Halwart Schrader

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Irland, Porsche 924/944/968 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Halwart Schrader

Halwart Schrader zählt zu den Stammautoren des Motorbuch Verlags und gehört zu den bekanntesten deutschen Automobilhistorikern. Er schrieb, redigierte, und betreute als Herausgeber mehr als 300 Bücher. 1997 wurde er als vierter Deutscher in die erlauchte Guild of Motoring Writers aufgenommen. Für seine Arbeiten wurde Schrader von der Society of Automotive Historians im Jahre 2003 der »Award of Distinction« verliehen, und als einziger deutscher Automobilbuch-Autor erhielt er zweimal (2000 und 2005) die höchste Auszeichnung, den Cugnot-Preis. 2020 wurde ihm aufgrund seines langjährigen Einsatzes für das Kulturgut Automobil die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Alternativ mobil (ISBN: 9783487086507)

Alternativ mobil

Neu erschienen am 01.09.2022 als Gebundenes Buch bei Olms, Georg.

Alle Bücher von Halwart Schrader

Cover des Buches 1001 Wanderwege (ISBN: 9783283012465)

1001 Wanderwege

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Erschienen am 04.02.2016
Cover des Buches BMW Klassiker (ISBN: 9783613043640)

BMW Klassiker

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Erschienen am 30.06.2021
Cover des Buches Britische Klassiker (ISBN: 9783613043381)

Britische Klassiker

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Erschienen am 22.10.2020
Cover des Buches Jaguar E-Type (ISBN: 9783613043992)

Jaguar E-Type

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Erschienen am 30.10.2021
Cover des Buches Porsche 924/944/968 (ISBN: 9783613041271)

Porsche 924/944/968

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Erschienen am 30.08.2018
Cover des Buches Sleeping Beauties. Schlafende Schönheiten (ISBN: 9783942153164)

Sleeping Beauties. Schlafende Schönheiten

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Erschienen am 06.01.2016
Cover des Buches Leben und Arbeiten in England (ISBN: 9783981008609)

Leben und Arbeiten in England

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Erschienen am 03.01.2005
Cover des Buches 1001 Wanderwege (ISBN: 9783283012946)

1001 Wanderwege

 (0)
Erschienen am 20.02.2020

Neue Rezensionen zu Halwart Schrader

Cover des Buches Jaguar E-Type (ISBN: 9783613043992)wschs avatar

Rezension zu "Jaguar E-Type" von Philip Porter

Concours d'Élegance - aber nicht nur
wschvor 10 Monaten

Ein Klassiker, eine zeitlose Schönheit. 

George Harrison, Dave Clark, Tony Curtis, Britt Ekland, Frank Sinatra, Grace Kelly, George Best, Count Basie, Charlton Heston, Steve McQueen - die Liste prominenter Namen liesse sich mühelos verlängern. Sie alle fuhren einen E-Type. Entweder in einem der Spielfilme mit ihrer Beteiligung oder als Privatwagen.

Kein Wunder, denn selbst Enzo Ferrari äusserte sich zum dem Traumauto mit den Worten "The most beautiful car ever made" als der E-Type 1961 auf dem Genfer Automobilsalon erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

In diesem Werk hervorragend aufgemachten Werk wird nicht nur die Eleganz des Autos in zahlreichen Fotos dargestellt. Es geht um die ganze Geschichte des Wagens. Von der Entwicklung der Technik, des Designs. Es geht um die Weiterentwicklungen des Motors, um die Teilnahme an Rennveranstaltungen und Sporterfolge, um die verschiedenen Modelle vom 3,8-Liter-Sechszylinder mit allen technischen Daten. Und allen Schwachstellen, die nach und nach beseitigt wurden. Bis zum 5,4-Liter-Zwölfzylinder, der bis 1974 produziert wurde. Heutzutage alles Garagengold.

Es sind auch einige abgrundtief hässliche 'Variationen' des Autos zu betrachten. Ebenso wie technische Zeichnungen, der Aufwand, der betrieben wurde, um einen vom Zahn der Zeit reichlich angefressenen E-Type über acht Jahre hinweg wieder von Grund auf zu restaurieren. 

Ein opulentes Werk für alle E-Type-Fans. Und die, die es werden wollen. Je nach Zustand ist ein solches Schmuckstück aktuell für einen Betrag  zwischen 35.000,00 und 170.000,00 Euro und darüber zu bekommen.


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Cover des Buches BMW Klassiker (ISBN: 9783613043640)wschs avatar

Rezension zu "BMW Klassiker" von René Staud

René Staud - fotografieren kann er einfach!
wschvor einem Jahr

'Best of René Staud' - welch treffender Untertitel.

Man muss wahrlich kein 100%iger BMW-Fan sein, um dieses Buch schlichtweg super zu finden. Als BMW-Fanatiker wird man es aber ganz bestimmt noch 'superer' finden.

Im Gegensatz zu einem vor einigen Jahren erschienenen Buch von ihm, in dem er sich in den Mittelpunkt stellte, werden hier auch seine Mitarbeiter präsentiert. Die ihre eigenen kreativen Ideen eingebracht haben. Und, löblich, löblich, bei einigen der Aufnahmen wird auch erklärt wie die schönen, wirklich ästhetischen Fotos entstanden sind. Interessant zu erfahren, mit welchen Beleuchtungseffekten gearbeitet wurde. Und, noch löblicher, man erfährt sogar, bei welchen Aufnahmen Bildbearbeitungsprogramme zu Hilfe genommen wurden, um die optische Wirkung zu erzielen. Beispielsweise auf den Seiten 156/157 wurde der Wagen in eine Aufnahme von Polarlichtern auf Island montiert. Auf den Seiten 162/163 'steht' der BMW vor den Plitvicer Wasserfällen...

Aber auch bei derartigen Bildmontagen sind die Schatten, die Lichtreflexe auf dem Lack absolut realistisch gelungen.

Mancher Star und manches Sternchen sollte vielleicht mal bei René Staud oder seinem Team in de Lehre gehen, um zu erfahren, wie Fotos so bearbeitet werden müssen, dass sie realistisch wirken.

Die gerade erwähnten Seitenangaben verdeutlichen auch den relativen Manko des Buches: es sind sehr viele doppelseitige Bilder. Bei denen der Seitenfalz mitten durch die Aufnahme geht. Schade, aber druck- und bindetechnisch nicht zu vermeiden. Die Fotos sind aber so gut gelungen, dass es sich damit leben lässt.

Zum Inhalt: vom 3/15PS anno 1931 über die verschiedenen hocheleganten Fahrzeuge der späteren 1930er Jahre, den Barockengel 502 aus den 1950er Jahren, den Z1, den 'Turnschuh' Z3 Coupé bis zum i8 ist alles vertreten, was die Münchner sich haben einfallen lassen. Auch einige BMW-Motorräder von der R62 aus dem Jahr 1928 bis zur R nineT sind viele der 'Gummikühe' zu bewundern.

Gesamtaufnahmen abwechselnd mit Aufnahmen von Details wie Innenraum, Armaturenbrett, bei den Mopeds auch mal den Tacho vermitteln einen schönen Eindruck, was diese BMWs so besonders macht.

Die Texte vermitteln auch viele Informationen über die technischen Neuheiten, Besonderheiten der Fahrzeuge. 

Es ist ein rundum bildschönes Bilderbuch. Was absolut nicht negativ zu verstehen ist. Eben einfach nur schön.


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Cover des Buches Britische Klassiker (ISBN: 9783613043381)wschs avatar

Rezension zu "Britische Klassiker" von René Staud

Schöne, elegante Automobile einfach gekonnt in Szene setzen - René Staud kann es einfach
wschvor 2 Jahren

Ob Porsches, Mercedes-Benz-Wagen mit oder ohne Dach, mit oder ohne Flügel-Türen, Aston Martin oder schwarze Schönheiten - René Staud und sein Team hatten diese Traumautos schon alle vor der Linse. Und alle perfekt ausgeleuchtet fotografiert. Für diejenigen, die sich an den gelungenen Formen der abgebildeten Fahrzeuge, an deren Innenausstattung, teils auch an deren (Speichen-) Rädern oder dem einen oder anderen Armaturenbrett, am (Holz-) Lenkrad, Leder'gestühl' oder hochelegantem Motorblock begeistern können, ein optischer Genuss.

Ebenso ein Genuss sind die Texte, die Halwart Schrader, deutscher Journalist und Automobilhistoriker zu den einzelnen Fahrzeugen verfasste.

In diesem schön aufgemachten Bild-/Textband präsentiert  einer der weltweit erfolgreichsten Automobil-Fotografen die Träume auf vier Rädern britischer Provenienz. Wie von René Staud bekannt und gewohnt wird auch der nicht gerade umwerfend schöne Wolsley Hornet MK II, eigentlich ein Mini aus der Zeit, als der Mini noch DER Mini war, mit angeschweißtem Kofferraum, attraktiv rüber kommt.

Wobei DER Mini auch zu finden ist.

Bei derart viel Begeisterung für und über das Buch die einzigen Wermutstropfen: es fehlen die doch sehr originellen Threewheeler, die Morgan anbot. Es fehlt leider auch der Triumph Spitfire Roadster aus den Jahren zwischen 1962 und 1980. Und als letzter Negativkritikpunkt: sehr schade ist, dass der Buchfalz die doppelseitigen Fotos unterteilt. Ohne diesen zu verschmerzenden Nachteil wäre das Buch vermutlich doppelt so teuer geworden. 

Für die knapp 50,00 Euro erhält man aber ein Buch in ausgezeichneter Druckqualität, erfährt viel über die britischen Autoklassiker. Dieses Werk nimmt man mit Freude gerne und oft aus dem Regal. Die wahren Enthusiasten ziehen vorher am Besten Seidenhandschuhe an, um keine Fingertapsen auf den Fotos zu hinterlassen.


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