Halldór Laxness Die Islandglocke

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Inhaltsangabe zu „Die Islandglocke“ von Halldór Laxness

'Magnus Sigurdsson,' fragte der Bärtige. 'Ist das nicht der, der seine Frau für Branntwein an einen Dänen verkauft hat?' 'Doch' sagte sie. 'Und sie dann mit der Axt erschlagen wollte?' 'Ja', sagte sie ...§Island an der Schwelle zum 18. Jahrhundert. Glanz und Bigotterie herrschen am Kopenhagener Königshof; Elend, Hunger und Seuchen beherrschen das Land, das seit vier Jahrhunderten von den Dänen unterdrückt und ausgebeutet wird. Jon Hreggvidsson, nach eigenen Worten "ein ehrlicher Schwerverbrecher", stiehlt nur ein Stück Angelschnur - doch dann macht er in Gegenwart des königlichen Inspektors und Henkers eine spöttische Bemerkung über die Mätressen des Regenten ... In seiner Romantrilogie ergreift Halldor Laxness einmal mehr Partei für die Schicksale der Erniedrigten und Beleidigten - ohne Larmoyanz, doch im Zeichen eines engagierten Humanismus, der Laxness' gesamtes Werk durchzieht.§"Trotz des historischen Stoffes und der fremd anmutenden Archaik des Stils erweist sich Laxness als s

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  • Rezension zu "Die Islandglocke" von Halldór Laxness

    Die Islandglocke

    muprl

    17. August 2009 um 15:23

    Laxness ist für mich eine Entdeckung. Klar, er hat 1955 bereits den Nobelpreis für Literatur bekommen - aber wer spricht denn noch heute von ihm? Ich kann nur sagen: Er ist zu unrecht so in Vergessenheit geraten. Aber es gibt Hoffnung: Gerade sind einige Neuauflagen des Steidl-Verlags in den Handel gekommen... Mit "Die Islandglocke" zeigt er sich als eingängiger Erzähler, der skurille und schillernd-unvergessliche Charaktere entwirft, die dem Leser einfach Spaß machen. Doch diese Figuren behalten immer ein Geheimnis (oder mehrere) für sich. Sie liegen in ihren Motivationen nur selten offen vor dem Leser. Das heißt, der Leser darf und muss spekulieren - und das macht Spaß. Auf der anderen Seite behandelt Laxness in der "Islandglocke" die Geschichte seines Landes Island um 1700. Es ist die Zeit der dänischen Herrschaft über Island und der großen Unterdrückung dieses Landes. Armut und Macht- und Hilflosigkeit weden eindringlich geschildert und auch die politischen Verwicklungen kommen nicht zu kurz. Die Probleme werden von vielen Seiten beleuchtet, was sich schon allein durch die Erzähltechnik ergibt, die verschiedene Personen abwechselnd in den Vordergrund treten lässt. Das Grundthema "Gerechtigkeit" wird anhand eines außergewöhnlichen Gerichtsprozesses an einem "Schnurdieb" und mutmaßlichen Mörder seines Henkers, Jon Hgrevidsson, verfolgt, findet sich aber auch auf vielen anderen Ebenen der Erzählung wieder. Das Gerechtigkeit keine einfache Sache ist, wird dabei immer deutlicher. Einen Nebenstrang, der sich durch das Buch zieht, bildet die alte isländische Dichtung und deren schriftliche, mündliche und bildliche Überlieferung. Von der Edda über die Skalda bis zu den Pontus-Rimur. "Die Islandglocke" ist eine absolute Empfehlung von mir, fordert allerdings ausdauernde Leser, denn das Buch ist mit 440 Seiten nicht gerade dünn und mit Hochspannung sollte man auch nicht rechnen. Aber die ausführliche Auseinandersetzung mit diesem in jeder Hinsicht ergiebigen Buch lohnt sich auf jeden Fall. Und ja, Spaß macht es natürlich auch!

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  • Rezension zu "Die Islandglocke" von Halldór Laxness

    Die Islandglocke

    Loki

    14. February 2008 um 13:46

    Düster, schaurig, das Leben in Island ist kein leichtes ... Und war schon gar nicht.

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