Hanif Kureishi

 3.5 Sterne bei 216 Bewertungen
Autor von Das sag ich dir, Der Buddha aus der Vorstadt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hanif Kureishi

Hanif Kureishi wurde im Dezember 1954 in der Nähe von London geboren. Heute ist der britische Schriftsteller nicht nur als Autor von Romanen und Theaterstücken bekannt, sondern auch für seine Tätigkeiten als Regisseur. Bevor er im Jahre 1990 sein überaus erfolgreiches Debüt " The Buddha of Suburbia" - ausgezeichnet mit dem Whitbread Prize for Best First Novel - veröffentlichte, wurde er zum Stadtschreiber am Royal Court Theatre in London ernannt. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und seinen drei Kindern in London.

Alle Bücher von Hanif Kureishi

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Hanif KureishiDer Buddha aus der Vorstadt
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Der Buddha aus der Vorstadt
Der Buddha aus der Vorstadt
 (43)
Erschienen am 27.11.2014
Hanif KureishiDas sag ich dir
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Das sag ich dir
Das sag ich dir
 (45)
Erschienen am 01.12.2009
Hanif KureishiIntimacy
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Intimacy
Intimacy
 (19)
Erschienen am 01.05.2008
Hanif KureishiIn fremder Haut
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In fremder Haut
In fremder Haut
 (13)
Erschienen am 10.09.2003
Hanif KureishiThe Black Album
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The Black Album
The Black Album
 (14)
Erschienen am 07.09.2011
Hanif KureishiDas schwarze Album
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Das schwarze Album
Das schwarze Album
 (8)
Erschienen am 01.03.2009
Hanif KureishiHanif Kureishi 'My Son the Fanatic', Study Guide
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Hanif Kureishi 'My Son the Fanatic', Study Guide
Hanif KureishiDas letzte Wort
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Das letzte Wort
Das letzte Wort
 (1)
Erschienen am 19.02.2015

Neue Rezensionen zu Hanif Kureishi

Neu
miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "The Nothing" von Hanif Kureishi

Hanif Kureishi - The Nothing
miss_mesmerizedvor einem Jahr

Waldo, once a celebrated film maker is now not only old but also disabled and dependent on the people around him. Zenab, his wife can hardly stand his moody and hostile character. Where did the man go for whom she left her first husband? Eddie, also into the arts and always in Waldo’s shadow, comes to their London apartment more and more often until Waldo suspects him to have an affair with Zenab. Waldo starts to survey them secretly in order to confront them with the betrayal.

I really appreciate Hanif Kureishi’s novels and I have read several of them, some over and over again, but I am a bit at a loss with his latest novel. We have a very close observation of a man who is at the end of his life and slowly seems to lose contact with reality and gets increasing hostile. He is clever in manipulating the people around him, this makes him an outstanding character who is everything but lovable and yet interesting to observe in his action and his own void he has created. In contrast, he seems to be really in love with his wife and even though his body is decaying he still has bodily needs, expressed quite openly.

I was wondering what the novel was actually about, since I am used to Kureishi giving his readers food for thought. On the one hand, Waldo explains that being attractive, desirable and charismatic paired with good looks is all that matters. When your old and disabled, nobody cares for you, not matter how successful and influential you once might have been, people immediately forget about you when you do not fit in the picture anymore. This superficiality of our society and especially in the show business definitely is something that should be seen as highly critical. On the other hand, Waldo is face with his upcoming death. Several times he downright asks the other characters to kill him so that it is finally over. He learns the hard way that “growing old isn’t for pussies” (pos. 295) and can never make his peace with his life.

All in all, full of sarcasm and cynicism – but who can resent someone’s bad behaviour when his life is not perceived as worth living anymore and finally comes to an end?

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ichundelaines avatar

Rezension zu "The Buddha of Suburbia" von Hanif Kureishi

I am an Englishman...
ichundelainevor 2 Jahren

Lange ist es her, dass ich den Buddha of Suburbia das letzte mal las, doch hat dieses Werk auch beim erneuten Lesen noch nichts an Humor und Scharfzüngigkeit eingebüßt. 

Karim ist der Sohn eines indischen Immigranten und einer englischen Mutter, er bezeichnet sich selbst jedoch als Englishman, auch wenn ihn seine Umgebung nicht unbedingt als solchen wahrnimmt. Karim ist ein Tänzer zwischen den Welten im London der 70er Jahre. Auf der einen Seite die raue englische Seite von Suburbia, auf der anderen die seiner indischen Verwandten und Bekannten, die zwischen indischen und westlichen Tugenden hin und her schwanken, was teilweise zu recht komischen und tragisch traurigen Momenten führt.

Als Karims Vater beschließt, die Familie zu Gunsten der aufstrebenden Bohemienne Eva zu verlassen und vom Sachbearbeiter zum spirituellen Führer der vermögenden möchtegern-Progressiven Londons avanciert, ändert sich auch sein Leben um 180 Grad. Von der langweiligen Vorstadt taucht er ein in den wilden Großstadt-Dschungel, experimentiert mit seiner Sexualität und landet schließlich beim Theater. Der Leser folgt Karim auf seiner Suche nach seiner Identität als "Mischling" von den letzten Ausläufern des Hippietums, über den Punk bis hin zu den Anfängen der Yuppies. Auf der einen Seite des Spektrums stehen seine Verwandten die feministische Cousine Jameela, seine sich langsam emanzipierende Tante Jeeta und Onkel Anwar, der einen Hungerstreik beginnt um seine Tochter zur Heirat mit dem extra aus Indien eingeflogenen Changez zu zwingen. Auf der anderen Eva und die neue Haute Boheme, auf der Suche nach Spiritualität und dem nächsten Kick der Kunstszene. 

Karim ist sorglos und voller Naivität und Liebe, lässt sich schnell mal instrumentalisieren und korrumpieren, verliert aber nie den Glauben an das Gute im Menschen. 

Hanif Koureishi erzählt eine wundervoll tragisch komische Geschichte voller Skurriler Charaktere, die ich definitiv weiterempfehle!

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "THE BLACK ALBUM" von Hanif Kureishi

Hanif Kureishi - The Black Album
miss_mesmerizedvor 3 Jahren

London Ende der 80er Jahre. Der pakistanisch-stämmige Shahid hat es geschafft: er wird studieren gehen. Sein Vater, würde er noch leben, wäre stolz auf den Sohn. Sein älterer Bruder Chili ist weitaus weniger bemüht und wird die kleine Reiseagentur der Eltern wohl eher oder später kaputtwirtschaften. Shahid steckt alle Zeit und Energie in sein Literaturstudium und hat erstmals den Eindruck, die Welt etwas mehr zu verstehen. Seine Mitbewohner bleiben ihm zunächst fremd, doch die gemeinsame Kultur öffnet bald den Weg für eine Freundschaft mit Riaz und Chad. Als die Fatwa gegen Salman Rushdie ausgesprochen wird, berufen diese sich auf ihre Wurzeln und Shahid gerät in einen Strudel von Fanatismus und der Frage, auf wessen Seite er steht: wir oder sie.

Bemerkenswert finde ich, dass das Buch aus dem Jahre 1995 ist, vor dem 11. September und vor den Anschlägen 2005 von London. Präzise zeichnet Kurseishi den Weg in den Fanatismus, die Denkmuster und den Druckengrupp nach, wie er junge Menschen auf diesen Weg bringt. Besonders erstaunlich: wir sind hier nicht in einem bildungsfernen, chancenlosen Milieu, sondern an einem College, wo sich auch die Dozenten in die Diskussionen verstricken und diesen noch befeuern. Im Jahr 2015 gerade auch in Großbritannien hat dieses kurze Drama mehr Aktualität denn je und man fragt sich, wie es trotz bekannter Strukturen doch zu so vielen IS Anhängern kommen kann.

Fazit: wahrscheinlich einer der besten Beiträge zur Thematik.

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Zusätzliche Informationen

Hanif Kureishi wurde am 05. Dezember 1954 in Bromley, Kent (Großbritannien) geboren.

Community-Statistik

in 291 Bibliotheken

auf 13 Wunschlisten

von 9 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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