Halima Bashir

 4.4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Halima, Tränen der Wüste und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Halima Bashir

Halima

Halima

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Erschienen am 06.09.2008
Tränen der Wüste

Tränen der Wüste

 (2)
Erschienen am 01.01.2010
Tears of the Desert

Tears of the Desert

 (0)
Erschienen am 29.09.2009
Lzy pustyni

Lzy pustyni

 (0)
Erschienen am 01.01.2015

Neue Rezensionen zu Halima Bashir

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monja1995s avatar

Rezension zu "Halima" von Halima Bashir

Brutaler Sudan
monja1995vor 5 Jahren

Klappentext:

„Darfur. Ein Wort, das mit Blut und Leiden getränkt ist. Ein Begriff, der schreckliche Bilder heraufbeschwört. Schmerzen und Grauen, die in der zivilisierten Welt unvorstellbar gewesen wären. Aber für mich ist Darfur auch noch etwas anderes: Es ist meine Heimat.“

Im Jahr 2005 gelingt der jungen Ärztin Halima Bashir die Flucht aus dem Sudan. In einem der grausamsten Kriege unserer Zeit erlebte sie Leiden und Tod unzähliger Menschen, wurde Zeugin und schließlich auch Opfer von Folter und brutalem Missbrauch – denn sie hat es gewagt, sich aufzulehnen gegen den Terror.

Mein Umriss:

Halima gibt Einblick in ihre unbeschwerte Kindheit, die sie in einem Dorf in der Provinz Darfur im Sudan verbringt. Wohlbehütet in eine liebevolle Familie eingebettet erlebt sie diese Kindheit behütet durch Großmutter, Mutter und Vater. Der Vater erkennt sehr früh, dass aus Halima irgendwann eine kluge Frau werden wird und läßt sie in der nächsten Stadt zur Schule gehen. Schnell bemerkt Halima, dass es nicht überall ruhig und unbeschwert wie auf dem Land ist. Sie wird von Mitschülern arabischer Abstammung herablassend behandelt. Sie nutzen jede Gelegenheit, Halima etwas anzutun. Halima jedoch hat den Stolz der Afrikaner in sich und wehrt sich. Dafür wird sie mit Schlägen durch die Schulleiterin und anderen Strafen durch die Lehrerinnen bestraft. Da diese Frauen ebenfalls arabischer Abstammung sind, denken diese, bessere Menschen zu sein und sehen Schwarzafrikaner als Sklaven. Halina schafft es trotzdem in der Schule hervorragende Leistungen zu erzielen und nach dem Schulabschluß einen Studienplatz zu bekommen, um ihrem Traum Ärztin zu werden endlich Wirklichkeit werden zu lassen.
An der Universität geht es ähnlich weiter, wie zuvor in der Schule. Die Araber denken, sie wären etwas besseres und versuchen ihre schwarzafrikanischen Kommilitonen zu unterdrücken. Die lassen sich das aber nicht gefallen.
Halima schafft ihren Abschluß und kehrt als Frau Doktor Halima Bashir in ihr Dorf zurück. Bald bekommt sie eine Anstellung in einem Krankenhaus. Den Arabern ist jedoch ein Dorn im Auge, dass sie auch im Bürgerkrieg verwundete Schwarzafrikaner respektvoll und nach allen ihr gebotenen Möglichkeiten behandelt. Für Halima sind alle Menschen gleich.
Sie wird jedoch in ein Provinzkrankenhaus versetzt, wo sie schnell feststellen muss, dass ihr auch hier genauestens über die Schulter geblickt wird. Sie wird verhaftet und erleidet schlimmste Folter und Mehrfachvergewaltigungen. Da flieht sie zurück in ihr Heimatdorf. Doch auch dort überschlagen sich die Ereignisse und sie muss wieder fliehen…….

Mein Eindruck:

Halima Bashir erzählt in einer eher einfachen Sprache, wie sie ihre Kindheit und Jugend im Sudan erlebte. Sie malt diese Erinnerungen nicht nur rosarot, sondern erzählt auch von den schwierigen Verhältnissen im Dorf, wo die Frauen teilweise stundenlang laufen müssen, um Brennholz, Kräuter usw. zu sammeln und wie schwierig es war, in die nächste Stadt zu kommen, wo Verwandte lebten. Ebenso geht sie auf die Hürden ein, die Eltern nehmen müssen, um ihren Kindern die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen. Und vor allem zeigt Halima, wie eng die Familienbande in ihrer Heimat sind. Dies tritt besonders aus ihrer Geschichte hervor, als sie Vergleiche mit ihren Mitmenschen in Großbritannien zieht. Schonungslos und offen erzählt sie auch über ihre Verschleppung, die Folter und die Vergewaltigungen, so dass einem beim Lesen Tränen in die Augen steigen. Man erlebt als Leser fast körperlich ihre Ängste mit, als sie auf der Flucht ist. Ebenso empfindet man die Rückschläge, die sie in Großbritannien immer wieder einstecken muss.

Mein Fazit:

Ein Buch für jeden der die Augen vor den Begebenheiten in Afrika nicht verschließen wollen und können

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buchfeemelanies avatar

Rezension zu "Halima" von Halima Bashir

Rezension zu "Halima" von Halima Bashir
buchfeemelanievor 7 Jahren

Halima Bashir wurde 1979 geboren. Noch als sie ein kleines Kind ist, ahnt ihr Vater, dass aus ihr etwas großes wird.
Frau Bashir führt ein Leben, für das man Sie einfach bewundern muss. Als erste ihres Stammes (und das als Frau!) schafft sie das Medizinstudium.
Als sie gerade damit fertig ist, entbrennt der Konflikt in Dafur neu.
Halima, die jetzt mit misshandelten Folteropfern aber auch missbrauchten Mädchen mehr zu tun hat, als ihr eigentlich lieb ist, tut alles um das Leid zu mindern.
Und vor allem: Sie schweigt nicht. Sie wendet sich an die Welt.
Dafür wird sie gefangen genommen, selber vergewaltigt, misshandelt.
Ihr Vater wird ermordet.
Und trotzdem hat sie die Kraft, aus dem Sudan zu fliehen um der Welt weiterhin von dem Schicksal der Menschen in Dafur zu erzählen. Besonders das der Kinder.
Wirklich eine tolle Frau!
P.S. auch der günstige Preis von 5 Euro bei Weltbild war positiv.

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Eltragalibross avatar

Rezension zu "Halima" von Halima Bashir

Rezension zu "Halima" von Halima Bashir
Eltragalibrosvor 10 Jahren

Halima Bashir erzählt von ihrer Kindheit und ihrem Leben und ihrer Flucht aus Darfur. Sie berichtet mitreißend von ihrem eigenen Schicksal und dem ihres Volkes. Eine wirklich interessante und gut geschriebene Biographie, die sich nur am Anfang etwas zieht.

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