Halldór Laxness Die glücklichen Krieger

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Inhaltsangabe zu „Die glücklichen Krieger“ von Halldór Laxness

Roman. 354 S. (Quelle:'Flexibler Einband/01.12.1998')

Interessanter Stil, aber zu viel Namedropping, Wiederholungen und Entfernen von den Protagonisten

— Hille
Hille

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  • Rezension zu "Die glücklichen Krieger" von Halldór Laxness

    Die glücklichen Krieger
    doktormabuse

    doktormabuse

    20. July 2012 um 14:59

    In diesem Buch räumt Laxness einmal richtig mit dem nordischen Helden- und Dichter-Mythos auf, und das in wunderbarer satirischer Weise. Statt verklärter Helden, die ehrenvoll und aus guten Gründen kämpfen, erscheint hier ein Held, dem es nur ums Totschlagen geht, um Ruhm zu erhalten - dabei ist er nichts als ein jämmerlicher Dummkopf. Auf der Erzähltradition der Sagas basierend und im Stil an diese angelehnt, zeigt Laxness ein nüchternes Bild der Zeit der frühen Besiedlung Islands - die Landnehmer-Generation ist längst ausgestorben, ein harter Überlebenskampf in ungemütlicher Umgebung ist der Alltag - nur dieser Thorgeir meint, den Helden geben zu müssen, indem er ohne lange zu fackeln Leute aus nichtigen (oder gar keinen) Gründen erschlägt. nach 'alter nordischer Tradition' mit einer stumpfen Axt. Die Mär von den schwertbewaffneten Wikinger'helden' wird historisch richtig gestellt - Nordmänner besaßen nur schlecht geschmiedete Äxte, und eine Ethik im Kampf gab es, anders als vielleicht im zentraleuroäischen Rittertum, überhaupt nicht. Man erschlug den Gegener am besten, wenn er im Schlaf lag oder sich noch vorbereitete. Aber natürlich geht es nicht nur ums Totschlagen, sondern auch um die Liebe - dafür ist der zweite der Schwurbrüder, Thormund, ein Dichter, zuständig... Mit amüsanter Nüchternheit wird eine Saga erzählt, die der Wirklichkeit sicher viel näher kommt als alle verklärenden Werke - und mehr rüberbringt als die Originale...

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