem guten Stern; allgemein nicht, weil sich alle irgendwie nicht grün sind, aber insbesondere nicht, weil Sohn Walter sich die Blöße gegeben hat, in einer Reality-Show vor der Kamera zu onanieren - was von Karl-Erik als solche Schmach empfunden wird, dass er kurzerhand für sich und seine Frau die Entscheidung getroffen hat, Schweden zu verlassen und in Malaga einen Altersruhesitz zu erwerben. Es bleibt nicht bei den üblichen Reibereien: zuerst verschwindet Sohn Walter, am nächsten Tag sein Neffe Henrik. Wird das Verschwinden des Schwarzen Schafs der Familie noch relativ gelassen aufgenommen, stört das Verschwinden des Studenten die Familie doch nachhaltig auf. Keiner kann sich einen Reim auf das Verschwinden der beiden machen. Nesser lässt sich viel Zeit, die Familie, ihre schicksalhaften Verstrickungen und Probleme mit sich selbst und untereinander zu beschreiben. Die Polizei tritt in Gestalt von Inspektur Barbarotti erst nach fast 200 Seiten auf den Plan. Und auch der tappt ersteinmal im Dunkeln. Zu mysteriös scheint das Ganze. Fast hat man die Fälle schon ad acta gelegt, als Kommissar Zufall eingreift und Kristoffer, der jüngere Bruder des verschwundenen Henrik, durch ein bestimmtes Detail stutzig wird. Mein 2. Barbarotti/mein 12. Nesser hat mich nicht enttäuscht. Er fängt langsam an, die Spannung wird subtil aufgebaut, die Personen werden eingehend vorgestellt  - wer's lieber eindeutiger hat, wird mit diesem Krimi nicht glücklich. Für mich war's wieder eine runde Sache.

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  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    Leseeule

    Leseeule

    13. June 2012 um 21:20

    Mir hat das Buch schon gefallen. Alleine wie die Familienmitglieder beschrieben wurden. Aber es gibt sicher bessere Bücher von Hakan Nesser

  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    Superolli

    Superolli

    10. April 2012 um 08:24

    Auf Empfehlung dieses Buch gelesen. Ich habe größten Respekt vor der Schreibkunst der nordischen Kriminalbuchautoren, so auch hier. Eines der seltenen Bücher, bei denen man das Ende nicht wirklich vorhersehen kann. Spannende Charaktere und eine spannende Story, die vielleicht näher am Leben ist, als man denkt. Im Vergleich zu den Stieg Larsson und Adler-Olssen Büchern war mir persönlich das Buch insgesamt allerdings zu langatmig an einigen Stellen. Deswegen einen Stern weniger.

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  • Frage zu "Die Einsamen" von Håkan Nesser

    Die Einsamen
    sarah_elise

    sarah_elise

    Endlich ein neues Inspektor Barbarotti Buch aus der Serie von Hakan Nesser. Kann mir jemand bei der Reihenfolge der Serie weiterhelfen?

    • 4
  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    FranziDerBuecherWurm

    FranziDerBuecherWurm

    Ich find das Buch schlecht und war etwas entäuscht. Es wurde nur gut beschrieben wie sich jedes einzelne Familienmitglied fühlt nach dem Walter Hermansson und Henrik Grundt verschwunden sind. Ansonsten kam kaum Spannung auf.

    Die Buchverfilmung war die schlechteste die ich je gesehen habe...

    • 2
    AnnaChi

    AnnaChi

    21. May 2011 um 20:57
  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    ninchen1809

    ninchen1809

    30. December 2010 um 21:34

    Dies war mein erster Nesser-Krimi und garantiert nicht der letzte. Kurz zum Plot: Die Familie rund um Rosemarie Wunderlich Hermannson trifft sich in Kymlinge um den Geburtstag ihres Mannes und ihrer Tochter Ebba zu feiern. Die Großeltern haben drei Kinder: Ebba, Walter und Kristina. Wobei die Töchter verheiratet sind, Ebba hat zwei Söhne, Kristoffer und Henrik, und Kristina hat einen Sohn namens Kelvin. Walter ist bei einer Fernsehshow in Ungnade gefallen und deshalb ist die Stimmung von Anfang an sehr angespannt. Am ersten Abend verschwindet Walter spurlos und am nächsten Abend sein Neffe Henrik. Jetzt wird die Polizei informiert und der Inspektor Barbarotti kommt zu seinem Einsatz. Besonders gefallen hat mir die genaue und super interessante Betrachtung der Charaktere der Familie Hermannson. Jeder einzelne ist mit seinem Leben unzufrieden. Auch das Verhältnis der Familiemitglieder zueinander wird nicht außer Acht gelassen. Also keine heile Familie. Der Beschreibung der Charaktere und der Familienfeier widmet sich Nesser ca. die ersten200 Seiten bevor Inspektor Barbarotti seinen ersten Auftritt hat. Seine Kollegin und er tappen sehr lange im Dunkeln. Nach und nach löst sich der Fall mit vielen Wendungen bis zu einem doch überraschenden Enden auf. Hier handelt es sich nicht um einen unbedingt temporeichen und „blutigen“ Krimi, wer aber die psychologische Ebene eines Krimis zu schätzen weiß und daraus auch für sich Spannung ziehen kann, ist hier genau richtig. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und mach mich in nächster Zeit auch an die Van Veeteren-Fälle.

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  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    ulrike1969

    ulrike1969

    23. November 2010 um 15:32

    Dies ist ein ganz besonderer Krimi! Einer der besten die ich je gelesen habe. Fängt eher ruhig an, aber diese typischen, subversiven Schilderungen der einzelnen Personen und ihre Entwicklung sind unnachahmlich.

  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    Gruenente

    Gruenente

    23. November 2010 um 09:57

    Ein Familienfest wird zur Katastrophe, als in zwei Nächten hinereinander zwei Familienmitglieder einfach verschwinden. Hängen diese beiden Fälle zusammen? Liegen Verbrechen vor? Barbarotti ermittelt. Und das über fast ein Jahr.Für ich weniger ein Krimi als eine bitterböse Familientragödie. Wie diese Familie miteinander umgeht und was sie übereinander denken ist soschrecklich, dass es war sein könnte. Ein gutes, melancholisches Buch.

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  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    Cibo95

    Cibo95

    01. September 2010 um 08:41

    Klappentext, Beschreibung und Autor legen nahe, dass es sich hier um einen Krimi handelt. Aber ist es wirklich ein Krimi? Gut, ein Kommissar (Barbarotti) ermittelt, der "Fall" spielt in Schweden ... aber das Buch ist viel mehr als ein Krimi. Ja, Menschen verschwinden, werden vielleicht auch getötet aber diese Geschichte ist sehr viel mehr. Nesser stellt vielschichtige und teilweise ziemliche kaputte Charaktere zusammen ... eine scheinbar heile Familie in Schweden zerbricht, als zuerst der Onkel und einen Tag später der Neffe verschwinden. Was passierte an diesen Abenden? Wer weiß was? Wer versteckt was? Barbarotti war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch. Ein Inspektor, Mitte 40, Halbitaliener, der mit dem Älterwerden nicht so richtig klar kommt. Er hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und lebt mit seiner 18jährigen Tochter zusammen. Ähnlichkeiten zu Kommissar Wallander tauchen auf, sind aber wohl eher zufällig ;-) Die Familie, deren zwei Mitglieder verschwinden ist total kaputt. Jeder hat seine persönlichen Geheimnisse, alle sprechen nicht wirklich miteinander, jeder entflieht seinen Problemen auf eigene seltsame Art und Weise. Ziemlich düster das Ganze. Der Fall an sich zieht sich in dem Buch über ein ganzes Jahr. Das Buch ist in verschiedene Zeiten eingeteilt, macht teilweise wochenweite Sprünge. Man denkt die ganze Zeit, man weiß was passiert ist und am Ende löst sich das ganze auch auf. Aber so wie man denkt? 8-) Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich möchte mehr lesen, der nächste Band liegt bereits auf dem SuB.

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  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    Winterzauber

    Winterzauber

    29. May 2010 um 23:50

    Detective und Profiler Robert Hunter (Morddezernat für Serienmörder und besonders schwere Mord- und Gewaltverbrechen) ist ein Einzelgänger, mit seinem messerscharfen Verstand verlässt er sich bei seinen Ermittlungen nicht nur auf Indizien oder gar Beweise, sondern auf seinen Instinkt. So hat er schon viele Fälle gelöst. Als der Kruzifix-Killer vor Jahren sein Unwesen trieb, kann er nicht mehr schlafen, nicht essen und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Täter wird endlich gefasst, aber Hunter ist skeptisch – lässt sich der Täter, der nie auch nur einen Hauch einer Spur am Tatort hinterlassen hat, so einfach fassen mit einem Auto voll Beweisen, das stinkt zum Himmel. Trotz Hunters Einwände wird der Täter angeklagt und zum Tode verurteilt. Sein Partner kommt mit Ehefrau bei einem Bootsunglück ums Leben. Einige Zeit vergeht, Hunter wird mit seinem neuen Partner, den er Grünschnabel nennt, an einen Tatort gerufen (der erste Fall für Garcia) der alle Albträume wiederkehren lässt, die Frau ist völlig entstellt und hat ein Kreuz in den Nacken geritzt. – Der Kruzifix-Killer ist zurück - . Ich bin schwer begeistert, das Buch ist so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Hunter und auch Garcia mag man auf Anhieb und fiebert mit ihnen darauf, dass endlich Spuren oder Hinweise auftauchen. Flüssig geschrieben, die Spannungskurve wird nicht unterbrochen. Eine kleine logische Schwäche am Schluß meiner Meinung nach, aber nicht weiter tragisch. Ich kann mir einen zweiten Teil des Autors vorstellen und den würde ich natürlich auch gern lesen.

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  • Rezension zu "Mensch ohne Hund" von Hakan Nesser

    Mensch ohne Hund
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2009 um 17:46

    War mein erstes Buch auf norwegisch und ich hab mich mit der Sprache noch etwas schwergetan. Es war eine interessante Geschichte, und am Schluß wurde es richtig spannend. Mehr als die grobe Story ist bei mir aber glaub nicht angekommen. Aller Anfang ist schwer.

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