Han Suyin Bis der Tag erwacht

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Inhaltsangabe zu „Bis der Tag erwacht“ von Han Suyin

Roman. 768 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.06.1988')

Ergreifende Liebesgeschichte einer Amerikanerin und eines chinesichen Arztes in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

— Waschbaerin

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  • Die Liebe zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Kulturen

    Bis der Tag erwacht

    Waschbaerin

    Durch den Roman "Alle Herrlichkeit auf Erden" wurde Han Suyin den deutschen Lesern bekannt. Mit ihrem Nachfolgewerk "Bis der Tag erwacht" bestätigt sie sich als Erfolgsautorin.Die amerikanische Auslandkorrespondentin Stephanie, Tochter aus sehr reichem Haus, lernt in China den Arzt Yong, der in Diensten von Mao-tse-tung steht, kennen und verliebt sich auf Anhieb in ihn. Doch sie gehören völlig verschiedenen Kulturen an, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Yong, der engagierte Arzt ist sehr zurückhaltend, wie es seinem Wesen und seiner Kultur entspricht. Wunderbar zu lesen. Es dauert viele Seiten lang, bis sich eine der zartesten und romantischsten Liebesgeschichten entspannt, die man sich nur vorstellen kann. Stephanie lebt in einem Land, das ihr fremd ist und auch fremd bleibt, ja im alltäglichen Leben sogar rückständig erscheint. Doch die Liebe zu diesem Mann lässt sie alles - angefangen bei dem fremden Essen, über die Toiletten voller Maden - ertragen. Han Suyin erweist sich in diesem Buch als Kennerin der asiatischen, als auch der amerikanischen Kultur, sowie der tiefen Kluft, durch die Menschen dieser unterschiedlichen Lebensarten getrennt wurden. In wunderbaren und einfühlsamen Worten bringt sie den Lesern Ost und West nah.  Doch Liebe allein reicht nicht, um auf Dauer glücklich zu werden.  Von der chines. Regierung und deren Schergen wird diese Verbindung missbilligt und was nun mit falschen Anschuldigen beginnt, um die Liebenden auseinander zu treiben, zermürbt auf Dauer Stephanie. Schweren Herzens lässt sie Mann und Sohn zurück, als sie merkt, dass sie erneut schwanger ist und diesem zweiten Kind ein solch unfreies  Leben ersparen will. Heute nennt man sowas "Mobbing" (Tyrannei). Doch diese unwürdige Art Menschen das Leben zu zerstören, gab es schon immer - so auch im China dieser Zeit.  Doch nichts bleibt auf Erden so, wie es einmal war. Alles unterliegt Veränderungen. Nach Jahren öffnen sich die Grenzen. Allerdings, das Ende dieses Buches ist sowohl traurig, als auch ermutigend gleichzeitig.Ich bin mir nicht sicher, ob es diesen Roman noch im Handel gibt. Doch wer dieses Buch noch bekommen kann, sollte unbedingt zugreifen. Es lohnt sich zu lesen.

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